Kultur in Rhein-Main-Neckar

Das P schaut für Euch über die Stadtmauern. Hier werden erwähnenswerte und monatsaktuelle Veranstaltungen im Rhein-Main-Neckar-Gebiet – in erster Linie Konzerte, aber auch Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und so weiter – kurz und knackisch vorgestellt. Für Februar sind es:

Motorama! Foto: Anna Shulikina

Gurr (Berlin)

Nach ihrer Garage-infizierten „Furry Dream“-EP, sorgten Gurr mit ihrem Album „In My Head“ und leicht surfigen Gitarren-Dream-Pop-Songs für die schönsten Ohrwürmer des vergangenen Spätsommers.

Schon Schön, Mainz | Fr, 03.02. | 21 Uhr | 15 €

 

Radio Slave (GB) + Spencer Parker (GB)

Mit Radio Slave und Spencer Parker kommen zwei der renommiertesten House-DJs Englands ins legendäre Robert Johnson. Jahrzehnte auf dem Buckel, aber immer noch am Puls der Zeit.

Robert Johnson, Offenbach | Fr, 03.02. | 23.59 Uhr | 12 €

 

Sinistarr (USA), Kabuki (FFM) + Pedo Knopp (FFM)

Die geschmackssichere „Rubato“-Reihe im Silbergold hat mit Sinistarr wieder eine internationale DJ-Größe geladen. Genres: Bass-Music, Jungle, Footwork, House und Breaks. Bouncen bis zum Abwinken.

Silbergold, Frankfurt | Sa, 04.02. | 23 Uhr | 10 €

 

Dropkick Murphys (USA) + Slapshot (USA)

Die Bostoner mit irisch-amerikanischen Wurzeln dürften die derzeit wohl erfolgreichste Folk-Oi!-Punk-Band der Welt sein. Dazu die Hardcore-Legende Slapshot. Ein Abend voller Gitarren, Dudelsack, Whiskey, Pathos und Unity.

Stadthalle, Offenbach | So, 05.02. | 20 Uhr | 37 €

 

Motorama (Russland)

Die Cold-Wave-Band hat ihr minimalistisches Spiel perfektioniert, so scheint es. Mit ihrem nunmehr vierten Album „Dialogues“ waren sie weltweit auf Tour, verzichteten dabei fast gänzlich auf analoge Verstärker und Drums – und klingen dennoch druckvoller als die meisten anderen Kapellen da draußen. Wer letztes Jahr die ausverkaufte Show in der Villa gesehen hat, weiß, wovon wir reden.

Halle 02, Heidelberg | Fr, 10.02. | 20 Uhr | 18 €

Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus) | Sa, 11.02. | 20 Uhr | 18 €

Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets für das Konzert in Wiesbaden am 11.02.

 

The Gravetones (Australien)

Duos mit Schlagzeug und Gitarre sind ja spätestens seit den White Stripes keine Exoten mehr. Ähnlich wie die Japandroids und Death from Above 1979 machen diese Australier einen atemberaubend feinen Krach.

Zoom, Frankfurt | Sa, 11.02. | 20 Uhr | 17 €

 

Mélanie Pain (Frankreich)

Wer erinnert sich noch an das französische Projekt Nouvelle Vague, das Indie- und Punkklassiker ganz eigentümlich coverte? Mélanie Pain war die unverwechselbare Stimme dieser Band und klingt solo ähnlich betörend.

Hafen 2, Offenbach | Sa, 11.02. | 20 Uhr | 16 €

 

Princess Nokia (USA)

Heißer Hype mit Format am Rap-Firmament. Die Lady hat nicht nur einen verdammt guten Flow, ihre neo-futuristischen Beats passen auch bestens zum Trap-Hype hierzulande, also diese schleppenden, stolpernden Bass-Drums.

Karlstorbahnhof, Heidelberg | Sa, 11.02. | 21 Uhr | 18 €

 

Olexesh (Darmstadt)

Unser Darmstädter Bub legt ja als Charts-Stürmer gerade ganz HipHop-Deutschland flach mit seinen Stakkato-Raps. Da dürfte das Auswärtsspiel in Frankfurt für ihn trotzdem ein Heimspiel werden.

Batschkapp, Frankfurt | So, 12.02. | 20 Uhr | 24,20 €

 

Die Sterne (Hamburg)

Bereits 25 Jahre auf dem Buckel und zuletzt wirkte die einst so phantastische Indie-Band auch etwas schwerfällig. Mit neuem Material wollen sie an ihre beste Zeit in den 90ern anknüpfen.

Halle 02, Heidelberg | Do, 16.02. | 21 Uhr | 22 €

 

Der Ringer (Hamburg)

Nach Drangsal, Isolation Berlin, Messer und so weiter wieder eine blutjunge Indie-Band, bei der man noch nicht weiß, ob sie das nächste große Ding ist oder doch nur nach vergangenen Helden klingt.

Schon Schön, Mainz | Do, 16.02. | 21 Uhr | 13 €

 

Kreator (Essen) + Sepultura (Brasilien)

„Mille“ Petrozza ist wahrscheinlich eine der sympathischsten und korrektesten Typen im internationalen Metal-Bizz – und seine Band Kreator bis heute unerreichte Legende ihres Genres.

Schlachthof Wiesbaden (Halle) | Fr, 17.02. | 18.40 Uhr | 44 €

 

Haiyti (Hamburg) + Trettmann (Leipzig)

Das HipHop-Subgenre Trap mit seinen schleppenden Bässen mausert sich hierzulande zum großen Hype. Haiyti und Trettmann sind ganz vorne mit dabei. Abchecken, ob das nur auf Platte oder auch live was taugt!

Zoom, Frankfurt | Sa, 18.02. | 20 Uhr | 21 €

 

Funny van Dannen (Berlin)

„Als Willy Brandt noch Bundeskanzler war …“ – allein dieses Lied machte ihn legendär. Seine Texte kann man sich allesamt einrahmen. Van Dannen gehört hierzulande sicher zur Speerspitze des guten wie komischen Songwritings.

Karlstorbahnhof, Heidelberg | Sa, 18.02. | 20 Uhr | 23 €

 

The Notwist (Weilheim)

The Notwist sind eine der besten und wichtigsten deutschen Bands aller Zeiten. Das neueste Kapitel ihres Œu­v­re: „Superheroes, Ghostvillains + Stuff“. Ein Live-Album, eine meisterhafte Werkschau voller Finẹsse und den wunderschönsten Sound-Collagen der Welt.

Batschkapp, Frankfurt | So, 19.02. | 20 Uhr | 30 €

 

The Wooden Sky (Kanada)

Bei kanadischem Indie-Rock denkt man unfreiwillig an Arcade Fire – und das trifft es im Sound durchaus: Ähnlich elegisch und hymnisch gibt sich dieses Quintett aus Toronto, das auch schon beim Golden-Leaves-Festival in Darmstadt glänzte.

Hafen 2, Offenbach | Mi, 22.02. | 19.30 Uhr | 13 €

 

Lebanon Hanover (London/Berlin)

Mit düster-romantischen Songs avancierte das Duo – bestehend aus Larissa Iceglass und William Maybelline – in den letzten Jahren international zum Aushängeschild der Minimal-Dark-Wave-Szene. Zu Recht!

Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus) | Sa, 25.02. | 20 Uhr | 16 €

 

Antilopen Gang (Düsseldorf)

Für die einen ist die Antilopen Gang das „Versprechen auf einen neuen Morgen im deutschsprachigen HipHop“. Für andere ist das Schaffen des Trios nichts weiter als schwer erträgliches Anbiedern ohne musikalischen Esprit. Sicher ist: Die Gang kommt mit neuem Album „Anarchie und Alltag“.

Schlachthof Wiesbaden (Halle) | Sa, 25.02. | 20 Uhr | 22 €

 

Gerd Janson & Thomas Hammann (Darmstadt)

Wenn Gerd Janson und Thomas Hammann ihre monatliche „Lifesaver“-Nacht im Robert Johnson bestreiten, pilgert meist halb Darmstadt nach Offenbach. Und kehrt meist erst am nächsten Mittag völlig ausgelaugt, aber glücklich wieder heim.

Robert Johnson, Offenbach | Sa, 25.02. | 23.59 Uhr | 12 €

Artikel drucken Artikel versenden