Foto: Jandir Rodríguez

Die Liedermacher-Kultur um Polit-Protagonisten wie Wolf Biermann wirkt hierzulande angestaubt. Was wohl auch dem Umstand geschuldet ist, in einem Land mit relativ geordneten Verhältnissen leben zu können. Anders ergeht es Jandir Rodríguez. In Nicaragua geht der Staat mit Gewalt und Repressionen gegen jegliche Opposition vor. Angesichts der Zustände greift Rodríguez zur Gitarre und schreibt „Héreos de Abril“ – einen Song, der zur Protesthymne des Landes wird, den jungen Musiker aber ins Fadenkreuz des Regimes rückt und zum Leben im Exil zwingt. (mn)

Agora | Sa, 06.07. | 20 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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