Foto: M Aslan Korn Minus

Als sich Kool Savas Ende der 90er mit seinem Battle-Rap in Stellung bringt, feiert erstmals ein radikaler Gegenentwurf zu HipHop-Protagonisten wie Fanta 4 kommerzielle Erfolge. Gerade das Frühwerk mit „Der beste Tag meines Lebens“ und „Tot oder lebendig“ gilt heute als Blaupause für Deutschrap. Schade, dass Savas selbst diesen Nimbus mit Projekten an der Seite von Reichsbürger-Sprachrohr Xavier Naidoo untergräbt. Besonders der Song „Wo sind sie jetzt“, der Homosexualität und Pädophilie in einen Kontext setzt, ist ultra daneben. (mn)

Centralstation (Halle) | Fr, 13.09. | 20 Uhr | 42,50 €

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