Foto: Tommy Ventevogel

Der Vergleich mit Velvet Underground ist ein bisschen billig – aber er passt. Musik auf die Essenz heruntergebrochen: dengelnde Gitarre über stumpfem Rhythmus, der Gesang dabei eher gesprochen als gesungen – und das so herrlich gelangweilt wie … ja, genau … Lou Reed. Aber hier versucht niemand jemandem nachzueifern. Man nimmt den vier Rotterdamern jede coole Geste ab, jeden schnodderigen Akkord und jedes Anti-Gitarrensolo. Arie van Vliet erzählt dazu seine zynischen Geschichten. Das passt in seiner Kantigkeit wunderbar zusammen. (mca)

Klingt wie: die urbane Bohème der 60er-Jahre

806qm (128qm) | Fr, 01.11. | 21 Uhr | 10 €

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