Karl Wolfskehl, der feierfreudige „Zeus von Schwabing“, kam aus Darmstadt nach München und prägte die deutsche Literatur bis zum erzwungenen Exil 1933. Anfangs von Stefan George beeinflusst, fand Wolfskehl zu einer eigenen Sprache zwischen hessischer Heimat und Identitätssuche in jüdischer Tradition. An sein fast vergessenes Leben erinnern Autorin Caroline Jessen, Galerist Claus K. Netuschil und Echo-Kulturredakteur Johannes Breckner im Dialog sowie Schauspieler Mathias Znidarec, der aus Wolfskehls Werk liest; stets unter dem Motto dessen Abgesangs auf Deutschland: „Dein Weg ist nicht mehr der meine“. (sf)

806qm | Di, 17.09. | 19.30 Uhr | 8 €

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