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Der Hype um Darmstadts neuen Trendimbiss ist voll im Gange! Täglich bilden sich meterlange Schlangen – vor lauter Andrang hat „Crispy Coop“-Gründer Serdar Dogru plötzlich Schwierigkeiten, die Notausgänge freizuhalten. „Wir verkaufen täglich 600 bis 900 Mahlzeiten.“ Mit anderen Worten: Die Hütte brennt! Um der Nachfrage standzuhalten, ist bereits eine größere Hochdruckfritteuse aus den USA im Anflug. Apropos USA: Sechs Monate lebte Serdar, der auch den Burgerladen „Buns & Pattys“ im Watzeviertel betreibt, in Amiland. Mit seiner Rückkehr nach Deutschland und viel Inspiration im Gepäck beschloss er, mit Crispy Coop „der Darmstädter Gastro-Landschaft etwas Gutes zu tun“. Nach einem Jahr Umbau, Rezeptentwicklung sowie Warten auf die über den Großen Teich verschifften Küchengeräte öffnete das Franchise Anfang Januar. Das Ergebnis: ein „Nix für Kostverächter“-Menü, gespickt mit modernen Klassikern aus den USA wie frittierte Hähnchenteile, Kartoffelpüree mit Bratensoße, Coleslaw, Mac’n’Cheese, Corn Ribs & Co. – plus ein sofortiger Hype. Doch wie kam es dazu? Liegt es am Social-Media-Game, den Selbstbedienungs-Terminals (wie man sie bislang nur von Fast-Food-Giganten kannte), der Refill-Station, die sofort Vibes von früher vermittelt, oder einfach an der Rezeptur? Für Serdar ist es eine Mischung – und er sieht noch einen Punkt: Die Hähnchenteile werden direkt in der Wunsch-Sauce – wie Garlic Parmesan oder Honey Heat – serviert, ein „deutschlandweit einzigartiges Konzept“. Die Hauptzutat, „ausschließlich Hühnchen aus Deutschland“, wird „vom eigenen Metzger“ maßgerecht portioniert und mindestens 24 Stunden in Buttermilch oder einer pikanten Sauce eingelegt. Für Liebhaber:innen der typisch amerikanischen Küche definitiv ein Gaumenschmaus! (dw)

Bismarckstraße 59, Johannesviertel | crispycoop.de