Was macht uns aus? Wer sind wir?

Unsere Kunst-Highlights für November

UPDATE: Wegen des neuen Shutdowns im November finden diese Veranstaltungen nicht mehr statt.

 

Foto: Anton Corbijn

Fotografische Inszenierungen

Beständiges Thema der Kunst ist die Auseinandersetzung mit Identitäten, die immer wieder reflexiv beleuchtet werden. In der Ausstellung „Staging Identity“ (im Rahmen der 11. Darmstädter Tage der Fotografie) werden fotografische und filmische Arbeiten aus den 1970er-Jahren von internationalen Fotograf*innen gezeigt, darunter Candice Breitz, Elsa & Johanna, Anton Corbijn und Martine Gutierrez. Mithilfe von (Selbst-)Inszenierungen, Maskeraden und Kostümierungen entwickeln die Künstler*innen einen individuellen, ironischen und politischen Blick auf das Thema.

Läuft noch bis 28.02.2021

Museum Künstlerkolonie, Olbrichweg 15

mathildenhoehe.eu

 

Foto: Robert Preyer

Abstraktes Formenspiel

Das grafische Werk von Robert Preyer, der 20 Jahre in Darmstadt lebte und aktiv in der damaligen Kunstszene mitmischte, zeugt von flächigen, geometrischen und gestisch-expressiven Formen. Die einzelnen Bildelemente leben aus strukturgebenden Oberflächen und halten so die Waage zwischen Gestik und Reduktion. Das Kunst Archiv bewahrt einen großen Teil des druckgrafischen Nachlasses des Künstlers und stellt erstmals die abstrakten Grafiken um 1970 aus – darunter Radierungen, Lithografien, Mischtechniken und Collagen.

Läuft noch bis 19.02.2021

Kunst Archiv Darmstadt, Kasinostraße 3

kunstarchivdarmstadt.de

 

Foto: Rebekka Degott

Im Schwebezustand

Gerade jetzt, in diesen unbeständigen Zeiten, hinterfragen wir des Öfteren, was uns als Mensch, als Individuum eigentlich ausmacht, wer wir überhaupt sind. Die beiden Künstlerinnen Zoya Sadri und Rebekka Degott beschäftigen sich genau mit dieser Thematik und setzen sich in ihren Arbeiten mit der Wahrnehmung von Realität auseinander. Sadris Zeichnungen, Ölbilder und Installationen zeigen philosophische Positionen, die eine eigene, surrealistische Welt bilden. Die Acrylmalereien und Zeichnungen von Degott finden ironische Formulierungen in zeitlosen Kausalitäten zum Thema, das uns alle betrifft.

Läuft noch bis 10.01.2021

HUB31, Hilpertstraße 31

hub31.art/galerie/

 

Foto: Stefan Mayer-Twiehaus

Eingeschleust in die Performance

Gemeinsam mit der Berliner Jazzpianistin Julia Kadel führt Stefan Mayer-Twiehaus die Performance „Systemrelativismus – Was ist richtiger?“ auf, deren Projektionsfläche über die Räume des Ateliers „Adelung33“ in den städtischen Kontext ragt. Die Besucher*innen werden über einen festgelegten Rundgang zum Atelier navigiert, wo sie nach Losverfahren in weißen Laborkitteln erneut in die Räume geschleust werden. Aus ungewohnten Perspektiven können musikalische und künstlerische Fragmente begutachtet werden. Der Besucher ist Teil einer interagierenden Performance, in der es keine klare definierte Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion gibt.

Sa, 14.11., von 15 bis 17 Uhr (Teil 1) + So, 15.11., um 11 Uhr (Teil 2)

Atelier Adelung33, Adelungstraße 33

 

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