Mutig, eindringlich, visionär

Unsere Kunsthighlights für Dezember und Januar

Kunst entlang der Modau

Abbildung: Sebastian Weissgerber („Gondelanleger“), Foto: Claudia Ehry

Ein Winterspaziergang zum Modaukunstpfad in Darmstadt-Eberstadt verwandelt die Promenade in ein Freilichtmuseum. Auf 700 Metern laden vier Landart-Installationen mit geheimnisvollen Torii, luftigen Segeln, verspielten Stegen und Wellenhörbänken zum Staunen, Verweilen und Lauschen zwischen Kunst, Natur und Wasser ein. Perfekt für die besinnliche und achtsame Zeit.

dauerhaft | 24/7

Modaupromenade zwischen Modaustraße/An der Eschollmühle und Uhlandstraße

waldkunst.com

 

Expressive Welten

Abbildung: Maria von Heider-Schweinitz

Das Kunst Archiv Darmstadt zeigt die expressive Welt von Maria von Heider-Schweinitz: Ölgemälde voller Kraft, sinnliche Frauenbilder, lebendige Landschaften und Stillleben. Ihre Werke offenbaren eine eigenständige Interpretation des Expressionismus, die Mut, Intensität und subtile Sinnlichkeit vereint – ein Blick auf eine Künstlerin, die lange im Verborgenen wirkte.

bis 9.1.2026 | Di + Fr: 10 bis 13 Uhr + Do: 10 bis 18 Uhr

Kunst Archiv Darmstadt e. V.

kunstarchivdarmstadt.de

 

Wolkenwelten

Abbildung: Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Foto A. Ebert, HLMD

Die Ausstellung „Wolken. Erleben und Verstehen“ im Hessischen Landesmuseum Darmstadt macht das Unsichtbare greifbar: Sie zeigt, wie Wolken entstehen, das Klima beeinflussen und Extreme formen. Besucher:innen erwarten faszinierende 3D-Modelle, eindrucksvolle Wetterfotografien und ein Experiment, bei dem Wolken live vor ihren Augen entstehen.

bis 11.1.2026 | Di + Do + Fr: 11 bis 18 Uhr + Mi: 11 bis 20 Uhr sowie Sa + So: 11 bis 18 Uhr

Hessisches Landesmuseum Darmstadt

hlmd.de

 

Bella Italia?!

Abbildung: Alessandra Dragoni („Libera Poesia“ 2023)

Die große Überblicksausstellung „No Place like Home“ zeigt erstmals in Deutschland, wie italienische Fotografie seit den 1980er-Jahren Europa geprägt hat. Über 320 Werke von rund 40 Künstler:innen entfalten ein Panorama zwischen Alltagspoesie, Gesellschaftskritik und künstlerischer Autonomie – von Arte Povera bis zur jungen Generation, die Identität, Community und Diversität neu erzählt.

bis 11.1.2026 | Mi bis So: 11 bis 17 Uhr + jeden zweiten Do: 11 bis 21 Uhr

Kunsthalle Darmstadt

kunsthalle-darmstadt.de

 

Verborgene Schätze

Abbildung: icole Nickel („scat“ 2014) copyright Christian Laukemper

Die Adventszeit strahlt immer etwas Magisches aus – und so lässt sich die Galerie Netuschil auch wieder etwas Besonderes einfallen. Sie öffnet ihre Schubladen und Regale und präsentiert einen faszinierenden Querschnitt durch ihren reichen Bestand: Von Pablo Picasso bis Miye Lee, von Klassischer Moderne bis zeitgenössischer Kunst ist alles dabei, was ein Kunstherz begehrt. Am Sonntag, 7.12., ab 15 Uhr gibt’s sogar eine Auktion, deren Erlös an eine soziale Einrichtung geht.

bis 24.1.26 | Do + Fr: 14.30 bis 19 Uhr + Sa: 10 bis 14 Uhr

Galerie Netuschil

galerie-netuschil.net

 

Für das Recht, Rechte zu haben

Abbildung: Martina Hammel „Das Meer ein Grab“

Mit eindringlichen politischen Bildern und kraftvollen Texten zeigt die Künstlerin Martina Hammel, wie unser Leben im Globalen Norden Fluchtursachen und Migration im Globalen Süden beeinflusst. In ihren Arbeiten macht sie die soziale Ungerechtigkeit sichtbar und regt dazu an, über Verantwortung, Teilhabe und Solidarität zu reflektieren.

bis 30.1.26 | Mo bis Sa: 8 bis 18 Uhr

Walther-Ratgeber-Haus der Evangelischen Hochschule

eh-darmstadt.de

 

Rastlos

Abbildung: Juliana Jaeger („En Passant“)

Die Darmstädter Künstlerin Juliana Jaeger zeigt in ihrer Gesamtschau Malerei, Collage, Objekt und Installation. Mit präzisem Blick für Form und Material lotet sie die Vielfalt ihres Schaffens aus, verbindet unterschiedliche Techniken und lädt das Publikum ein, die Kraft, Energie und Experimentierfreude ihrer Arbeiten unmittelbar nachzuvollziehen.

18.12.25 bis 28.2.26 | Mo bis Do: 10 bis 16.30 Uhr + Fr: 10 bis 15 Uhr

Regionalgalerie Südhessen

rp-darmstadt.hessen.de

 

Design fürs Leben

Abbildung: Charlotte Perriand (Hocker „Berger“)

Die neue Ausstellung im „INTeF“ würdigt das Werk der visionären Designerin Charlotte Perriand, die das moderne Wohnen im 20. Jahrhundert revolutionierte. Von kühlen, ikonischen Stahlrohrmöbeln im Atelier Le Corbusier bis zu naturverbundenen Entwürfen in den Alpen: Perriand verband Form, Funktion und Menschlichkeit – und schuf Design, das bis heute inspiriert.

bis 8.3.26 | Di bis Sa: 11 bis 17 Uhr + So: 11 bis 14 Uhr

Institut für Neue Technische Form (INTeF)

intef.info