Bildgewaltige Koexistenzen

Unsere Kunst-Highlights für Februar

 

Abbildung: Walter Schels

Unmittelbare Fotografien

Wegen großen Interesses ist die Ausstellung „Walter Schels. Fotografien“ im Hessischen Landesmuseum Darmstadt in der Verlängerung zu sehen. Sie präsentiert vier bedeutende Fotoserien des Künstlers, darunter seine berühmten Tierporträts, Porträtserien zu Joseph Beuys und Andy Warhol, die Serie „trans*“ und seine Blumenstudien. Schels‘ bewegende Fotografien zeichnen sich durch ihre Authentizität und Bildsprache aus und lösen die Figuren aus ihrem sozialen Lebensraum, um sich ganz auf Mimik und Körperhaltung zu konzentrieren.

bis 12.02.2023 | Di, Do + Fr: 10 bis 18 Uhr, Mi: 10 bis 20 Uhr, Sa + So: 11 bis 17 Uhr

Hessisches Landesmuseum (Friedensplatz 1)

hlmd.de

 

Abbildung: Fabio Sacher

Akzeptanz der Vielfalt

Die neuen und spezifisch auf den Raum des G10 ausgelegten Arbeiten von Fabio Sacher bringen Fragmente aus der Populär- und Subkultur mit Sujets der klassischen Mythologie sowie historischen Bildern zusammen. Durch diese unmittelbare Koexistenz werden bildnerische Hierarchien durchbrochen. Die Wandarbeiten bestehen aus Holz, Beton, Wachs und Kunststoff und werden durch Zeichnungen und Texte ergänzt.

bis 17.02.2023 | 24/7

G10, Grafenstraße 10

g10.biz

 

Abbildung: Thomas Sturm

Mit Malbutter überstrichen

Der österreichische Künstler Thomas Sturm zeigt in seiner ersten Soloausstellung Werke seiner aktuellen Werkgruppe „Alter Meister“, die 2018 entstanden ist, sowie beispielhafte Arbeiten ab den 1990er-Jahren. Im Mittelpunkt steht die Serie „Alter Meister“, bei der er „Souvenirs“ von weltweiten Museumsbesuchen auf Fotoleinwand druckt und diese mit Malbutter überstreicht. Die Ausstellung umfasst auch neo-expressionistische Malereien, formschöne Skulpturen und Papierarbeiten. Freut Euch auf eine breite Palette an Werken!

bis 19.03.2023 | Mi bis So: 11 bis 17 Uhr

Kunsthalle, Steubenplatz 1

kunsthalle-darmstadt.de

 

Abbildung: Karl Deppert

Gegen den Krieg

Karl Depperts Leben und künstlerisches Schaffen waren geprägt von seinem Einsatz gegen den Krieg. Er erfuhr den Krieg unmittelbar und widmete sich in seiner Kunst zeit seines Lebens dem unmittelbaren Gegenüber und seinen Mitmenschen. Die Ausstellung umfasst zum großen Teil noch nie gezeigte Werke, darunter Tempera-Blätter, Zeichnungen und Druckgrafiken, die aus dem Nachlass des Künstlers stammen. Zu sehen sind auch Holz- und Linolschnitte sowie Radierungen, die sich bildgewaltig mit Themen wie Krieg, Stadtuntergang und Flucht auseinandersetzen.

bis 31.03.2023 | Di, Mi, Fr: 10 bis 13 Uhr, Do: 10 bis 18 Uhr

Kunst Archiv Darmstadt e. V., Kasinostraße 3

kunstarchivdarmstadt.de

 

Artikel drucken Artikel versenden