Kultur in Rhein-Main-Neckar

Das P schaut für Euch über die Stadtmauern. Hier werden erwähnenswerte und monatsaktuelle Veranstaltungen im Rhein-Main-Neckar-Gebiet – in erster Linie Konzerte, aber auch Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und so weiter – kurz und knackisch vorgestellt.

Foto: Steve Gullick

 

The Jesus Mary And The Chain (East Kilbride)

Dass die Band um die Brüder Jim und William Reid 2017 mit „Damage And Joy“ nach 19 Jahren wieder ein Album veröffentlicht hat, war eine kleine Sensation. Angesichts des Shoegaze-Revivals aber nur konsequent. Jetzt bringen sie ihr Meisterwerk von 1987 in voller Länge auf die Bühne: „Darklands“.

Schlachthof Wiesbaden (Halle) | Geplant: Fr, 03.04. | 20 Uhr | 42 €

-> wird verlegt!

 

Hard Skin (London)

Die englische Oi!-Band Hard Skin ist seit Jahrzehnten Kult in der Punk- und Sharp-Skin-Szene. Politisch linksaußen mit verdammt viel Humor. Das ist ja nicht immer so. Hier aber garantiert.

Die Au, Frankfurt | Geplant: Sa, 04.04. | 21 Uhr | 10 €

-> fällt aus!

 

Kreator (Essen)

1982 gegründet, sind Kreator absolut Kult. Die Trash-Metal-Ikonen um Miland „Mille“ Petrozza haben sich für die anstehende Tour handverlesene Gäste aus Übersee eingeladen: die auch schon seit den 90ern aktiven Lamb Of God sowie die eher frischen Granaten von Power Trip.

Schlachthof Wiesbaden (Halle) | Geplant: So, 05.04. | 19 Uhr | ab 42 €

-> wird verlegt!

 

Kakkmaddafakka (Bergen)

Bei dem Bandnamen muss man gar nicht viel erklären: Die bis zu zwölf Jungs brennen auf der Bühne ein wildes Gaga-Feuerwerk aus Sixties, Pop, Punk und Funk ab. Ordentlich Flausen im Kopf und ’nen Haufen Hits im Gepäck!

KUZ Mainz | Geplant: Mo, 06.04. | 20 Uhr | 30 €

-> wird verlegt!

 

Las Kellies (Buenos Aires)

Das Duo aus Schlagzeugerin Silvina Costa und Gitarristin Cecilia Kelly ist der Kracher! Wilder Mix aus Garage, Post-Punk, Dance-Beats und Dub-Pop. Kommen mit neuer Platte „Suck This Tangerine“.

HfG Kapelle, Offenbach | Geplant: Fr, 10.04. | 20 Uhr | 8 €

-> fällt aus!

 

Disarstar (Hamburg)

Marcus Staiger (früher: Boss von Royal Bunker, heute: Korrektiv des hiesigen HipHop) posaunte mal: „Disarstar ist der stabilste Rapper der Welt!“ Das Debüt lebte von der markanten Stimme des Musikers sowie linksradikaler Ästhetik und Message. Jetzt folgt mit „Klassenkampf und Kitsch“ neues Material.

Nachtleben, Frankfurt | Geplant: Fr, 10.04. | 21 Uhr | 25 €

-> verlegt auf: Mo, 05.10.2020

 

Juliane Streich: „These Girls“

Angefangen bei Aretha Franklin über Riot Grrrl bis Beyoncé: Mit ihrem Buch (erschienen im Ventil Verlag) präsentiert Herausgeberin Juliane Streich einen „Streifzug durch die feministische Musikgeschichte“ – und stellt dabei auch die Frage, wieso trotz all der ikonischen Protagonistinnen das Musikgeschäft männerdominiert geblieben ist.

Schon Schön, Mainz | Geplant: Mi, 15.04. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

-> wird verlegt!

 

Lea Porcelain (Berlin)

Das mittlerweile von der Hauptstadt aus wirkende Duo ist einfach ’ne richtig gute 80er-Wave-inspirierte Band. Endloser Hall, wabernder Bass, Wehmut und Melancholie – und manchmal sogar schroffe Industrial-Momente. Sogar die Spex (rest in peace!) zeigte sich begeistert: „Sie klingen nicht wie Kartoffeln.“

Karlstorbahnhof, Heidelberg | Geplant: Mi, 15.04. | 21 Uhr | 22 €

-> fällt aus!

 

Mal Élevé (Heidelberg)

Irie Révoltés sind Geschichte. Die Füße still zu halten, ist aber nach dem Ende der Dancehall-HipHop-Institution für deren ehemaligen Sänger keine Option. Gerade ist Mal Élevés Solodebüt „Résistance Mondiale“ erschienen. Musikalisch bleibt der Kurs gleich, inhaltlich auch: „Ich kämpfe für eine Welt ohne Grenzen, ohne Rassismus und ohne Ausbeutung.“

Halle 02, Heidelberg | Geplant: So, 19.04. | 20 Uhr | 20 €

-> verlegt auf: Mi, 10.02.2021

 

Jeb Loy Nichols (Wales)

Er war einer der ersten, der Folk-Music mit jamaikanischem Dub verband. Ein ganz eigentümlicher Sound entstand daraus, der ihn Mitte der 1990er in die Indie-Charts brachte. Auch heute noch sehr eindrucksvoll und deep.

Schon Schön, Mainz | Geplant: Mi, 22.04. | 20 Uhr | 22 €

-> fällt aus!

 

Manon Meurt (Rakovník)

Atmosphärische Wall of Sound aus der Tschechei mit zarter Stimme. File under: Slowdive, My Bloody Valentine und Mazzy Star.

Hafen 2, Offenbach | Fr, 24.04. | 20 Uhr | 10 €

-> wird eventuell noch verlegt!

 

Clipping (Los Angeles)

Als HipHop-Act auf Sub Pop zu landen, ist schon außergewöhnlich. Mit Nirvana, Sonic Youth und Mudhoney im Katalog bringt sich das Label aus Seattle eher als Kurator von Gitarrenmusik in Stellung. Dem ganz besonderen Reiz von Clipping schien man sich dennoch nicht entziehen können: experimentell, politisch, radikal.

Schlachthof Wiesbaden, Kesselhaus | Mi, 29.04. | 20.30 Uhr | 17 €

-> wird eventuell noch verlegt!

 

Sion Hill (Mullingar)

Nathan Johnston alias Sion Hill stimmt Euch auf den Sommer ein. Dass das Herz des jungen Musikers für Blues, Soul und Rock schlägt, ist deutlich zu hören. Unbeschwerte Popsongs mit groovy Retrocharme.

Nachtleben, Frankfurt | Geplant: Mi, 29.04. | 21 Uhr | 20 €

-> fällt aus!

 

Dives (Wien)

Coole, neue Band aus der heimlichen Pop-Hauptstadt Europas. Zusammengefunden haben die drei Musikerinnen 2016 in einem Girls Rock Camp, 2019 erschien mit „Teenage Years Are Over“ endlich das Debütalbum. Surfiger Power-Pop mit feministischer Message!

Ono 2, Frankfurt | Do, 30.04. | 20 Uhr | 8 €

-> wird eventuell noch verlegt!

 

„Bee yourself“

Als Pop-Up-Installation hat im schönen Odenwald Hessens erstes Instagram-Museum eröffnet. Die verschiedenen Kulissen laden mit unterschiedlichsten Motiven zum Knipsen von außergewöhnlichen Selfies zwischen Riesentorten und Mammut-Nachbildungen ein.

Erwin-Hasenzahl-Halle, Michelstadt | geplant: bis Fr, 15.05. | Öffnungszeiten und Tickets (ab 22 €): www.michelstadt.de

-> bis mindestens Do, 02.04.2020 wegen Corona geschlossen!

 

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