Kultur in Rhein-Main-Neckar

Das P schaut für Euch über die Stadtmauern. Hier werden erwähnenswerte und monatsaktuelle Veranstaltungen im Rhein-Main-Neckar-Gebiet – in erster Linie Konzerte, aber auch Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen und so weiter – kurz und knackisch vorgestellt.

Die Nerven im Sclachthof Wiesbaden | Foto: Christian Bendel

Lea Porcelain (Berlin)

Das mittlerweile von der Hauptstadt aus wirkende Duo ist einfach ne richtig gute 80er-Wave-inspirierte Band. Endloser Hall, wabernder Bass, Wehmut und Melancholie – und manchmal sogar schroffe Industrial-Momente. Sogar die Spex ist begeistert: „Sie klingen nicht wie Kartoffeln.“

Schon Schön, Mainz | Di, 03.04. | 21.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

 

Lichter Filmfest mit „Halt! Los!“

Das Frankfurter Festival vereint regionale und internationale Filmkunst auf einer Plattform. Unter anderen zu sehen: Der teilweise in Darmstadt gedrehte Streifen „Halt! Los!“ des Darmstädter Regisseurs Moritz Becherer am Samstag, 07.04., um 14 Uhr im Zoo-Gesellschaftshaus.

Frankfurt | Di, 03. bis So, 08.04. | Details und Infos: www.lichter-filmfest.de

 

Curse (Minden)

Curse zählt seit zwei Jahrzehnten zur Speerspitze des deutschsprachigen Rap. Jetzt nach langer Pause wieder mit neuem Album.

Halle 02, Heidelberg | Do, 05.04. | 20 Uhr | 29 €

 

James Holden & Animal Spirits (GB)

James Holden ist seit mehr als einem Jahrzehnt einer der international spannendsten Elektronik-Künstler. Jetzt führt er seine Musik live sogar mit Band auf.

Zoom, Frankfurt | Do, 05.04. | 21 Uhr | 25 €

 

A Projection (SWE)

Feinster New Wave aus Schweden auf Tapete Records. Klanglich im Fahrwasser von The Cure, Joy Division, New Order und Interpol.

Das Bett, Frankfurt | Fr, 06.04. | 20 Uhr | 15 €

 

PTTRNS (Köln)

Irre, dass die noch mal ne Platte gemacht haben – wer hätte das gedacht? Auf „Material und Geschichte“ werden wieder einmal Möglichkeiten des Pop ausgelotet: Indie, Rock, Dub, Kraut, Electronica.

Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus) | Sa, 07.04. | 20 Uhr | 13 €

Win! Win! 2 x 2 Tickets.

 

CunninLynguists (USA)

Das intelligente Rap-Trio wird seit 17 Jahren von Kritikern gefeiert, ohne dass ihnen der ganz große Durchbruch gelang. Langjähriger HipHop-Geheimtipp abseits der großen Bühnen.

Alte Feuerwache, Mannheim | Sa, 07.04. | 20 Uhr | 26 €

 

Stijl Markt Mainz

Marktplatz für junges deutsches Produktdesign und kleine Labels abseits des Mainstream. An über acht Standorten deutschlandweit, an diesem Wochenende in Mainz.

Halle 45, Mainz | Sa, 14.04. + So, 15.04. | 11 bis 18 Uhr | 6 € (Kinder unter 12 Jahren: Eintritt frei), mehr unter www.stijlmarkt.de/mainz

 

Zimt (Augsburg)

Die große Noise-Pop-Hoffnung hierzulande mit Schrammelgitarren, schönem Gesang und feinen Harmonien.

Hafen2, Offenbach | So, 15.04. | 16 Uhr Uhr | Eintritt frei

 

Die Nerven (Stuttgart)

Nach drei Jahren hauen Die Nerven endlich ein neues Album raus: „Fake“. Ob die vielen Nebenprojekte (Theaterarbeiten, Surf- und Wave-Bands) des Trios Spuren hinterlassen haben? Wir sind gespannt.

Schlachthof Wiesbaden (Kesselhaus) | Do, 19.04. | 20 Uhr | 19 €

Win! Win! 2 x 2 Tickets.

 

Fanfare Ciocarlia (Rumänien)

Die wohl beste, wildeste und ursprünglichste Balkan-Brass-Band von Welt. Nicht mehr, nicht weniger.

Das Bett, Frankfurt | Do, 19.04. | 20.30 Uhr | 23 €

 

Martin Kohlstedt (Weimar)

Kohlstedt ist neben Gonzales, Nils Frahm und Hauschka einer der derzeit faszinierendsten Piano-Künstler mit Pop-Appeal, Entertainment-Qualität und Experimentiermut.

Brotfabrik, Frankfurt | Fr, 20.04. | 20 Uhr | 21 €

 

Mulatu Astatke (Äthiopien)

Astatke wurde durch Jim Jarmuschs Kultfilm „Broken Flowers“ im hohen Alter endlich weltberühmt. Er gilt mit seiner Melange aus Jazz, Latin-Rhythmen, Afro-Funk und traditioneller Musik Äthiopiens als Vater des „Ethio-Jazz“.

Alte Feuerwache, Mannheim | Fr, 20.04. | 20 Uhr | 33 €

 

Porches (New York)

Tschüss, Indie-Rock … dachte sich Aaron Maine alias Porches, als es ins Studio für Album Nummer zwei ging. „The House“ überrascht mit knalligen 90er-House-Beats, Funk, New Wave und Synth-Sounds. Frisch, groovy, retro, aber nicht kitschig. Top!

Schon Schön, Mainz | Fr, 20.04. | 20.30 Uhr | 15 €

 

Hope (Berlin)

Düster, sphärisch, gewaltig. Synthesizer, noisige Gitarren, dezente Percussion und die zartbittere Stimme der Sängerin. Klingt wie eine Mischung aus Savages und Portishead.

Hafen 2, Offenbach | Fr, 20.04. | 21.30 Uhr | 10 €

 

Godspeed You! Black Emperor (Montreal)

Einmalige Gelegenheit, die legendäre Post-Rock-Band live zu sehen. Konzerte spielt das kanadische Kollektiv super selten. Orchestraler Sound, der seinesgleichen sucht. Episch, dystopisch, triumphal. Einfach gewaltig.

Batschkapp, Frankfurt | Di, 24.04. | 20 Uhr | 36 €

 

Worakls (Frankreich)

Kevin Rodrigues aka Worakls gilt als „der Paul Kalkbrenner Frankreichs“. Großes Techno-Talent mit Gespür für Hymnen.

Halle 02, Heidelberg | Fr, 27.04. | 23 Uhr | 17 €

 

I-F (Niederlande)

I-Fs „Space Invaders are smoking grass“ ist einer der größten Hits des technoiden Electro. An diesem „Lifesaver Saturday“ im Robert Johnson zusammen mit den ebenso spannenden Intergalactic Gary und Benedikt Frey.

Robert Johnson, Offenbach | Sa, 28.04. | 23.59 Uhr | 12 €

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