• Foto: Centralstation Darmstadt

    Die schweizerisch-deutsche Band We Invented Paris erlebt einen Umbruch. Eigentlich als interdisziplinäres Kunstprojekt gestartet, schälte sich schnell die Musik – vor allem die Kompositionen von Flavian Graber – als wichtigstes Element heraus. Und nun reduziert sich auch die Band personell auf Graber. Daraus ergibt sich ein neues Tour-Konzept (Stimme und Gitarre/Harmonium), aber mit der bewährten „Catastrophe-Disco-Bar-Box“ (mobile Cocktail-Bar, Beats & Bass, Nebelmaschine und Trash-Discolights). Man darf gespannt sein. (obi)

    Centralstation (Halle) | Do, 15.02. | 20.30 Uhr | 23,50 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: Christian Kock

    Als Emopunk als Genre plötzlich erfolgreich wurde, waren Duesenjaeger schon lange am Start. Anders als Muff Potter und Turbostaat, die ebenso fast 20 Jahre auf dem Buckel haben, blieb dem Quartett aus Osnabrück der große kommerzielle Erfolg bisher verwehrt. Das erstaunt, denn ihre Songs weisen die gleiche Hymnenfrequenz, Wucht und Referenz auf. Vor allem die treibenden Gitarren im Geiste der Wipers und die wütende Melancholie von EA 80 stehen Pate. Verdiente Helden, geiler Sound. (obi)

    Klingt wie: EA80, Oma Hans, Wipers

    Oetinger Villa | Fr, 16.02. | 20 Uhr | 8 €

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  • Grafik: Veranstalter

    DJ Chromo, benannt nach der Ex-Haushaltshilfe von Doktor Dressler aus der Lindenstraße, ist bei seinen strikt alphabetisch sortierten Auflegeabenden inzwischen beim Buchstaben O angelangt. Heißt konkret: Alle 50 bis 60 an diesem Abend aufgelegten Songs – DJ (und Plattenladen-Betreiber) Chromo verspricht ausschließlich erstklassige musikalische Ware – beginnen mit eben diesem Buchstaben. Freuen wir uns also auf jede Menge OhYeah, OhWell, OhBaby, OohWee, OohPoopahDoo und OhBondageUpYours! (mh)

    Klingt: als ob die Sesamstraße hier Pate gestanden hätte.

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Di, 20.02. | 20 bis 23.45 Uhr | „Der Eintritt ist frei. Die Gedanken sind es auch.“

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  • Foto: Burkini Beach

    Geiler Bandname, geile Texte. Burkini Beach alias Rudi Maier – manche kennen vielleicht auch seine Indie-Band The Dope, waren mit Warpaint auf Tour – vereint ruhige, folkige Klänge mit unprätentiösem schwarzem Humor. Kostprobe? „The whole night in your granddaddy’s jeep, you drive while I pretend to sleep. But as soon as we left France, I shit my pants.“ Wann haben melancholische Songs zuletzt so viel Spaß gemacht? Ich weiß es nicht. Cooler Typ. Auf keinen Fall verpassen! (mn)

    Klingt wie: Girls in Hawaii, Death Cab For Cutie, Olli Schulz

    Schlosskeller | Di, 20.02. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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  • Foto: Magnetix

    Es liest sich fast schon wie ein kleiner Ritterschlag. Dieses fast schon fanatische Prädikat John Dwyers – seines Zeichens Sänger und Gitarrist einer der vielleicht wildesten Rock-Bands des Planeten, den Thee Oh Sees (mittlerweile nur noch: Oh Sees): „Songs like flaming arrows (…) murder the guitar, usurp the amp, fry the mic, howl like beasts, melt the crowd: Magnetix.“ Seit 15 Jahren ist das Duo nun schon mit pfeifendem fuzzy Garage unterwegs, um für Ekstase vor der Bühne zu sorgen. Rock’n’Roll at its best! (mn)

    Klingt wie: The Fuzztones, The White Stripes, Jay Retard

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 21.02. | 21.30 Uhr | 8 €

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  • Foto: Ok Sweetheart

    Na, das passt ja wie die Faust aufs Auge! Ok Sweetheart kommen mit ihren zuckersüßen Songs ins Zucker. Das Quartett spielt einen feinen Mix aus Indie, Folk und Pop. Schön melodisch, aber nicht zu träumerisch. Einfach rund – und recht facettenreich. Dass eine Band aus Seattle ihr Handwerk versteht, sollte aber eigentlich auch keine Überraschung sein, wenn man seinen Proberaum in der Stadt hat, die Grunge, Nirvana, Death Cab For Cutie, The Postal Service und unzählige weitere Spitzenkappellen hervorgebracht hat. (mn)

    Klingt wie: Fleet Foxes, The Head And The Heart, Feist

    Zucker | Do, 22.02. | 20 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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  • Foto: Blaze The Emperor

    Rap fasziniert nicht zuletzt, weil kaum ein anderes Genre der Welt uns so tief in andere Milieus, fremde Lebenswelten und außergewöhnliche Biografien eintauchen lässt. Einzigartige Geschichten weiß auch Blaze The Emperor zu erzählen. Auf Beats, die irgendwo zwischen Soul und Trap grooven, nimmt Euch der Neuseeländer mit auf eine Reise, die als Flucht vorm Genozid in Ruanda startet und gegen alle Widerstände Träumen nachjagt, sie wahrmacht. Plus die wunderbar trippigen Triorität und Dubstep-Aftershow mit Einzman! (mn)

    Klingt wie: Vince Staples, Earl Sweatshirt, Nas

    Schlosskeller | Fr, 23.02. | 22 Uhr | 7 €

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  • Foto: Barac

    Bei Rumänien und Türkei kommt einem musikalisch nicht sofort Techno in den Sinn. Und doch gibt es dort äußerst kreative Szenen – in der Galerie waren einige Acts schon zu Gast. Diesmal sind es der Bukarester Barac mit seinem sehr funkigen Minimal-House und Dub Temptation aus Istanbul, die namensgerecht manchmal noch Dub-Elemente miteinfließen lassen. Es zeigt sich, dass es dank globaler Vernetzung keine „sonischen Entwicklungsländer“ mehr gibt. Einzig das Talent zählt – und das ist hier reichlich vorhanden. (obi)

    Galerie Kurzweil | Fr, 23.02. | 23 Uhr | 10 €

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  • Foto: Song Slam

    Der Song Slam ist nach längerer Pause zurück – als hessenweiter Wettstreit! Darmstadts Poetry-Slam-Koryphäe Tilman Döring lädt zum Bandcontest der etwas anderen Art – nämlich ohne Bands, dafür mit Liedermachern, Gesangstalenten, Beatboxern und sonstigen Künstlern, die sich alleine auf die Bühne trauen, um selbst geschriebene Stücke zu präsentieren. Wer als Sieger nach Hause geht, entscheidet das Publikum. Shock Travolta legt auf, Holger Rößer moderiert. Fein! (mn)

    Mit dabei: Julakim, Jakob Mayer, Lukas Herbertson, Cathérine de la Roche, Sinan

    Goldene Krone (Saal) | Sa, 24.02. | 19 Uhr | 5 €

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  • Foto: Unwort-Fotografen

    Zu den wenigen Darmstädter Ereignissen, die neben Lilien-Siegen und Georg-Büchner-Preis bundesweit wahrgenommen werden, zählt sicherlich die alljährliche Verkündung des Unworts des Jahres. Der diesjährige „Sieger“ dieses unrühmlichen Wettbewerbs heißt „alternative Fakten“. Gute Tradition ist es mittlerweile ebenfalls, dass zehn Darmstädter Fotografen diese Wahl mit jeweils zwei selbst produzierten Bildern interpretieren. Diese 20 Visualisierungen können im Foyer des Staatstheaters begutachtet werden. (kzd)

    Foyer der Kammerspiele des Staatstheaters | Do, 01.03., 20 Uhr (Vernissage) + Fr, 02.03. sowie Sa, 03.03. von 11 bis 00 Uhr + So, 04.03. von 11 bis 18 Uhr + Do, 08.03. bis So, 11.03. von 18 bis 00 Uhr | Eintritt frei

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  • Grafik: Triorität

    Seit Kamasi Washington auf Kendrick Lamars Rap-Meilenstein „To Pimp a Butterfly“ mitgewirkt hat, schätzen auch Menschen „unter 40“ Jazz ein Stück mehr. Triorität schafft Ähnliches auf lokaler Ebene: Die Darmstädter holen das Genre aus dem manchmal leicht angestaubten Jazzumfeld und präsentieren ihre Improvisationen einfach mal am Osthang oder in der Oetinger Villa. Dafür gab es 2017 den Darmstädter Musikpreis. Inspirieren lassen sie sich dabei vom Fusion Jazz der 70er, was Anknüpfungspunkte zur heutigen elektronischen Musik bietet. (kzd)

    Klingt wie: Kamasi Washington, Weather Report, Herbie Hancock

    Künstlerkeller im Schloss | Fr, 02.03. | 20.30 Uhr | 10 €

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  • Foto: Aufschnitt

    Obacht, Ihr In-Darmstadt-Lebenden: Das Aufschnitt wird fünf, heeyyyy! In diesem Atelier-Laden-Café-Kombinat am Riegerplatz gibt es alles, was das Herz begehrt: Kaffee, Schmuck, eine feine Unterhose oder auch mal ein Notizbuch. Aber halt, das ist noch nicht alles! Denn die vier Aufschnitt-Mädels feiern ihr Jubiläum, wie es sich gehört, und laden uns alle zu einem Schaumwein ein. Außerdem gibt es Lose, und jedes Los gewinnt, unfassbar! Für die Feier-Profis gibt es ab 19 Uhr Cocktails. Hin da! (ds)

    Aufschnitt Atelier + Laden + Café | Sa, 03.03. | ab 15 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Steingässer

    Sie Ethnologin und Autorin, er Fotograf. Beide: liebende Eltern. Und Globetrotter mit nachhaltigem Ansatz und der zentralen Frage: Wie kann ich mich in die Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft einbringen? Jana und Jens Steingässer waren drei Jahre lang und in Etappen mit Kind und Kegel rund um den Globus unterwegs. Entstanden ist auf dieser Weltreise eine wunderschöne wie nachdenklich stimmende Multimedia-Reportage – und ein National-Geographic-Bildband: „Eine Familie auf den Spuren des Klimawandels“. (ct)

    Centralstation (Saal) | Fr, 09.03. | 17 und 20 Uhr | je 20,50 €

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  • Grafik: Junge Freunde HLMD

    Tagsüber feiert das Hessische Landesmuseum (HLMD) den familienfreundlichen Aktionstag „Skulptur“, weil Constantin Brâncuşi seine weltberühmte „Unendliche Säule“ genau vor 100 Jahren schuf. Die steht übrigens im Landesmuseum. Die Jungen Freunde des HLMD verlängern die Feierlichkeiten ins schier Unendliche – unter anderem mit einem „Blind Date“-Podium und einer Führung durch den „Skulpturenwald“. Im Anschluss, ab 23 Uhr: „ein Blind Date mit Darmstadts Nachtleben und unendlich vielen Möglichkeiten“, also kollektives Bar- und Club-Hobbing. (ct)

    Hessisches Landesmuseum | Sa, 10.03. | 11 bis 17 Uhr (Aktionstag), ab 19 Uhr (unendliche Nacht) | Eintritt ins Museum frei

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  • Foto: Bedroomdisco

    Liebe Bedroomdisco, so wird das nix mit dem letztes Jahr angekündigten Kürzer-treten! Aber wir wollen uns eigentlich auch gar nicht beschweren. Vier Bands und Künstler, die den Wohnzimmerkonzert-Machern über die Jahre besonders ans Herz gewachsen sind, kommen an diesem Abend in eindrucksvoller Kirchen-Kulisse zusammen. Ihr wollt dabei sein? Dann meldet Euch verbindlich via Mail an, sonst gibt’s keinen Einlass: gewinnen@bedroomdisco.de. Oder nehmt an der P-Verlose teil! (mn)

    Line-up: Der Herr Polaris, Charlotte Brandi, Adna, I Am Oak

    Stadtkirche Darmstadt | Sa, 10.03. | 16.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: Ducking Punches

    Nach 18,5 Jahren und 177 Veranstaltungen geht die Radaudisko womöglich in ihre letzte Runde. Die beiden Macher gehen in wohlverdiente Veranstalterrente. Für die letzte große Sause haben sie gleich drei Bands geladen. Ducking Punches aus Norwich mit lupenreinem Emo-Punk, die Singer/Songwriter von We Bless This Mess aus Porto und die Mainzer Black Lining mit Punkrock. Danach die gewohnte Punk-Indie-Disko der beiden Macher Robert und Carsten. Ein würdevolles Package zum Abschied. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja ein Comeback irgendwann. (obi)

    Schlosskeller | Sa, 10.03. | 21 Uhr | 8 bis 10 € (Du entscheidest)

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  • Foto: Adrià Cañameras

    Oriol Riverola aus Barcelona ist in Elektronik-Kreisen besser bekannt unter seinem Künstlernamen John Talabot. Spätestens seit seinen Platten auf dem Münchener Label Permanent Vacation gehört er zur Speerspitze des House-Genres und durfte schon als Support für The XX touren. Mit dem Schweden Alex Boman bildet er das Duo „Talaboman“, das schon das Primavera-Festival in Barcelona als Headliner anführte. Seine balearische Herkunft schimmert in seinen warmen Sounds mit Pop-Appeal immer wieder heraus, ohne dass es ins seichte Ibiza-Genre abdriftet. (obi)

    Galerie Kurzweil | Sa, 10.03. | 23 Uhr | 12 €

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  • Foto: Veranstalter

    Sichere Fahrradwege sind auch für die Jüngsten keine Selbstverständlichkeit. Mit einer Demo auf dem Rad wird auf dieses Problem aufmerksam gemacht. In Anlehnung an die Critical Mass (jeden zweiten Freitag um 19 Uhr) gibt es nun die erste Kidical Mass, zu der Kinder und deren Familien eingeladen sind. Circa eine Stunde fahren die Demonstranten (natürlich sicher mit Polizeischutz) durch die Stadt. In gemächlichem Tempo und mit kinderfreundlicher Musik. Danach wird auf dem Aktivspielplatz gemeinsam der Nachmittag genossen. (nw)

    Karolinenplatz (Treffpunkt) | So, 11.03. | 15 Uhr (gefahren wird ab 15.30 Uhr) | Teilnahme kostenlos

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  • Foto: Veranstalter

    Die „Gute Stube“ gehört wie der „Tatort“ zu den gern gepflegten Ritualen am Sonntag ab 20.15 Uhr in Darmstadt. Einmal im Monat weiß man, was man bekommt: solide, handgemachte Musik in wohliger Wohnzimmeratmosphäre. Im März beehrt der irische Singer/Songwriter Rhob Cunningham die „Stube“ und bringt ehrlichen, zerbrechlichen Alternative Folk mit. Als Support kommt an diesem Abend Boo Hoo aus Frankfurt, der in die gleiche musikalische Kerbe haut, das Ganze aber mit einer Portion Anti-Folk mixt. (kzd)

    Klingt wie: J. Tillman, Bonnie Billy Prince, Jeffrey Lewis

    Hoffart-Theater | So, 11.03 | 20.15 Uhr | 5 €

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  • Foto: Kerstin Behrendt

    Muss man auch erst einmal bringen: Kein Buch zum Vorlesen im Gepäck haben und die Leute zum Mitmachen animieren. Denn Rocko Schamonis große Schau ist auch eine Werk-Schau – über ein Werk allerdings, das noch entsteht. Der King geizt dabei nicht und schreibt nur vor, nein er skyped, er trinkt und musiziert und dirigiert. Und wo er schon einmal da ist, schreibt er auch über die „Dummheit als Weg“. Wohin? Mindestens auf die Bühne. Um dort Bühnenmensch in allen sich bietenden Möglichkeiten und Unmöglichkeiten zu sein. (sf)

    Centralstation (Saal) | Fr, 16.03. | 20 Uhr | 20 €

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  • Foto: Kenneth Minor

    Seit 2010 sind Kenneth Minor in wechselnder Besetzung unterwegs, haben über 300 Shows gespielt – und erst zwei Alben veröffentlicht. Bird Christianis Bandprojekt ist damit so was wie ein radikal entschleunigter Gegenentwurf zum Musikgeschäft – eine Branche, die sonst wie am Fließband Belanglosigkeit und Banalität produziert. „Phantom Pain Reliever“, Kenneth Minors neueste Platte, brilliert mit zeitlosem Folk, 60er/70er-Hippie-Flair und ausdrucksstarker Lyrik. Einfach schön. (mn)

    Klingt wie: Eels, Beck, They Might Be Giants

    R31 Werkräume | Fr, 16.03. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: Lukas Lehmann

    David Kohlmann alias Quintess betreut die gemütliche „Soulfood Club“-Reihe im Schlosskeller und hat diesmal den umtriebigen Lukas Lehmann von der namens- und stilähnlichen „Soulaberation“-Partyreihe als Gast-DJ geladen. „Soulaboration“ bespielt wechselnde Hotspots der Stadt und überträgt manche Shows sogar live im Internet. Lukas selbst beschreibt das Projekt als „bisschen Musikblog, bisschen Kollektiv, bisschen Lifestyle“. Bei zwei Darmstädter Labels brachte er vor Kurzem Platten raus: Vibin‘ Vol. 18 und Footjob 011. (obi)

    Schlosskeller | Sa, 17.03. | 23 Uhr | 6 €

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  • Foto: Shervin Lainez

    Lange Bandnamen können ja nerven wie Hölle – The World Is A Beautiful Place & I Am No Longer Afraid To Die sind sich dessen sicher bewusst. Und würden sie nicht so fantastische Musik machen, hätte ich sie auch in die Tonne gekloppt. So aber die dringende Empfehlung, sich dieser achtköpfigen Band live voll und ganz auszuliefern. Mit imposanter Instrumentierung (samt Streichern, E-Piano und Bläsern) mäandern sie permanent zwischen elegisch und explosiv. Dazu der mehrstimmige Gesang, der alles Leid dieser Welt in sich vereint. Ein sehr intensives Hörerlebnis. (obi)

    Klingt wie: American Football, Portugal The Man, Explosions In The Sky

    Oetinger Villa | So, 18.03. | 20 Uhr | 20 Euro

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  • Grafik: Veranstalter

    In Zeiten der Unsicherheit und Verunsicherung lenkt die schön geschriebene Jagd auf Verbrecher ab. So unschön der Anlass ist: Die Entspannung durch Spannung funktioniert bestens. Nicht nur die lange belächelten Lokal-Krimis erfreuen sich hoher Beliebtheit. Auch diese mit viel Liebe zum Genre immer bekannter gewordenen Darmstädter Krimitage, zu denen große Verlage gerne ihre Bestsellerschreiber schicken. Zum Abschluss gibt es eine Vorschau auf die Filme, die für den Deutschen Fernseh-Krimi-Preis nominiert sind. (sf)

    Bessunger Knabenschule (Halle) + Citydome | Mo, 19.03. bis Sa, 24.03. | 20 Uhr | 10 € (pro Lesungstag), Festivalpass: 42 €, Programm: www.darmstaedter-krimitage.de

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  • Foto: Oha Osthang

    Der OHA Osthang ist aus unserer Stadt nicht mehr wegzudenken. Mit dem aufziehenden Frühling erwacht die kleine Utopie am Fuß der Mathildenhöhe aus ihrem Winterschlaf. Um in der kommenden Saison wieder Konzerte, Ausstellungen, Architektur, Kunst und Diskurs zu ermöglichen, sucht das Projekt neue Mitstreiter und lädt zum offenen Treffen ein. „Du hast Lust zu bauen oder an der Bar zu stehen? Oder selbst zu veranstalten? Wir suchen dich! Jeder ist willkommen.“ (mn)

    Fachbereicht Gestaltung (Haupteingang) | Di, 20.03. | 19.30 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Jorge Hunt

    „Ein Singer-Songwriter ist immer auch Poet. Und Burch ist ein ganz besonderer“, so das begeisterte Prädikat der Süddeutschen Zeitung zu Stephen Burchs Musik. Tatsächlich sticht Burch alias The Great Park aus der schieren Masse derer, die meinen mit einer Akustik-Klampfe die Welt erobern zu müssen, deutlich heraus. Der in Berlin lebende Brite veröffentlichte bereits 15 Platten, komponierte für Filme und klingt mit seiner ungeschliffenen Stimme wunderbar authentisch. Etwas, das nur die wenigsten Folk-Musiker heute noch schaffen. (mn)

    Klingt wie: Conor Oberst, The Avett Brothers, Squalloscope

    Schlosskeller | Di, 20.03. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: HLMD

    Der Block Beuys im Landesmuseum ist ein Faszinosum. Und er bleibt für viele Kunst-Novizen gleichzeitig ein Mysterium. Das möchte Gabriele Mackert, Museums-Kustodin für das 18. bis 21. Jahrhundert, ändern. Mit ihren Erklärungen wird sie uns gedanklich Türen zu den Werken des umstrittenen wie visionären Aktionskünstlers öffnen. Zur „Szene aus der Hirschjagd“ (1961), zum „Stuhl mit Fett“ (1963) oder zu „FOND II“ (1968) und „FOND III“ (1969). Letztere sieht Joseph Beuys übrigens als Akkus, die er wider das Museum als Mausoleum in Darmstadt einlagerte. Alles klar? (ct + nw)

    Hessisches Landesmuseum | Fr, 23.03. | 11 Uhr | Die Führung (für maximal 25 Teilnehmer) ist kostenfrei, Museumseintritt: 6 €

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  • Foto: Listener

    2003 als Einmann-HipHop-Projekt gestartet, haben Dan Smith und seine Band mittlerweile einen ganz eigenen Stil kreiert, irgendwo zwischen Punkrock, Post-Rock, Indie und Folk – oder wie sie es selbst nennen: Talk Music. Smith schleudert emotionale Textpassagen in einer Art Rap-Stakkato ins Mikro, erzählt Kurzgeschichten, steigert sich zu hymnenhaften Refrains und greift auch mal zur Trompete, während seine Kumpanen die Gitarren aufheulen und das Schlagzeug krachen lassen. Einfach wahnsinnig gut, diese Listener! (mn)

    Klingt wie: Hot Water Music, Arcade Fire, Astronautalis

    Oetinger Villa | Sa, 24.03. | 20 Uhr | 12 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: Ame

    Seit mehr als einem Jahrzehnt gehört das Projekt Âme vom Innervisions-Label (zusammen mit Dixon) zum Olymp der Elektronikszene hierzulande. Ihre eigenen Produktionen führten House-Musik auf ein neues Level und ihre Remixe für Künstler wie Moderat, The XX, Howling oder Osunlade sind schlichtweg atemberaubend. Âme ist eigentlich ein Duo, aber meist treten Frank Wiedemann und Kristian Beyer bei Events einzeln auf. Diesmal ist Frank Wiedemann mit einer Live-Darbietung am Start. (obi)

    Galerie Kurzweil | Sa, 24.03. | 23 Uhr | 12 €

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  • Foto: Melt Booking

    Interessante Ambivalenz: Mit ihrem Bandnamen verweisen Coals auf ihre Heimat, die Steinkohleregion um Sielesia im Süden Polens. Ihre Musik hingegen ist alles andere als rau und düster. Die Stücke des Duos sind geprägt von seidenweichem Gesang und multiinstrumentalen Kompositionen. Der träumerische Ambient-Pop erinnert an die britischen The XX. Katarzyna Kowalczyk und Łukasz Rozmysłowski listen aber zeitgenössische Rap-Phänomene wie Yung Lean und Spooky Black als zentrale Inspirationsquellen. (mn)

    Klingt wie: Junip, Feist, Soap & Skin

    Schlosskeller | Di, 27.03. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: Christian Stantchev

    2015 feierte das Juice Magazin die Kollabo-Platte „Geld Leben“ von Crack Ignaz und Wandl als eine der zehn besten Deutschrap-Alben der letzten Dekade. Daraufhin zog sich der 23-jährige Wiener zurück, experimentierte, ließ Cloud Rap nicht hinter sich, präsentierte sich aber mit einer ganz eigenen neuen Note innerhalb des Genres. Sein Debüt „It’s All Good Tho“ ist ein grooviger Mix aus Trap, R’n’B und Soul. Geiles Paket zusammen mit Egopusher, die sich in einer Art neoklassischer Electronica austoben. (mn)

    Klingt wie: Yung Hurn, Aphex Twin, Madlib

    Centralstation (Halle) | Mi, 28.03. | 20 Uhr | 19 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: Ease Up Ltd.

    Wenn eine neunköpfige Band in der „Frischzelle“ auftritt, reicht die kleine Bühne nicht aus. Aber die Darmstädter Reggae/Rocksteady-Combo Ease Up Ltd. spielt nicht zum ersten Mal im kleinen Keller und weiß sich bestens inmitten des Publikums zu platzieren. Hautenger kann man als Zuschauer einem Konzert kaum beiwohnen. Und wenn die Band samt Bläser-Fraktion und dem charismatischen Sänger Baptiste voll im Saft steht, dreht eh der ganze Raum kollektiv am Rad. Brief und Siegel drauf. Jamaika in Bessungen. (obi)

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 28.03. | 21.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: Dinosaur Truckers

    Bevor Tanzverbot und Ordnungsamt dafür sorgen, dass am Osterwochenende die Bordsteine hochgeklappt werden, sorgen The Dinosaur Truckers – was ein Bandname, irre! – vor Karfreitag für dampfende Stimmung und tropfenden Schweiß. Roh, ungeschliffen und mit brachialer Energie spielt die Band eine Art High-Speed-Bluegrass mit Rockabilly- und Mariachi-Sounds. Bela B von den Ärzten war so begeistert, dass er sogar ein Schlagzeug-Feature fürs aktuelle Album einspielte. Wild times! (mn)

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Do, 29.03. | 21 Uhr | 8 €

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  • Foto: Vibe Versa

    Drei Jahre haben sie an ihrem Sound und ihrer Platte geschraubt, jetzt hauen Vibe Versa ihr Debüt raus. „Colt 98“ ist inspiriert von futuristischem Soul à la Hiatus Kaiyote und eine groovige Melange aus Funk, HipHop und dem Spirit traditionsreicher Jazz-Clubs. Für ihre Release-Show hat sich das Quartett das Licht- und Visual-Künstlerkollektiv Audiovision sowie das DJ-Duo Disco Dedication aus Gent und Berlin mit ins Boot geholt. (mn)

    Klingt wie: Robert Glasper, Snarky Puppy, Jaga Jazzist

    Theater Im Pädagog | Fr, 30.03. | 20 Uhr | 8 €

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  • Foto: Marc Krause

    Bewaffnet mit Vocoder, Homekeyboard und Acryl-Drumkit sind Hildegard von Binge Drinking im Auftrag des Herrn unterwegs, um Euch im Nonnenornat ihre 95 Proto-Pop-Thesen an die Tür zu nageln. Krautrock, Post-Punk, Synthesizer, Elektro und vereinzelt sogar Run-DMC-mäßiger Rap-Gesang fusionieren hier zu einem spektakulären Clash zwischen Genie und Wahnsinn. Bevor Ihr die Erleuchtung findet, erdet Euch das Duo The Guilt mit Lazer-Punk. (mn)

    Klingt wie: Gang Of Four, Kraftwerk, DAF

    Oetinger Villa | So, 01.04. | 21 Uhr | 8 bis 10 € (Du entscheidest)

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  • Foto: Florist

    „Schönheit durch Schlichtheit und Stärke durch Zerbrechlichkeit“, so lautet das teils ambivalent wirkende Fazit der Musikexperten von Pitchfork über die aktuelle Platte des New Yorker Folk-Trios Florist. „If Blue Could Be Happiness“ entstand kurz nachdem Songwriterin Emily Sprague infolge eines Fahrradunfalls nicht mehr Gitarre spielen konnte und gezwungen war, mit dem Keyboard zu komponieren. So fanden träumerisch hallende Synthesizer ihren Weg in die sonst spartanische Klangfarbe der Band. Echt schön! (mn)

    Klingt wie: Mazzy Star, Bon Iver, Wild Nothing

    Oetinger Villa | Do, 05.04. | 20 Uhr | 8 bis 10 € (Du entscheidest)

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  • Foto: Wildes Herz

    Prolliger Punk, umsorgter Sohn, lokalpatriotischer Antifaschist: Jan „Monchi“ Gorkow ist nicht nur Sänger von Feine Sahne Fischfilet, sondern für Schauspieler Charly Hübner scheinbar auch eine interessante Ausnahme. Dessen Regie-Debüt ist eine hintergründige Dokumentation, die „Vorpommerns gefährlichste Band“ (Verfassungsschutz) im alltäglichen Kampf gegen den rechten Stumpfsinn zeigt. Angesteckt vom breiten Platt lädt das Film-Gespräch am 08.04. – mit Burkhard Röder und Gösta Gantner vom Nonstock Festival – anschließend zur Diskussion ein. Natürlich mit Schnaps und roten Gummi-Herzen! (sf)

    Programmkino Rex | Fr, 06.04, 21 Uhr + So, 08.04., 19 Uhr | jeweils 8,80 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets für die P-review am So, 08.04., um 19 Uhr.

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  • Foto: Topshake Soulknights

    Darmstadts regulärer Soulniter gastiert noch einmal im Pädagogkeller, bevor die Sommersaison im Weststadtcafé eingeläutet wird. Wie immer erwarten Euch feiner wie rarer 60s und 70s Soul der Gastgeber Weige und Marcus K, „nice people dancing all night long“ – und als Gast-DJ: Michael Sulz. Der Tübinger veranstaltet seit sechs Jahren den beliebten „Hit & Run Soulniter“ in der Universitätsstadt am Neckar und ist auch sonst konstant im In- und Ausland als Plattenaufleger gebucht. What a soulful package! (ct)

    Theater im Pädagog | Sa, 07.04. | 22 Uhr | 5 € (inklusive „free mixes for early people“)

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  • Foto: Leo Yamane

    Seit großartigen acht Jahren dreht Leo Yamane die Plattenteller bei der Kellergymnastik, dem „Ultimate Dance Workout“ im Schlosskeller. House, Electro, Funk, Soul und HipHop bilden die Grundpfeiler und Leo tanzt an den Decks selber wie ein Duracell-Häschen. Traditionell gibt es zum Jubiläum wieder ein Schmankerl: diesmal das quirlige Knöpfchendreher-Duo The MPC Orchestra aus Frankfurt, was live wirklich feinen House-Electro mit allerlei lustigen Gimmicks bietet. Ein wieder fulminant grooviges Jubiläum. (obi)

    Schlosskeller | Sa, 07.04. | 23 Uhr | 5 €

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  • Foto: Veranstalter

    Das wird ein Sonntag für Genießer! Nach drei gaumenschmeichelnden Food-Festivals in der Wagenhalle Griesheim zieht die Genusserlebnismesse 2018 nach Darmstadt um – was für die Besucher eigentlich nur heißt: Noch mehr Feinkost-Manufakturen und kulinarische Start-ups aus nah und fern werden ihre Weine, Seccos, Gins und Edelbrände, aber auch Aufstriche, Pralinen, Honige, Öle und Gewürze anbieten. Zudem gibt es französische Pâtisserie, Deftiges aus Südtirol, vegane Backmischungen und lokale Klassiker. Köstlich! (kgb)

    Böllenfalltorhalle | So, 08.04. | 10 bis 18 Uhr | 5 €, Liste der Standbetreiber unter: www.feinundlecker-messe.de

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  • Foto: One Horse Land

    Strahlend-melodisch-fesselnde Songs und bittersüße Poetik erwarten das Stubenpublikum, wenn One Horse Land zu Gast sind. Meist sind die Belgier als Quintett unterwegs, im Frühling kommen sie als Duo auf Tour. Und neben bezaubernder Mann-Frau-Vielstimmigkeit haben die beiden auch zu zweit eine Instrumentenpalette am Start, die sich sehen lassen kann: von Gitarre, Banjo und Mandoline bis Klarinette und Bassklarinette. Das wird gut. (jp)

    Klingt wie: ein prima Konzertabend in der „Guten Stube“ – der vermutlich schönste Ausklang, den ein Wochenende sich wünschen kann.

    Hoffart-Theater | So, 08.04. | 20.15 Uhr (direkt nach der „Tagesschau“) | 5 €

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  • Foto: TU Darmstadt

    Im Kontext des March for Science – einer weltweiten Initiative, die sich für den Wert von Forschung und Wissenschaft und gegen „alternative Fakten“ einsetzt – veranstaltet die TU Darmstadt eine Podiumsdiskussion mit Wissenschaftler(innen) aus verschiedenen Bereichen. Diese gehen der Frage nach „Wer und was treibt hier wen?“ und thematisieren dabei die Auswirkungen des digitalen Wandels auf Wissenschaft und Gesellschaft. Der Science-Apéro danach bietet die Möglichkeit zum geselligen Austausch. (ali)

    Karo 5 (TU Empfangsgebäude) | Do, 12.04. | 18 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Fabian Stürz

    Der eine ist ein bärenkatapultierender Weirdo, der nächste ein rotsehender Kanake, der andere ein freigeistig vergleichender Reimer, während der letzte im Bunde mit in den Abgrund blickendem Humor jede moderne Krise schulmeistert: Die in Dortmund gegründete Lesebühne, die sich kryptisch „LMBN“ nennt, versammelt mit Jan-Philipp Zymny, Sulaiman Masomi, Sebastian 23 und Andy Strauß vier der besten Poetry Slammer dieses Landes, komplettiert mit eigenem DJ und Live-Zeichner. Poetry mal ohne Slam, aber genauso unterhaltsam. (sf)

    Centralstation (Saal) | Fr, 13.04. | 20 Uhr | 20 €

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  • Foto: Lutz Voigtländer

    Das Jazzinstitut hat die neue Konzertreihe „Yeah! Bands!“ ins Leben gerufen, die vor allem das Band-Konzept als „demokratische Idee“ feiert. Diesmal spielt mit Quiet Fire eine paneuropäische Formation hochgelobter Talente aus der Jazzszene. Der Bandname des Quintetts ist Programm: „Die Band liebt den Sturm ebenso wie die Ruhe“, lotet also Gemütszustände sonisch aus. Komponist Benjamin Schaefer „schätzt das gemeinsame Musikmachen als Gesprächssituation in einer abstrakten Sprache.“ Mehr als passend für die neue Reihe. (obi)

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut | Fr, 13.04. | 20.30 Uhr | 18 € (ermäßigt: 12 €, U21 und Teilhabecard: 3 €)

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  • Foto: Ivan Ave

    Wenn man als skandinavischer Rapper in den USA Achtungserfolge einfährt, scheint man einiges richtig zu machen. Ivan Ave vereint ziemlich elegant Golden-Era-Referenzen aus den 90ern und souligen 70er-Jazz. Starker Support kommt vom Mainzer HipHop-Label Sichtexot: Beat-Produzent Knowsum eröffnet den Abend mit jazzy Tunes und greift im Anschluss mit seinem Buddy Nepumuk als Luk & Fil selbst zum Mic. Für die Afterparty steht neben der Blumen-Crew auch Mak Simay alias DJ Uwe (Reboot) mit afrikanischem Funk an den Decks. Wild times! (mn)

    Klingt wie: Jeru The Damaja, Kendrik Lamar, Stieber Twins

    Staatstheater (Foyer der Kammerspiele) | Fr, 13.04. | 21 Uhr | 16 € (ermäßigt: 8 €), nur Party: 5 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: Fitz Van Thom

    Der österreichische Krimi-Autor Wolf Haas ist vor allem für seine pechschwarz-humorigen „Brenner“-Krimis berühmt, die mit dem großartigen Josef Harder in der Hauptrolle verfilmt wurden. Jetzt gibt es ein neues Hörspiel von Oliver Sturm nach einem Haas-Roman (kein Krimi), das als Pre-Listening in der Kulturmetzgerei gespielt wird, bevor es im HR und DLF zu hören sein wird. Das Thema: ein Roman-im-Roman über ein fiktives Interview einer Rezensentin mit Wolf Haas über dessen neues Buch. Klingt skurril. Typisch Haas eben. (obi)

    Kulturmetzgerei, Seeheim-Jugenheim | Sa, 14.04. | 20 Uhr | Eintritt frei (anmelden auf www.kulturmetzgerei.com)

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  • Foto: Glanville

    Holt die Lederjacken aus dem Schrank und bügelt Eure Bandanas. Darmstadts neueste Rock-Supergroup war nach den ersten Live-Shows Ende 2017 nun endlich auch im Studio und präsentiert an diesem Abend ihre Debüt-EP „First Blood“. Die fünf Songs aus der Feder von Ex-Bushfire-Drummer Thomas Hoffmann, Peter-Philipp Schierhorn und René Hofmann von Wight sowie zwei weiteren Kumpanen könnten glatt als steilgeiler Soundtrack für ein „Easy Rider“-Reboot durchgehen. Heavy Metal straigt from hell! (mn)

    Klingt wie: Thin Lizzy, Iron Maiden, Judas Priest

    Oetinger Villa | Sa, 14.04. | 21 Uhr | 8 €

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  • Foto: Matthias Sasse

    „And it’s all for the good, the perfect day. And it’s all for you to say …“ Fünf bärtige Jungs aus England und Deutschland – darunter Sänger Graeme Salt mit seiner rauchigen, tiefen Stimme – treffen sich in Magdeburg und beschließen, gemeinsam Musik zu machen. Das Ergebnis: melodischer Indie-Postrock – „oft düster und melancholisch, aber immer mit einem Schimmer Hoffnung“. Geht direkt ins Herz! (ali)

    Das sagt die Band über sich: „Sounds like: The XX, Joy Division and The National had a bastard-child and abandonned it in Magdeburg.”

    Schlosskeller | Di, 17.04. | 21 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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  • Foto: Akihiko Miyoshi

    Zum 10. Mal lockt ein Ur-Darmstädter Happening Ästheten in die Kulturfesten der Stadt: die Darmstädter Tage der Fotografie. Ein Wochenende lang rütteln 50 Fotokünstler an zwölf Orten an den Sehgewohnheiten der Betrachter und weiten den Blick für ungewöhnliche Perspektiven. „Strategien fotografischen Handelns“ heißt das Motto, dem sich die Bildermacher diesmal verpflichtet haben. Neben Ausstellungen regen ein Symposium, Workshops und Führungen sowie die Verleihung des Merck-Preises zum Diskurs an. (at)

    Zwölf Kultur-Orte in Darmstadt | Fr, 20.04. (Eröffnung: 18 Uhr im Designhaus + Merck-Preis: 19.30 Uhr, Museum Künstlerkolonie + Eröffnung der Dialogausstellung: 21 Uhr, h_da FB Gestaltung) bis So, 22.04. | Orte und Programm unter www.dtdf.de

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  • Foto: The Blow

    2013 kürte die New York Times ihren Song „I tell myself everything“ zu den Top-Ten-Tracks des Jahres. Nach dem musikalischen Erfolg konzentrierten sich die Installations- und Konzeptkünstlerinnen Melissa Dye und Khaela auf die Arbeit ihrer Plattform Womanproducer, ein Archiv von weiblichen, transsexuellen und non-binary Produzenten. Kürzlich stöpselte das Duo jedoch wieder seine modularen Synthesizer, Sampler und analoge Gerätschaften zusammen und veröffentlichte mit „Brand New Abyss“ ein starkes Album experimenteller Popmusik. (mn)

    Klingt wie: Haim, Lorde, Santigold

    Oetinger Villa | Fr, 20.04. | 21 Uhr | 8 bis 10 € (Du entscheidest)

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: The Satelliters

    Seit 25 Jahren sind die Darmstädter Satelliters im Sound der 1960er unterwegs: Beat-Musik, Garage-Punk und Mod-Style – eine Zeitreise in die Ära des Kultfilms „Quadrophenia“. Ihr Label sitzt in Kalifornien und verkauft Satelliters-Platten in England, USA und Japan. Daher kommt zum Jubiläum auch hoher Besuch aus den Staaten: The Woogles haben schon mehr als ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel, klingen aber immer noch wild, knackig und trashig. Dazu weitere Acts und DJs drumrum – eine wilder Birthday Bash. (obi)

    Klingt wie: The Monks, The Seeds, The Who, The Sonics, The Kinks

    Bessunger Knabenschule (Halle) | Sa, 21.04. | 20.30 Uhr | 15 € (ermäßigt: 12 €)

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  • Foto. Absinto Orkestra

    Das Absinto Orkestra nimmt Euch mit auf eine Reise über den Balkan, im Gepäck eine Mischung aus lebensfrohem Sinti-Jazz und melancholischen Roma-Liedern. Am liebsten möchte man gleichzeitig mittanzen, mitsingen und klatschen. Die fünf Musiker beherrschen ihre Instrumente par excellence und in Kombination mit Gitarrist und Gypsy-Swing-Interpret Joscho Stephan kommt es zu einer feurigen Weltmusik-Explosion. Großartig! (ali)

    Jagdhofkeller | Sa, 21.04. | 20.30 Uhr | 20 €

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  • Foto: Jayda G

    Die Kanadierin Jayda G ist seit ihrem DiscoHouse-Smasher „NYC Party Track“ (zusammen mit DJ Fett Burger) aus dem Jahr 2015 bekannt, spätestens aber seit ihrem glamourösen Boilerroom-Auftritt beim Dekmantel-Festival 2017 weltberühmt. Die gesamte Palette an groovigen Genres zelebriert sie in diesem Video mit vollem Körpereinsatz wie einst die Gogo-Dancer im „Studio54“. Tickets dürften bereits im Vorverkauf (12 €) alle weggehen. Ein weiteres Highlight in der „Soulaboration“ von Lukas Lehmann und Daniele Iezzi. (obi)

    Klingt wie: Larry Levan, David Morales, Chic, TLC

    Galerie Kurzweil | Sa, 21.04. | 23 Uhr | 14 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Grafik: Fashion Revolution Week

    Wer macht Deine Kleidung? Eine Antwort auf diese Frage findest Du bei der Fashion Revolution Week, die dieses Jahr zum ersten Mal in Darmstadt stattfindet. Verschiedene Darmstädter Initiativen haben sich zusammengetan, um mit Vorträgen, Filmabend, konsumkritischem Stadtrundgang sowie Straßen- und Infoaktionen für das Thema nachhaltige und faire Kleidung zu sensibilisieren. In Zeiten boomender Billigklamottenketten dringlicher denn je. (ali)

    Verschiedene Orte in Darmstadt | Mo, 23.04. bis Do, 03.05. | Eintritt frei, Details unter www.weltladen-darmstadt.de

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  • Foto: Grand Hotel van Cleef

    Foto: Grand Hotel van Cleef

    „Seit Jahren sitzt du und feilst an / Deinem Geschenk für die Welt / Es kommt nur noch auf Details an und muss, damit es ihr gefällt / Noch großartiger werden …“ Ja, Tom Liwa ist ein singender Lyriker. Oder ein dichtender Sänger. Wie man will. Jedenfalls: einer der besten Singer-Songwriter deutscher Sprache. Seit 1985 tourt er durch die Lande, mal mit seiner Band Flowerpornoes, mal solo mit seiner Gitarre. Jetzt ist er mit seinen nachdenklichen Liedern passenderweise in der Reihe der „Leisen Konzerte“ im Zucker zu sehen. (frs)

    Klingt wie: Leonard Cohen, Lloyd Cole, Blumfeld

    Zucker | Di, 24.04. | 19.30 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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  • Foto: Sama Dams

    What a groove! Ganz geschmeidig fusionieren hier verdammt talentierte Musiker Versatzstücke aus Blues, Soul und Rock zu einem polyrhythmischen Sog. Trotz der Besetzung als Trio breitet die Band um das Paar Sam und Lisa Adams einen Klangteppich mit erstaunlich vielschichtigen Texturen aus. Mehrstimmiger Gesang, verzerrte Orgel, Samples, verschachtelte Percussion, treibende Drums und heulend-verzerrte Gitarren, die sich zur Noise-Explosion steigern. Die gefilmten Sessions im Netz versprechen eine absolute Live-Granate. Hammer! (mn)

    Klingt wie: The Decemberists, Battles, Mutiny on the Bounty

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 25.04. | 21.30 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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  • Foto: Veranstalter

    Eben erst den Deutschen Kleinkunstpreis 2018 in Mainz erhalten – und schon kommt Lisa Eckhart nach Darmstadt! Verpasst nicht „Die Nymphe und der finstere Förster“, denn hier erforschen die österreichische Poetry-Slam-Kabarett-Lady und der in München geborene Autor und Kabarettist Sven Kemmler die dunklen Geheimnisse zwischen Mann und Frau. Die liegen tief im Wald verborgen – dort, wo der finstere Förster wirkt und die silberne Nymphe seit Jahrhunderten auf der Lichtung lockt. Es wird diabolisch. (kgb)

    Klingt wie: das innere Rotkäppchen versohlen und den bösen Wolf streicheln

    Halbneun Theater | Sa, 28.04. | 20.30 Uhr | 22 Euro

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  • Foto: FMLY Agency

    Dance Hinter dem Pseudonym „Sailor & I“ verbirgt sich der schwedische Sänger, Multi-Instrumentalist und Produzent Alexander Sjödin, der seit 2012 durch melancholische, teils opulent schöne Electronic-Dance-Stücke auf sich aufmerksam macht. Dabei verbinden sich so unterschiedliche Einflüsse von Sigur Rós, Bon Iver, Ibiza-Techno, Solomun bis Dixon zu einem harmonischen Ganzen. Live wird das über das famose Soundsystem der Galerie bestimmt der Hammer. Und Thomas Hammann umrahmt den Auftritt als DJ sicher gewohnt geschmackssicher. (obi)

    Galerie Kurzweil | Sa, 28.04. | 23 Uhr | 10 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Grafik: Centralstation Darmstadt

    Keine Lust auf Massenkonsum und Einheitsbrei? Dann ist der Eintagsladen die Antwort auf Eure Shoppingträume. Wie der Name vermuten lässt, gibt es hier für genau einen Tag die Möglichkeit, handgemachte Schätze zu finden: Kunst, Schmuck, Fotografie, Mode, Keramik, Papeterie, Accessoires und Feinkost gehen über die rund 50 Verkaufstische. Und das Beste: Sogar ohne Shopping-Ambitionen werdet Ihr hier froh. Denn neben Konsumfreuden gibt es auch Gaumenfreuden vom Baobab und Fräulein Zuckertopf. Außerdem: Liegestühle und Musik. Hier ist für alle gesorgt. (jp)

    Centralstation (Halle) | So, 29.04. | 13 bis 18 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Weststadtcafé

    Endlich ist es so weit: Weststadtcafé-Betreiber Boris ist aus seiner Winterresidenz in Portugal zurückgekehrt und sperrt seinen Lokschuppen wieder auf! Auch wenn man sich hier schon ab Mitte April am Kamin Drinks servieren lassen kann, ist der „Tanz in den Mai“ die klassische Saisoneröffnungsparty. Drinnen legen Thomas Hammann und Phonk D auf, nach draußen lockt der Reggae Allstar Yard featuring Riot & Companheiro Leao. Zu schnabulieren gibt’s Hussens Falafel und Soulfood von Pia, Nouki & Das Schwein. (tman + ct)

    Weststadtcafé | Mo, 30.04. | 19 Uhr | 3 € (von 19 bis 20 Uhr: Gläschen Prosecco inklusive)

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