• Foto: Asta TU Darmstadt

    Die Folgen der globalen Klimakrise sind inzwischen deutlich zu spüren. Eine erschreckende Kalkulation zeigt, dass bis 2050 über 200 Millionen Menschen durch die Klimakrise ihr Zuhause verlieren oder aufgrund der Umstände fliehen müssen. Derzeit sind Umwelt- und Klimakatastrophen kein international anerkannter Asylgrund, sodass es an politischer Unterstützung mangelt. Diese Ausstellung veranschaulicht die aktuelle Situation und zeigt drei Installationen der Künstlerin Noa Torres, die perspektivisch auf die Neugestaltung eines gemeinschaftlichen Narrativs zielen. (jhi)

    Foyer der Universitäts- und Landesbibliothek | Mo, 15.1., bis Fr, 1.3. | 24/7 | Eintritt frei

    Weitere Informationen finden sich unter: https://www.asta.tu-darmstadt.de/de/aktuelles/2023-12-14-200-millionen-klimakrise-und-flucht

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  • Foto: Labasheeda

    Super intensiv und dynamisch ist der Sound dieser Post-Punk-Band. Vor allem live ist die Wucht der Songs von Saskia van der Giessen und Arne Wolfswinkel überwältigend. Dringlich, hypnotisch und rasant stürmt das Duo durch Art-Punk und Noise-Rock – einzigartig klingt das insbesondere aufgrund des eher unorthodoxen Spiels der Violine durch van der Giessen. Mit „Blueprints“ ist kürzlich das neueste Album erschienen. (mn)

    Klingt wie: Sonic Youth, Sebadoh, Metz

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 31.1. | 21 Uhr | Eintritt frei

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  • Auf dem Podium: Michel Friedman | Foto: Nicci Kuhn

    Bis nach Darmstadt sind die Erschütterungen des Terrorangriffs der islamistischen Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel zu spüren. So berichten die Darmstädter Jusos, dass sie bei Vorbereitungen zu ihrer Podiumsdiskussion antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt waren. Umso wichtiger, dass an diesem Abend ein Versuch unternommen wird, die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen einzuordnen. Ein prominent besetztes Podium soll helfen, „vielfältige Perspektiven aufzeigen und zum kritischen Austausch anregen“. Mit dabei: der Jurist, Publizist und Philosoph Michel Friedman, Debora Schabel (Gründerin der Kampagne „Nie wieder ist jetzt“), Abdassamad El Yazidi vom Zentralrat der Muslime und OB Hanno Benz (SPD) sowie Moderatorin Mürvet Öztürk (Grüne). Ein Livestream wird ebenfalls zur Verfügung gestellt – online unter: jusos-darmstadt.de (mn)

    Justus-Liebig-Haus | Sa, 2.2. | 18 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Steve Harvey on Usplash

    Was DJ, Plattenfetischist und Music-Lover Simon Dörken sich da mal ausgedacht hat, ist so einfach wie großartig: Recht bekannte Persönlichkeiten aus der lokalen Musik- oder Clubszene legen Lieblingsplatten auf und erzählen, was ihn oder (leider zu selten) sie gerade an diesem Song oder diesem Album fasziniert. Dass der Klang der Anlage formidabel ist, muss nicht extra betont werden. Diesmal zu Gast: das ortsansässige Indie-Duo mit dem coolsten Leitspruch „From Lo-Fi to Disco!“. Früh hingehen, wird voll! (ct + mn)

    Hoff-Art Theater | Fr, 2.2. | 19.30 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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  • Foto: Haley Lawrence on Unsplash

    Finest Clubsounds im Schlosskeller gehen doch eigentlich immer. Vor allem, wenn man freitagabends spontan entscheidet, die Couch gegen die Tanzfläche einzutauschen. Mal ein bisschen zu Trap, Deutschrap und basslastigem HipHop abdancen – why not?! Verfeinert wird der musikalische Mix durch die Zugabe von Afrobeats, Amapiano und Baile Funk. An den Turntables stehen – all night long – DJ Steevott und Simeon. Yeay! (gartl)

    Schlosskeller | Fr, 2.2. | 23 Uhr | 5 € (gerne plus Spende)

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  • Foto: Dekkapa

    Die Afrobeats-Partyreihe „Pine & Ginger“ startet fulminant ins fünfte Jahr. Nicht nur in Darmstadt, sondern in ganz Rhein-Main ist das Format zur Institution gewachsen. Regelmäßig lässt man hier den Schweiß von der Decke tropfen und Handtücher durch die Luft wirbeln, wenn (internationale) Szene-Größen auflegen. Zum Saisonstart 2024 wird erstmals in der Centralstation gefeiert. In Kooperation mit der Partyreihe „Mazza“ führt der Berliner DJ und Produzent Dekkapa das Line-up um lokale Lieblinge aus der Region an. (mn)

    Centralstation (Saal) | Fr, 2.2. | 23 Uhr | 15 €

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  • Foto: Staatstheater Darmstadt

    Angesichts der steigenden Zahl antisemitischer Vorfälle seit Beginn des Krieges in Nahost hat das Staatstheater Darmstadt die Oper „Pnima…ins Innere“ der amerikanisch-israelischen Komponistin Chaya Czernowin ins Programm aufgenommen, um ein Zeichen zu setzen. Nach der ausverkauften Premiere Ende Januar finden im Februar und März weitere Vorführungen statt. Das Stück handelt vom tiefen Trauma, das der Holocaust über Generationen hinweg in jüdischen Familien verursacht hat. Und vom Schweigen. (kk)

    Staatstheater, Hinterbühne Großes Haus (der Zuschauerraum vorne bleibt leer) | So, 4.2., 18 Uhr + Do, 29.2., 19.30 Uhr | ab 10 €

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  • Foto: Sophie Löw

    Mit zerdehntem Gesang und düster-zersplittertem Instrumentalteppich samt sphärischen Einsprengseln sorgen Multiinstrumentalistin Sophie Löw und ihre Band seit 2017 für Aufmerken. Auf dem aktuellen Album „Generation Maximum“ dringt ein melancholisch-poetischer Tonfall zunehmend durch den krachenden Post-Punk-Wall. Die hypnotische Stimmung wird von Löws lyrischen Texten als gesellschaftskritische Bestandsaufnahme getragen. Bei allen dunklen Momenten bleibt stets Platz für optimistische Träume. (gr)

    Centralstation (Halle) | Do, 8.2. | 20 Uhr | 19,90 €

    Win! Win! 2 x 2 Tickets

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  • Foto: Dovile Sermokas

    Die Jazzreihe der Stadtkirche kann sich erneut sehen lassen: Neben dem Crossover-Trio Flux (3.2.), den Stars Jasper van’t Hof & Tony Lakatos (10.2.) oder Fabian Dudeks Experimentalsextett La Campagne (16.2.) sticht besonders Klarinettistin Rebecca Trescher mit dem New Sharpes Quartet hervor. Teils schlagen sich die Konzertkompositionen der Trägerin des Deutschen Jazzpreises in symphonischen Momenten nieder, wobei Improvisation in ihren Klangwelten nicht zu kurz kommt. (gr)

    Stadtkirche | Fr, 9.2. | 19.30 Uhr | 30 €

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  • Foto: Rainer Bauer

    „Mollerkoller“, das kultige Darmstädter Veranstaltungsreihen-Urgestein, wird 100! Zum Jubiläum verspricht das Theater Rainer Bauer eine kuriose, ergreifende und nicht zuletzt spaßige Show sondergleichen. Mit von der Partie sind diesmal der kanadische Clown-Künstler Dado (gekonnte Clown-Slapstick und Magie), das Duo Diagonal (Lachmuskeltraining mit Klischeeweitwurf), das Casey-Papiertheater (Wahnsinn, was man mit Papier alles zeigen kann!) – und natürlich Profibürokrat Herbert Faulhaber. (kk)

    Theater Moller Haus | Sa, 10.2., 20.30 Uhr + So, 11.2., 18 Uhr | 20,90 €

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  • Grafik: Veranstalter

    Mit dieser Party möchte die Uppercut Crew sich bedanken – bei den Freund:innen des Uppercut Club (UC), der vier Jahre das Nachtleben dieser Stadt vehement bereichert hat … bei den DJs … bei den Mitmacher:innen und Supportern. „Der Club ist zu, es lebe Uppercut“, heißt es, und: „Danke für vier Jahre Love Love Love.“ Gefeiert wird mit einem weiteren UC-Familientreffen. Also save the date im Künstlerkeller mit HipHop- und R’n’B-Sounds aus 40 Jahren. Und: Packt die Tanzschuhe ein! Denn: „Sleep is the cousin of death.“ (gartl)

    Künstlerkeller | Sa, 10.2. | 22 Uhr | 10 €

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  • Foto: Used

    Zwei Brüder, zwei Gitarren, eine Bassdrum und ganz viel Talent – das ist das Erfolgsrezept von Used, einem Singer-Songwriter-Duo aus Heidelberg. Live hören könnt Ihr den unbeschwerten Sound der Zwillinge in der urgemütlichen Krone-Kneipe. Wer musikalisch auf Sixties und melodischen Indierock steht, ist hier genau richtig. Gänsehautfeeling inklusive. (gartl)

    Goldene Krone (Kneipe) | Mi, 14.2. | 21 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Haiku Garden

    Slowenische Band. Pioniere des Shoegaze. Sind live am besten. – Das ist zwar ein Haiku, reicht aber nicht ansatzweise aus, um die kontrastreiche Klangpalette von Haiku Garden abzubilden. Im Gepäck haben die vier Musiker ihr langersehntes zweites Album „Loose Contacts / Tense Present“. Es erzählt von der Dualität moderner Zeiten, in denen Beziehungen sich verändern und Unterschiede zwischen den Menschen deutlicher werden. (mks)

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 14.2. | 21 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht

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  • Foto: Elena Breuer

    Mit reichlich Applaus wurde die Ankündigung von Catt alias Catharina Schorling quittiert, im Februar erneut Darmstadt besuchen zu wollen. Ihr Set zum Abschluss des letzten „Golden Leaves“-Wochenendes gehörte in der Tat zu den Höhepunkten des vielseitigen Festivals. Man darf erwarten, dass die Multiinstrumentalistin erneut mit einer stimmungsvollen Mischung aus sinnlichen Balladen und rockigen Folkpop-Songs mitreißen kann. „Change“ als Albumtitel steht ebenso für die geschickte Dramaturgie ihrer Sets. (gr)

    Centralstation (Halle) | Do, 15.2. | 20 Uhr | 25,50 €

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  • Foto: Blood Money

    Fünf gestandene, saugute Darmstädter Musiker gründen eine „Tribute to“-Band, obwohl sie so was eigentlich nie machen wollten. Warum? Weil die gemeinsame Liebe zu Tom Waits‘ Œuvre stärker war. Und weil Sänger Bill die Songs – von „Downtown Train“ über „Clap Hands“ bis „Waltzing Mathilda“ (!) – in einer so betörenden Intensität singt, dass man zwischen Gänsehaut, Rührung und Euphorie hin- und hergeworfen wird. Da findet jede verlorene Seele zurück nach Hause. Oder sieht zumindest Licht am Ende des Tunnels. (ct)

    Klingt wie: Bill Brown, Daniel Malkmus, Idris Colaker, Wendelin Hejny und Wolfram Cuntz

    Theater im Pädagog | Fr, 16.2. | 20 Uhr | 15 €

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  • Grafik: Veranstalter

    Rasant, treibend und besonders intensiv ist der Sound bei den Partys der Reihe „Spirits of Music“. Vor knapp einem Jahr ging das Kollektiv an den Start und konnte mit dem Fokus Hardtechno, Hardgroove und Hardtrance – also Spielarten der elektronischen Musik, die mit 160 Beats per Minute besonders schweißtreibend sind – schnell eine enthusiastische Community begeistern. Mit einem fetten Aufgebot an DJs, die sonst bei Mega-Events wie Nature One oder World Club Dome auflegen, wird an diesem Abend die größte Kulturstätte der Stadt zum Rave-Tempel. (mn)

    Mit dabei: Sohnvomjohn, Ephy Pinkman, Deguzman, Buz

    Centralstation (Halle) | Fr, 16.2. | 22.30 Uhr | 15 €

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  • Foto: Diarra Ngony

    Griots sind Berufsmusiker und -dichter sowie nach afrikanischer Tradition die Bewahrer aller Rhythmen und der Musik. An diesem Abend im Agora erzählt Solo Diarra die Geschichte eines jungen Griots, die Aminata Sanou in Tanz übersetzt. Die Gruppe Yélé (übersetzt: Licht) sorgt mit Balafon, dem charakteristischen Xylophon aus Holz mit getrockneten Kürbissen als Klangkörper, sowie mit Trommeln für ansteckende Lebensfreude. Faszinierende Instrumente und fröhliche Musik verzaubern das Herz, während die Geschichten es berühren. (mks)

    Agora | Sa, 17.2. | 20 Uhr | 10 bis 15 €

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  • Birgit Lohmeyer (rechts) | Foto: Laura Andreas Hornoff

    Zur Passionszeit überlässt die evangelische Stadtkirche ihre Kanzel den Promis. Die erste Predigt übernimmt dieses Jahr die Schriftstellerin Birgit Lohmeyer. Auf ihrem Forsthof in Nordwestmecklenburg veranstaltet sie das Musikfestival „Jamel rockt den Förster“ als Zeichen gegen Rechtsextremismus und für Toleranz und Demokratie. Im Jahr 2015 brannte ihre Scheune nach einem Anschlag nieder. In Darmstadt soll sie die Frage beantworten: „Toleranz am Ende?“ Begleitend: Musik vom Kammerchor der Darmstädter Kantorei. (smw)

    Stadtkirche | So, 18.2. | 10 Uhr | Eintritt frei, weitere Termine im Februar und März: stadtkirche-darmstadt.de/veranstaltungen

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  • Foto: Felix Bassler

    Orchester und Rave, Electronic Dance Music (EDM) und klassische Musik, Formstrenge und Flow-Erlebnis – Brandt Brauer Frick ist wohl die einzige (mir bekannte) Band, die diese vermeintlichen Gegensätze so spielerisch überwindet. Die klassisch ausgebildeten Musiker leben frei nach dem Motto: „There is no restriction in music.“ Aus live eingespielten, akustischen und elektronischen Elementen schaffen die drei Berliner immer neue musikalische Erlebnisse – ein Konzert-Muss für alle, die Spannung und Gänsehaut mögen! (am)

    Centralstation | Mo, 19.2. | 20 Uhr | 28,50 €

    Win! Win! 2 x 2 Karten

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  • Foto: Lüül

    Längst kein Unbekannter ist Lüül alias Lutz Graf-Ulbrich – schließlich war er mit den 17 Hippies schon häufiger in der Centralstation zu Gast. Zwischen frühen elektronischen Experimenten mit Agitation Free, Tourneen mit Ex-Lebensgefährtin Nico, Neue-Deutsche-Welle-Ausflügen oder immer wieder mit Krautrock-Speerspitze Ash Ra Tempel erfand sich Lüül mehrfach neu. Im TiP steht er zur Abwechslung solo auf der Bühne. Zuvor berichtet der musikalische Weltenbummler per Multimedialesung von seinem bewegten Werdegang. (gr)

    Theater im Pädagog (TiP) | Do, 22.2. | 20 Uhr | 12 €

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  • Foto: Thomas Greenwood and the Talismans

    Aus dem leicht rostig anmutenden Autoradio schallen warm glitzernde Gitarrenklänge, die an vergangene Zeiten erinnern und doch frischen Wind um Deine Ohren wehen lassen – lächelnd drehst Du lauter. Gefühle von Roadtrip, Sonnenuntergang, Strandpicknick und süßer Melancholie transportiert diese junge Band aus Italien direkt zu uns in die kuschlige Krone-Kneipe. Musik zum Träumen und Tanzen, die Klänge aus Indie, Blues, Psychedelic-60s-Rock und Shoegaze vereint. (am)

    Klingt wie: Brian Jonestown Massacre, King Gizzard & the Lizard Wizard, Neil Young & Crazy Horse

    Goldene Krone (Kneipe) | Do, 22.2. | 21 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Trail

    Anschnallen, Leute. Gleich ist Abflug! Diese beiden Psychedelic-Space-Stoner-Heavy-Blues-Rock-Bands versprechen bei ihrem gemeinsamen Konzert nicht weniger als „eine Reise durch raue Riffs und traumhafte Melodien“. Wer den Trip nicht gänzlich unvorbereitet antreten will, sollte vorab die neueste Platte von Cliffsight checken. Auf „Stargazer“ wurden wieder mal opulente Klangwelten versammelt! Trail konzentrieren sich seit jeher eher aufs Live-Erlebnis und verbringen weniger Zeit im Studio, von der Show beim Freak Valley Festival gibt’s aber einen starken Mitschnitt. (mn)

    Klingt wie: Kyuss, Hällas, My Sleeping Karma

    Hoff-Art Theater | Fr, 23.2. | 20.30 Uhr | 10 €

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  • Foto: Schlosskeller

    Neues Disco-Format im guten, alten Schlosskeller. Wer mit elektronischer Musik nichts anfangen kann, wem Funk, Soul und R’n’B zu euphorisch sind, der ist hier goldrichtig. Aus der Dose beschallen nämlich Evergreens, Klassiker, Szene-Perlen aus Punk, Goth, Garage, Wave und Rock’n’Roll den Dancefloor des kultigen Gewölbes, das bereits seit 1966 (!) studentisch organisierter Kulturraum ist. Gastgeber DJ Heck verspricht: „All Killer No Filler!“ (mn)

    Schlosskeller | Fr, 23.2. | 22 Uhr | bis 23 Uhr: Eintrit frei, danach: 5 € (gerne plus Spende)

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  • Foto: Studio Reyes Israela

    „Unvernünftiges Verhalten und gute Vibes“ kündigt das Kollektiv „Oyster Hour“ wieder an. Los ging alles irgendwann mal im Das Blumen, mittlerweile ist das Format weit über die Region eine Größe. Nicht zuletzt dank feinstem Booking. So ist mit Sedef Adasi wieder eine echte Szene-Perle zu Gast. Als Resident im Berliner Berghain pendelt die nach einer vor Istanbul gelegenen kleinen Insel benannte Künstlerin mit Eleganz zwischen euphorischem Techno und Ruff-House-Klassikern hin und her. Mit dabei: Die Gastgeber Lezards, Javier Bähr und Moritz Brüel. (mn)

    Galerie Kurzweil | Fr, 23.2. | 23 Uhr | 16 €

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  • Foto: Ben Knabe

    Mit unseren Fadenspielen auf dem Schulhof sollen wohl schon Urvölker Himmelsfiguren und Sternenkonstellationen nachgebildet haben. Ein Dutzend Konzerte in Rhein-Main stellt die „Cresc… Biennale für aktuelle Musik“ vom 16. bis 25. Februar unter eben dieses Motto: „Fadenspiele“. Für den Auftritt in Darmstadt hat die hr-Bigband eigens Kompositionen bei den Jazzern Hendrika Entzian, John Hollenbeck, Christian Jaksjø, Niels Klein und Erica Seguine in Auftrag gegeben. (smw)

    Centralstation (Saal) | Sa, 24.2. | 20 Uhr | 24 € (ermäßigt: 13 €), komplettes Festivalprogramm: cresc-biennale.de

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  • Foto: Absinto Orkestra

    Wenn eine der weltweit bekanntesten Gitarrenstimmen der Gypsymusik zusammen mit einem der angesagtesten Liveacts in puncto Folk- und Weltmusik auf der Bühne steht, sollte man das definitiv nicht verpassen. Lulo Reinhardt und das Absinto Orkestra sind zusammen eine Mischung aus Flamenco und Latin, aus arabischen Klängen und Musik der Mittelmeerregion mit Texten rund um Liebe und Vergänglichkeit, Sehnsucht und Melancholie. Hach, das kann doch nur schön werden. (gartl)

    Jagdhofkeller | Sa, 24.2. | 20.30 Uhr | 18 €

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  • Foto: Bildungsinitiative Ferhat Unvar e. V.

    Anlässlich des vierten Jahrestages des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau am 19. Februar 2020 wird dieser Antidiskriminierungsworkshop für Jugendliche ausgerichtet. Mitmachen können Jugendliche ab 14 Jahren. Der Workshop der Bildungsinitiative Ferhat Unvar e. V. bietet einen Einstieg in das Thema Diskriminierung, sensibilisiert für verschiedene Diskriminierungsformen und zeigt Ansätze für couragiertes Handeln im Alltag auf. Eröffnet wird die Veranstaltung von Bürgermeisterin Barbara Akdeniz. (mn)

    Jugendforum* (Büdinger Straße 10) | Sa, 24.2. | 14 bis 18 Uhr | Teilnahme kostenlos, bitte meldet Euch im Vorfeld per E-Mail an: jugendbildungswerk@darmstadt.de

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  • Grafik: Goldene Krone

    Eben haben wir noch Weihnachten und Silvester gefeiert, schon kündigen sich die ersten Flohmarkt-Feelings des Jahres an. Zwar nicht draußen, sondern drinnen (in der gesamten Krone), mit mehr als 30 Ständen und richtig schön trödelig. Kleinkram und Klamotten gibt es, natürlich gebraucht. Und wer nicht kaufen, sondern verkaufen möchte, meldet sich noch schnell unter club@goldene-krone.de an. Ein Verkaufstisch kostet 5 Euro Gebühr. (gartl)

    Goldene Krone | So, 25.2. | 11 bis 17 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Pornophonique

    Vor 20 Jahren brachte Britney Spears Kai Richter und Felix Heuser zusammen. Der Pop-Hit „Baby One More Time“ war der allererste Song, den die zwei auf Lagerfeuergitarre und Gameboy nachgespielt haben – Pornophonique waren geboren! Es folgten etliche einzigartige Songs mit Space-Invaders-Samples über traurige Roboter und das Album „Brave New World“. Vergangenen April erschien „Lagerfeuerlieder Vol. I“ – randvoll mit berühmt-berüchtigen Coverversionen von Klassikern der Pop-und-Rockgeschichte. (mn)

    Klingt wie: Britney Spears, Black Sabbath, Dusty Springfield, Slayer … nur ganz anders!

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 28.2. | 21 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht

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  • Foto: Sex Beat

    Post-Punk mit Dance-Drive und Christina-Aguilera-Zitat. Im letzten Herbst veröffentlichen Sex Beat ihr Album „Call Me“ und arbeiten sich darauf entlang von zehn Songs am großen Thema „Lust und Laster“ ab, wundern sich, was die Punk-Heroren Hüsker Dü heute wohl treiben („What Would Hüsker Dü“) und erinnern an Basketball-Legenden („Dennis Rodman“). Der Sound der vielköpfigen Band springt vom 70s-Punk und getriebenem Beat bis zu kratzigem No-Wave. (mn)

    Klingt wie: Parquett Courts, The Strokes, The Cramps

    Oetinger Villa | Do, 29.2. | 21 Uhr | 10 bis 15 € (Du entscheidest)

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  • Grafik: Veranstalter

    15 Jahre „SNotLDaD“! So lange schon feiern Freund:innen des anarchischen Humors das „Saturday Nightlife of the Living Dead am Dienstag“. Bei ihrer spätabendlichen Geburtstagsshow erwarten Euch Häppchen, Spiel und Witz, Rückblicke auf die wilden Anfangsjahre, zu Gast ist Ehren-Teenie Jan Heck (Punker und Regisseur einer Doku über die DDR-Punkband Schleimkeim). Begleitet wird der Heidenspaß von glam-rockigen Tunes von „Loretta und die reibungslosen AblOi!fe“ sowie sophisticated Synthpunk von „Das Huhn“ auf der After-Show-Party. Wird wild und ausgelassen! (ct)

    Schlosskeller | Fr, 1.3. | 20.30 Uhr | Eintritt auf Spendenbasis

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  • Foto: Nils Lucas

    Trotz Kopfhörersounds brachte der ungemein produktive fränkische Musiker Nand auf der Silent Stage des letzten Golden Leaves Festivals die Massen rasch zum Tanzen. Bei seiner beschwingten Mischung aus Elektropop, Soul, Chanson und HipHop gingen die Tracks teils ineinander über. Oft veredelt Ferdinand Kirch die lockeren, manchmal frivolen Songs mit Trompetensoli. Nicht alle Texte sind so leicht wie „Sonnenmilch“ oder „Aperol Spritz“ – wie die Wutbürger-Klage „Dachlatte“ beweist. (gr)

    Centralstation (Halle) | Sa, 2.3. | 20 Uhr | 29 €

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  • Grafik: Lotta Junker

    Ein Tag mit buntem Programm ganz allein für alle Flinta (Frauen, Lesben, Inter-, nichtbinäre, Trans- und Agender-Menschen). Zum gemeinsam Austauschen und Kreativ-Werden in einem Zine-, Siebdruck- und Schreibworkshop (für den Siebdruck bitte eigene Klamotten mitbringen!), zum Zurücklehnen bei der Vorführung der Doku „Feminism WTF“ von Katharina Mückstein. Wer danach wieder Lust auf Bewegung und Feiern hat, kann sich bei Tabby Tollwut (Hyper-Pop) und Marlenin & Loddar (Punk/Post-Punk/New Wave) austoben. (mks)

    Oetinger Villa | Sa, 2.3. | 16 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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  • Foto: Ojne

    Ausrasten erlaubt. Auf der Tanzfläche versteht sich. Wer aggressiven Gesang, verzerrte Gitarren und heftige Schlagzeugbeats liebt, der sollte dieses Triple-Konzert-Paket auf keinen Fall verpassen. Auf der Bühne der Villa stehen die aufstrebenden Phantom Bay, vier Jungs aus Bremen, die sich erst in Corona-Zeiten gefunden haben, dazu Wrong Man, eine Formation aus Freunden, die seit 2021 als Band besteht, und die erfahrenen Øjne aus Italien, die die Bühnen schon seit 2011 mit Screamo-Vibes rocken. Ein Abend zum Abgehen. (gartl)

    Oetinger Villa | So, 3.3. | 18 Uhr | 10 bis 15 € (Du entscheidest), Eintritt frei für U18

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  • Foto: Lutz Voigtländer

    Der Name verpflichtet: 25 Jahre arbeitete Markus Stockhausen mit seinem berühmten Vater Karlheinz Stockhausen zusammen, der zahlreiche Werke für ihn schrieb. Auf über 90 CD-Veröffentlichungen ging der mit dem Echo- und dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnete Trompeter aber längst eigene Wege. Auf dem kommenden Doppel-Album „Celebration“ und der 3er-CD „Tales“ seines Quartetts verbindet der Grenzgänger Improvisation und facettenreiche Komposition mit Rock- und Latin-Einflüssen. (gr)

    Stadtkirche | So, 3.3. | 19.30 Uhr | 30 €

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  • Foto: Rufus Coates & Jess Smith

    Düster, athmosphärisch, bluesig, folkig: So klingt das Sänger-Duo aus Irland, das im März in der „Guten Stube“ gastiert. Die Musik von Rufus Coates und Jess Smith ist von Gegensätzen geprägt. Nicht nur die Stimmen der beiden Musiker kontrastieren – die eine klangvoll, die andere kratzig –, auch das Empfinden ihrer Zuhörer:innen wird gefordert und reicht von purer Verzückung bis zu kraftvoller Schwermut. Die Seele erschütternd und gleichzeitig von puristischer Schönheit. (gartl)

    Hoff-Art Theater | So, 3.3. | 20.15 Uhr | 5 bis 10 €

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  • Foto: Unwort Bilder e.V.

    Eine Ausstellung, die das Unwort des Jahres in Bilder fasst … neun Darmstädter Fotograf:innen, die sich der Aufgabe mit insgesamt 18 Aufnahmen stellen: Der Unwort Bilder e. V. setzt diese Idee bereits zum 20. Mal um. Zehn Tage lang erhalten Besucher:innen einen anderen Zugang zum Unwort „Remigration“. Der Begriff wurde vom rechten Milieu ideologisch vereinnahmt und verschleiert menschenverachtende Deportations-Fantasien. Das schreit nach Visualisierung! (lak)

    Fotograf:innen: Stefan Daub, Julia Essl, Albrecht Haag, Jens Mangelsen, Nouki, Sebastian Reimold, Jens Steingässer, Rahel Welsen, Andreas Zierhut

    Designhaus | Do, 7.3., ab 19 Uhr (Vernissage) bis So, 17.3. | Eintritt frei

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  • Foto: Team Berta

    Das Motto ist klipp und klar: Dancen! Und zwar genau vier Stunden mit Team Berta. Lasst Euch auf eine wilde und einfach respektlose Reise durch die verschiedensten Musikgenres ein. Es wird groovy, funky, crazy und elektrisierend. Kurze Verschnaufpausen werden vom flotten Theken-Team mit kalten Getränken versüßt. Also, let’s burn up the dance floor! Bis 24 Uhr. (dy)

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Do, 7.3. | 20 bis 24 Uhr | Eintritt frei (Spende willkommen)

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  • Foto: Jan Ehlers

    No Women, no party! Diesem Motto widmet sich das bewährte Reggaelation-Format im Roßdörfer Biergarten an diesem speziellen Abend gebührend. Am diesjährigen Weltfrauentag spielt DJ General Motors ausschließlich Songs weiblicher Interpreten des Rocksteady, Reggae und Modern Roots. Demonstrativ – denn auch die Reggae-Szene zeigt sich sonst männerdominiert. Zudem werden einige rare Tracks jamaikanischer Musik ihren Weg in Eure Gehörgänge finden. Support Female-Reggae-Power! (lak)

    Roßdörfer Biergarten | Fr, 8.3. | 20 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Guido Woller

    Die Berliner Schauspielerin Sigrid Grajek lässt Claire Waldoff, für sie die „Urmutter aller Kabarettistinnen“, auf der Bühne lebendig werden. Die unangepasste Ikone wurde vor 140 Jahren als „Klara Wortmann“ in Gelsenkirchen geboren. Sie lebte ein Leben jenseits der Konventionen an der Seite ihrer langjährigen Lebensgefährtin Olga „Olly“ Freifrau von Roeder, rauchte Pfeife und Zigarre, fluchte wie ein Müllkutscher – und ihre Stimme war das, was man eine „echte Röhre“ nennt. Wann könnte man sie besser feiern als am Weltfrauentag? (mks)

    Klingt wie: „Raus mit den Männern aus dem Reichstag …“ und „Wer schmeißt denn da mit Lehm“

    Jagdhofkeller | Fr, 8.3. | 20 Uhr | 7 €

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