• cars and trains
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    Cars & Trains (USA) & Me Succeeds (Hamburg) | Indietronic

    Hinter dem Projekt Cars & Trains verbirgt sich Tom Filepp aus Portland, einer Hochburg guter Indie-Musik seit jeher. Sein verspielter Mix aus nerdigem Indie, minimaler Elektronik und schrammeligem Folk klingt wunderbar verträumt, warmherzig melancholisch – und gilt seit Jahren als Geheimtipp. Das Hamburger Duo Me Succeeds agiert mit ihren bewusst reduzierten Arrangements eine Spur elektronischer, aber nicht minder bezaubernd. Ein Abend ohne laute Töne, aber mit großen Gefühlen. (obi)

    Klingt wie: Lali Puna, Caisotone for the painfully alone, The Books, Elliot Smith

    Oetinger Villa | Mi, 28.09. | 20 Uhr | 8 bis 10 €

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  • autonomics
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    „Frischzelle“ mit Autonomics (Portland) | Garage-Pop

    Eine bessere Band für einen kleinen Mitten-in-der-Woche-Exzess hätten sich die Frischzelle-Macher nicht schnappen können. Zwei Wochen nach dem Saisonstart am 14.09. drehen die Autonomics aus dem Subkultur-Schmelztiegel Portland (Wipers, Jaguar Love Sleater-Kinney, Elliot Smith … die Liste ist endlos) ihre Verstärker auf, um Euch im knarzigen, verzerrten Rauschen ihrer Gitarren – und Gin Tonic – zu ertränken. Großartiger, Pop-infizierter Garage-Surf-Fuzz-Punk! (mn)

    Klingt wie: Fidlar, Wavves, The Thermals, Cloud Nothings, Dinosaur Jr.

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 28.09. | 21.30 Uhr | Eintritt frei

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  • jazzpodium
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    Hessisches Jazz Podium 2016 | Jazz-Orchester

    Ende September startet in der Knabenschule das viertägige, diesmal ziemlich orchestrale Hessische Jazz Podium. Zum Auftakt am Donnerstag, 29.09., spielt das neunköpfige Ensemble United Colors of Bessungen, am Abend darauf Christopher Dell & John Schröder sowie das zehnköpfige Globe Unity Orchestra. Am Samstag folgen die beiden Jazz-Trios Bubu und Contrast Trio (Letzteres erhält den Hessischen Jazzpreis 2016), zum Abschluss am Sonntag das 18-köpfige Andromeda Mega Express Orchestra und das 1. Darmstädter Jugend-Weltmusikorchester (Leitung: Uli Partheil). (obi)

    Bessunger Knabenschule (Halle) | Do, 29.09. bis So, 02.10. | jeweils 20 Uhr | Do + So: je 15 €, Fr + Sa je 20 €, Festivalpass: 45 €

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  • immergrün
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    Pilots Not Flying + Immergrün + Herr Fuchs (South of Hessen) | Rock mit Release

    Lützelbach ist jetzt nicht gerade der Nabel der Rock-Welt. Aber auch hier gibt es Bands, für die Stadionrock kein Schimpfwort ist und die es lieben, eigene Songs mit etwas Hybris und viel Ohrwurm-Potenzial zu schreiben. Pilots Not Flying ist so eine Band. An diesem Abend feiert das Quartett – mit tatkräftiger Unterstützung der Darmstädter Lokalmatadoren Herr Fuchs und Immergrün – die Veröffentlichung ihres Debüts „PNF“. Da wird der Krone-Saal zum Wembley Stadium! (ct)

    Klingt wie: Foo Fighters, Biffy Clyro, Placebo, Green Day, The Hives

    Goldene Krone (Saal) | Fr, 30.09. | 22 Uhr | 6 €

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  • weinfest-riegerplatz
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    Vor rund einem Jahr hat sich die Initiative Wohnzimmer Riegerplatz e. V. gegründet und macht sich seitdem zur Aufgabe, das eh schon pralle Leben auf diesem Platz im Herzen des Martinsviertels noch praller zu gestalten. Unter anderem mit einem Weinfest, bei dem drei lokale Weinexperten – diesmal: Weinkontor, Winepicks und der Teeladen am Riegerplatz – ihre edlen Tropfen kredenzen. Außerdem gibt’s original hessische Weinspezialitäten (sprich Äbbelwoi), Zwiebelkuchen und Livemusik. Die Premiere im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg, bestimmt wird’s auch diesmal wieder ein praller Nachmittag. (ct)

    Riegerplatz | So, 02.10. | 15 bis 22 Uhr | Eintritt frei

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    Bei Musik aus Südafrika denkt man an Die Antwoord oder das funkige Genre Kwaito. Aber auch eher konventioneller Indie-Folkrock wird dort zelebriert – in diesem Falle vom Quartett Son of Settlers. Wobei: Konventionell trifft es nicht, denn, was die Jungs spielen, hat große Klasse und dürfte vor allem Mumford & Sons-Fans begeistern. Multi-Instrumentalisten allesamt mit Mut zu Experimenten und wilder Live-Show. Nebenbei: Jetlag dürften sie keinen haben, liegen wir doch auf dem gleichen Längengrad. (obi)

    Kulturwerk Griesheim | So, 02.10. | 20.30 Uhr | 13 €

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    Der Titel bleibt, obwohl wir uns mittlerweile im zwölften Jahr befinden. Denn er bezieht sich ja auf das Konzept: (Mindestens) zehn DJs haben jeweils (mindestens) 30 Minuten Zeit, ihre Lieblingshits aus einer selbst ausgesuchten Dekade und eines passenden Genres zu kredenzen. Oder sagen wir besser: derb abzufeiern – denn darum geht es bis zum Exzess: von Boogie & Funk, New Wave, Elektro bis Proto-Disco, Westcoast-Rap und House. Am Start bis zum Morgengrauen: Daniele Iezzi, Simon Dörken, Phonk D, Thomas Hammann, Lukas Lehmann, Sascha Ciminera, Nouki Ehlers, MTAS, Jessica Coates, DJ Konni und Sven Grolik. (obi)

    Weststadtcafé | So, 02.10. | 22 Uhr | 5 €

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    Schon längst sind Bands und Künstler bei der Wahl ihrer Bühnen nicht mehr auf klassische Live-Spielorte und Clubs beschränkt. Immer öfter platzieren Veranstalter ihr Programm in Off-Locations wie Kirchen und Museen. Offenbart dieses Phänomen nichts weiter als eine gesteigerte Verwertungsdynamik der Eventkultur? Oder bieten sich vielleicht doch neue Plattformen für innovative Diskurse durch das Brechen von Konventionen? Antworten auf diese Fragen geben an diesem Abend Philipp Gutbrod, Direktor des Instituts Mathildenhöhe und Musiker, sowie Cord Meijering (Akademie für Tonkunst), Thomas Schäfer (Internationales Musikinstitut) und Wolfram Knauer (Jazzinstitut Darmstadt). (mn)

    Designhaus Darmstadt | Mi, 05.10. | 20 Uhr | Eintritt frei

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    Woman, die „Psychedelic Lovers“, nehmen Euch mit auf eine Reise durch mehrere Jahrzehnte Musikgeschichte. Zusammen mit Bilderbuch-Produzent Zebo Adam hat das Quartett für seine erste EP „Fever“ einen pulsierenden Soundteppich gewebt, der von Daft Punk über Prince bis zu Vampire Weekend reicht. Hier verschmelzen Mathrock, Elektropop und krautig-psychedelische Einflüsse zu einem eleganten Pop-Amalgam, das auch schon auf den Bühnen des Melt und Haldern Pop eine verdammt gute Figur gemacht hat. Ausnahmsweise gibt’s bei dieser Animalistics-Show keine Kulinarik! (mn)

    Klingt wie: Battles, Sizarr, Warpaint

    Das Blumen | Fr, 07.10. | 19 Uhr | 10 €

    Win! Win! Das P verlost 1 x 2 Tickets für das Konzert HIER!

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    In der Peripherie Darmstadts, genauer in Seeheim-Jugenheim, hat sich seit zwei Jahren eine kleine Kulturoase etabliert, der wir noch viel zu wenig Beachtung geschenkt haben: die Kulturmetzgerei. Was passt da besser, als ein dort stattfindendes Dada-Festival anzupreisen – jene provokative Kunstform, die vor 100 Jahren Kunst und Literatur auf den Kopf stellte. Am Freitag wird der Super-8-Film „Die Dadabraut“ gezeigt, am Samstag ein extravagantes Würfelspiel gezockt. Klingt voll dada und macht Laune. Eintritt nur nach vorheriger Anmeldung auf www.kulturmetzgerei.com. (obi)

    Kulturmetzgerei Seeheim-Jugenheim | Fr, 07.10. + Sa, 08.10. | jeweils 20 Uhr | Eintritt gegen Spende

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    Die Kunsthalle ist und bleibt our home of contemporary art. Aber sie versteht sich auch als platform for local subculture. Das hat sie bei der „8 Jahre P“-Party bewiesen. Und das zeigt sie jeden ersten Freitag im Monat: Mit wechselnden DJs und Live-Acts, Drinks und Führungen durch die aktuelle Ausstellung kann man dann ein bisschen (p)arty ins Wochenende starten. Beim „First Friday“ im Oktober steht die IDC Crew (Tosh Taylor, DiggyDan, Quickness und MVP) an den Plattentellern und drückt uns stilvollen HipHop, Soul und Funk auf die Ohren. (ct)

    Kunsthalle | Fr, 07.10. | 20 bis 23 Uhr | 6 Euro (inklusive Führung durch die Ausstellung), freier Eintritt für Schüler und Studierende

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    Kthxbye sind wahrscheinlich Darmstadts geheimnisvollste Supergroup. Eines ihrer seltenen Konzerte geben sie an diesem Abend zusammen mit den spiel- und experimentierfreudigen The Spaghetti Wings. „Random Hurray“, die Platte des nerdigen Duos mit Faible für Neunziger-Indie-Rock, ist vollgepackt mit Lo-Fi-Effekten, surrenden Gitarren und krautigen Pop-Elektro-Klängen. So liebevoll gespielt, gibt es das heutzutage nur noch selten zu hören. Erschienen ist das Album übrigens auf dem Woog-Riots-Label „From Lo-Fi to Disco!“. (mn)

    Klingt wie: Sonic Youth, Elliott Smith, The Cure, Yo La Tengo

    Oetinger Villa | Fr, 07.10. | 21 Uhr | 6 bis 8 € (Du entscheidest)

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    Stadtwirtschaft klingt so sexy wie Abfallentsorgung. Trotzdem gehört sie zum Alltag eines jeden Darmstädters: von der Studentenwohnung über den Bus zur Arbeit bis zum Abtanzen in der Centralstation oder dem Ausflug ins Vivarium. 30 der rund 150 Unternehmen, die ganz oder teils zur Stadt gehören und bei denen etwa 8.000 Menschen arbeiten, stellen sich an diesem Tag ihren Kunden und gleichzeitigen Eigentümern vor. Dazu gibt es Live-Musik der Studenten der Akademie für Tonkunst, die Centralstation liefert Kostproben aus dem Kulturprogramm und die Kleinen toben sich beim Rotzfrechen Spielmobil aus. (fg)

    Markt-, Friedens- und Ludwigsplatz | Sa, 08.10. | 10 bis 15 Uhr | Eintritt frei, Programm unter www.heag.de/site/stadtwirtschaft,darmstadtimherzen

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    Diese Ausgabe der Radaudisko wird indiewandert. Angekündigt werden „zwei Urviecher der Darmstädter Indie-Rock-Szene“. So einen Titel muss man sich auch erst einmal verdienen! Das haben ImmerGrün und die aus Schlüchtern eingemeindete Rockformation Diskokugel zweifelsohne. Mit dabei bei der „Independent Intervention“ sind die Karlsruher Shy Guy At The Show, „die klingen, als hätten die Sisters of Mercy zu viel Rotwein mit Nick Cave gesoffen, die Synthies von Depeche Mode geklaut und in der Wut von Joy Division gebadet.“ (ct)

    Schlosskeller | Sa, 08.10. | 21 Uhr | 7 € (nur Aftershowparty ab zirka 00.30 Uhr: 4 €)

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    Eben noch habe ich mir wieder einmal das Boiler-Room-Set von Retrogott und Hodini (früher Huss und Hodn) reingezogen und schon kommt die Info, dass auch Letzterer uns jetzt in der Stadt am Darmbach beehren wird. Retrogott legte ja vor einiger Zeit schon spannende Oldschool- und Afro-Platten im Café Rodenstein auf, nun kommt Hodini in die Galerie Kurzweil. Wir erwarten einen noch tanzbareren, moderneren und funkigeren Abend. Unser heißer Tipp für alle B-Boys und B-Girls! Nicht, dass es hinterher wieder heißt, Ihr habt die beste Party verpasst … (ll)

    Klingt wie: die Beats von Huss und Hodn, jazzy House, funky Hiphop.

    Galerie Kurzweil | Sa, 08.10. | 23 Uhr | 10 €

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    Die Nebenwirkungen unseres Massenkonsums, von Klimawandel bis Kinderarbeit, sind zwar allgemein bekannt, aber vielen nicht bewusst. Eine Packungsbeilage dazu bietet der zweistündige Rundgang „Darmstadt – Ein Blick hinter die Kulissen“ an. Die Themen reichen von der Weltreise einer Jeans, lange Zeit das Symbolbild der Globalisierung, bis zu den Hintergründen der Handyproduktion. Auch Fragen über Ernährung und Landwirtschaft werden beleuchtet. Zum Schluss besuchen die Teilnehmer den Weltladen, um mehr über fairen Handel zu erfahren. (fg)

    Treffpunkt: Brunnen vor dem Regierungspräsidium am Luisenplatz | So, 09.10. | 14 Uhr | 5 €

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    Drei Jahre hat sich der Songwriter, Komponist und Produzent Arpen für die Veröffentlichung seines Debüts Zeit gelassen. Das Ergebnis ist ein ambitioniertes Konzeptwerk, das visuelle Inhalte und Musik fusionieren lässt. Für das Album hat sich der Multi-Instrumentalist in das Spannungsfeld von Fotografie und Pop begeben und seine Stücke klanglich eng entlang von Arbeiten des Regisseurs Tobias Schuetze und der US-amerikanischen Künstlerin Taryn Simon komponiert. In einmaliger Form fügen sich hier Gitarre, Piano und Sound-Samples zu eindrucksvollen Ton- und Bildwelten zusammen. (mn)

    Klingt wie: José Gonzales, A Forest, Sufjan Stevens

    Schlosskeller | Di, 11.10. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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    Schräg und trotzdem wunderbar eingängig, so lässt sich die Musik dieses Abends in der Guten Stube am besten umschreiben. Das Duo Oswaldovi mäandert perkussiv und harmoniell zwischen psychedelischem Italo-Western und düsterem Film Noir. Eine wahrlich cineastische Musik. Und mehr als schlichter Support ist natürlich unser aller Fuzzy Dahlhaus, ein echtes Darmstädter Unikat, dem wir schon einen eigenen Artikel widmeten und der sonst meist am Piano der Krone-Kneipe anzutreffen ist und dort eigenwillig schöne Lieder schmettert. (obi)

    Hoffart-Theater | Mi, 12.10. | 20.15 Uhr | 5 €

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    Mine live zu erleben ist ein besonderes Ereignis. Die Musik dieser Band ist mal orchestral, mal sehr simpel, mal tiefsinnig, mal sehr tanzbar, vor allem aber ein ganz eigenes Klangerlebnis. Mines hypnotische Stimme und die Arrangements bieten einerseits einen roten Faden, trotzdem hat fast jedes Lied einen speziellen Sound, der jazzig, hiphopig oder elektronisch anmuten kann. Ein Genre für Mine zu finden, ist fast unmöglich, denn Mine ist das Genre. Längst kein Geheimtipp mehr, sondern einfach eine der spannendsten Künstlerinnen Deutschlands. (ll)

    Klingt wie: unvergleichbar.

    Centralstation (Halle) | Do, 13.10. | 21.30 Uhr | 21,50 €

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    Kino 2.0 dürfte der neueste Trend werden, also: Zuschauer können Einfluss auf das Filmgeschehen nehmen. Im Film „Terror – Ihr Urteil“ entwirft der spannende Jurist und Autor Ferdinand von Schirach anhand eines Kampfpiloten das Gedankenexperiment „Darf man 164 Menschen töten, um 70.000 zu retten?“. Kurz vor Ende wird der Film angehalten und die Zuschauer dürfen entscheiden, welche der beiden Endvarianten gezeigt wird. Eine moralisch wie juristisch knifflige Frage. Für alle P-Leser gibt es als besonderes Schmankerl Nervennahrung in Form von Studentenfutter und Süßigkeiten. (obi)

    Pali-Kino | Fr, 14.10. | 20 Uhr | 12 € (Das P-asswort für die Nervennahrung in der Pause lautet: „In dubio pro reo“.)

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    Mit ihrer frisch erschienenen dritten LP im Gepäck kommen Dowsing wieder nach Darmstadt. Musikalisch ist man sich treu geblieben, das heißt: Power-Pop-Melodien treffen auf einen verträumten Midwest-Emo-Sound. Eine perfekte Mischung, die hin und wieder an alte Helden wie Weezer oder The Promise Ring erinnert. Ratboys teilen mit Dowsing nicht nur die Heimatstadt und den Drummer, sondern haben für die gemeinsame Welttour eine feine Split-Single veröffentlicht. Freut Euch auf zuckersüßen, folk-lastigen Indie-Rock. Den Abend eröffnen die Jungspunde von Burke aus Mainz. (tk)

    Klingt wie: Get Up Kids, Weezer, Saves the Day, Dinosaur Jr.

    Oetinger Villa | Fr, 14.10. | 21 Uhr | 8 €

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    Schon zum sechsten Mal wird es in der Oetinger Villa mexikanisch. Neben Ausstellung und Film zum Projekt wird es eine Tombola, einen Klamottenflohmarkt, eine Cocktailbar und vieles mehr für den guten Zweck geben. Für die Grooves sorgen live auf der Bühne: Tacumba Son Jarocha (Mexiko-Folk), Kriso (HipHop), Taiga Trece (HipHop), und DJ Phil Wee (Global Bass Music). Es moderieren die Travestiekünstler Rosa Opossum und Karla Zapata. (ks)

    Klingt wie: eine ganz feine Sache, nicht nur für die Tanzbeine

    Oetinger Villa | Sa, 15.10. | 20 Uhr | 6 bis 10 € (Du entscheidest)

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    DJ Chromo, stadtbekannter Prediger des guten Geschmacks in musikalischen Nischen, bezieht eine neue Kanzel: im Keller der Knabenschule. Einmal im Monat präsentiert er dort sein „Alphabet des guten Songs“. Zur Premiere spielt er Schallplatten, deren Titel mit dem Buchstaben A beginnt. DJ Chromo verspricht erstklassige musikalische Ware aus Rock, Pop, Welt- und Instrumentalmusik, Reggae und viel New Wave aus aller Herren Länder. Besonders freuen wir uns auf seine als Moderation getarnten Predigten – und auf den Abend, an dem der Buchstabe X dran ist! (ct)

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Di, 18.10. | 20 bis 24 Uhr | „Der Eintritt ist frei. Die Gedanken auch.“

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    Der polnische Science-Fiction-Autor und Technikphilosoph Stanisław Lem hätte in diesem Jahr seinen 95. Geburtstag gefeiert. Bücher wie „Solaris“ machten ihn zu einem der wichtigsten Zukunftsdenker des vergangenen Jahrhunderts. Darüber hinaus konnte er seine futuristischen Visionen in große Literatur verpacken. Für das Deutsche Polen-Institut ein Grund, den Autor an unterschiedlichen Locations mit einem ausgiebigen Festival zu feiern. Geboten werden Konzert, Party, Film, eine Ringvorlesung, Schauspiel, Lesungen und vieles mehr. (kzd)

    Hochspannungshalle der TU Darmstadt (und weitere Orte) | Mi, 19.10.2016 bis So, 05.03.2017 | Detaillierte Infos zu Programm und Eintrittspreisen unter www.komet-lem.de

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    Das Darmstädter Label „Import/Export Music“ hat eine Mission: dem Balkan-Sound den Weg hinein in hitradio-verseuchte Ohrmuscheln ebnen. Dafür stehen Mastermind Hüseyin Köroglu und seine Besidos-Kumpanen ja schon länger. Ihrem Ansinnen verleihen sie mit einer Konzertreihe in der Centralstation Nachdruck. Zur zweiten Ausgabe gastieren BaBaZuLa aus Istanbul, die Karawanengrooves, Schamanengeraune, überlaut abgemischte Club-Sounds und Psych-Folk-Hymnen hypnotierend und mit Hang zur Improvisation mischen. Dazu die Besidos sowie davor, dazwischen und danach: Global-Beats-Experte DJ Kumanova. That’s Raki’n’Roll! (ct)

    Centralstation (Halle) | Fr, 21.10. | 21 Uhr | 14 €

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  • hoyereswerda
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    Das städtische Amt für Interkulturelles und Internationales organisiert eine wichtige Veranstaltungsreihe. Traurig genug, dass Fremdenfeindlichkeit 25 Jahre nach den abscheulichen Angriffen auf das Asylbewerberheim in Hoyerswerda wieder allgegenwärtig ist. Latenter Rassismus, der immer wieder (Mölln, Solingen, NSU-Morde, Gewalt gegen Geflüchtete) seine häßliche, menschenverachtende Fratze zeigt, bedroht unsere freie und demokratische Gesellschaft. Es hilft nur eins: „Demokratie leben!“. (ct)

    Diskussion: „Von Hoyerswerda bis heute – „Pogromstimmung“ in Deutschland?“: Heiner-Lehr-Zentrum | Do, 13.10. | 18 bis 21 Uhr | Eintritt frei

    Stadtrundgang, Workshops, Zeitzeugengespräch, Konzert: „Rock gegen Rechts“: Oetinger Villa | Sa, 22.10. | ab 13 Uhr | 4 €, Line-up: www.partyamt.de/event/rock-gegen-rechts-22102016

    Radiobeitrag: „25 Jahre Hoyerswerda“ | RadaR (Radio Darmstadt) | Mo, 24.10. | 17 bis 18 Uhr | auf 103,4 MHz

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  • Foto: Veranstalter
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    Spannende Ein-Sichten in die Welt der Architektur erwarten Euch, wenn Studierende der TU Darmstadt wieder ihre ausgezeichneten Entwürfe präsentieren. Die Leistungsschau lädt mit Führungen und Kurzvorträgen zum Diskurs und bietet Perspektiven auf Ideen und Formen des Wohnens, Arbeitens und Lebens von morgen. Im Jubiläumsjahr widmet man sich zusätzlich Rückblicken, Traditionen und Anfangstagen der Reihe. Zur Eröffnung wird der Jakob-Wilhelm-Mengler-Preis an den architektonischen Nachwuchs verliehen, während die kurzweilige Pecha Kucha Night am 27.10. besonders vielseitige Denkanstöße verspricht. (mn)

    Centralstation (Saal) | Mo, 24.10. (bis Fr, 28.10.) | 11 bis 23 Uhr (Eröffnung und Kurzvorträge ab 18 Uhr) | Eintritt frei

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    Dass das größte queere Filmfestival der Region – ja, nicht mal Frankfurt kann da mit einer entsprechenden Veranstaltung gleichziehen! – im beschaulichen Weiterstadt stattfindet, wissen wohl die wenigsten. Tatsächlich flimmert das „Queer“-Filmfest dieses Jahr zum bereits 20. Mal über die Leinwand des Kommunalen Kinos Weiterstadt. 27 Vorführungen umfasst das Programm, darunter viele Beiträge aus aller Welt in Originalfassung und echte Hochkaräter wie der von Kritikern gefeierte Streifen „Tangerine L.A.“. (mn)

    Kommunales Kino Weiterstadt | Mi, 26.10. bis Mi, 09.11. (Eröffnungsgala: 26.10., 20 Uhr, Filmvorführung „Girls Lost“: 21 Uhr) | 6 €, Programm unter  www.facebook.com/schwullesbischeFilmtageWeiterstadt

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  • Foto: Veranstalter
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    Bewaffnet mit Vocoder, Homekeyboard und Acryl-Drumkit sind Hildegard von Binge Drinking im Auftrag des Herrn unterwegs, um Euch im Nonnenornat ihre 95 Proto-Pop-Thesen an die Tür zu nageln. Krautrock, Post-Punk, Synthesizer, Elektro und vereinzelt sogar Run-DMC-mäßiger Rap-Gesang fusionieren hier zu einem spektakulären Clash zwischen Genie und Wahnsinn. Aufgenommen wurde das Album der Band übrigens in Darmstadt von Lolo Blümler! Und bevor Ihr die Erleuchtung findet, erden Euch Kuf mit ihren jazzigen Stücken. (mn)

    Klingt wie: alternativer „Sister Act“-Soundtrack mit Can, Kraftwerk, Gang Of Four

    Oetinger Villa | Do, 27.10. | 21 Uhr | 8 bis 10 € (Du entscheidest)

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets HIER!

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  • Foto: Veranstalter
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    „Raus aus dem Rock, rein in den Club!“ Mit ihrer neuen Platte „Diamonds And Despair“ ist Okta Logue die Flucht aus der Retro-Schublade gelungen. Hier drängen sich keine Pink-Floyd-Vergleiche mehr auf. Vielmehr denkt man bei den neuen – und ihren bisher vielleicht besten – Songs an MGMT, wenn sich Synthesizer, Elektro-Experimente und Dancefoor-Beats um das bewährte Rock-Fundament schmiegen. Geil! Support beim großen Heimspiel gibt’s von den Kölner Oracles, die mit ihrem Debüt „Bedroom Eyes“ ihr Destillat aus Krautrock, Electronica und Shoegaze fast perfektioniert haben. (mn)

    Klingt wie: Tame Impala, Portugal. The Man, Arcade Fire

    Centralstation (Halle) | Fr, 28.10. | 21 Uhr | 20 €

    Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert HIER!

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  • parole-emil
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    Die Kunsthalle ist und bleibt our home of contemporary art. Aber sie versteht sich auch als platform for local subculture. Das hat sie bei der „8 Jahre P“-Party bewiesen. Und das zeigt sie jeden ersten Freitag im Monat: Mit wechselnden DJs und Live-Acts, Drinks und Führungen durch die aktuelle Ausstellung kann man dann ein bisschen (p)arty ins Wochenende starten. Beim „First Friday“ im November zeigen die Mannheimer Indie-Emporkömmlinge Parole Emil, dass Rebellion nicht nur durch Kunst, sondern auch durch sprechgesungene Worte möglich ist. (ct)

    Kunsthalle | Fr, 04.11. | 20 bis 23 Uhr | 6 € (inklusive Führung durch die Ausstellung), freier Eintritt für Schüler und Studierende

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  • weststadtcafe
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    Die offizielle Weststadtcafé-Saison endete Anfang Oktober, Betreiber Boris Cartarius verbringt den Winter im warmen Portugal. Seit drei Jahren verlängert sich die Saison in seiner Abwesenheit bis Ende November, weil Anna Chirico und Hanna Weber, unverzichtbare Kräfte im Thekenteam, die Partyreihe „Achtmalzwölf“ entwickelt haben. Auch der Kälte wird getrotzt: Ofen, Feuertonne und Gasgebläse bringen Wärme, der Rest kommt durch die tanzende Meute. Ab Dezember wird’s dann aber selbst den Maschinen und Rohren zu kalt. (obi)

    Weststadtcafé | Fr, 04.11. (Chez-DJ-Team) + Fr, 11.11. (Splash Brothers) + Sa, 19.11. (Thomas Hammann) + Fr, 25.11. (Leo Yamane) | 22 Uhr | Eintritt variiert

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  • druckwerkstatt
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    Eigentlich findet das Schuldruckzentrum im Haus für Industriekultur in der Kirschenallee Unterschlupf. Weil dort die Öffnungszeiten eingeschränkt sind, ist man auf der Suche nach einem neuen, rund 100 qm großen Raum (Tipps bitte an: sdz.darmstadt@gmx.de). Übergangsweise behilft sich der Verein mit Gastspielen als mobile Druckwerkstatt, um Kinder und Erwachsene für die Welt des analogen Druckens zu begeistern. Auch beim Workshop im Zucker wird äußerst kreativ gedruckt – mit Lettern, Strukturen von Alltagsgegenständen und aus der Natur sowie mit selbst hergestellten Bilderdruckstöcken. (ct)

    Zucker | Sa, 05.11. | 11 bis 14 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht

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  • manu-delago
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    Manu Delago ist ein begnadeter Perkussionist. Die isländische Pop-Ikone Björk verpflichtete den Musiker auf zwei Jahre für ihr Tour-Ensemble. Zuvor spielte er als Solist beim London Symphony Orchestra. Das Instrument seiner Wahl: die Hang. Eine recht neuartiger, sehr harmonische Töne erzeugender Klangkörper, bestehend aus zwei stählernen Halbschalen, die einem Ufo gleichen. Zusammen mit seinem virtuosen Spezi Christoph Pepe Auer bildet Delago jetzt das erste Bassklarinette-Hang-Duo der Welt und spielt ein äußerst exklusives Konzert im Kulturwerk. (mn)

    Kulturwerk Griesheim | Sa, 05.11. | 20.30 Uhr | 25 €

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  • stummfilmnacht
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    Zum vierten Mal zeigt die Johanneskirche ein Monumentalwerk aus dem Zeitalter des Stummfilms. Nach „Ben Hur“, „Metropolis“ und „Die Zehn Gebote“ wird diesmal „Faust“ von 1926 auf der 20 qm großen Leinwand zu sehen sein. Begleitet wird der Schwarzweißfilm mit Live-Orgelmusik von Evert Groen und Bernhardt Brand-Hofmeister. Der Filmabend im Gotteshaus startet mit einer Einführung in die Geschichte des Films. Zwar mag ein Kinosessel gemütlicher sein als eine Kirchenbank. Aber die akustische Symbiose von Orgel und Kirchensaal übertrifft jeden Kino-Sound! (fg)

    Johanneskirche (am Johannesplatz) | So, 06.11. | 18 Uhr | 10 €

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  • freeride_hanno-mackowitz
    Foto: Hanno Mackowitz

    Glitzernde Winterwunderwelten kombiniert mit graziösem Extremsport. Auf dem Weg von Innsbruck nach Wien legen die „Snowmads“ einen Stopp in Darmstadt ein. In sieben Filmen geht es mit wagemutigen Athleten nach Japan, Alaska, Sibirien, Iran und, wo es sonst noch schneebedeckte Berge gibt. Die Bilder sind atemberaubend, die Geschichten mitten aus dem Leben der Sportler. Die stehen während des Festivals live auf der Bühne und beantworten die Fragen des Publikums. Auch ihre Ausrüster und die Agenturen ihrer Reiseziele präsentieren sich. Der perfekte Einstieg in die kalte Jahreszeit! (fg)

    Kinopolis | Mo, 07.11. | 19.30 Uhr | 19 €

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  • dienerven
    Foto: Veranstalter

    Die „beste Liveband des Landes“ (taz) ist wieder zu Gast in Darmstadt. Nachdem Die Nerven letztes Jahr die Oetinger Villa in Schutt und Asche gespielt haben, ist dieses Mal die Centralstation dran. Kaum eine deutsche Band hat in den letzten Jahren Publikum und Feuilleton gleichermaßen begeistert wie das Trio aus Stuttgart. Geboten wird düsterer, nihilistischer, noisiger und zutiefst intensiver Postpunk mit frustrierten, wütenden Texten. Ebenfalls aus Stuttgart sind Tristan Rêverb, die den Abend mit ihrer verträumten Mischung aus Jazz, Ambient und Folk eröffnen. (tk)

    Klingt wie: Fehlfarben, Sonic Youth, Helmet, Wipers, Mission of Burma

    Centralstation (Halle) | Mo, 07.11. | 21 Uhr | 17 Euro

    Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert!

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  • opfer-des-nsu
    Foto: Veranstalter

    Traurig genug, dass Fremdenfeindlichkeit 25 Jahre nach den abscheulichen Angriffen auf ein Wohnheim in Hoyerswerda wieder allgegenwärtig ist. Latenter Rassismus, der immer wieder (Mölln, Solingen, NSU-Morde, Gewalt gegen Geflüchtete) seine häßliche, menschenverachtende Fratze zeigt, bedroht unsere freie und demokratische Gesellschaft. Es hilft nur eins: „Demokratie leben!“ – und unter anderem diese Ausstellung besuchen, die den Mordopfern des NSU eine Stimme verleiht und die Fehler der Ermittlungsbehörden aufzeigt. (ct)

    Justus-Liebig-Haus | Di, 08.11., 18.30 Uhr (bis 17.12.) | Eintritt frei, Gruppenführungen (zwei Wochen im Voraus buchbar über ausstellung@jugendring-darmstadt.de): 20 €

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  • william-parker
    Foto: Veranstalter

    Zwei Kontrabassisten von Weltruf treffen im atmosphärisch wohligen Gewölbekeller des Jazzinstituts aufeinander. Sebastian Gramss erhielt 2013 den Echo-Jazzpreis und kooperierte mit zahlreichen Größen des Genres. Zusammen werden die beiden dem meist etwas sperrigen Instrument ungeahnte Töne entlocken und sich auf eine Art Konversation auf tonaler Ebene einlassen – mal zupfend, mal streichend und wahrscheinlich noch auf anderen Ebenen. Mehr Bass geht nicht. (obi)

    Jazzinstitut (Gewölbekeller) | Fr, 11.11. | 20.30 Uhr | 12 € (unter 21 Jahren: 3 €)

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  • the-barbers
    Foto: Veranstalter

    Die Platte ist im Kasten, jetzt wird gefeiert! Sechs Jahre nach ihrem ersten Auftritt im Schaufenster eines Friseurladens veröffentlichen The Barbers jetzt ihr Album. Die am besten frisierte Band der Stadt verspricht dabei nicht weniger als „die Party des Jahres“! Und weil Ihr in der Galerie nicht nur zu den Outlaw-Pop-Songs der Rock’n’Roller das Tanzbein schwingen könnt, sondern im Anschluss auch zu den Platten von good old DJ Kemal, ist das vielleicht sogar nicht zu viel versprochen. (mn)

    Galerie Kurzweil | Fr, 11.11. | 21 Uhr | 8 €

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  • roboter-party
    Foto: Veranstalter

    Hier verbindet sich Pop-Kultur mit Science Fiction. Das großartige, bis März 2017 laufende „Komet Lem“-Festival zu Ehren des Autors Stanislav Lem und der Schlosskeller fusionieren am offiziellen Beginn der närrischen Zeit zu einer Roboterparty. Und was läge bei derart elektroider Atmosphäre näher, als das im Rahmen der bewährten Elektroschule zu feiern. Verkleidung erwünscht, Außerirdische willkommen. Tanzende Roboter, Androiden, Reptiloiden und Menschen – das dürfte ein galaktischer Spaß werden. (obi)

    Schlosskeller | Fr, 11.11. | 22 Uhr | 5 €

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  • wight
    Foto: Veranstalter

    Zum fünften und vorerst letzten Mal steigt das Tanksgiving in der Villa. Entsprechend furios fährt Veranstalter René Hoffmann (Wight, Fat & Holy) noch einmal auf: Regionale und international bekannte Acts zwischen Stoner, Hardcore, Doom und Pop kommen zusammen, um im Zusammenspiel mit der liebevoll dekorierten Location, legendären hausgemachten Likören sowie Tee-, Kaffee- und Absinth-Spezialitäten für einen unvergesslichen oder auch sehr vergesslichen Abend zu sorgen. (mip)

    Klingt exakt wie: Toner Low, Wight (Special Set), Capitano, Masima, Galactic Superlords, Robotnik, Terrotika, Trail

    Oetinger Villa (Konzertsaal, Kaminzimmer + Keller) | Sa, 12.11. | 19 Uhr | 10 € (bis 20.30 Uhr, danach: 13 €)

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  • sharp-logo
    Foto: Veranstalter

    „Aggro bedeutet soviel wie ,dufte‘, ,klasse‘ oder auch einfach ,okay’“, dichtete 1970 die deutsche Fontana Records auf von aus England linzensierten Reggae-Platten. Dass die Jugendlichen, die dort ,aggro‘ tanzten, für trouble in the town sorgten und Skinheads getauft wurden, verschwieg man lieber. Als Subkultur etablierten sich diese hierzulande erst Ende des Jahrzehnts mit der zweiten Ska-Welle und vor allem negativ ab den Neunziger Jahren. Ihre multikulturelle Visitenkarte geben die lokalen „Skinheads gegen Rassimus“ mit ihrem jährlichen Nighter ab. Look smart, dance aggro! (sf)

    Klingt wie: The Pioneers, Prince Buster, Cockney Rejects

    Bessunger Knabenschule | Sa, 12.11. | 20 Uhr | 5 €

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  • soundstream
    Foto: Veranstalter

    Der Berliner Frank Timm bewegt sich seit Ende der 1990er im Koordinatensystem des einflussreichen „Hard Wax“-Plattenladens. Timm agiert als Soundhack und als Soundstream: Ersteres meist im experimentellen Cut & Loop-Style (so auch als Teil des aberwitzigen Smith’n’Hack-Projektes mit Errorsmith), Letzteres im harmonischen Disco-House-Sektor. Diesem Genre-Bereich ist auch die Kurzweil-Nacht gewidmet – und seine sieben grandiosen 12inches als Soundstream lassen erahnen, dass es eine wunderbare Reise zwischen Studio 54 und Chicago Warehouse werden dürfte. (obi)

    Galerie Kurzweil | Sa, 12.11. | 23.59 Uhr | 10 €

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  • fanfare-ciocarlia_arne-reinhardt
    Foto: Arne Reinhardt

    Das rumänische Roma-Ensemble gilt als Pionier des Balkan-Brass-Sounds. Tempo, Dynamik und unverwechselbarer Spielwitz brachte den Musikern seit Ende der 1990er weltweite Anerkennung. Komplexe Rhythmen und wahnwitzige Soli von Trompete, Saxofon und Klarinette entfachen ein kontrolliertes Chaos. In den letzten Jahren waren sie auch offen für Einflüsse anderer Genres wie Jazz oder Elektronik, was das Konglomerat noch spannender macht. Unter all den Brass-Bands aus dem Balkan-Raum sind Fanfare Ciocărlia wahrscheinlich immer noch die wildesten und durchgeknalltesten. (obi)

    Centralstation (Halle) | Di, 15.11. | 20 Uhr | 22,50 €

    Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert!

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  • titanic-boygroup
    Foto: Veranstalter

    Manchmal kommen sie wieder, denn für einen ehemaligen Chefredakteur von Deutschlands endgültigem Satire-Magazin gibt es kein Zurück. Einmal losgelassen treten Martin Sonneborn, Oliver Maria Schmitt und Thomas Gsella auf keine Bremse und lassen ihren Spott-Versen, Reportagen, Schlüssel-Romanen und Parteitagsreden freien Lauf. Dass die Drei nicht nur Preise sammeln, sondern auch so manchen zahlen, wenn sie es sich bei Prominenten von Beckenbauer bis zum Papst verscherzen, ist ein gern in Kauf genommener Kollateralnutzen. Ein bühnentauglicher noch dazu. (sf)

    Centralstation (Saal) | Mi, 16.11. | 20 Uhr | 18 €

    Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets für den Satire-Abend!

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  • fuehrer-van-oystern
    Foto: Veranstalter

    „Ein Tag Hagel und immer was zu Essen da“: In 80 Tagen möglichst wenig zu erleben, das schafft dieses Duo ganz einfach, indem es sich in die Klapperkiste setzt und anschließend einen Winter lang im rumänischen Dorf Alma Vii Tagebuch führt. Über sich selbst wäre dann doch zu dröge, dann also lieber über den jeweils anderen. Weil sich die Beobachtungen zwischen siebenbürgischen Hügeln so gut ergänzen, bringen die beiden mit „Low Fun“ auch den passenden Soundtrack dieser Grenzerfahrung mit. (sf)

    Klingt wie: Jules Verne trifft auf Heinz Strunk

    Hoffart-Theater | Do, 17.11. | 20.15 Uhr | 5 €

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  • laupiere
    Foto: Veranstalter

    Was die Provinz so alles ausspuckt! In nur wenigen Jahren mauserte sich L’aupaire zu einem Musiker von internationalem Format. Seine rauchige Bluesmeister-Stimme und der entwaffnende Charme seiner Americana-Arrangements führten den Multi-Instrumentalisten bereits um die halbe Welt: Auf die Bühnen der Popmusik-Gipfel SXSW, Melt und Sziget Festival sowie ins Studio des Produzenten Mocky (Feist, Peaches) nach Los Angeles. Der legte, spontan begeistert vom mittelhessischen Wunderknaben, den Feinschliff für dessen Debüt „Flowers“ an. (mn)

    Klingt wie: We Invented Paris, Milky Chance, Bob Dylan

    Centralstation (Halle) | Do, 17.11. | 20.30 Uhr | 21 €

    Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert!

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  • schee
    Foto: Veranstalter

    Die Mensa der TU Lichtwiese verwandelt sich zum zweiten Mal für zwei Tage in einen kunterbunten Designmarkt. Etwa 100 DIY-Enthusiasten aus ganz Deutschland stellen ihre handgemachten und selbstdesignten Kostbarkeiten vor. Darunter sind auch viele Darmstädter Labels. Und zwischen Lilien-Seifen, Postern, Taschen, Ketten, Gewürzen und Woog-Hoodies findet Ihr vielleicht auch schon das passende Weihnachtsgeschenk. Es wird schee! (fg)

    Mensa der TU Lichtwiese | Sa, 19.11. + So, 20.11. | jeweils 11 bis 18 Uhr | 2 € (Kinder unter 14 Jahren: Eintritt frei)

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  • darmstadt-spielt
    Foto: Veranstalter

    Wenn sich das Darmstadtium alljährlich in einen Spiel(e)platz verwandelt, kommen sie alle gelaufen: Spielfreudige, -süchtige oder -kinder. Ausgestattet mit Knabberzeug und Limo steht manch einer gleich um 13 Uhr auf der Matte und klebt an Brettern oder Karten so lange fest, bis sich die Pforten am Abend wieder schließen. Memory & Co. eröffnen traumhafte Welten, wo fantasiert, gezockt und geschwärmt, gehofft und gebangt, gekämpft, gewonnen und auch verloren werden darf. Wie immer mit Bring-and-Buy-Flohmarkt, Workshops und geduldigen Erklär-Bären. (sm)

    Darmstadtium | Sa, 19.11., 13 bis 22 Uhr + So, 20.11., 13 bis 19 Uhr | Erwachsene: 5 € (Kinder und Jugendliche: Eintritt frei), Spieleausleihe (auch viele Neuheiten!): kostenlos

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  • albert
    Foto: Veranstalter

    Erinnert Ihr Euch noch an Cargo City? Zwei Jahre nach dem Ende der Frankfurter Indie-Größe sind das ehemalige Mastermind der Band Simon Konrad und Schlagzeuger Felix Mannherz jetzt zurück – als Albert. Quasi zusammengewachsen bringen die beiden Musiker herrlich britisch anmutende Sehnsuchtshymnen auf die Bühne. Stimmig gehen elektronische Klänge, 80er-Synthies und akustisch-melancholische Folk-Momente Hand in Hand. Schön! (mn)

    Klingt wie: Mikroboy, L’Aupaire, Spring Offensive

    Theater im Pädagog | So, 20.11. | 20 Uhr | 12 €

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  • webmontag
    Foto: Veranstalter

    Ganz ehrlich: Das Internet startete doch schon als Lachnummer, damals mit Boris „Bin ich schon drin?“ Becker an der Speerspitze! Mehr als richtig also, dass sich der Webmontag Darmstadt nun endlich den wirklich wichtigen Netz-Themen widmet: Katzenbildern und Memes. Unter anderem auf die Frage „Wie verändert das Web unseren Humor?“ geben der Aktivist und „Dattelpirat“ Younes Al-Amayra, Prof. Dr. Elisabeth Heinemann als Kabarettistin 2.0 sowie Anna Bühler und Christian Schiffer mit ihrem Meme-Jeopardy Antworten. Klingt nach 1 guter Veranstaltung vong Programm her! (mn)

    Centralstation (Saal) | Mo, 21.11. | 19 Uhr | Eintritt frei

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  • ease-up-ltd
    Foto: Veranstalter

    Wenn eine neunköpfige Band in der „Frischzelle“ auftritt, reicht die kleine Bühne nicht aus. Aber die Darmstädter Reggae/Rocksteady-Combo spielt nicht zum ersten Mal im kleinen Keller und weiß sich bestens inmitten des Publikums zu platzieren. Hautenger kann man als Zuschauer einem Konzert kaum beiwohnen. Und wenn die Band samt Bläser-Fraktion und dem charismatischen Sänger Baptiste voll im Saft steht, dreht eh der ganze Raum kollektiv am Rad. Brief und Siegel drauf. Jamaika in Bessungen. (obi)

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 23.11. | 21.30 Uhr | Eintritt frei

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  • ulf-wakenius
    Foto: Veranstalter

    Wenn der Vater mit dem Sohne … so entstehen meist schöne Geschichten. Und so auch hier, wenn die schwedische Jazz-Legende Ulf Wakenius gemeinsam mit seinem nicht minder begabten Sohn Eric auf Tour geht. Der Vater spielte als Gitarrist schon im Oscar Peterson Quartet und mit zahlreichen anderen Größen wie Pat Metheny oder Joe Henderson zusammen. Sein Sohn gilt als aufgehender Stern der Szene. Zusammen interpretieren sie Jazz-Klassiker, reduziert auf zwei Gitarren und Stimme, neu und virtuos. Die Story lautet also: Wenn der Vater mit dem Sohne exzellenten Jazz spielt. (obi)

    Bessunger Knabenschule (Halle) | Fr, 25.11. | 20.30 Uhr | 15 €

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  • still-parade
    Foto: Veranstalter

    Im Sommer begeisterte Niklas Kramer alias Still Parade bereits beim Bedroomdisco-Open-Air auf dem Osthang. Schön, dass er jetzt wieder den Weg nach Darmstadt findet und in ähnlich beeindruckender Kulisse spielt. Diesmal wabern die leicht psychedelischen Songs des Dream-Funkers durch die Halle der Hinterhof-Schlosserei, die Wirkungsstätte des Blumen-Kollektivs ist. Der Tour-Support Sea Moya schlägt mit Synthesizer-Sounds in eine ähnliche Kerbe, ergänzt sein Elektronik-Gewand aber noch um rhythmischen Afrobeat. (mn)

    Klingt wie: Tame Impala, Beach Boys, Caribou, Toro Y Moi

    Das Blumen | Sa, 26.11. | 19 Uhr | 12 €

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  • rainald-grebe
    Foto: Veranstalter

    Dass die rheinische Hohnnatur mehr kann, als östlichste Bundesländer zu verspotten, muss nicht mehr bewiesen werden. Doch ist es immer erstaunlich, wie sich Grebes tiefsinniger Quatsch zwischen Tastentönen anschleicht und über Anschläge hinwegfegt. „Das Elfenbeinkonzert“ verheißt nun wertvolles Liedgut. Aber überraschender als manche Pointe sind vielleicht die Klänge, die sich hinter dem weißen Gold verbergen: Denn nichts anderes als eine Neuinterpretation der Volksmusik im Auftrag des Goethe-Instituts in Abidjan ist der Anlass für die erste Solo-Tournee seit vier Jahren. (sf)

    Klingt wie: Funny van Dannen, Bodo Wartke, Paul Kuhn

    Staatstheater (Großes Haus) | Sa, 26.11. | 20 Uhr | 21,50 bis 31,50 €

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  • bensemann-walter
    Foto: Veranstalter

    Der Hass auf Juden ist in Deutschland nach 1945 nicht plötzlich verschwunden. Auch in Darmstadt muss die Synagoge bis heute von der Polizei bewacht werden. Der Förderverein Liberale Synagoge Darmstadt versucht mit den Aktions-Wochen gegen Antisemitismus über die historischen Ursprünge des Judenhasses aufzuklären. Bis Mitte Dezember läuft das vielfältige Programm mit Vorträgen, Filmen und Stadtführungen. Unser Tipp: Der Vortrag über „Kicker“-Gründer, DFB-Mitinitiator und Fußball-Kosmopolit Walther Bensemann – über den Mann, „der den Fußball nach Deutschland brachte“. (kzd + ct)

    Schlosskeller | Mo, 28.11. | 19.30 Uhr | 5 €, das gesamte Programm findet Ihr online hier.

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  • adulescens
    Foto: Veranstalter

    Spontan verorte wahrscheinlich nicht nur ich bayerische Kulturexporte in einem blau-weißen Kosmos aus Weißbier und Brezeln. Tatsächlich hat der Freistaat aber auch einige der wichtigsten deutschen Pop-Bands überhaupt hervorgebracht. Allen voran The Notwist und Slut. Daran anknüpfen wollen Adulescens als geistige Erben mit ihrem atmosphärischen Amalgam aus Post Rock und Clubmusik, epischen Stücken und Geschichten von Aufbruch, Ekstase, Neubeginn. Für die Tour im Herbst lädt Euch die Band zudem zu einem besonderen Experiment ein: Es findet live über Funkkopfhörer statt. (mn)

    Klingt wie: Apparat, Efterklang, Radiohead, Björk

    Schlosskeller | Di, 29.11. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • zombie-zombie
    Foto: Veranstalter

    Der Bühnenaufbau von Zombie Zombie hat fast schon museales Flair. Statt einfach am Laptop auf „Play“ zu drücken, bedient das Trio eine ganze Reihe modularer Synthesizer, Sequenzer, Oszillatoren, klassische elektronische Instrumente wie das Theremin und greift sogar auf Vibrafon und Saxofon zurück. Analoger Elektro! Atmosphärisch stark inspiriert von Low-Budget-Horrorstreifen und anderen kultigen Popkultur-Phänomenen geht’s dann auf einen dramaturgisch perfekt inszenierten Trip durch Krautrock, Neue Musik, Free Jazz und Daft Punk. Irre gut! (mn)

    Klingt wie: John Carpenter, Suicide, Can, Kavinsky, Les Trucs, Umberto

    Oetinger Villa | Mi, 30.11. | 21 Uhr | 10 €

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  • thomas-waldherr
    Foto: Veranstalter

    Er ist ein Poet, ein rebellischer vielleicht, eine Rocklegende auf alle Fälle. Bob Dylan schafft mit seiner tiefsinnigen Musik seit Jahrzehnten Gänsehaut, Ohrwürmer und Lieblingslieder. Pünktlich zu seinem 75. Geburtstag ist der amerikanische Künstler nun auch Literatur-Nobelpreisträger 2016 geworden. Der Darmstädter Journalist, Autor und Dylianer Thomas Waldherr nimmt uns mit zu einer musikalisch-dichterischen Reise durch das turbulente Leben des viel gefeierten Musikers – eine multimediale Retrospektive zum Träumen an einem kalten Winterabend. (vt)

    Theater im Pädagog | Do, 01.12. | 19 Uhr | 10 €

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  • aids-gala
    Foto: Veranstalter

    Ja, AIDS ist ein ernstes Thema. Trotzdem kann es saulustig sein, die AIDS-Hilfe in Darmstadt zu unterstützen: Ihr müsst einfach nur zur fünftkleinsten AIDS-Gala der Welt kommen, Eintritt spenden und „Stößchen“ rufen – schon leistet Ihr wichtigen Support für die Sache und werdet Euch dabei vermutlich auch noch bestens amüsieren. Also los, werft Euch in Euren geilsten Fummel und lasst Euch von Rosa Opossum und ihren Künstler-Kolleginnen verzaubern und verstören. Solidarität macht Laune! (pb)

    Klingt wie: Live-Musik, Travestie, Kabarett und Anarchie für den guten Zweck

    Oetinger Villa | Do, 01.12. | 19 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht

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  • festival-der-kuenste
    Foto: Veranstalter

    An diesem Wochenende macht die Galerie Kurzweil ihrem Namen alle Ehre. Das „Zentrum für angewandte Kunst- und Musikkultur“ lockt mit gegenständlicher, abstrakter und naiver Malerei, Karikaturen, Comics, Theater, Lesungen, Kurzfilm, Musik (Alphornbläser bis Swing), Philosophischem und Mundart. Auf einen wahren Trip durch die künstlerischen Genres nehmen uns mit: Niklas Fiedler (mit einer wilden „Faust hoch 3“-Musik-trifft-Theater-Performance), der provokative El Scorcho, Daniel Kremer, Werner Magdalinski und Jürgen Becker. (ct)

    Galerie Kurzweil | Fr, 02.12. bis So, 04.12. | Fr: 18 bis 23 Uhr, Sa: 17 Uhr bis open end + So: 15 bis 22 Uhr | 10 €

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  • benni-benson
    Foto: Veranstalter

    Wenn es draußen dunkel und kalt wird, gibt’s fast nix Schöneres, als sich im Zucker für ein kleines, gemütliches Konzert zusammen zu kuscheln. In diesem intimen Rahmen nimmt Euch Benni Benson mit in seine persönliche Gefühlswelt. Sein Album „Alles ist ehrlich“ ist ein Debüt voll malerischer Melodien und aufrichtiger Momentaufnahmen geworden. Zurückhaltend instrumentiert erzählt der Songwriter Geschichten vom Wünschen, Träumen, Scheitern, Wiederaufstehen zwischen Melancholie und Euphorie. (mn)

    Klingt wie: Gisbert Zu Knyphausen, Bon Iver, James Blunt

    Zucker | Fr, 02.12. | 20 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • brothers-of-santa-claus
    Foto: Veranstalter

    Beim Ausdenken von Bandnamen gibt’s bei dem Quintett aus dem südlichen Zipfel der Republik definitiv noch Luft nach oben. Beim Komponieren stimmungsvoller Pop-Nummern läuft’s für Sänger Maxi Bischofberger und seine Mitmusiker allerdings schon ziemlich rund. Auf ihrem Erstling „Navigation“ glänzen die ehemaligen Straßenmusiker mit einem stilistisch vielfältigen Potpourri aus Indie, Folk, Rock, elektronischen Nuancen und einer wunderbar kraftvollen Stimme am Mikrofon. (mn)

    Klingt wie: Radiohead, Baltazar, Ry X

    Das Blumen | Sa, 03.12. | 20 Uhr | 10 €

    Win! Win! Das P verlost 3 x 1 die CD „Navigation“ plus Ticket für das Konzert.

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  • kristoffer-and-the-harbour-headssmaller
    Foto: Veranstalter

    Während derzeit unzählige Indie-Bands Gefallen an elektronischen Spielereien, Synthies, Loops und Samplern finden – und nicht wenige dadurch recht eintönig klingen – wissen die Jungs um Multi-Instrumentalist Kristoffer Ragnstam aus der Masse herauszustechen. Sie haben nämlich den Mut, ausufernden Melodien Reibung sowie knartzige, analoge Töne entgegenzusetzen. Der kreative, sympathisch–vertrackte Sound überzeugte auch schon die Über-Band Mumford & Sons, die die Schweden mitsamt deren Hammond-Orgeln als Tour-Support adelten. (mn)

    Klingt wie: Beck, Moneybrother, Beatles

    Kulturwerk Griesheim | Sa, 03.12. | 20.30 Uhr | 13 €

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  • eintagsladen
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    Das Dutzend ist voll: Der zwölfte Eintagsladen – wie immer mit vielfältigen, schönen, praktischen und skurrilen Handmade-Produkten, Kunst, Mode und Design – findet dieses Mal einen Monat später als gewohnt statt. Der Termin liegt somit mitten in der vorweihnachtlichen Zeit, „in der der Eintagsladen eine echt entspannte und nette Geschenkkauf-Alternative ist“, findet Organisatorin Antje Herden. Außerdem läuft parallel im Carree „Heiligs Blechle“, der Foodtruck-Weihnachtsmarkt der Centralstation. Diese Kombi dürfte Muttis (und Vatis) Kaufrausch am Advents-Familiensonntag zusätzlich anheizen. (ct)

    Centralstation (Halle) | So, 04.12. | 13 bis 18 Uhr | Eintritt frei

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  • jahcoustix
    Foto: Veranstalter

    Jahcoustix war als Sohn eines Diplomaten schon in seiner Kindheit ein Globetrotter (Mexiko, Liberia, New York, Ägypten, Kenia), was seinen Sound nachhaltig prägte. Vor allem den karibischen Klängen des Roots-Reggae widmete er dann sein musikalisches Schaffen, was ihn unter anderem mit Gentleman und Shaggy zusammenbrachte. Sein Reggae kommt ohne große Experimente aus, konzentriert sich ganz auf die Wurzeln. Für manche mag das etwas langweilig klingen, für andere ist es das reine Wesen des Reggae. (obi)

    Centralstation (Halle) | Di, 06.12. | 20.30 Uhr | 20,50 €

    Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert.

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  • candelilla
    Foto: Veranstalter

    Die Band Candelilla würde sich sicher ärgern, wenn sie wieder nur auf „Riot Grrrl“ reduziert würde, denn sie ist weit mehr als das (was übrigens für alle Künstlerinnen in diesem Sektor gilt). Das Quartett nahm sein letztes Album in Chicago bei Steve Albini auf, veröffentlichte beim Hamburger Zick Zack-Label, haute eine Split-Single mit Die Nerven raus und bringt demnächst auf Trocadero (Olli Schulz) sein nächstes Album raus. All das passt bestens als variationsreiche Verortung einer sauspannenden Band. (obi)

    Klingt wie: Bernadette La Hengst, Die Heiterkeit, Hellfire, Die Nerven, Doctorella, Cpt. Kirk &.

    Oetinger Villa | Mi, 07.12. | 20 Uhr | 8 €

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  • crooked-brothers
    Foto: Veranstalter

    Die Crooked Brothers sehen aus wie Holzfäller, kleiden sich so und irgendwie klingen sie auch so – im besten Sinne. Ihre sehr raue Mischung aus düsterem Folk, Blues, Bluegrass oder Rock’n‘Roll klingt weit authentischer als die vielen, oftmals verwässerten Americana-Adaptionen, die sonst so über den Atlantik schwappen. Und wenn Sänger Matt seine tiefe Reibeisen-Stimme auspackt, klingt das wie Tom Waits mit Katarrh. Banjos, Mandolinen, Gitarren, Blues Harps, wechselnde Stimmlagen … eine wunderbar spannende Klangreise durch kanadische Bergwälder. (obi)

    Klingt wie: Wilco, Tom Waits, Bill Callahan, Okkervill River, Son Volt

    Hoffart Theater | Do, 08.12. | 20 Uhr | 13 €

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  • wave-pictures
    Foto: Veranstalter

    The Wave Pictures stammen aus London, klingen aber (fast) gar nicht britisch – allein das schon macht sie besonders. Kein üblicher Britpop-Singsang, sondern leicht angerauter Indie-Rock mit Garage-Blues-Anteilen. Da schimmern Bands wie Pavement und Guided by Voices durch, aber auch Hermann Düne und Jeffrey Lewis. Und ein gewisser 50s-Touch, als würden die Monkees mit John Lee Hooker und Link Wray einen saufen gehen. Seit 1998 unterwegs und zuletzt auf dem geschmackssicheren Label Moshi Moshi (Bloc Party!). Das bürgt alles für ihre Qualität. (obi)

    Oetinger Villa | Do, 08.12. | 22 Uhr | 10 €

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  • bushfire
    Foto: Veranstalter

    Bushfire gehören tatsächlich zu den dienstältesten Gitarren-Bands der Stadt. Dass bei Exil-Ami Bill und Co. aber auch nach zwölf Jahren noch ordentlich Druck auf dem Kessel ist, davon könnt Ihr Euch an diesem Abend mal wieder selbst überzeugen, wenn die Heavy-Blues-Rock-Dampfwalze durch den Schlosskeller rollt. Gelockert werden Eure Gehörgänge vorneweg mit Stoner-Riffs von Conquered Mind und Spandex-Rock aus Frankfurt. Im Anschluss: Hits aus der Dose mit den Radaudisko-DJs! (mn)

    Klingt wie: Kyuss, AC/DC, Fu Manchu

    Schlosskeller | Sa, 10.12. | 21 Uhr | 8 € (nur Disco ab etwa 00.30 Uhr: 4 €)

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  • rebelion-soundsystem
    Foto: Veranstalter

    Wenn die Rebelion Soundsystem-Crew irgendwo aufschlägt, wummern vor allem die Bässe. Ihr selbst gebauter, massiver Boxenturm ist mehr als eindrucksvoll und wuchs in den letzten fünf Jahren stetig. Künftig wird man aus zeitlichen Gründen einen Gang zurückschalten, aber vorher noch mal phatt feiern – und zwar mit allen der Darmstädter Reggae/Dub/Bass-Szene, die zum großen Umfeld der Soundcrew gehörten. Das massive Line-up umfasst daher sagenhafte 14 DJs und Soundsysteme. Dürfte eine verdammte lange Nacht für alle Freunde des Basses werden. (obi)

    Oetinger Villa (Keller) | Sa, 10.12. | 22 Uhr | 6 €

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  • martin kohlstedt
    Foto: Veranstalter

    Ein Pianist, der sich in seiner Musik nackig macht für uns. So verwirrend echt und überraschend intensiv, dem Publikum bleibt keine Wahl: Augen schließen, Ohren öffnen – und beglückt darauf lauschen und spüren, wie sich die Töne im eigenen Körper in Gefühle verwandeln. Es tänzelt, hopst und stampft, es schleicht sich an und es jauchzt vor Freude, es lächelt weise und im nächsten Augenblick schaut es über den Abgrund. Wer bei Martin Kohlstedts Musik nichts spürt, muss ein Stein sein. (pb)

    Klingt wie: Hauschka, Nils Frahm, Gonzales, Hundreds, Brandt Brauer Frick

    Schlosskeller | So, 11.12. | 20 Uhr | 12 €

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  • erdmöbel
    Foto: Veranstalter

    „Last Christmas I gave you my …“ Ahhh! Wenn Wham Radiostationen mit ihrer totgehörten Schnulze kapern, möchte man glatt aus dem Fenster springen und brüllen: „Weihnachten ist mir doch egal“, Zitat: Erdmöbel. Mit bittersüßem Humor und Ironie haben die Deutsch-Popper das von Kitsch gezeichnete Genre „Weihnachtssongs“ unterwandert und verpassen nicht nur George Michael einen befreienden Seitenhieb. Ihre Platte voll charmant-verschrobener Cover bringen sie uns als „Geschenk“ jetzt persönlich nach Darmstadt. (mn)

    Klingt wie: Element Of Crime mit ganz viel Lametta

    Centralstation (Saal) | So, 11.12. | 20 Uhr | 26,50 €

    Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert.

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  • wissenschaftstag
    Foto: Anna Zdiara

    Bei bedrohter Pflanzenwelt denken wir an die Zerstörung des Regenwaldes oder die Abholzung der rumänischen Urwälder. Aber weniger daran, was vor unserer Tür passiert. Dabei hat sich die Darmstädter Flora in den letzten 25 Jahren sehr verändert. Einige Arten sind verschollen, andere seltener geworden. Und es gibt auch welche, die heute häufiger vorkommen als früher. Darunter sind nicht nur heimische, sondern auch Arten aus entfernten Regionen. Manche dieser Neophyten gefährden jedoch die heimische Pflanzenwelt. Klaus-Dieter Jung, früherer Mitarbeiter des Darmstädter Umweltamts, erklärt uns die Gründe dieses Wandels. (fg)

    Centralstation | Mo, 12.12. | 19 Uhr | Eintritt frei

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  • human-upgrade
    Foto: Veranstalter

    Vom Fernglas über Koffein bis hin zu Google Glasses: Der Wunsch nach Selbstoptimierung gehört zu den ursprünglichsten Eigenschaften des Menschen. Welche grotesken, gruseligen und faszinierenden Formen das annehmen kann, ist in der „Human Upgrade“-Ausstellung von Landesmuseum und Schader-Stiftung zu sehen. Dazu passt das Projekt der Jungen Akademie Berlin, die einen Filmwettbewerb organisiert hat. Drei der eingereichten Kurzfilme präsentiert Projektleiterin Evelyn Runge. Im Anschluss diskutiert die Medienwissenschaftlerin mit Klaus-D. Pohl, dem Kurator der Ausstellung. (fg)

    Galerie der Schader-Stiftung | Fr, 16.12. | 18 Uhr | Eintritt frei

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  • melodien für millionen
    Foto: Veranstalter

    Die lokale Band-Szene stürmt traditionell am Vorweihnachts-Wochenende die Bühne der Knabenschule, um ihre ganz persönlichen „Melodien für Millionen“ zu präsentieren. Wie immer erwarten uns charmante und absurde Interpretationen von Hits der Rock/Pop-Geschichte, gespielt von der Crème de la Crème Darmstadts. Pflicht-Veranstaltung! (obi)

    Es spielen: All Will Know, Bormuth, Branko Slava Superband, Läs Vegäs, 5 Farben Scheiße, Mitgift, Drumones, Sangesfreunde Martinsviertel, Snerft, Schebb, Lethargo, Herr Trude

    Bessunger Knabenschule (Halle) | Fr, 16.12. + Sa, 17.12. | jeweils 20 Uhr | 5 € je Abend (bis 20 Uhr: 4 €), 2-Tagesticket: 8 €

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  • science-slam
    Foto: Veranstalter

    Spätestens seit Giulia Enders‘ erheiterndem Diskurs zu unserem vielschichtigen und charmanten Darm wissen wir, dass ein Science Slam nichts mit trockener Wissensvermittlung zu tun haben muss. Das gilt sicher auch, wenn die acht besten Slammer aus Deutschland im Darmstadtium aufeinander treffen, um im Finale der 7. Deutschen Science-Slam-Meisterschaften 2016 das Publikum mit ihrem Wissen zu überfallen, ihre blitzgescheiten Erkenntnisse zu enthüllen und uns Lachmuskel-strapazierend mitnehmen in die Welt der Wissenschaft. (vt)

    Darmstadtium | Sa, 17.12. | 20 Uhr | 14 bis 25 €

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  • prosumer
    Foto: Veranstalter

    Die Musik des Berliners Prosumer ist eine der besten Schnittstellen zwischen House und Techno, also musikhistorisch zwischen Chicago und Detroit gelegen. Bei seinen Produktionen auf Labels wie Running Back, Playhouse, Fabric oder Ostgut Ton oszilliert er mal mehr in die eine, mal mehr in die andere Richtung. Immer auf das Wesentliche konzentriert entspinnen sich feine Rhythmen und Harmonien. Zwischen Chicago und Detroit liegen knapp 300 Meilen. Prosumer bewältigt sie wie im Fluge. (obi)

    Klingt wie: Morgan Geist, Theo Parrish, Adonis, Chez Damier, Murat Tepeli

    Galerie Kurzweil | Sa, 17.12. | 23.59 Uhr | 10 Euro

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  • frecklesnake
    Foto: Veranstalter

    Bei der letzten Frischzelle 2016 wird es noch mal dreckig – zumindest nennen Frecklesnake ihr Genre „dreckigen Blues“. Und so klingt es in weiten Teil auch: raw & dirty. Schleppender Rhythmus mit scheppernden Becken, dunkler Bass, verzerrte Gitarre wie auch verzerrte Gesangsstimme. Die Jungs haben als Profimusiker schon anderweitig viel musiziert und verstehen ihr Handwerk bestens – das hört man. Als Soundtrack könnte es auch einen Jim-Jarmusch-Film untermalen. Schöner Jahresabschluss. (obi)

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 21.12. | 21.30 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht

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  • wortblind
    Foto: Veranstalter

    Weil Ihr dieses Jahr alle so brav wart, wickeln sich die Rap-Rocker quasi selbst in Geschenkpapier und bescheren Euch am Vorabend von Sweet Baby Jesus‘ Geburtstag ein ganz besonderes Konzert. Zur Show in den bandeigenen Studioräumen ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs gibt’s nämlich nicht nur Songs vom 2016 erschienenen Album „Nie wieder stumm“, sondern auch Glühzangenbowle, Feuerwein und Präsente. Kommt im Weihnachtspulli! (mn)

    Tag & Nacht Studios | Fr, 23.12. | 20 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht

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  • mirko-machine
    Foto: Veranstalter

    Der Hamburger DJ Mirko Machine gehört zur alten Garde des HipHop hierzulande, was aber nur Gutes verheißt. Denn er ist seit 1988 Teil der Szene, hat mit wirklich allen Genre-Größen aufgelegt und kann besser als jeder sonst beurteilen, was funzt und was nicht. Zusammen mit den IDC-Jungs kredenzt er daher sicher ein wohlschmeckendes vorweihnachtliches Rap-Menü, das zwischen Old School, New School, Native Tongue, Miami Bass, Trap und sonstigen Varianten hin und her bounct. (obi)

    Klingt wie: „Ich lebe für HipHop“

    Galerie Kurzweil | Fr, 23.12. | 22 Uhr | 8 €

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  • johnny-collins
    Foto: Veranstalter

    Der Engländer Jonny Collins ist seit Jahrzehnten mit seiner charmanten Britpop-Band Modesty Blaise unterwegs. Dabei pflegt er eine schöne Künstler-Freundschaft mit den Darmstädter Woog Riots, deren Song „Commercial Suicide“ von Modesty Blaise auf einer Single gecovert wurde. Jetzt kommt er auf kleine Solo-Tour auch nach Darmstadt. Das passt, zumal das neue Album seiner Band auf dem Woog-Riots-Label „From Lo-Fi to Disco“ erscheinen wird. Feine, kleine Pop-Perlen. (obi)

    Klingt wie: Edwyn Collins, Jeffrey Lewis, Woog Riots, I,ludicrous, Jarvis Cocker

    Goldene Krone (Kneipe) | Fr, 06.01. | 22 Uhr | Eintritt frei

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  • der-herr-polaris
    Foto: Veranstalter

    Schon verrückt, wenn man als Musiker plötzlich auf dem Über-Label landet, ohne dessen Künstler man selbst vielleicht gar nicht zur Musik gefunden hätte. Dem Herrn Polaris ist genau das passiert. Fünf Jahre nach seinem warmherzigen Debüt ist „Mehr Innen als Außen“ jetzt via Grand Hotel Van Cleef erschienen – was manchen Kritiker sogar zu dem Ritterschlag beflügelt hat, dass die Hamburger Indie-Institution damit endlich zu den Stärken ihrer Anfangstage, die von Thees Uhlmann und Marcus Wiebusch geprägten waren, gefunden hätte. (mn)

    Klingt wie: Tomte, Death Cab For Cutie, Bosse

    Schlosskeller | Di, 10.01. | 20.30 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht

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  • verlose_balzer
    Foto: Veranstalter

    Musikkritiker gibt es wie Sand am Meer, aber es gibt nur wenige, deren Sätze man in Stein meißeln könnte. Der Berliner Jenz Balzer ist so einer, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt in diversen Magazinen und Zeitungen an Mainstream-Pop wie derbstem Underground in einer ganz eigenen Tonlage abarbeitet: mal euphorisch, mal sarkastisch, immer unik. In seinem Buch „Pop – Panorama der Gegenwart“ seziert er wortgewandt „Strömungen, Charaktere, Trends und Konstellationen“ des Phänomens Pop. (obi)

    Centralstation (Lounge) | Mi, 11.01. | 20 Uhr | 9 €

    Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets für die Lesung.

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  • unleash the sky
    Foto: Veranstalter

    Nachdem der lauteste Neujahrsempfang der Stadt letztes Jahr seine bombastische Premiere feierte, läuten Unleash The Sky auch 2017 mit einem dicken, fetten Knaller ein. Und weil beim Höher-Schneller-Weiter-Trip der energiegeladenen – und süßesten – Metalcore-Truppe vorerst kein Ende in Sicht ist, wär’s keine Überraschung, wenn die Jungs den Wahnsinnsabend des Vorjahres noch mal toppen – und das auch ohne Slayer als Überraschungsgast. (mn)

    Mit dabei: 8kids, Watch Me Rise, Special Guest

    Centralstation | Fr, 13.01. | 19 Uhr | 19 €

    Win! Win! Das P verlost 3 x 2 Tickets für das Konzert.

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  • topshake soulknights
    Foto: Veranstalter

    Die beiden Topshake-Boys kennt Ihr ja von ihren schweißtreibenden Soulknightern: grooviges Abdancen – sommers in der Weststadt, winters im TIP. Jetzt präsentieren sie uns eine neue Veranstaltung, klein und fein, bei der sich alles um den Sixties Sound dreht. Die Mucke ist also etwas weniger gefällig als der Soul aus den Siebzigern, klingt rauer, insgesamt sicher ungehörter, trotzdem schön tanzbar. Stichworte: R’n’B, Soul, Popcorn und Exotica. Wird bestimmt ein Vergnügen, auch für die DJs. (pb)

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Fr, 13.01. | 22 Uhr | 5 €

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  • orson-hentschel
    Foto: Veranstalter

    Im Rahmen des stadtweiten „dazz“-Festivals (siehe Artikel auf Seite 28 der aktuellen Ausgabe) gibt es auch in der Villa ein außergewöhnliches Konzert. Klingen White Wine noch nach außergewöhnlichem Pop, wie man ihn zum Glück oft in diesen Gemäuern zu hören bekommt, hätte der Laptop-Künstler Orson Hentschel (samt Live-Schlagzeuger) genauso als Neue Musik in der Akademie für Tonkunst oder als Intelligent-Techno in der Galerie Kurzweil auftreten können. Seine experimentell-elektronische Klangraumkunst samt audiovisueller Lightshow ist atemberaubend. (obi)

    Oetinger Villa | Sa, 14.01. | 20 Uhr | 10 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets für das Konzert.

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  • manges
    Foto: Veranstalter

    Markos, besser bekannt als Manges, kennt jeder, der sich für HipHop interessiert: Seine drei Alben (von 2003 bis 2009) gehören zu den besten überhaupt hierzulande. Auftritte gibt es leider nur noch selten, dafür hat er seit geraumer Zeit seine eigene DJ-Reihe „Come to the Dance“ im Weststadtcafé. In der Winterpause wechselt er jetzt erstmals in den Pädagogkeller. Auch dort legt er wie immer R’n’B, Soul, Pop-Perlen und Oldschool/Newschool-HipHop auf – ganz so, wie es seiner eigenen Musik entspricht. Sein Credo: Freude am Tanzen. (obi)

    Theater im Pädagog | Sa, 14.01. | 22 Uhr | 5 €

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  • Foto: Veranstalter

    Der Osthang erwacht für einen Nachmittag aus dem Winterschlaf. Wäre ja auch zu schade, wenn wir Monate hätten warten müssen, bis das einzigartige Architektur-Kultur-Projekt seine Pforten wieder öffnet. Am Fuß der Mathildenhöhe erwarten Euch beim Neujahrsmarkt tolle handgemachte Kostbarkeiten und Designer-Einzelstücke. Gegen kalte Finger hilft der bestimmt köstliche Glühwein „with a twist“ und für lecker Essen wird auch gesorgt sein. Da bleibt man doch gerne auch etwas länger, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. (mn)

    OHA Osthang | So, 15.01. | 12 bis 17.30 Uhr (Markt), 17.30 bis 21 Uhr (Ausklingen)| Eintritt frei

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  • masha-qrella_hubert-gygielewicz
    Foto: Hubert Gygielewicz

    Mit den Bands Mina und Contriva gehörte sie einst zu den besten Repräsentanten der Berliner Wohnzimmer-Pop-Szene rund um Stereo Total und Jeans Team. Parallel nahm Masha Qrella großartige Solo-Alben auf, die zwischen verträumtem Indie-Pop und lieblicher Lo-Fi-Elektronik mäanderten. Ihr immer sehr markanter und unaufgeregter Gesang unterscheidet sich wunderbar von den ganzen sinnlos inbrünstigen Pop-Stimmchen. Ein Juwel und Ausnahmetalent, das seltsamerweise immer noch viel zu wenig Hörer findet. Fetteste Empfehlung. (obi)

    Hoffart-Theater | Do, 19.01. | 20.15 Uhr | 5 €

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  • mint-mind
    Foto: Veranstalter

    Mint Mind ist das Solo-Projekt von Tocotronic-Gitarrist Rick McPhail. Live erweitert als Trio mit Sven Janetzko von Deichkind am Schlagzeug und Frank Stöckling an der Zweitgitarre. Geboten wird herrlicher Lo-Fi-Indierock, der nicht nur an den britischen Sound der 70er, sondern auch an die wunderbaren 90er erinnert, als Grunge die Welt eroberte. Verzerrte Melodien, Synthiefanfaren und frickelige Gitarrenklänge, garniert mit einer leicht fuzzigen Note. Mit dabei ist das Noise-Pop-Duo Andalucía aus Münster, die bereits auf dem Maifield Derby ihr Können unter Beweis stellen durften. (tk)

    Klingt wie: Pavement, Dinosaur Jr., Pixies, Mudhoney, Sonic Youth

    Oetinger Villa | Fr, 20.01. | 21 Uhr | 8 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets für das Konzert.

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  • tim-sweeny
    Foto: Veranstalter

    Der New Yorker Tim Sweeney war vor einiger Zeit schon mal in der Galerie und nur wenige waren da. Aber alle, die da waren, schwärmten in höchsten Tönen. Sweeny ist vor allem bekannt für seine außergewöhnliche Radiosendung „Beats in Space“ mit Gästen wie Seth Troxler, DJ Harvey oder Prosumer und seine Mitwirkung beim bahnbrechenden Label DFA Records (LCD Soundsystem). Als DJ agiert er wie in seiner Radio-Show genre-sprengend: „He developed a sixth sense, how to take a small party to a big plane flying over every ocean possible.“ (obi)

    Galerie Kurzweil | Sa, 21.01. | 23.59 Uhr | 10 €

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  • nacht-der-clubs
    Foto: Veranstalter

    Zum schmalen Kurs könnt Ihr Euer goldenes Ticket für die neverending Party-Nacht in gleich 7 Darmstädter Clubs lösen, wo 14 Bands und DJs rotieren. Die Live-Acts (Highlights: das Live-House-Projekt Cola & Jimmu des finnischen Musiker-Paars Jimi Tenor und Nicole Willis sowie das The-Notwist-Sideproject Joasihno) spielen wie immer zeitversetzt. Und selbst in den Shuttle-Bussen ist (mit Gorilla Radio und The Ugly Two & The Halfnaked Cowboy) Halligalli angesagt. Programmdetails und komplettes Line-up unter: www.facebook.com/nachtderclubs. (mn + ct)

    Centralstation, Galerie Kurzweil, Ponyhof, Theater im Pädagog, Hillstreet Club, Schlosskeller und La Lucha | Fr, 27.01. | 22 Uhr | 12 € (inklusive Shuttle-Bus)

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  • rene-marik
    Foto: Veranstalter

    Eigentlich wollte der Berliner Puppenspieler René Marik ja Schluss machen mit seinem merkwürdigen Maulwurfn, dem arroganten Froschn und dessen komischen Freunden. Er drehte einen Film, spielte Theater, unterrichtete, machte Musik und schrieb. Vier Jahre später dreht sich nun doch wieder alles um „Schneewante“, „Rapante“ und „Hage? Jeman ze hage?“. Und das ist null „autschn“, sondern absolut „yippiehn“! (ct)

    Staatstheater (Großes Haus) | Di, 31.01. | 20 Uhr | 21,50 bis 31,50 €

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  • Foto: Radio Darmstadt

    Seit 1997 ist das lokale Mitmachradio „Radar“ auf Dauersendung. Rund 200 Ehrenamtler versorgen die Heiner und Durchreisende mit Musik, Nachrichten, Unterhaltung, Kultur, meistens mit regionalem Bezug, zudem in knapp zehn verschiedenen Sprachen – von französisch bis singhalesisch. Zum Jubiläum öffnet die Radiostation ihre Türen. Die Besucher können zuschauen, wie bei Radar gearbeitet wird, und ins Gespräch mit den Machern kommen. Die präsentieren hörenswerte Beiträge aus dem Sendearchiv. Ab 18 Uhr gibt es Livemusik in bester Wohnzimmerkonzert-Manier. (fg)

    Radio Darmstadt (Studio am Steubenplatz 12) | Mi, 01.02. | ab 7 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter/caption]

    Seit den frühen 1990ern sind die Satelliters im Auftrag der 1960er unterwegs – in Sachen Beat-Musik, Garage-Punk und Mod-Style, um genauer zu sein. Das hat sie in Szenekreisen weltweit bekannt gemacht, denn sie beherrschen diesen Sound wirklich authentisch. Von England über die USA bis nach Japan werden ihre Platten gekauft. Keine Kopie, sondern wirklich eine atemberaubende Zeitreise in die Ära des Films „Quadrophenia“. Eine Darmstädter Band aus der Top-Liga. (obi)

    Klingt wie: The Monks, The Seeds, The Who, The Sonics, The Kinks

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 01.02. | 21.30 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Im Oktober schloss die letzte offizielle Videothek Darmstadts. Das brachte einen der Macher der „Guten Stube“ auf die Idee, immer am ersten Donnerstag im Monat eine temporäre Videothek im Zucker anzubieten. In wohliger Atmosphäre mit reichlich Tipps für unentdeckte Perlen kann jeder dann mit offiziellem Mitgliedsausweis gegen Spende coole Filme leihen, die es teils auch in den unendlichen Sphären des Internets nicht für umme gibt. Mehr Details auf www.zuckersachen.de. Oldschool! (obi)

    Zucker | Do, 02.02. | 19 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Back to basic? Eher: Volle Kraft voraus! Die Darmstädter Jungs von Uppercut bespielen ja gerne die ganze Stadt. An diesem Abend wird die Centralstation-Lounge mal wieder zum kleinen Szene-Club umfunktioniert. Erwarten können wir unter dem Motto „Oldschool is the new Newschool“ Classics aus HipHop, R’n’B und Ragga. Und das die ganze Nacht. Also lasst den Winter Winter sein und tanzt einfach dem Frühling entgegen. Elmar und Flo von Uppercut werden garantiert wieder ihr Bestes für Euch geben! (ak)

    Klingt wie: Von wegen alte Schule!

    Centralstation (Lounge) | Fr, 03.02. | 23 Uhr | 5 €

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  • Foto: Veranstalter

    Die ersten „B31SmokesUnderground“-Feiern haben für ordentlich Aufsehen und Begeisterung gesorgt. Mit ihren anfangs in Off-Locations stattfindenden Partys zieht das B31-Kollektiv nun in die bekannten Clubs der Stadt. Ihre überirdischen Gastspiele im Weststadtcafé Ende 2016 und Anfang 2017 in der Goldenen Krone trugen den Namen „B31SmokesOverground“. Mit ihrer nächsten Veranstaltung zieht es das Kollektiv und seine feierwilligen Jünger nun wieder unter die Erde – diesmal in die Kellergemäuer des Hillstreet Clubs. (dk)

    Hillstreet No. 73 | Sa, 04.02. | 23 Uhr | 5 €

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  • Foto: Veranstalter

    Good Popcorn, bad Popcorn? Ein Ende des heimischen Kompetenzgerangels verheißt dieses unausschlagbare Angebot. Denn die wöchentlichen Ermittlungen der intrigantesten Polizeipräsidenten, gewissenhaftesten Pathologen und verzweifeltsten Kommissare der Republik können wir nun auf großer Leinwand genießen. Verbrechen aus verlorener Ehre, kaputter Kindheit und mangelndem Geld beobachten, deren Aufklärung in gut gepolsterten Kinosesseln mit Tischen rechts und links genießen. Als letzte Zeugen bleiben nur verräterische Krümel und Becher für die Putzfrau. (sf)

    Festival-Kino (in der Helia-Passage) | So, 05.02. + 12.02. + 19.02. + 26.02. | jeweils 20.15 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Jan Ehlers

    Die noch relativ junge Band Jay Woser ist so eine Art Supergroup Darmstadts, da die Bandmitglieder (einige seit mehr als zwei Jahrzehnten) in Dutzenden anderen Bands unterschiedlichste Musik spielen und reichlich Know-how mitbringen. Daher reicht ihre musikalische Palette von Electro-Funk und Soul-Pop bis Punk-Rock und Trip-Hop. Dazu die wunderbare Stimme von Nadine Demetrio als Cocktail-Kirsche oben drauf. Mit dem Begriff Supergroup sollte man sparsam umgehen, hier ist er aber geboten. (obi)

    Galerie Kurzweil | Fr, 10.02. | 21.30 Uhr | 10 €

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  • Foto: Veranstalter

    Die Illustratoren Darmstadt kooperieren mit der Buchmesse in Frankfurt und laden Kollegen aus den aktuellen Buchmessen-Gastländern (2016: Flandern und Niederlande) ein. Gemeinsam präsentiert man die jüngsten Werke. Dazu gibt es die volle Illu-Breitseite: Workshops zum Zeichnen und Windmühlen-Konstruieren, Podiumsdiskussionen, ein Virtual Reality Puzzle zum Mitmachen, den beliebten Illu-Mat, der Wunschbilder der Besucher produziert, Livezeichnen auf dem Tablet, eine Malecke für Kinder, Livebands, Verkaufsstand und Tombola. (ct)

    Centralstation (Saal) | Sa, 11.02. von 12 bis 20 Uhr (Vernissage: um 14 Uhr) + So, 12.02. von 11 bis 18 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    DJ Robert und Carsten Caleu haben ihre Heimat im Schlosskeller, dort sind sie unter dem Kampfnamen Radaudisko bekannt. Wer einmal eine ihrer zahlreichen punkgetränkten Konzertveranstaltungen besucht und beim Plattenauflegen nach den Gigs zugehört hat, dem wird bewusst sein, dass sie eine große Liebe zum Folk eint – vor allem zum keltischen, gerne mit punkiger Schlagseite. Ein Schlachtschiff dieser Musikrichtung haben sie mit Roughneck Riot nun in den Keller gelotst und wenn dieses Sextett nicht den Schweiß von der Decke triefen lässt, dann weiß ich auch nicht. Mit dabei: die Darmstädter Punkrocker Wolftown Sheeps – sagt mal, Jungs, ist da nicht ein „S“ zu viel? (mh)

    Klingt wie: Flogging Molly, Blyth Power, The Tossers

    Schlosskeller | Sa, 11.02. | 21 Uhr | 8 €

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  • Foto: Arne Grugel

    Das Nacht-Asyl des Level 6 im Ponyhof scheint dauerhaft zu funktionieren. Nach der Schließung des „Level“ im Sommer 2015 klappt die Einbettung des „Wir sind anders“-Veranstalterteams ins Ponyhof-Programm gut. Etliche Events im letzten Jahr zeugen davon. Diesmal haben sie den Berliner DJ Sascha Braemer eingeladen, der speziell im Uplifting-Tech-House-Segment eine richtig große Nummer ist und bereits auf Label wie Kontor, Stil vor Talent und Katermukke veröffentlichte. Dazu die bewährten „Wir sind anders“-DJs Chris Hartwig, Ben Brown, Timo Soriano, Merlin Drüg und Flixx. Sounds like great stuff! (obi)

    Ponyhof | Sa, 11.02. | 23 Uhr | 15 €

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  • Foto: Veranstalter

    Gerd Jansons Label „Running Back“ ist immer ein klarer Indikator, wohin die Reise geht – sowohl stilistisch wie qualitativ: Feinster House in allen Färbungen von Deep bis Disco, von Minimal bis Acid. Der Frankfurter Shan veröffentlicht dort seit drei Jahren in eben diesen Färbungen ganz wunderbare Sound-Kleinode. Im letzten Jahr kam auch eine Platte auf Tim Sweeneys New Yorker Label „Beats In Space“ heraus, was umso mehr Shans Qualität unterstreicht. Im Rahmen der Diplomfeier des Fachbereichs Gestaltung bietet sich nun die Gelegenheit, ihn die ganze Nacht an den Turntables auf seiner Soundreise zu begleiten. (obi)

    Galerie Kurzweil | Sa, 11.02. | 23.59 Uhr | 8 €

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  • Foto: Argo Vals

    Flächige Gitarren, flirrende Loops und klangvolle Samples mit einem sanft treibenden Schlagzeugbeat – so klingt der rein instrumentale Klangkosmos von Argo Vals. Was wie das Zusammenspiel einer mehrköpfigen Band klingt, ist tatsächlich jedoch das Werk eines einzelnen Komponisten, der mit einer Vielzahl technischer Hilfsmittel mal vertrackte, mal träumerische Songs zwischen Post- und Math-Rock kreiert. Zur Einstimmung auf das Konzert können wir zudem uneingeschränkt die Musikvideos des Esten voller märchenhafter Animationen und Illustrationen empfehlen. (mn)

    Klingt wie: Explosions In The Sky, This Will Destroy You, Mogwai

    Hoffart Theater | So, 12.02. | 20.15 Uhr | 5 €

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  • Foto: Veranstalter

    Mehr als 2,6 Millionen Kinder leiden in Deutschland unter einem Suchtproblem ihrer Eltern. Und sind dadurch auch gefährdet, später selbst eine Suchterkrankung zu entwickeln. Was kann man tun für diese Kids? Wer kann helfen? Das Scentral, Drogenhilfe in Darmstadt, stellt seine „Fitkidsarbeit“ vor, möchte Aufmerksamkeit schaffen, aufklären und sensibilisieren – vor allem Menschen, die mit Kindern arbeiten. Es gibt Filmausschnitte, eine Lesung, Gespräche und musikalischen Support durch He.artwork. (pb)

    Zucker | Di, 14.02. | 16 bis 20 Uhr | Eintritt frei (Spende willkommen)

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  • Foto: Veranstalter

    Ein Drittel aller Frauen und Mädchen werden in ihrem Leben Opfer von Gewalt, so eine UN-Statistik. Um ein lautstarkes Zeichen gegen diesen Missstand zu setzen, gehen seit 2012 in knapp 190 Ländern Menschen für die „One Billion Rising“-Kampagne auf die Straße. Dieses Jahr wird auch in Darmstadt wieder ordentlich Lärm gemacht: Mit der Rapperin Sookee steht eine der lautstärksten queer-feministischen Aktivistinnen des Landes auf der Bühne. Vor dem Konzert steigt um 16 Uhr noch eine Tanzdemo auf dem Ludwigsplatz! (mn)

    Klingt wie: Irie Révoltés, Antilopen Gang, Neonschwarz

    Centralstation (Halle) | Di, 14.02. | 20 Uhr | 10 €

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  • Foto: Veranstalter

    Begeistert von Matthiessens Songs reagierte das hiesige Feuilleton mit Superlativen. Der Däne sei „das Beste, was man aus einer Stimme und einer Gitarre machen kann“. Große Worte! Zweifel haben wir aber keine, dass der Sohn eines Jazz-Pianisten den hohen Erwartungen gerecht wird. Auf seinem Album „Wildfires“ vereint er aufrichtige Beobachtungen unserer komplexen (Gefühls-) Welt mit einer Konvergenz aus harmonischen und disharmonischen Klängen zu wirklich wundervoll bittersüßen Symphonien. (mn)

    Klingt wie: Bon Iver, The Avett Brothers

    Schlosskeller | Di, 14.02. | 21 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: Veranstalter

    Der Bundesstaat Tennessee ist mit seiner Hauptstadt Nashville einer der kulturellen Fixpunkte der USA. Hier liegen die Wiegen des Rock’n’Roll, des Country und des Whiskey. King Mud sind nichts weniger als das pure, ehrliche Destillat all dessen. Mit rauer, souliger Reibeisenstimme, crunchy Schlagzeug und dreckigen Blues-Riffs klingt das Trio um Van Campbell von den Black Diamond Heavies wie ein langer, sündenreicher Streifzug durch die alkoholgetränkte Nacht einer Südstaatenmetropole. Hell yeah! (mn)

    Klingt wie: James Leg, Radio Moscow, Johnny Cash

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 15.02. | 21.30 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Janice Jakait

    Einmal quer über den Atlantik. 6500 Kilometer legte Janis Jakait 2011/2012 mit ihrem kleinen Boot in 90 Tagen zurück. Auf der Strecke von Portugal bis nach Barbados waren eine Sturmschwalbe und einem Minkwal ihre einzigen Begleiter. „Ich wollte weg von allem. Aber man kann eben nicht weg von sich selbst!“, fasst die Bestsellerautorin ihre Grenzerfahrung, bei der sie auch viel über sich selbst gelernt hat, zusammen. In der Kunsthalle berichtet Jakait von ihrer Extrem-Reise. (mn)

    Kunsthalle Darmstadt | Do, 16.02. | 19.30 Uhr | 6 Euro (ermäßigt 4 Euro, freier Eintritt für Schüler, Studenten)

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  • Foto: Brad Berger

    Sein meisterhaftes, im Gospel und Blues wurzelnde Piano-Spiel brachte Johnny O’Neal bereits in frühen Jahren den Ruf eines Jahrhunderttalents ein. Der New Yorker startete seine Karriere an der Seite von Stars wie Ray Brown und Oscar Peterson, veröffentlichte sein Debüt via Concord Records, war 2004 Hand-Double im Oscar-Biopic „Ray“ – und spielt dennoch kaum außerhalb Harlems und Manhattans. Erkrankt an HIV muss der Virtuose nämlich seit vielen Jahren auf kräftezehrendes Touren verzichten. Für ein exklusives Konzert reist er nun mit seinem Trio nach Darmstadt. Pflichttermin! (mn)

    Gewölbekeller unterm Jazzinsitut | Fr, 17.02. | 20.30 Uhr | 18 Euro

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  • Foto: Veranstalter

    Nachts im Museum is was los … den Jungen Freunden des Landesmuseums sei Dank! Ihre vierte Kulturveranstaltung mit anschließender Party startet mit einer Podiumsdiskussion zum Thema des Abends und der Nacht: „Werte der Kunst – overrated?!“. Es diskutiert die Cremé de la Cremé der Kunstszene, was Kunst wert ist. Danach gibt’s Führungen durchs Haus, bevor alle im Café Rodenstein zu ganz und gar nicht überschätzter Musik – aufgelegt von DJ Friction (Freundeskreis), Marcos (Manges) und CØDA – abfeiern. (ct)

    Hessisches Landesmuseum | Sa, 18.02. | 19 Uhr (Party ab 23 Uhr) | 8 € (Mitglieder frei)

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  • Foto: Veranstalter

    Wenn eine Schrammel-Rumpel-Trash-Kapelle auf das für ihr Genre eigentlich unabdingbare Instrument Gitarre verzichtet und stattdessen die Orgel orgeln, das Schlagzeug rumpeln und den Gesang über ein verzerrtes Mikro laufen lässt, hat sie schonmal alle meine Sympathien. So auch das Schaffhäuser Leichtfett Orchester, das die umtriebige Veranstaltungsgruppe Starwhore schon zum zweiten Mal nach Darmstadt holt. Unterstützt wird das Trio von Appaloosa aus Livorno, die sich dem orientalisch angehauchten Psycho-Dance-Core verschrieben haben. (mh)

    Klingt wie: Aavikko, Casiokids, Devo

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Sa, 18.02. | 21 Uhr | 9 Euro

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  • Foto: Veranstalter

    In Fußballnerd-Kreisen ist Pascal Claude eine Koryphäe. Seit 20 Jahren sammelt der humorvolle Fußball-Kolumnist Vinylsingles mit Bezug zum weltweit geliebten, wunderschönen Spiel. Unbeholfene Lieder großer Fußballer gehören ebenso zum Fundus wie herzergreifende Hymnen auf Norwich City, Boca Juniors oder AC Pisa. In seinem pseudo-wissenschaftlichen, launigen Vortrag entführt uns Pascal Claude in die Welt der singenden Beine, spielt zahlreiche Tonbeispiele und schmückt sie aus mit Fakten und Anekdoten. 2 x 45 Minuten lang, musikalische Verlängerung: DJ Chromo. (ct)

    Hoffart-Theater | Mo, 20.02. | 20 Uhr | 5 €

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  • Foto: Susanne Beck

    Das grandiose Debüt „Fatal Schwach“ der Friends Of Gas erschien auf dem renommierten Berliner Label „Staatsakt“ und war die vielleicht größte musikalische Überraschung des letzten Jahres. Die Presse lobte das Quintett zurecht in den höchsten Tönen. Der Sound ist schroff, waivig und noisig, phasenweise ausufernd. Hervor sticht der raue, stakkatoartige Gesang von Nina Walser. Aufgenommen wurde die Platte übrigens von Max Rieger (Die Nerven). Live erwartet Euch eine „Wall of Noise“, die sich gewaschen hat! (tk)

    Klingt wie: Nina Hagen, Sonic Youth, Die Nerven, Karies, Kolossale Jugend

    Oetinger Villa | Do, 23.02. | 20 Uhr | 8 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: Veranstalter

    Die Initiative „Transition Town Darmstadt“ zeigt „Frohes Schaffen – ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral“ (2012) von Konstantin Faigle – Gesprächsrunde danach inklusive. Der Film hinterfragt den hohen Stellenwert von Arbeit in unserer und anderen Gesellschaft(en). Interviewt werden unter anderem Kumpel im Ruhrgebiet und ein kalifornischer Ein-Mann-Fernsehsender. Facettenreich gräbt sich die Doku-Fiktion in die Tiefen des Arbeitsbegriffs samt praktischer Umsetzung. Ein deutscher Michael Moore in Echt- und Baldzeit. (tl)

    Hinterhaus der Energieagenten (Nieder-Ramstädter-Straße 57a, ehemalige Rosen-Apotheke) | Fr, 24.02. | 20 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Wenn S.H.A.R.P. Darmstadt, die antirassistische Skinhead-Crew, zum Konzert lädt, handelt es sich meist um Ska- oder Street-Punk-Bands. Da darf es gerne mal rumpeln – auf und vor der Bühne. Im besten Sinne, denn das macht meist mehr Laune, als irgendwelchen filigranen Pop-Akademikern beim Gitarrenwichsen beizuwohnen. Und der Charme-Faktor von Violent Instinct, Copy Cats und Rumble Deluxe ist enorm, da sie in ihren straighten Punk immer wieder kleine zuckersüße Harmonien einflechten und der jeweils weibliche Gesang ein Übriges tut, harte Oi!-Skins butterweich werden zu lassen. Trotzdem Stöckelschuhe besser zu Hause lassen. (obi)

    Oetinger Villa | Fr, 24.02. | 20 Uhr | 8 €

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  • Foto: Jan Ehlers

    Zwar beginnt der Frühling erst Ende März, aber das „in Darmstadt und Umgebung weltweit bekannte“ Vintage-Showgirl Aurora DeMeehl lässt es schon im Februar grünen und blühen. In der monatlichen Reihe „La cave aux folles“ (ein Keller voller Narren) widmet sie sich diesmal Liedern über das Reich der Pflanzen: von der Tulpe aus Amsterdam bis zum kleinen grünen Kaktus. Außerdem dürft Ihr Euch auf ein Quiz, eine musikalische Hausaufgabe und einen garantiert hohen Trashfaktor freuen. „Chlorophyll für alle!“ (fg)

    Theater im Pädagog | Sa, 25.02. | 20 Uhr | 19 Euro

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  • Foto: Hornbeef

    Jérôme Bugnon ist wahrscheinlich nicht vielen direkt ein Begriff, seine (Haupt-)Band Seeed, die die größten Hallen des Landes füllt, sicherlich schon eher. Als kleines Fluchtprojekt aus diesem Bombast-Pop-Zirkus gründete er 2014 Hornbeef – mit außergewöhnlicher Besetzung. Das Quartett mit Bugnon an der Posaune, einem Schlagzeuger und Trompeter wird nämlich von DJ Illvibe (Peter Fox, Marteria) an den Turntables komplettiert. Letzterer ist Sohn der Freejazz-Ikone Alex von Schlippenbach und prägendes Element dieses großartigen New-Orleans-HipHop-Mash-Ups. (mn)

    Jazzinstitut (Gewölbekeller) | Fr, 03.03. | 20.30 Uhr | 15 €

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  • Foto: Galerie Kurzweil

    Der Schwerpunkt in der Galerie liegt klar auf allen Varianten von House, bei der Techno meist nur in Mischformen durchschimmert. Mit dem Stuttgarter Label „From Another Mind“ und ihren Live-Acts SHDW und Obscure Shape sowie dem DJ Javier Bähr (Newcomer 2016 bei Resident Advisor) wird diesmal aber purer Techno zelebriert. Der repetitiv-monotone Beat wird nach und nach von Klangflächen überlagert, die sich leise anschleichen und hypnotisch steigern. Diesmal mehr düsteres Berghain als Panorama Bar in der Galerie Kurzweil. (obi)

    Klingt wie: Ben Klock, Marcel Dettmann, Len Faki, Surgeon, Extrawelt

    Galerie Kurzweil | Fr, 03.03. | 23.59 Uhr | 10 €

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  • Früher war in der Kaupstraße 42 eine Metzgerei. Heute wird in der ehemaligen Worschtküch im Hinterhof genäht und gewerkelt, vorne im Laden geht die handgemachte und liebevoll ausgewählte Ware dann direkt über die Theke: Schmuck, Textiles, Papier, Design, Foto- und Upcycling-Kunst, immer wieder neu und zuverlässig toll. Obendrein ist das Aufschnitt ein prima Ort, um gemütlich einen Kaffee mit Riegerplatzblick zu schlürfen. Zur geburtstäglichen Feierei gibt’s dazu Sekt und Kuchen, eine Verlosung und Fotoausstellung. Und all die schönen Sachen einkaufen kann man auch, wie immer. Happy Birthday – bitte genau so weitermachen! (jp)

    Aufschnitt (Kaupstraße 42) | Sa, 04.03. | 13 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Tonkombüse

    Das kleine, gemütliche Restaurant „Fuchs & Hase“ im Watzeveddel bietet neuerdings neben Speis und Trank auch im kleinen Rahmen Abendunterhaltung. Neben DJs und Lesungen spielen ab und an Bands, sofern die Lautstärke es zulässt. Das Mainzer Jazz-Trio Tonkombüse bringt neben groovigem und entspanntem Jazz-Lounge gleich den passenden Namen für ein Restaurant-Konzert mit. Klingt nach einer spannenden Rezeptur. (obi)

    Fuchs & Hase | So, 05.03. | 20 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Jewish Monkey

    Zweimal spielten die Jewish Monkeys bereits in Darmstadt eine ihrer skurill-witzigen Shows. Die Anarcho-Klezmer-Band kennt textlich keine Tabus, auch keine religiösen – angesichts ihrer Herkunft Israel gerade dort nicht überall wohlgelitten, zumal sie sich auch politisch weltoffener zeigt als manche Teile der Gesellschaft. Aber neben ihrem schmissigen Polka-Punk mit Chanson-Anleihen macht gerade das die Band spannend. Meist setzen sie ihre satirische Gesellschaftskritik auch auf der Bühne visuell in Szene. Feinste Tanzmusik mit provokantem Humor. (obi)

    Hoffart-Theater | Di, 07.03. | 20 Uhr | 15 €

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  • Foto: Schlosskeller

    Zwei Silberrücken der hiesigen Reggae-Szene, Riot (Uppercut) und Companheiro Leao (Into The Lion’s Den), veranstalten ihre legendäre Party-Reihe diesmal auf zwei Floors im Schlosskeller: der erste Floor mit Dancehall, Afrobeat, Ragga, Island Pop und HipHop – der zweite mit Garage, Breaks, Dubstep, Grime und Drum ’n‘ B. Musikalisch eine Reise von Jamaika über Nigeria nach London und zurück. (obi)

    Line-up: Companheiro Leao, Riot, New Sound Order, Einzman, Pasch, Dreadmaul

    Schlosskeller | Fr, 10.03. | 22 Uhr | 5 €

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  • Foto: Markus Milcke

    Aus den Boxen dringt ein noisig-knarziger Sound, mal bittersüß schleichend, mal wild ekstatisch, der an das düster-paranoide Berlin Anfang der 1980er erinnert. Dazu der wütende Sprech-/Schreigesang des Sängers, mal grimmig grüblerisch, mal schwer angepisst. Schlechte Laune ist Programm und Klaustrophobie schnürt einem die Kehle zu. Das Stuttgarter Quartett Human Abfall zählt zu den derzeit spannendsten Bands des deutschen Indie-Rock. Keine Kompromisse, keine Gefangenen. Ein intensiver, aber genialer Trip. (obi)

    Klingt wie: Mutter, Die Nerven, Birthday Party, Wire, S.Y.P.H., Dackelblut, Sleaford Mods

    Oetinger Villa | Sa, 11.03. | 20 Uhr | 8 bis 10 € (Du entscheidest)

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: Rogue Steady Orchestra

    Das sechszehnhändige Rogue Steady Orchestra spielte zuletzt bei der 14-jährigen Radaudisko-Feierei. Drei Jahre später wird’s nun wieder Zeit für den politischen Schurken-Ska-Punk der Band, die mit Bläsern, Gitarren und Off-Beats gegen Faschos, Kapitalismus, Überwachungsstaat und Sexismus ankämpft. Mindestens genauso tanzbar sind Ego vs. Emo. Das Duo experimentiert mit Drums, Saxofon und Elektronik. Heraus kommt dabei wilder Klezmer-Swing mit Balkan-Beats. Im Anschluss: Aftershow mit DJ Robert und Carsten Caleu. (mn)

    Schlosskeller | Sa, 11.03. | 21 Uhr | 8 € (nur Aftershow: 4 €)

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  • Foto: Karakter Live

    Die klingen so, wie ihre Hemden aussehen: abgespaced und voll auf dem Seventies-Trip. Psychedelic-Rock erlebt ja nun schon seit geraumer Zeit ein lebhaftes Revival. Und während Tame Impala mit ihren Tüfteleien über das Genre längst hinausgewachsen sind, überzeugen Blackberries mit einem puristischen Retro-Sound. Surf-Gitarren, Sitar-Klänge, Orgel, Kraut: fertig ist die authentische „Sgt. Pepper“-Inkarnation. Nach ausverkauften Tourstopps zum Doppelalbum „Greanwich Mean Time“ im Vorjahr, gibt’s jetzt wieder einen Schwung Konzert. (mn)

    Klingt wie: Okta Logue, Beatles, Temples, Doors

    Schlosskeller | Di, 14.03. | 21 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: The Satelliters

    Berichtigung: Die Satelitters mussten leider doch wieder absagen.
    Als gleichwertiger Ersatz spielen Roman and the Rosarys!

    Roman and the Rosarys Band live at Frischzelle

    Nachholtermin für das entfallene Konzert im Februar: Seit den frühen 1990ern sind die Satelliters im Auftrag der 1960er unterwegs – in Sachen Beat-Musik, Garage-Punk und Mod-Style, um genauer zu sein. Das hat sie in Szenekreisen weltweit bekannt gemacht, denn sie beherrschen diesen Sound wirklich authentisch. Von England über die USA bis nach Japan werden ihre Platten gekauft. Keine Kopie, sondern wirklich eine atemberaubende Zeitreise in die Ära des Films „Quadrophenia“. Eine Darmstädter Band aus der Top-Liga. (obi)

    Klingt wie: The Monks, The Seeds, The Who, The Sonics, The Kinks

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 15.03. | 21.30 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Los Veganeros 2

    Dokus über Fleischkonsum und dessen Folgen gibt es zuhauf. Vor zwei Jahren hat Regisseur Lars Oppermann der Welt einen Spielfilm geschenkt, dessen Fortsetzung in 100 Städten, darunter Darmstadt, zu sehen sein wird. Der Plot: Der Fleischliebhaber Harry erbt das vegane Restaurant seiner Oma. Sein Plan: aus dem Laden ein Bordell machen. Sein Problem: Er darf den Laden laut Testament nicht zweckentfremden. Der Film vermittelt seine Botschaft nicht durch Schockbilder aus überfüllten Ställen, sondern mit (nicht Jedermanns) Humor. (fg)

    Programmkino Rex | Do, 16.03. | 20.30 Uhr | 8,80 Euro

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  • Foto: Schlosskeller

    Wenn die queere Darmstädter Community „Vielbunt“ eine Party schmeißt, kann man sicher sein, dass sie genau das wird: bunt. Dieses Mal, zum sexten Geburtstag der „Schrill & Laut“-Partyreihe, dreht sich die Mottofete für Gays & Friends – augenzwinkernd – nur um das Eine: „It’s All About 6“. Für die Musik sorgt DJ Marian, für den Rat in Sachen Sexualität und Liebe ist Dr. Rosa Sommer zuständig. Bereit? Dann auf ins feucht-fröhliche Vergnügen! (sj)

    Schlosskeller | Fr, 17.03. | 22 Uhr | 5 €

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  • Foto: Dani Dorchin

    „Lunge, Mund, Beine, Hände“, so zählt Dani Dorchin die „Mitglieder“ seiner Kapelle auf. In Tradition von One-Man-Bands tritt der Musiker aus dem fernen Nazareth mit Drumteilen zu seinen Füßen, einer Mundharmonica an den Lippen und einer E-Gitarre unterm Arm auf. Mit bluesigem Gesang und leicht blecherner Gitarre klingt das echt groovig und passt perfekt zum zweiten Gast des Abends: Von Juvie gibt’s nämlich astreinen Lederjacken-Rock’n’Roll mit Pomadenfrisur und Surf-Vibes. (mn)

    Klingt wie: Bob Lock III, John Spencer Blues Explosion, Beach Boys

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Do, 23.03. | 20.30 Uhr | 8 €

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  • Foto: Christian Heyse

    Leider endet das Blumen-Intermezzo in der Hügelstraße 77 wegen Abriss der Gebäude nach knapp einem Jahr (mehr dazu in „Aufgeschnappt“ auf Seite 26). Vorteil: Das Closing-Wochenende dürfte daher auch einem deftigen Abriss gleichen. Beim Line-up wurde auch geklotzt – im besten Sinne, denn die teils internationalen Künstler sind durchweg spannend und passend für diesen fulminanten Abgesang. Tschüss, Blumen – und auf ein Neues! (obi)

    Line-up: Wyoming (Köln), Lea Porcelain (FFM), Skatebard (Oslo), Perel (Berlin), Javier Bähr (München)

    Das Blumen | Fr, 24.03., 19 bis 1 Uhr + Sa, 25.03., 15 Uhr bis open end | Weitere Infos: www.dasblumen.de

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  • Foto: My Sleeping Karma

    Mit der einen oder anderen Sportzigarette in der Hand wurde in den frühen Neunzigern im Kosmos um Josh Homme und John Garcia im kalifornischen Palm Desert der Stoner-Rock geboren. Colour Haze gründeten sich fast im Anschluss an das Aufkeimen dieses neuen groovigen Sounds und sind heute Aushängeschild der hiesigen Szene. Zusammen mit den ebenfalls international gefeierten Psychedelic-Rockern My Sleeping Karma und den Local-Prog-Heroes Wight wird an diesem Abend ein mächtiges Gitarren-Paket aufgefahren. (mn)

    Klingt wie: Kyuss, Brant Björk, Fu Manchu

    Centralstation (Halle) | Fr, 24.03. | 20 Uhr | 26,50 €

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  • Foto: Studio Bloc

    Zum zweiten internationalen Bouldercup in der 2.000 qm großen Pfungstädter Boulderhalle sind neben Weltklasse-Profis auch alle Hobby-Boulderer eingeladen. Am ersten Tag sollen rund 400 Starter sowie Spitzenkletterer die 80 Quali-Boulder meistern. Am Sonntag stellen die zwanzig Besten ihre Kletterkünste unter Beweis, dem Gewinner winken 3.000 Euro. Bei der After-Wettkampf-Party dann: Tanzen (zu Bands und DJ-Mucke), Essen und Trinken für den guten Zweck: der Erlös geht nämlich komplett an „Climbers Against Cancer“. (fg + ct)

    Studio Bloc (Gottlieb-Daimler-Straße 6, Pfungstadt) | Sa, 25.03. (ab 11 Uhr) + So, 26.03. (ab 11.30 Uhr, Finale: 16 bis 19 Uhr) | Eintritt frei (Anmeldung zum Wettkampf bis zum 19.03. unter www.register.blocmasters.de)

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  • Foto: All Will Know

    „Musikalische Scheuklappen sind nicht so unser Ding“, erklärten All Will Know vergangenes Jahr in unserem Bandcheck. Ihrem Credo bleiben die Metal-Aficionados mit Jazz- und Klassik-Studium auch bei der Ausrichtung ihres kleines Festival treu. Zum dritten Mal werden eine Reihe verschiedenster (und abgefahrener) Spielarten des lautesten Genres der Welt präsentiert. Von den acht Bands laden sechs zum Headbangen ein, zwei beweisen auf der Akustik-Bühne, dass sie auch ganz handzahm sein können. (mn)

    Mit dabei: All Will Know, Parasite Inc., Cruadalach, The Last Hangmen, Offical Human Debris, Pentarium, Precipitation, Heartwork

    Oetinger Villa | Sa, 25.03. | 19.30 Uhr | 14 €

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  • Foto: Jetztmusik

    Der amerikanische Cellist Scott Roller ist weltweit erfolgreich mit zeitgenössischer Klassik, improvisierter Musik und multimedialen Produktionen. Damit passt er optimal ins Beuteschema der „Jetztmusik“-Konzertreihe des gleichnamigen Darmstädter Vereins. Rollers auch mal elektronisch-verzerrte Cello-Sounds versprechen – im Trio mit der Saxofonistin Susanne Resch und dem Schlagwerker Wolfgang Schliemann – „Klangwelten zwischen Struktur und Freiheit“. Hörenswert. (ct)

    Klingt wie: Tom Waits meets Neue Klassik

    Theater im Pädagog | So, 26.03. | 17 Uhr | 12 €

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  • Foto: Stumfol

    Stumfol kommt aus dem tiefsten Schwabenländle, klingt mit seinen Roots-Rock- und Americana-Songs aber original wie der junge Springsteen. Herzblut, Pathos und ne kernige Stimme – mehr braucht’s manchmal nicht für kleine Aufbruchs- und Sehnsuchts-Hymnen. Für seine aktuelle Platte „Cold Brew“ versammelte Christian Stumfol eine Band um sich, die anstehende Tour dagegen wird folkiger und solo mit der Akustik-Klampfe bestrittet. Schön! (mn)

    Klingt wie: Bruce Springsteen, Wilco, Chuck Ragan, Calexico

    Hoffart-Theater | So, 26.03. | 20.15 Uhr | 5 €

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  • Foto: Oum Shatt

    Was für ein Glück, Oum Shatt auf der Bühne zu sehen! Feinster psychedelischer Indie-Rock harmoniert mit einer Surf-Guitar à la „Pulp Fiction“-Soundtrack. Das Ganze ist spürbar von mittelöstlicher Musik beeinflusst und in Songs verpackt, die oft melancholisch, gleichzeitig immer tanzbar sind. Dabei will die Band um Sänger Jonas Poppe nicht nur an alte Zeiten erinnern, sondern auch den Blick über den Tellerrand des westlichen Mainstream wagen. Und das schaffen sie gekonnt. (sj)

    Klingt wie: Joy Division, Franz Ferdinand und Spring Offensive

    Centralstation | Fr, 31.03. | 19.30 Uhr | 19 €

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  • Foto: Axel Martens

    Seit einigen Jahren leidet Max Goldt an einer Schreibblockade. Und so bleiben den Fans des ehemaligen Titanic-Kolumnisten, Träger des Kleist-Preises und Hugo-Ball-Preises nur seine etwa drei Dutzend Bücher wiederholt zu lesen oder seine Lesungen zu besuchen. Weil wir es besser nicht schreiben könnten, sei hier der Bestseller-Autor Daniel Kehlmann zitiert: „Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind.“ (smw)

    Centralstation (Saal) | Mo, 03.04. | 20 Uhr | 17,50 €

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  • Dass man sich abends im Landesmuseum nicht die Bohne langweilt, sondern Entertainment pur geboten wird, ist den Jungen Freunden des HLMD zu verdanken. Jeden ersten Mittwoch im Monat kommen all diejenigen auf Ihre Kosten, die Bock auf Kultur und Genuss haben, statt einfach nur vor der Flimmerkiste abzuhängen. Gestartet wird mit einer thematischen Führung, anschließend gibt’s im Café Rodenstein 10 cl eines edlen Rebensaftes zu kosten. Dann schau’n wir doch mal, was die musealen Nächte so zu bieten haben. (fn)

    Hessisches Landesmuseum (HLMD) | Mi, 05.04. | Führung: 19 Uhr (Treffpunkt Haupteingang), Weinprobe: 20 Uhr im Café Rodenstein | 6 € (inklusive Führung), Anmeldung unter: info@junge-freunde-hlmd.de (Eintritt für Mitglieder der Jungen Freunde frei)

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  • Eigentlich kennt man die mächtige Tuba nur als Instrument in großen Orchestern oder Marching- und Brass-Bands. Dank Melvyn Poore erfährt sie auch im bis aufs Extremste erweiterte Klangspektrum Neuer Musik eine künstlerische Würdigung. Der Interpret, Komponist und Dozent Poore widmet sich seit fast drei Jahrzehnten sowohl akademisch als auch künstlerisch der Neuen Musik und ihrer Verknüpfung mit Technologie. So gibt es bei seinen Solo-Konzerten meist Tuba in der Liaison mit Midi- und Computergeräten zu erleben. (obi)

    Gewölbekeller unterm Jazzinstitut | Fr, 07.04. | 22.30 Uhr | Eintritt frei

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  • Nach langer Pause endlich wieder ein Wohnzimmerkonzert der Bedroomdisco-Macher, die ja ankündigten, etwas kürzer treten zu wollen, um sich auf Highlights wie das Golden Leaves-Festival konzentrieren zu können. Jetzt zwischendrin aber mal – konträr zum Brexit – eine feine englische Indie-Band. Das Quartett wandelt gekonnt zwischen Wavepunk von Siouxise & the Banshees und chartstauglichem Indie-Pop à la Cranberries. Und als endverzweifelte Lokalreporterfuzzis erkennen wir uns im Bandnamen natürlich bestens wieder. (obi)

    Secret Location (erfahren nur die Gewinner der Anmeldeverlosung, Teilnahme-Details unter www.bedroomdisco.de) | Sa, 08.04. | 19 Uhr | Eintritt frei (Spende erbeten)

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  • Foto: Katja Ruge

    Nach Besetzungswechseln hat die Gruppe Messer letztes Jahr ihr drittes Album „Jalousie“ veröffentlicht. Der Sound hat sich gewandelt. Der Post-Punk wurde mit Orgel, Rhythmus, Beats und Trompetenspiel von The Notwists Micha Archer belebt. Avantgardistisch klingt das und trotzdem hitlastig. Gerade in der neuen Konstellation, mit einem festen Perkussionisten neben dem Schlagzeug, sind Messer eine der besten und spannendsten Bands im Indie-Segment. Mit dabei sind Performance, das 80er-Wave-Projekt vom Bruder des Messer-Sängers Hendrik Otremba. (tk)

    Klingt wie: Fehlfarben, Die Nerven, New Order, Malaria!

    Oetinger Villa | Sa, 08.04. | 20 Uhr | 10 €

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  • Wisst Ihr noch, am Anfang im „Sumpf“? Mit ihren alten Soul-Scheiben haben die Jungs von Topshake schon damals sogar die coolsten Ecken-Steher zum Tanzen gebracht, bis das Kondenswasser von den Wänden lief. Mittlerweile residiert Darmstadts Regular Soulniter sommers in der Weststadt und winters im TiP und das Ganze ist längst kein Geheimtipp mehr – aber immer noch eine prima Gelegenheit, auf der Tanzfläche schön zu schwitzen. Diesmal als Gast-DJ: Torsten Scheu (back2life). Seh’n wir uns? (pb)

    Theater im Pädagog | Sa, 08.04. | 22 Uhr | 5 €

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  • Nieswandts Vita in Sachen Subkultur ist ruhmreich. Vom Turnschuh-Punk über HipHop und Indie zu Disco und House. Vom Spex-Chef über Charterfolge mit Whirlpool Productions zum gefeierten Roman-Autoren („+-Acht“, „Hotel Ramallah“), DJ und Universitäts-Dozenten. Zwischen Chart-Pop und Subkultur kennt er keine Berührungsängste. Seine Plattensammlung enthält alles, was als tanzbar und geschmackssicher gilt. Dementsprechend legt er auf Glamour-Partys der Berlinale, auf Reisen für das Goethe-Institut oder in kleinen Clubs wie der Galerie gleichermaßen enthusiastisch auf. (obi)

    Galerie Kurzweil | Sa, 08.04. | 23.59 Uhr | 8 €

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  • Was Fabian Schütze alias Me And Oceans mit seinem zweiten Album „MIR – Briefe an Juri“ erschaffen hat, ist ein kleines Spektakel. Die Platte ist nämlich ein Hörstück. Das Konzept vereint Songwriter-Pop, Dichtkunst, Lyrik und Spoken Word. Aufgeführt wird das Ganze als Live-Hörspiel-Performance mit eigener Kulisse, die Euch in das Jahr 1988 und in die Gedankenwelt des Astronauten Juri Wolkow entführt, der die radikalen gesellschaftlichen Umbrüche auf der Erde von der Raumstation MIR aus zu begreifen versucht. (mn)

    Schlosskeller | Di, 11.04. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • In idyllischer Randlage im Süden der Stadt werden seit 1999 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu Stars in der Manege. Dem einstigen Schulprojekt sind schon längst einige Meisterklassen entwachsen und in der bunten Artistenwelt unterwegs. Zeit also, sich diese in das heimische Zelt einzuladen und an fünf Tagen gemeinsam zu trainieren, zu proben und voneinander zu lernen. Das Ergebnis bringen die jungen Akrobaten aus sechs Ländern an zwei Abenden aufs Trapez. Diabolisch jonglierend, auf dem Einrad, mit Vertikaltüchern und Kegeln – und garantiert tierfrei. (sf)

    Waldoni-Zelt (Grenzallee 4-6) | Mi, 12.04, 19.30 Uhr + Do, 13.04., 18 Uhr | 16 €

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  • Mit Piano, Schlagzeug, leicht verzerrter Gitarre und einer gefühlvollen Stimme spielt sich das Multiinstrumentalisten-Duo Binoculers durch leicht psychedelische Dream-Pop-Kompositionen. Die minimalistischen Hymnen begeistern mit dichter Atmosphäre und stimmungsvollen Harmonien. Knisternde Klangtupfer, Fieldrecordings, Elektronisches und uralte Synthies komplettieren den facettenreichen Sound, mit dem charmante Geschichten erzählt werden. Gerade ist das vierte Album der Band erschienen: „Sun Sounds“. Toll! (mn)

    Klingt wie: Dear Reader, The Notwist, Bon Iver, Masha Qrella

    Zucker | Mi, 12.04. | 20 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: Centralstation Darmstadt

    30 Jahre Bandgeschichte und vier veröffentlichte Alben: Die Regierung hat die Hamburger Schule sicher das ein oder andere mal geschwänzt, ihre Alben gelten aber noch nach Jahrzehnten als Perlen. Und: Von den Lassie Singers gecovert zu werden, schaffen nicht viele. Die (Post-) Punk-Combo trennte sich 1994, Songschreiber Tilman Rossmy nahm einige Soloalben auf. Jetzt geht Die Regierung zum Jubiläum in neuer Besetzung und mit neuer Platte „Raus“ wieder auf Tour. „Und sie fragt mich: Willst du jetzt sterben oder später?“ – wir sagen: Totgeglaubte leben länger. (tl + obi)

    Klingt wie: Die Goldenen Zitronen, Huah, Flowerpornoes, FSK, Blumfeld, Sterne

    Centralstation (Halle) | Mi, 12.04. | 20.30 Uhr | 19,50 €

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  • Foto: Jürgen Bauer

    Städte verändern sich stetig. Das Credo der autogerechten Stadt ist passé, neue Mobilitäts- und Lebensarten bestimmen heutige Bauvorhaben. Doch wie sieht die Zukunft aus? Darüber diskutiert Moderatorin Insa Wilke mit dem Leiter des Deutschen Architekturmuseums, Peter Cachola Schmal, Stadtsoziologin Annette Spellerberg und Architektur-Redakteurin Laura Weissmüller. Danach startet die Vernissage der dazugehörigen Ausstellung. Parallel sammelt das Duo „CLUBbleu“ Töne und Geräusche in Darmstadt, um daraus in einem „Work in Progress“-Konzert urbane Kompositionen zu schaffen. (fg)
    Klingt wie: Joy Division, Franz Ferdinand und Spring Offensive

    Debatte: Staatstheater (Kleines Haus) | So, 02.04. | 11 Uhr | 13,50 Euro | Vernissage: 16 Uhr | Eintritt frei

    Konzert „CLUBbleu“: Staatstheater (Kammerspiele) | Do, 13.04. | 20 Uhr | 7 €

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  • Foto: AStA TU Darmstadt

    Die Macht der Masse als Konzept – das macht sich Critical Mass zu eigen. Scheinbar zahllos und wahllos finden sich möglichst viele Radfahrer zu einem verabredeten Zeitpunkt an einem gemeinsamen Startpunkt ein. Von dort aus wird gemeinsam in die Pedale getreten, um als Pulk im öffentlichen Straßenverkehr auf die Radler als Individualisten aufmerksam zu machen. In Darmstadt rollt das Protestrad jeden zweiten Freitag im Monat. Mit der App „CriticalMaps“ können auch Spätstarter checken, wo die Gruppe steckt und den Trupp einholen. (fn)

    Marktplatz (Treffpunkt) | Fr, 14.04. | 19 Uhr | Teilnahme kostenlos

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  • Was war „Palmyra“, bevor es zum Symbol der Barbarei des IS wurde? Die Ruinenstadt beschreibt Hans Puttnies in seinem Film als Konstrukt. Erst von reisenden Europäern verklärt, dann vor Ort als Touristenattraktion vermarktet. Die verwackelten, authentischen Aufnahmen zeigen die Schönheit dieses verlorenen Kulturerbes. Im Fokus sind auch die Menschen, die von dem Ort lebten und ihn ihre Heimat nannten. Anschließend gibt es ein Gespräch mit dem Filmemacher, dessen Werk auf den Videos seiner zweiwöchigen Reise im Jahr 2008 basiert. (fg)

    Programmkino Rex | Di, 18.04. | 20 Uhr | 6,30 €

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  • Foto: Steve Gullick

    Zuerst wird über ewige Trauer gesungen, danach landet Rotze auf der Linse des Konzertfotografen. So etwas dürfte man wohl nur auf den Konzerten der Reid-Brüder plus Band erleben. Vor 30 Jahren, als Kurt Cobain noch über seine Schulnoten weinte, pumpten The Jesus and Mary Chain ihre Gefühle Indie-Rock-Szene. Mittlerweile sind die Jungs entspannter geworden. Die 80er-Jahre-Schockfrisuren fehlen, Kameras dürft Ihr aber trotzdem mitnehmen. Ihr werdet nicht bespuckt, versprochen! (mm)

    Klingt wie: Nirvana, Pixies, The Cure

    Centralstation (Halle) | Do, 20.04 | 20.30 Uhr | 42,50 €

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  • Grafik: IDC

    Die HipHop-Crew mit der besten Plattensammlung der Stadt geht mit einer neuen Reihe an den Start. Während bei den „Urban Styles“ weiterhin Gast-Bookings im Fokus stehen sollen, sorgen DiggyDan, MVP und Tosh Tayler im Geiste Curtis Mayfields als „Pushermen“ Eures Vertrauens an diesem Abend höchstpersönlich für Dope Beats und Breaks. Das Kompetenz-Trio verspricht ein funky Set, bei dem aber natürlich auch HipHop – von Neunziger-Hits über R’n’B bis Deutschrap – nicht fehlen werden. Good Times! (mn)

    Schlosskeller | Fr, 21.04. | 22 Uhr | 5 €

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  • Foto: Headis.com

    Kopf, Tisch, Kopf, Tisch. Das ist nicht nur ein beliebter Kommentar in erhitzten Internet-Debatten, das sind auch die Stationen des Balles bei einem Headis-Spiel. Zusammengefasst auch Kopfballtischtennis genannt, erfreut sich dieses Mashup aus klassischen Sportarten immer größerer Beliebtheit. Die Regeln orientieren sich am Tischtennis. Wer trotz der Empfehlung, die Hände auf der Platte zu lassen, Verletzungen befürchtet, kann sich auch im Teebeutelweitwurf versuchen. Nicht nur die Ertüchtigung ist originell, auch für das leibliche Wohl wird mit Sushi, Hot Dogs, Tee mit Schuss und After-Match-Party in der Goldenen Krone gesorgt. (sf)

    Böllenfalltorhalle | Sa, 22.04 | 11 Uhr (Halbfinals: gegen 17.30 Uhr) | Eintritt frei

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  • Foto: The World Of Food

    Asiatische Dumplings, venezuelanische Hallacas oder afrikanische Couscous-Rollen: beim Street Food Weekend kann bis zum Umfallen geschlemmt werden. Einige bekannte, doch auch viele neue Food Trucks werden auf dem Karolinenplatz stehen. Zu hoffen ist, dass Stände mit Hot Dogs oder Schokofrüchten diesmal nicht dabei sind und durch wahre kulinarische Spezialitäten ersetzt werden. Denn Food Truck ist ja nicht gleich Imbissbude, sondern ein kleines mobiles Restaurant, das Wert legt auf schnelles, gutes Essen. (jg)

    Karolinenplatz | Sa, 22.04., 12 bis 22 Uhr + So, 23.04., 13 bis 21 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Beate Ponsold

    Wolfgang Möstl ist das Genie des österreichischen Indie. 13 Platten hat der Typ alleine mit Mile Me Deaf seit 2004 veröffentlicht. Und die neueste ist wirklich megamäßig geworden. Weil ein Finger gebrochen war, musste Möstl für die Aufnahmen zu „Alien Age“ seine Gitarre gegen einen Sampler tauschen, wühlte sich durch Jahrzehnte der Pop-Geschichte, sammelte alles von Noise über HipHop, Pop bis zu Gameshow-Jingles, setzte das zu einem spacigen Funk-Synth-Kraut-Mosaik zusammen und spendierte dem Ganzen sogar noch ein Post-Humanismus-Story-Konzept. Abgefahren! (mn)

    Klingt wie: The Flaming Lips, Tame Impala, The Avalanches, Sex Jams

    Oetinger Villa | Sa, 22.04. | 20 Uhr | 8 bis 10 € (Du entscheidest)

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  • Foto: Mama Limon

    Zum 21. Mal in Bessunger Kneipen: Live-Musik zum (hoffentlich) real-meteorologischen Frühlingsanfang. Am besten einfach von einem Lokal ins nächste fallen und unterwegs netten Menschen begegnen. Und zwischendurch die laue Nacht in der Orangerie und im Prinz-Emil-Garten genießen. Unsere Konzert-Tipps: Outline 17 (Allstar-Band der Darmstädter Jazzszene) im Keller des Jazzinstituts, Mama Límon (Latin Grooves) und Achtung Spitfire Schnell Schnell (60s Garage Beat) in der Knabenschule sowie Papa Legba’s Blues Lounge im Jagdhofkeller. (tman + ct)

    Klingt nach: vollen Gassen mit südländischem Flair

    Ganz Bessungen | Sa, 22.04. | ab 21 Uhr | Eintritt frei, alle Bands und Locations online auf www.partyamt.de

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  • „Schafft auf der Fläche von 9 Quadratmetern etwas, das die Welt ein kleines Stückchen besser macht.“ Puh, was fängt man mit so einer Aufgabe an? Die Erstsemester des Fachbereichs Architektur der Hochschule Darmstadt haben jedenfalls beschlossen, ihre modell-gewordenen Lösungen auf dem Osthang auszustellen und aus dem Ganzen ein unvergessliches Event zu machen. Livemusik, politische Architektur und ein 50 Meter langes Buffet, das hört sich schon ziemlich nach einer besseren Welt an. (sj)

    Osthang (hinter der Mathildenhöhe) | So, 23.04. | 10 bis 18 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Michael Hudler

    „Der Datterich, die ,kleine Sonne‘ der Darmstädterei: Immer auf der Suche nach dem nächsten Freigetränk, intrigiert er wortgewandt und voller Witz in der Welt des hiesigen Kleinbürgertums.“ So weit, so bekannt. Dass der Darmstädter Lokalpossenheld auch heute, 90 Jahre später, als Punk und Systemkritiker durchgehen würde, hat das Datterich Festival im Sommer 2015 in überbordender Manier aufgezeigt. Dazu zählte und zählt die Neuinszenierung des „Datterich“, mit tarantino-balkanesker Live-Musik der Besidos, schrillen Kostümen und „Krone“-Bühnenbild. Unbedingt ansehen! (ct)

    Staatstheater (Kleines Haus) | So, 23.04. | 18 bis 20.30 Uhr (inklusive Pause) | 12,50 bis 57,50 €

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  • Foto: Those Poor Bastards

    Country-Musik kann auch sehr düster interpretiert werden, das weiß man nicht erst seit 16 Horsepower. Country-Doom als Subgenre scheint aber doch neu und klingt in der Interpretation dieses Duos mit Schlagzeug, Gitarre und Gesang à la Glen Danzig wirklich schmissig und sehr unterhaltsam. Eine Mischung aus White Stripes, Johnny Cash und Nick Cave samt düsterem Gothic-Outfit – da schwingt auch Satan persönlich die Hufe. (obi)

    Oetinger Villa | Mo, 24.04. | 21 Uhr | 8 bis 10 € (Du entscheidest)

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  • Foto: Seasick Steve

    Wer auf Konzerten nach Glamour und Larifari sucht, sollte an diesem Abend NICHT die Centralstation aufsuchen. Dort wird Seasick Steve seine Gitarren, die er aus Autoteilen und Zigarrenschachteln selbst gebaut hat, zum Bellen und Heulen bringen. Mit Gandalfbart und Equipment, dass vor Bescheidenheit nur so rostet, serviert Euch Steve feinsten Blues, der wie Whiskey die Kehle runterläuft: kratzig, rauchig und gut gereift. Anekdoten aus seinem Landstreicherleben gibt’s gratis on top. (mm)

    Klingt wie: John Lee Hooker, Bukka White, Son House

    Centralstation | Mi, 26.04 | 20 Uhr | 41,50 €

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  • Grafik: Rocky Beach

    Wie gewohnt leitet der allseits beliebte Schnäppchenmarkt rund um das Staatsarchiv den Start in die Darmstädter Flohmarkt-Saison ein. Ob Freitag direkt nach Feierabend, nachts mit Taschenlampe bewaffnet, für Nachtfeiereulen auf dem Heimweg vom Club, für samstägliche Früh-Brötchenholer und Mittags-Stadtgänger: Zu allen Tag- und Nachtzeiten kann bis Samstagnachmittag fleißig gestöbert, entdeckt und gefeilscht werden. Im nächsten P erwartet Euch dann der ausführliche Darmstädter Flohmarkt-Kalender 2017. Juhu, es geht wieder los! (pr)

    Karolinenplatz | Fr, 28.04. + Sa, 29.04. | Aufbau: Fr ab 14 Uhr, Abbau: Sa, 15 Uhr | Standgebühr: 5 € pro Meter

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  • Foto: Spachmann

    Gerd Knebel, mit Flatsch und Badesalz längst in der Hall of Fame hessischer Mund-Art, widmet sein neues Solo-Programm der Überlebensstrategie „Weggugge“. Damit ist natürlich nicht der Verzicht auf Zivilcourage gemeint, sondern die Aufforderung, sich nicht an jeder Horrormeldung und -darstellung im täglichen Leben destruktiv zu ergötzen. Weggugge, um sich nicht permanent die Laune zu vermiesen. Knebel mit seiner schlagfertigen Schnodder-Schnauze wird die vermeintlich trockene Thematik sicher wieder kurzweilig und lustig umsetzen. (obi)

    Centralstation (Saal) | Sa, 29.04. | 20 Uhr | 25,50 €

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  • Foto: Veranstalter

    Endlich! Die Wessi ist zurück! An diesem Abend soll nicht nur der Sommer herbeigetanzt werden, das Weststadtcafé feiert gleichzeitig seinen 19. Geburtstag. Der außergewöhnliche Club-Biergarten mit urbanem Industrie-Charme lässt wieder ordentlich die Korken knallen: Thomas Hammann und Phonk D lassen mit House, Electro, HipHop und Funk in der Halle die Membrane vibrieren, während die Uppercut-Crew den Hof in einen bassgeschwängerten Reggae- und Dancehall-Yard verwandelt. Leckere Falafel und knusprige Pizza aus dem Steinofen gibt’s auch noch. Also: Ab aufs Rad und ab in die Weststadt! (mn + ct)

    Weststadtcafé | So, 30.04. | ab 19 Uhr | 3 €

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  • Foto: Anti Records

    Den Streit um „identity politics“ ignoriert eine emanzipierte New Yorkerin einfach mal und singt dagegen unbeschwert gegen miese Arbeitsbedingungen von Immigranten, die eingetrichterten Zweifel eines „brown girl“ in Amerika und für das selbstbewusste Eintreten von blackness und browness. Der die Charts dominierende R’n’B blinzelt um die Ecke, wird mit rauen Gitarrenriffs in Schach gehalten. Gelungene Fusion also und hoffentlich die Chance, den nächsten „black star“ in einer „fearless night“ zu sehen. (sf)

    Klingt wie: Nina Simone, Erykah Badu, Living Colour, Beyoncé

    Oetinger Villa | So, 30.04 | 20 Uhr | 10 €

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  • Foto: Rene Limbecker

    Während die erste EP des Duos präsentere Achtziger-Miami-Wave-Ansätze hatte, schlagen Gitarrist Richard Fritzsche und Christine Marie Günther, die Frau an den Tasten, mit ihrem Debüt-Album gesetzte Töne an. „The Wheel“ ist geprägt vom gesetzten Timbre des zweistimmigen Gesangs, flächigen Synthesizer-Sounds und sehr dezenten Beats. Minimalistisch, atmosphärisch und leicht melancholisch klingt das alles und erinnert ein wenig sogar an The xx. (mn)

    Klingt wie: Roosevelt, Me Succeeds, Beach House

    Centralstation (Lounge) | Di, 02.05. | 20.30 Uhr | 9 €

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  • Foto: Flix Agency

    Bob Nanna durchlief in den letzten 20 Jahren ein halbes Dutzend Bands, von denen vor allem die Emo-Legenden Braid und Hey Mercedes herausstechen. Für viele waren die Bands Ende der 90er/Anfang der 00er wegweisend in der Emo-/Hardcore-Szene. Neben seiner aktuellen Band Lifted Bells ist Bob auch solo unterwegs, diesmal zusammen mit Andrew Paley, sonst Sänger der Band The Static Age. Man darf also Genre-Klassiker auf Klampfe hautnah erwarten. Ein Pflichttermin für Fans von damals und Nachwuchs von heute. (obi)

    Klingt wie: The Get Up Kids, American Football, Braid auf Klampfe

    Zucker | Mi, 03.05. | 20 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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  • Foto: Akai74 Records

    Storytelling-Rap mit jazzig-funkigem Boombap-Sound – so klingt „Undercover Blues“, die neue Platte von Slowy & 12 Vince. Das vielleicht beste Duo der hiesigen Underground-HipHop-Szene löst sich damit vom Battlerap und legt den Fokus auf persönliche Geschichten mit detailverliebten Beats. Die finden sich auch auf der Platte von MXM & Pavel. Die MC-DJ-Kombo aus dem tiefsten Osten der Hauptstadt hat kürzlich ein starkes Debüt auf dem Label Upstruct (MC Bomber, Shake One) rausgehauen. (mn)

    Klingt wie: Azudemsk, Stieber Twins, Mädness & Döll, Torky Tork

    Oetinger Villa | Fr, 05.05. | 20 Uhr | 7 bis 10 € (Du entscheidest)

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  • Foto: Veranstalter

    Der tschechische Bassist Ivan Habermal ist nach seinem Studium in Prag und New York (unter anderem bei Hans Glawischnig und John Patitucci) in Frankfurt gelandet und hat sich dort ein feines Quartett erfahrener und etablierter Musiker aus der jungen Frankfurter Szene zusammengestellt, deren eigene Kompositionen „mit ihrem Akzent auf melodische Linien, farbige Harmonien und unregelmäßige Rhythmen“ bestens in coole französische Film Noir-Filme der 50er/60er passen würden. (obi)

    Band: Ivan Habernal (Kontrabass, E-Bass), Hannes Endres (Altsaxofon), Andrey Shabashev (Piano), Martin Standtke (Schlagzeug)

    Jazzinstitut (Gewölbekeller) | Fr, 05.05. | 20.30 Uhr | 15 € (unter 21 Jahren: 3 €)

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  • Foto: Fred Van Diem

    Gerade in diesen politisch so surrealen, von Despoten infiltrierten Zeiten kann Musik Medizin sein. Weil sie verbindet und nicht spaltet. Weil man sie versteht, ohne jede Textzeile übersetzen zu können. Weil man sie fühlen kann – überall auf der Welt. Das gilt ganz besonders für die Musik der großartigen Amsterdam Klezmer Band, die auf Einladung der Besidos im Rahmen der Import-/Export-Reihe nach Darmstadt kommt: Ein tanzwütiger Mix aus Gipsy-Folk, Balkan Beats und Klezmer, der einem das Herz aufgehen lässt. (ct)

    Centralstation (Halle) | Fr, 05.05. | 21.30 Uhr | 14 €

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  • Foto: T-Killas

    Ska all night long! Die T-Killas aus Aschaffenburg sind seit Jahren eine der führenden Bands in der deutschen Ska-Szene. Mit einer guten Portion von Mod und Garage bis Punk versehen, rotzig und frech, mit viel Gitarre und Orgel sowie einem dominanten Saxophon. Dazu The Pressure Droppers aus Köln, „ein Bonbon aus „Original Ska, Rocksteady and Early Reggae“, sowie Canyoucancan, ein Side-Projekt der legendären Ska-Band Frau Doktor aus Wiesbaden. Wer auf The Clash, The Specials, The Offenders und Redskins steht, bekommt hier voll auf die Zwölf. (obi)

    Oetinger Villa | Sa, 06.05. | 21 Uhr | 10 €

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  • Foto: Karin Kaper Film GbR

    Der Dokumentarfilm rückt vom Holocaust gezeichnete Zeitzeugen in den Fokus. Das Generationenportrait über Jugendliche, die ihrer Heimat beraubt wurden, fliehen, ins Exil gehen oder sogar in Auschwitz um ihr Leben kämpfen mussten, ist dabei mehr als ein eindringliches Zeichen gegen den bis heute in unserer Gesellschaft präsenten Antisemitismus. Die Regisseure schlagen mit ihren Bildern auch eine Brücke zu Gegenwartsthemen wie Abschottungs- und Flüchtlingspolitik. Im Anschluss präsentiert das Deutsche-Polen-Institut eine Diskussion mit einem der Filmmacher. (mn)

    Programmkino Rex | Mo, 08.05. | 20 Uhr | 7,30 €

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  • Foto: Veranstalter

    Joseph Beuys is n Heiner. Wer’s net glaubt, sollte sich diesen Film ansehen! Denn „Beuys“ liefert nicht nur ein feines Porträt des umstrittenen wie visionären Aktionskünstlers und Kunsttheoretikers. Auch der Beuys Block im Landesmuseum und Darmstadt spielen eine Rolle im sehr ästhetischen Film von Andreas Veiel. Der preisgekrönte Regisseur („Black Box BRD“) reist zum Filmgespräch nach Darmstadt. Vielleicht erklärt er – frei nach Beuys – auch, warum „Geld keine Ware sein darf“ und fragt am Ende: „Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen?“ (ct)

    Programmkino Rex | Mi, 10.05. (acht Tage vor dem offiziellen Kinostart!) | 18 Uhr | 7,30 €

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  • Foto: Centralstation Darmstadt

    Büchernarren und Leseratten entdecken die Welt der Literatur und damit oft auch ihre Neugier auf Nachbarn, fremde Länder und Menschen. All das kann unter freiem Himmel mitten in der City genossen werden, dort warten über 3.000 Bücher zwischen Sitzkissen, Liegestühlen und Hängematten. Den Wortschatz kann erweitern, wer am Freitag beim Integrationslesetag den originalsprachigen Geschichten Darmstädter Bürger mit Migrationshintergrund lauscht; am sonntäglichen Familienlesetag wird die Kinderbücherabteilung besonders üppig ausgestattet. (sf)

    Centralstation-Piazza im Carree | von Do, 11.05., 9 Uhr bis So, 14.05., 20 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Centralstation Darmstadt

    „Die Augen im Kopp“ bieten uns zehn Jahre der Feierei und der Narretei. Seltsam, aber so steht es geschrieben! Zehn Jahre haben die sechs Musiker auf großen und kleinen Bühnen, in etablierten Kulturhäusern und auf Bauwagenplätzen verbracht, haben ihre auf französischem Chanson basierende Mucke mit Swing, Jazz, Punk und vielen osteuropäischen Einflüssen gemixt und verfeinert. Das Ergebnis klingt nicht etwa zusammengestoppelt, sondern ausgereift, selbstbewusst, extrem spielfreudig und absolut Hummeln-im-Hintern-erzeugend. (mh)

    Klingt wie: Les Negresses Vertes, Mano Negra, Shantel

    Centralstation (Halle) | Fr, 12.05. | 20 Uhr | 22,50 €

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  • Foto: Beats In Space

    Das Festival mit Acts, bestehend aus maximal zwei Köpfen und vier Armen, ist zurück – und mit was für einem Line-up! Tim Sweenys Kumpel Kai Hugo alias Palmbomen II kommt neben Miami, New York, Barcelona und London zum Release seiner neuesten Platte exklusiv in die Villa. Außer einem Live-Set des Lo-Fi-House-Genies gibt’s weitere hammergeile Experimental- und Indie-Acts sowie eine vom Frankfurter Label Mmodemm kuratierte Aftershow. (mn)

    Mit dabei: Palmbomen II, Me Succeeds, Jung An Tagen, Golden Diskó Ship, Ohtakekohhan, Tout Est Beau, Qnete, Philip Jondo

    Oetinger Villa | Sa, 13.05. | 19.30 Uhr | 15 €

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  • Foto: Veranstalter

    Dass sich Männer nicht für ihr Outfit interessieren, ist ein Gerücht. Tatsache ist aber, dass es in Darmstadt keinen Second-Hand-Shop für Herren gibt. Das muss anders werden, dachten sich Julio & Benny, zwei Darmstädter Jungs, und laden zum Herrenflohmarkt ins Zucker. Hier findet man(n) bei musikalischer Begleitung, Getränken und Snacks ganz sicher das eine oder andere Schmuckstück. Eingeladen sind neben dem „starken“ Geschlecht natürlich auch die weiblichen Begleitungen. Denn vier Augen sehen immer noch mehr als zwei. (fn)

    Zucker | So, 14.05. | 12 bis 17.30 Uhr | Eintritt frei, Infos & Anmeldung unter: herrenflohmarkt@gmail.com oder (0152) 21863999

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  • Foto: Centralstation Darmstadt

    Wenn Timm Thaler, Coolman und der Miesepups sich auf der Papageienparty treffen, dann werden wieder Nachwuchsleser und -schreiber für Sach- und Lachgeschichten begeistert, denn: „Da lachen ja die Bücher!“, wie die „Huch, ein Buch!“-Organisatoren verkünden. An über zehn Orten lesen Autoren aus ihren Abenteuern vor, laden zu Löffelkonzert oder Karaokelesen ein, verkaufen das Lachen im Kino oder erklären im Merck-Innovationscenter, was im Körper so los ist. Im Staatstheater darf zur Eröffnung am Montag ab 20 Uhr auch zu „Mukke“ getanzt werden. Dort wird Poetry-Slam-Meister Lars Ruppel am Donnerstag auch die Bühnendichter mit seiner Begeisterung anstecken. (sf)

    Centralstation und viele andere Veranstaltungsorte | Mo, 15.05., 9 Uhr bis Fr, 19.05., 19.30 Uhr | Programm und Infos: www.huch-ein-buch.de

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  • Foto: Veranstalter

    Burlesque-Shows sind der feine Unterschied, bei der Erotik knistert, ohne in sexistische Klischees abzurutschen. Zudem spielen Kostüme, Choreografien und eine gehörige Portion Humor entscheidend mit, solche Shows extrem unterhaltsam zu machen. Die vier Damen der Kountry Kittens Burlesque Show stehen dafür exemplarisch. Trash-Hillbilly-Style und Punkrock-Attitüde würzen die Show noch zusätzlich. Als musikalischer Begleiter mit an Bord ist Vincent Slegers aus Ghent in Belgien. Er spielt vorwiegend eigene Songs in der Tradition des North Mississippi Hill Country Blues. (obi)

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Do, 18.05. | 21.30 Uhr | 8 €

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  • Foto: Veranstalter

    Ohne Schein sollte hier keiner auf den Startblock treten. Studierende, die sich bis zum 04.05. beim Veranstalter anmelden, sind dabei, wenn 500 Schwimmer zum diesjährigen Auftakt der Universiade ihre Bahnen in Darmstadt ziehen und unter professionellen Bedingungen athletische Akademiker auf begeisterte Breitensportler treffen. Hobbysportler bestaunen den feucht-fröhlichen Spaß, Nordbad-Fans bleibt für dieses Wochenende das Hallenbad als Alternative vorbehalten. (sf)

    DSW-Freibad (Nordbad) | von Fr, 19.05., 9 Uhr bis So, 21.05., 18 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Was dem einen sein Autokino, ist dem Darmstädter das Freiluftkino auf dem Johannesplatz. Die Filmnacht lädt bei gutem Wetter mit Beginn der Dunkelheit zum Gucken eines Überraschungs-Streifens ein. Besonders schön: Es darf gegrillt werden. Sitzgelegenheiten, Decken und Essen müssen selbst mitgebracht werden, Grillgerätschaften sind vorhanden. Also fix für gutes Wetter beten, Proviant packen – dann steht dem Nachtpicknick nix mehr im Weg. Wer will da noch im stickigen Auto sitzen? (fn)

    Johannesplatz | Fr, 19.05 | gegen 21 Uhr (bei Einbruch der Dunkelheit) | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Fressluke ahoi! Falls Du schon immer mal für einen Tag ein Restaurant betreiben wolltest, dann bitte den Restaurant-Day vormerken. Ein-Tag-Gastronomen werden für das Wohlbefinden sorgen und ihre selfmade-Speisen in Pop-up-Restaurants anbieten. So wie der „Courage“-Modeladen am Friedrich-Ebert-Platz, der sich letztes Jahr zu einem Eintagsrestaurant verwandelte und dabei sogar Spendengelder für die Graupnerschule einsammelte. Wenn Du mitmachen möchtest – egal, ob als Anbieter oder Nachfrager – besuche: www.restaurantday.org. (mm)

    Update 20.05.2017: Der weltweit ausgerufene Restaurant Day lebt vom Mitmachen, also vom Engagement der Hobbyköche. In Darmstadt scheint 2017 tatsächlich niemand einladen zu wollen. Das ist schade, war aber im Vorfeld nicht abzusehen. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr wieder…

    Weltweit (aber 2017 leider nicht in Darmstadt) | Sa, 20.05. | Alle weiteren Infos ab Anfang Mai auf www.restaurantday.org

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  • Foto: Veranstalter

    Was bietet sich an, wenn zwei feine Locations direkt nebeneinander liegen? Gemeinsam feiern! Genau das dachten sich die Macher von Ponyhof und Weststadtcafé, die schon als gemeinsamer Austragungsort der „6 Jahre P“-Party 2014 bestens funzten. Diesmal: „Ein gemeinsamer Außenbereich, zwei Locations und insgesamt 3 Floors: im Kaminzimmer des Ponyhof: Techhouse; im Club des Ponyhof: Techno; im Weststadtcafé: Disco & Co.“ Bei schönem Wetter wird auch die Parkplatzfläche mit Essensständen gestaltet. (obi)

    Line up: Franca, Dalson, Mikel Gree, Andy Düx, Merlin Drüg, Baembi & Thumper, Lukas Lehmann & Daniele Iezzi

    Ponyhof + Weststadtcafé | Sa, 20.05. | 22 Uhr | 10 €

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  • Foto: Webmontag Darmstadt

    Auch beim Internet kommt es immer darauf an, was der Mensch daraus macht. Wir können damit Zeit sparen, uns informieren und unsere Gesellschaft demokratischer machen. Es kann aber auch unsere Zeit verschwenden, uns desinformieren und Hass verbreiten. Der vierte Webmontag hält das Internet für kaputt und fragt: Wie machen wir es wieder heile? Unter dem doppeldeutigen Motto „Macht!“ suchen die Teilnehmer nach Antworten auf Fake News, Filter Bubbles, Social Bots und was dem Netz sonst noch schadet. (fg)

    Centralstation | Mo, 22.05. | 19 bis 23 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Capital Music

    In seinem Heimatland Australien ist Tim McMillan weithin bekannt und preisgekrönt als Gitarrenvirtuose, der die komplexe Fingerpicking-Technik eines John McLaughlin oder Al Di Meola (mit dem er schon gemeinsam auftrat) mit dem melancholischen Indie-Songwriting eines Sufjan Stevens oder Lou Barlow verbindet. „Goblincore“ nennt er daher seinen Stil. Seit einiger Zeit lebt er in Europa und geht jetzt mit Geigerin und allerlei schönen Geschichten auf Tour, denn auch sein Sinn für Humor und Plaudern sind allein schon den Besuch wert. (obi)

    Hoffart-Theater | Mo, 22.05. | 20.15 Uhr | 5 €

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  • Foto: Marc Krause

    Da boxt der Papst im Kettenhemd, Leute! Bewaffnet mit Vocoder, Homekeyboard und Acryl-Drumkit sind Hildegard von Binge Drinking im Auftrag des Herrn unterwegs, um Euch im Nonnenornat ihre 95 Proto-Pop-Thesen an die Tür zu nageln. Krautrock, Post-Punk, Synthesizer, Elektro und vereinzelt sogar Run-DMC-mäßiger Rap-Gesang fusionieren hier zu einem spektakulären Clash zwischen Genie und Wahnsinn. Als Support dabei: Jazz Against The Machine von und mit Philipp Rittmannsperger alias Phill Fill. (mn)

    Klingt wie: alternativer „Sister Act“-Soundtrack mit Can, Kraftwerk, Gang Of Four

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 24.05. | 21.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: Jan Ehlers

    Chez Damier ist ein Mann der ersten Stunde. Als House und Techno als Genres Mitte der 1980er entstanden, war er schon dabei: erst in Detroit, dann in Chicago. Seine ersten Produktionen gab es ab 1992. Eine wahre Legende, die nicht zum ersten Mal in Darmstadt auflegt.

    Update: Eigentlich sollte eine weitere DJ-Legende mit auflegen, der auch des Öfteren in Darmstadt mit seinen Sets zu erleben war: Heiko MSO aus Offenbach. Letzte Woche gab es aber die traurige Meldung, dass Heiko nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb. In seinem Sinne und im Gedenken an ihn soll die Veranstaltung trotzdem stattfinden. Um seinem engen Freund und langjährigen Weggefährten eine letzte Ehre zu erweisen, hat sich der ehemalige Darmstädter und jetzige Globetrotter Ricardo Villalobos angekündigt und wird ebenfalls ein paar Platten auflegen. (obi)

    Klingt wie: Kevin Saunderson, Derrick May, Ron Trent, Derrick Carter, Glenn Underground

    Galerie Kurzweil | Mi, 24.05. | 23.59 Uhr | 10 €

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  • Foto: OHA Osthang

    Hallo Sonne, hallo Kulturraum Osthang! Das oft recht kurzfristig veröffentlichte Programm findet Ihr online, wir können Euch aber schon mal den „Kleinen Freitag“ empfehlen. Bedeutet: Jeden Donnerstag öffnet die OHA Bar ihren Tresen, der Grill wird angeschmissen (bring your own Grillzeug!) und das Wochenende frühzeitig mit kalten Getränken und entspannter Musik eingeläutet. Manchmal gibt es auch eine Überraschung (zum Beispiel Improtheater), immer einen kreativen Ideen-Austausch mit den Osthang-Machern. (ct)

    Osthang (an der Mathildenhöhe) | Do, 04. + 11. + 18. + 25.05. | 18 bis 22 Uhr | Eintritt frei, aktuelles Programm unter www.facebook.com/OHAOsthang

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  • Foto: Jan Ehlers

    Mit seinem fußballerischen (Fast-) Namensvetter hat dieser junge Bursche nicht wirklich viel gemeinsam. Im Gegensatz zum aufdringlichen Kicker-Ass von der Insel, macht der Musiker aus Kanada mit Sanftmut und gefühlvoll-bedrückenden Methapern auf sich aufmerksam. Die behutsam instrumentierten Folk-Stücke sind ein „Trip durch seine Welt aus Angst vor dem Versagen und dem Wunsch weitermachen zu wollen“. Heavy stuff! Bei schönem Wetter findet das Konzert im idyllischen Schlossgarten auf der Bastion statt. (mn)

    Schlosskeller (bei schönem Wetter: Schlossgarten) | Di, 30.05. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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  • Foto: Veranstalter

    Das Sommerprogramm der Freilichtbühne geht in die 18. Runde. Bis Ende August werden – wie immer mittwochs bis samstags – ausgewählt schöne Filme der vergangenen zwölf Monate unter sommerlicher Sternenkulisse gezeigt. Außerdem gibt es ein Kultur-Angebot mit Open-Air-Dichterschlacht, ein Klassik- und ein Irish-Folk-Konzert sowie Pfarrer-Kabarett. Wer sich über die Wetterlage unsicher ist, erfährt ab 18 Uhr über das „Unwettertelefon“ unter (06257) 969366, ob die Vorstellung open air oder in der Schuldorf-Aula nebenan stattfindet. (mw + ct)

    Freilichtbühne Seeheim-Jugenheim (am Schuldorf Bergstraße) | Do, 01.06. bis Sa, 26.08. | Kinobeginn: gegen 21.45 Uhr (bei Sonnenuntergang) | 6,50 Euro (je Film); Kinopass: 25 €, Preise fürs Kulturprogramm und weitere Infos unter www.partyamt.de/filmseher und www.filmseher.de

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  • Foto: Centralstation Darmstadt

    Vorwärts immer, rückwärts nimmer: Manche Parka-und-Anzug-Träger wirken wie aus der Zeit gefallen, „modernist“ zu sein heißt aber auch, sich ständig neu zu erfinden. „Modfather“ Paul Weller bespielt seit über 40 Jahren alle Stile: Mit Beat und Punk ging er in den Underground, der „Long Hot Summer“ der 80er war mit Jazz, Wave und Powerpop und einem „Shout To The top“ zu genießen. Die Solo-LPs der letzten Jahre werden alle von seiner souligen Stimme getragen; auf der aktuellen Tour nur vier Konzerte hierzulande – eins davon in Darmstadt. (sf)

    Klingt wie: The Jam, Style Council, Jarvis Cocker, The Kinks, Billy Bragg

    Centralstation (Halle) | Fr, 02.06. | 20.30 Uhr | 41,50 €

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  • Foto: Jacek Brun

    Mit der Gründung der Jazz-Rock-Band The Free Spirits leistete Ra-Kalam Bob Moses, damals erst 17 Jahre alt, 1965 Pionierarbeit für die US-Szene – und gilt mit seinem Spiel bis heute als einer der wichtigsten Schlagzeuger seines Faches. An seiner Seite steht an diesem Abend mit Ryan Carniaux ein fantastischer Trompeter mit kosmopolitischer Vita, die von New York über die ehemalige Tschechoslowakei bis nach Maastricht und Köln führt. Ihr Talent stellen die beiden Musiker gemeinsam mit Band unter dem Motto „Opportunity for Unity“ zur Schau. (mn)

    Jazzinstitut (Gewölbekeller) | Fr, 02.06. | 20.30 Uhr | 15 €

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  • Foto: Isha Shah

    Die Petrol Girls sind eine der derzeit spannendsten Bands, die Hardcore und Feminismus verbinden. Ihr Song und Video „Touch Me Again“ ist eine lautstarke Drohung an alle Machos, die für jeden Klaps auf den Hintern mindestens einen Tritt in die Eingeweide verdient haben. Das Quartett aus Graz und Bristol verpackt die oft wütenden Texte der Sängerin in mitreißend arrangierte Stücke. Etwas straighter in Sachen Punk, aber keineswegs leiser geht es bei den Vageenas zu, deren Name auch klar ausdrückt, wer die Hosen anhat. (obi)

    Oetinger Villa | Fr, 02.06. | 21 Uhr | 8 €

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  • Grafik: Happy Daze

    Die „Happy Daze“-Reihe geht in die nächste Runde. Diesmal ohne internationale Gast-DJs, aber Riot, Urban Soul und Florian Schüppel, die Macher von Uppercut und Big Beat, sind ja Namedropping genug, um eine lange und wilde Nacht zu garantieren. UK House, Deep House und Disco liegen diesmal auf den Plattentellern. In der fast schon mediterranen Atmosphäre des Weststadtcafés wummern die Bässe umso wärmer und der Caipi fließt runter wie nix. Und bei Regen draußen wird’s umso kuschliger drinnen. (obi)

    Weststadtcafé | Fr, 02.06. | 22 Uhr | 5 €

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  • Grafik: Veranstalter

    Letztes Jahr gab es kein Seepferdchen, dieses Jahr reitet es aber endlich wieder auf den Wellen der idyllisch gelegenen Teiche in der Nähe des Steinrodsees. Bei schönem Wetter kann man dort auf zwei Floors tanzen oder am Teichufer chillen – inklusive Shuttle vom Ponyhof aus (Schlechtwetter-Plan: nur Aftershowparty im Ponyhof in der Mainzer Straße 106). Seepferdchen und Ponyhof: mehr als nur ein gelungenes Wortspiel. (obi)

    Line-up: B31, SanchoSun, Mogli’s Muckebude, Flo Dalinger & Mikel Green, Le Worschté, Baembi & Thumper, Beck & Rius, La Lima, Drüg, Beck & Rius, John Lemon, Merlin Drüg

    Zum Anglerpark (Triftweg 32, Gräfenhausen) | Sa, 03.06. | 12 bis 22 Uhr (danach Aftershowparty im Ponyhof) | 14 € (bis 14 Uhr: 12 €)

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  • Foto: Nolan Knight

    Keine 20 Jahre alt war Julien Baker, als vor zwei Jahren ihr Debüt „Sprained Ankle“ erschien. Eine Platte, vollgepackt mit ganz schön viel heavy stuff. Baker singt mit zarter, fragiler Stimme und ihrer Fender-Telecaster unterm Arm vom Heranwachsen als junger homosexueller Mensch in den gottesfürchtigen Südstaaten, Glaubenskrisen, Alkohol, Drogen, Isolation – und landet mit ihren kathartischen Stücken weltweit in Jahresbestenlisten. Als Support dabei: Punk-Sängerin Lauren Denitzio und Songwriter Allman Brown. (mn)

    Klingt wie: Dashboard Confessional, Conor Oberst, Worriers

    Secret Location (Teilnahme-Details unter www.bedroomdisco.de) | Sa, 03.06. | 19 Uhr | Eintritt frei (Spende erbeten)

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  • Foto: Priests

    „Nothing feels natural“ verkünden die Priester aus der US-Hauptstadt. In Nachbarschaft zum „Pink White House“ surft die Band durch die Garage oder tritt mit Breakdown die Tür zum Post-Punk auf. Die Pogo-Grätsche hat hier Pause, die Herkunft vom Hardcore scheint bei allen 60er-Anleihen und der catchy Soul-Pop-Stimme von Sängerin Katie Alice Greer durch. Mit melodischen Soundwalls zwischen Krautrock und DIY-Experimenten stimmen uns Fun Fare ein. Offene Ohren werden mehr als belohnt. (sf)

    Klingt wie: Gossip, Savages, Fugazi

    Oetinger Villa | Mi, 07.06. | 20 Uhr | 8 €

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  • Grafik: Veranstalter

    Gute Nachricht für alle, die sich trotz Sommerpause in der Krone gerne dem Poetry-Slam widmen möchten. Der zweite „#slam_das“ wird wieder von Studenten für Studenten organisiert. Teilnehmen dürfen ausschließlich Darmstädter Studierende. Unterstützt wurden die Interessierten im Vorfeld von Star-Slammerin Jule Weber bei einem Workshop. Den meist unerfahrenen Dichtern wird hier eine Bühne für erste Erfahrungen gegeben. Am zweiten Dienstag im Monat findet regelmäßig ein Stammtisch rund ums Thema statt. (nw)

    Hochschule Darmstadt, Campus Mathildenhöhe (Foyer) | Do, 08.06. | 18 Uhr | Eintritt frei, weitere Infos: www.studentslam.de

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  • Foto: Bessunger Knabenschule

    „High Energy Brass’n’Grass“ klingt spannender als Folk-Punk und trifft den Charakter des Sextetts aus Kansas auch weit besser, da hier nicht nur geklampft wird. Die Mischung aus Bluegrass, Ska, Punk und Dixieland funzt besonders, weil: „ … das Banjo über die Rhythmusgitarre rollt und dabei halsbrecherische Mandolinen-Solos in plärrende Trombon- und Trompetenlinien übergehen, während der Standbass zusammen mit der aus Eimern gebauten Percussion-Sektion treibende Rhythmen vorgibt“. Dazu noch „Gypsy Hobo Trash Grass“ der Freeborn Brothers aus Polen. (obi)

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Do, 08.06. | 21 Uhr | 10 €

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  • Foto: Veranstalter

    Grauer ist hässlich, werden sich die drei ehemaligen Darmstädter Hochschul-Studenten gedacht haben, als sie 2015 eine Doku über eine Parkplatzannektierung drehten: Einige Bewohner Athens hatten keinen Bock mehr auf die Betonwüste vor ihren Wohnungen, also kramten sie den Presslufthammer heraus und krempelten den Parklatz zu einem selbstorganisierten Park um. Die Studenten waren damals mit Kameras vor Ort, nun zeigen sie ihren Film auf dem Riegerplatz, der ebenfalls ein ehemaliger Parklatz ist. Occupy! (mm)

    Riegerplatz | Di, 13.06 | 20 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: Burkini Beach

    Geiler Bandname, geile Texte. Burkini Beach alias Rudi Maier – manche kennen vielleicht auch seine Indie-Band The Dope, waren mit Warpaint auf Tour – vereint ruhige, folkige Klänge mit unprätentiösem schwarzem Humor. Kostprobe? „The whole night in your granddaddy’s jeep, you drive while I pretend to sleep. But as soon as we left France, I shit my pants.“ Wann haben melancholische Songs zuletzt so viel Spaß gemacht? Ich weiß es nicht. Cooler Typ. Auf keinen Fall verpassen! (mn)

    Klingt wie: Girls in Hawaii, Death Cab For Cutie, Olli Schulz

    Schlossgarten | Di, 13.06. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spende erwünscht)

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  • Foto: Maserati

    Auf ihrer kurzen Europatour halten Maserati Gott sei dank auch in Darmstadt. Das aktuelle Album „Rehumanizer“ ist 2015 auf Temporary Residence (Mogwai, Envy) erschienen und vereint klassische Postrock-Elemente mit Krautrock, Synthie-Pop und Classic Rock. Das Ganze fusioniert zu einem treibenden, hypnotischen und massiven Sound, der phasenweise sogar tanzbar ist. Retro-Futurismus at its best! Hinter Zero Absolu verbirgt sich der Bassist von Sport, der mit seinem Instrumental-Solo-Projekt den Abend eröffnen wird. (tk)

    Klingt wie: Neu!, Explosions In The Sky, From Monument To Masses, Pink Floyd

    Oetinger Villa | Mi, 14.06. | 20 Uhr | 10 Euro

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  • Foto: Veranstalter

    Kleestadt ist zwar einige Kilometer von Darmstadt entfernt, aber besonders die Taschen von Airbag Craftworks erfreuen sich seit den 90ern größter Beliebtheit in der hiesigen Szene. Paul David Rollmanns Firma lädt wieder zum Sommerlagerverkauf mit Catering und DJs, was eher einem Party-Happening gleichkommt als einer reinen Verkaufsveranstaltung, da er als Labelmacher und DJ in der bundesweiten Elektronikszene bestens vernetzt ist: Mode, Design und Musik! (obi)

    Dabei: Kassem Mosse, Winfried Rübsam, Philip Berg, Phonk D, Manges, d-man, Daniel Hermann, Sascha Ciminiera, Lorenz, Kool Frank, Timo Soriano, Nico Maser und mehr

    Airbag (Schlierbacher Straße 14, Kleestadt) | Sa, 10.06. + Sa, 17.06. | 11 bis 19 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Jan Ehlers

    Seit sechs Jahren bezeichnet sich der Amsterdamer Marco Sterk als „young“, mal sehen wie lange noch. Zumindest auf seine frischen und melodiösen Tracks in den Bereichen Techno, Disco und House lässt sich die Bezeichnung altersunabhängig anwenden. Als „uplifting“ charakterisieren Kenner gerne, was Young Marco an eigenen Produktionen und DJ-Sets bietet. Das bewies er schon auf diversen Festivals und der Video-Event-Reihe Boiler Room. Also genau der richtige Soundtrack für den beginnenden Sommer und eine warme Nacht in der Galerie. (obi)

    Galerie Kurzweil | Sa, 17.06. | 23.59 Uhr | 10 €

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  • Foto: Kat Kaufmann

    Dieses „Auswärtsspiel“ von Literaturhaus und Centralstation passt wie die Faust aufs Auge: Hooligan Heiko aus Hannover boxt für seinen Fußballclub, für den guten Ruf seiner Jungs bei gleichgesinnten Gegnern und für eine gute Zeit mit der zweiten Familie. Mit dem preisgekrönten Roman „Hool“ ist dem Philipp Winkler ein Debüt über dritte Halbzeiten und sportliche Auseinandersetzungen abseits der Spielorte gelungen, das vom Feuilleton so gefeiert wurde wie die Lilien im „Kicker“ nach dem Bundesliga-Aufstieg. (sf)

    Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor (Südtribüne) | Mi, 21.06. | 19.30 Uhr | 12 €

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  • Foto: Veranstalter

    Saisonausklang in der Frischzelle! Der kleine Mitten-in-der-Woche-Exzess geht in die Sommerpause. Zum Abschluss gibt’s relaxte Lagerfeuer-Folk-Musik vom Surferboy Tristen Beer. Mit seinem Nachnahmen wird der Bursche auf jeden Fall seinen trinkfesten Gastgebern gerecht, die für das kleine Finale noch „die ein oder andere (musikalische) Überraschung“ angekündigt haben. (mn)

    Klingt wie: Jack Johnson, Xavier Rudd, Donavon Frankenreiter

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 21.06. | 21.30 Uhr | Eintritt frei

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  • Grafik: Veranstalter

    Das Festival im Grünen überrascht mit zwei hessischen Kult-Headlinern: Henni Nachtsheim wird mit seiner Band sein einziges Konzert im Sommer 2017 spielen und Badesalz-Kollege Gerd Knebel mit einer Live-Premiere seine neue Band In Soul In vorstellen. Viele weitere lokale Lieblinge und Newcomer sowie ein Kinder- und Familienprogramm machen das Line-up komplett. (mn)

    Am Freitag: Elfmorgen, Branko Slava Superband, Big Papa Bär + am Samstag: Tobi Vorwerk, Aljoscha Crema Solo, Lady Moustache und mehr

    Braunshardter Tännchen (Klein Gerauer Weg 1, Weiterstadt) | Fr, 23.06., 19 Uhr + Sa, 24.06., 15 Uhr | Freitag: 17 €, Samstag: Eintritt frei

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  • Foto: Tischdienst

    Der „Tischdienst“ hat sich als Veranstaltungsreihe etabliert und doch würden sich die Macher über neue Gesichter beim Schmaus, Plausch und Tausch freuen. Nächste Gelegenheit: der „Sommernachtstraum“ am Osthang. Das Prinzip wie immer: Für die kulinarische Vielfalt sorgen die Teilnehmer. Die eigene Kochkreation wird in fünffacher Ausführung mitgebracht. Eine wird gemeinsam schnabuliert, die anderen vier werden getauscht. Am Ende des Tages geht jeder mit neuen Ideen und Leckereien nach Hause. Mehr Details auf Facebook unter „TischdienstDarmstadt“. (obi)

    Osthang | Fr, 23.06. | 19 Uhr | Anmeldung per Mail bis 09.06. an: ichkomme@sehrsehrgern.de

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  • Foto: Veranstalter

    Was gibt’s Schöneres, als durchs Martinsviertel zu stromern und zu flohmarkten? Deshalb ist jeder Watzeverddler dazu eingeladen, sich bis zum 15.06. beim „Fundstück auf‘m Grundstück“ anzumelden. Also: Hinterhoftür auf, Tapetentische raus, allerlei Zeugs obendrauf. Wer Essen mitbringt oder ein bisschen Musik, darf auf einen Rabatt an den Flohmarktständen hoffen. Und wer weiß, welch mysteriöse Subkosmen sich hinter der Hundertschaft an Hinterhöfen verbergen? Flohes Shoppen! (mm)

    Im gesamten Martinsviertel | Sa, 24.06. | 11 bis 17 Uhr | Eintritt frei (Unkostenbeitrag für Verkäufer: 5 € pro Hausgemeinschaft), Anmeldung und Infos unter: www.facebook.com/fundstueckaufmgrundstueck

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  • Grafik: Veranstalter

    Nicht nur die Lilien, auch die Riot Rollers, die rock’n’rolligsten Rollschuh-Schubserinnen der Stadt, sind stolze Zweitligisten. Mit dem feinen Unterschied, dass die Rollers aufgestiegen sind. Der erste Homebout der Saison ist gleich ein echtes Hessen-Derby, es geht gegen die Bembel Town Rollergirls. Zudem feiert das neu gegründete B-Team der Riot Rollers seine Bout-Premiere gegen die Maniac Monsters aus Mainz. Anschließend: blaue Flecken zählen und After-Bout-Party für alle – Teams, Fans und Gäste – im Vereinsheim des RSC Darmstadt. (ct)

    LLZ (Landesleistungszentrum für Rollsport, Kranichsteiner Straße 86) | Sa, 24.06. | 18 Uhr (Party ab 22 Uhr im RSC-Vereinsheim im Alfred-Messel-Weg 5) | 10 Euro

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  • Foto: Whiskydenker

    Eine der wirklich originellsten Dixie-Swing-Bands beehrt die Linie Neun. Die Whiskeydenker, der Name deutet es schon an, mögen es rau und dreckig – und genau das unterscheidet sie vom harmlosen Gedaddel eines Roger Cicero. Neben dem feinen Instrumentarium mit Trompete, Melodika, Banjo und einer Tubax (Mischung aus Tuba und Saxofon) sticht auch die Reibeisen-Stimme des Sängers hervor. Einst war er ein Teil der Bar 25 in Berlin, jetzt ist er als Swing-Preacher unterwegs. Huldigt ihm. Ihr werdet es nicht bereuen. (obi)

    Linie Neun, Griesheim | Sa, 24.06. | 21 Uhr | 12 €

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  • Foto: Paramount Artists

    Mike Katz – Mastermind hinter Harvey Sutherland – steht seit seiner 2013er „Nexus“-EP bei Fans und Musikpresse hoch im Kurs. Als „Lo-Fi Boogie“ und „Modern Disco“ bezeichnet er seine äußerst tanzbaren Tunes, die in wohlig-warme Analog-Klänge aus seinen Roland Juno 60/106-Synths eingewickelt sind. Auf Europatournee mit Drummer Graeme Pogson und Violinist Tamil Rogeon macht er – zwischen Glastonbury und Love International Festival – Halt in Darmstadt. Im Anschluss ans Live-Set legen die stolzen Soulaboration-Hosts Lukas Lehmann und Daniele Iezzi noch mit ihm auf. (ct)

    Galerie Kurzweil | Sa, 24.06. | 22 Uhr | 15 €

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  • Grafik: Boldomatic

    „Rassismus hat in Darmstadt keine Chance!“, ist das Credo dieser Andacht, die als Kooperation von Amnesty International und der Evangelischen Studierendengemeinde Menschen aller Religionen zu einem ökumenischen Miteinander einlädt. Dabei ist „Information – Meditation – Aktion“ (und Gratisessen) das bewährte Konzept, das interessierte Menschen über Themen wie Alltagsrassismus informiert und sie zusammenbringt. Die Aktion, die nach der Andacht stattfindet, soll aber noch geheim bleiben. (sj)

    Evangelische Michaelisgemeinde | Do, 29.06. | 19 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht (Anmeldung erforderlich bei Pfarrer Martin Benn: benn@esg-darmstadt.de, (06151) 49 44 48)

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  • Foto: Jan Ehlers

    Manuelvis und Christina Elisa waren als „Kassettentanke“ in Sachen House-Musik schon zu Zeiten von Stella sowie 603qm aktiv und schufen für einige Jahre mit dem Neuwiesenweg ein wunderbares Club-Kleinod. Nico Maser und Dominik Lischka gehören seit einigen Jahren zum festen Umfeld der Galerie Kurzweil. Es sind also lokale Helden am Start, die es qualitativ und an Erfahrung auch mit großen Headlinern aufnehmen können und keinesfalls Lückenfüller sind. Die Galerie möchte die lokale Szene mehr featuren. Lohnt sich immer. (obi)

    Galerie Kurzweil | Sa, 08.07. | 23.00 Uhr | Eintritt frei (ab 24 Uhr: 6 €)

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  • Foto: Jorge Hunt

    „Ein Singer-Songwriter ist immer auch Poet. Und Burch ist ein ganz besonderer“, so das begeisterte Prädikat der Süddeutsche Zeitung zu Stephen Burchs Musik. Tatsächlich sticht Burch alias The Great Park aus der schieren Masse derer, die meinen mit einer Akustik-Klampfe die Welt erobern zu müssen, deutlich heraus. Der in Berlin lebende Brite veröffentlichte bereits 15 Platten, komponierte für Filme und klingt mit seiner ungeschliffenen Stimme wunderbar authentisch. Etwas, das nur die wenigsten Folk-Musiker heute noch schaffen. (mn)

    Klingt wie: Conor Oberst, The Avett Brothers, Squalloscope

    Schlossgarten | Di, 11.07. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: Veranstalter

    Vive la révolution! In Erinnerung an den Sturm auf die Bastille durch das Volk von Paris feiern Marianne vom Belleville und ihr Team auch in diesem Sommer das Leben, die Liebe und die Freiheit auf dem wunderschönen Jagdhof-Platz. Bier, Champagner und Single Malt (vom Nachbarn Whiskykoch) fließen, dazu werden französische Köstlichkeiten serviert – plus Marianne et les Garcons und Kamel and the Moneymakers live on stage. Und ab 22 Uhr lockt DJ Kamel in den Jagdhofkeller: „Alors on Danse!“ (ct)

    Jagdhof | Fr, 14.07. | 16 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Community Records

    Eines von nur drei Deutschlandkonzerten unseres Lieblings-Emo-Trios Football Etc. aus Houston/Texas findet in Darmstadt statt. Mit im Gepäck haben sie ihre wunderbare neue LP „Corner“, die just auf Community Records erschienen ist. Geboten wird verträumter, hoch melodiöser Mid-90er-Emo, der aufgrund des wundervollen Gesangs der Gitarristin Lindsay Minton ein bisschen an Rainer Maria erinnert. Mit dabei sind Dags! aus Italien und die regionalen Darlings von Burke aus Mainz. (tk)

    Klingt wie: Braid, Rainer Maria, Mineral, Jejune, American Football

    Oetinger Villa | Fr, 14.07. | 21 Uhr | 8 €

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  • Foto: Danny Clinch

    Dass die Singer/Songwriterin Valerie June aus Memphis kommt, hört man ihr sofort an. Mit Banjo, unbändiger Energie und einer unverwechselbaren Stimme bringt sie den traditionsreichen Blues Tennessees nach Darmstadt, jedoch in einer völlig neuen Form. Denn er ist gemischt mit Funk, Soul und rockigen Tendenzen, erzählt sowohl von Armut, Familie und Liebe als auch vom „Mysterium Zeit“. Man könnte meinen: eine zu wilde Mischung. Doch Valerie bringt alle Elemente gekonnt zusammen. (sj)

    Centralstation (Halle) | Di, 18.07. | 20.30 Uhr | 25,50 €

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  • Foto: Veranstalter

    Nach einer durchzechten Nacht beginnt man etwas später mit der Nahrungsaufnahme. So gegen 13.13 Uhr. Ab Juli laden Pia und Nouki zu einem möglichst sanften Übergang von Sause zu Lazy Sunday Afternoon ein. Zu chilligen Beats von Chara (09.07.) und Philip Meloi von Okta Logue (23.07) gibt es Frühstücks-Burritos, Kater-Burger sowie Croissants und Obstsalat. Dazu Café und revitalisierende Getränke auf bequemen Liegemöglichkeiten – bei Sonne auch mit Plantschbecken – für einen nahezu schmerzfreien Hangover. Da hat das Kopfgewitter keine Chance. (fn)

    Weststadtcafé | So, 09.07. + 23.07. | 13.13 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Die Initiative „Auf Chai und Kippe“ möchte Geflüchtete und Darmstädter in entspannter Atmosphäre zusammenbringen. Bei einem gemeinsamen Essen mit Livemusik am Osthang werben Sarah Hannusch, Simon Merschroth und ihr Team für diese Idee, die über Facebook weiter verbreitet werden soll. Wer möchte, steuert eine Kleinigkeit zum offenen Büffet bei und bringt sich so direkt in die Darmstädter Integrationshilfe ein. (ct)

    Osthang | So, 23.07. | 16 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Centralstation Darmstadt

    Element Of Crime sind nicht nur eine der dienstältesten Rockbands des Landes, sondern wohl auch eine der sympathischsten. Vielleicht, weil Gründer und Kapellmeister Sven Regener sich mit seinen liebenswerten Romanfiguren um „Herr Lehmann“ in die Herzen der Pop-Republik geschrieben hat. Vor allem aber wohl, weil er und seine Mitstreiter über die Jahrzehnte eine stoische Coolness kultiviert haben, kurzlebige Zeitgeist-Phänomenen stets ignorierten und einfach nur wunderbar unaufgeregte Songs abliefern. Kult! (mn)

    Klingt wie: Rio Reiser, Blumfeld, Erdmöbel

    Centralstation (Halle) | Mo, 24.07. | 20.30 Uhr | 39 €

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  • Foto: Veranstalter

    Eine neue Heimat findet man am ehesten, wenn man Straßen, Plätze und Orte erkundet und so sein Zuhause entdeckt. Wie in dem integrativen Projekt „Darmstadt in Stopmotion“. Hier haben Einheimische und geflüchtete Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren mit einem Smartphone gemeinsam den öffentlichen Raum der Heinermetropole erkundet, ihre Eindrücke festgehalten und in Trickfilmszenen umgesetzt. Spannend, die eigene Stadt durch fremde Augen neu zu sehen. (fn)

    Darmstadtium | Sa, 25.07. | 19 Uhr (im Rahmen der Vernissage der inklusiven Kunstausstellung „20 Jahre BehindART: Kunst macht stark“) | Eintritt frei

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  • Foto: Centralstation Darmstadt

    Bekannt sind sie bei Britpop-Liebhabern schon seit 1989, das erneute Aufsehen kam dann 2016 durch einen Auftritt in Jan Böhmermanns „Neo Magazin Royale“: Die britischen Jungs von The Divine Comedy um Songwriter Neil Hannon sind immer noch am Singen, Musizieren und ausgeklügelte-Texte-schreiben, und das gelingt ihnen vielleicht sogar noch besser als früher. Dabei besteht ihr Erfolgsrezept aus melodisch einnehmender Musik, einem etwas snobbigen Auftreten und unglaublich ironisch-witzigen Texten. (sj)

    Centralstation (Halle) | Di, 25.07. | 20.30 Uhr | 31,50 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: IDC Records

    Wow, schon zehn Jahre Herrngarten Jam. Was die IDC-Jungs im letzten Jahrzehnt in Sachen HipHop für Darmstadt auf die Beine gestellt haben, kann man gar nicht hoch genug preisen. HipHop, Graffiti und Basketball den ganzen Tag unter freiem Himmel, dazu lecker Essen und Trinken vom nahegelegen Bedouin. Und jetzt der Knaller: Neben der superguten Funk-Jazzcrew Triorität kommt die US-HipHop-Legende Jeru The Damaja auf die kleine Bühne im Herrngarten. Was für ein phänomenales Highlight zum Jubiläum! (obi)

    Herrngarten | Sa, 29.07. | 12 Uhr (Konzert: 19 Uhr) | Eintritt frei

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  • Foto: OHA Osthang

    Unsere Indie-Lieblinge präsentieren drei Hochkaräter zwischen Geheimtipp und Durchbruch am Rande der Mathildenhöhe, ohne störenden Hauptbühnen-Nebenlärm: Der Würz- und Hamburger Hannes Wittmer alias Spaceman Spiff tagträumt sich mit ergreifender Alltagspoesie durch den vielumjubelten Rückzug vom Rückzug, Hannah Epperson aus New York vereint mit Geige und Loop-Pedal ausschweifend Pop und Klassik, Chapter 5 aus Würzburg schubsten sich mit kumpeligem Folkpop aus dem Jugendhaus direkt auf die Festival-Bühnen. (sf)

    Klingt wie: Die Höchste Eisenbahn, Käptn Peng, Beirut

    Osthang | Sa, 29.07. | 15 Uhr | 5 bis 7 € (Du entscheidest)

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  • Foto: Gill Ou

    Endlich ist es wieder so weit: Mein kulturelles Highlight des Sommers startet. Über fünf Tage hinweg werden uns Artisten und Künstler mit Clownerie, Jonglage, Akrobatik, Vertikal-Theater und vielem mehr verzücken. Diese atmosphärisch einzigartigen, mit Musik unterlegten Performances sind auf fünf schönen Darmstädter Plätzen zu bewundern. Nur durch Zufall darüber gestolpert und sofort verliebt, kann ich einen Besuch nur wärmstens empfehlen. (pr)

    Aktivspielplatz Herrngarten (Mi, 02.08.), Riegerplatz (Do, 03.08.), Johannesplatz (Fr, 04.08.), Innenstadt (Sa, 05.08.), Abschluss auf dem Marktplatz (Sa, 05.08.) | jeweils 20.30 Uhr (Ausnahme Innenstadt am Samstag: von 12 bis 17 Uhr) | Eintritt frei, Festival-Programm: www.justforfun-darmstadt.de

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  • Grafik: Ponyhof

    Zehn Jahre Ponyhof, anfangs ohne feste Location, dann in der Nähe des Staatstheaters, mittlerweile fest verankert in der Weststadt – wahrlich ein Grund zu feiern. Die beiden Macher Alexander Kloss und Hasan Sungur haben wirklich ein geschmackvolles und sympathisches Ambiente für Clubkultur und private Feiern geschaffen. Zusammen mit dem benachbarten und befreundeten Weststadtcafé wird das wieder eine fette Party. (obi)

    Line-up: Reichelt & Raycoux, Franksen, Chris Hartwig, Meat, Chris Wood, John Lemon und mehr

    Ponyhof + Weststadtcafé | Sa, 05.08. | 22 Uhr | 10 €

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  • Foto: Filmfest Weiterstadt

    Das sympathischste Filmfest der Region lädt im August zum 41. Mal zum Filme schauen und feiern ein. Mit tollen Kurzfilm-Programmen, dem Super-8-Programm und vielen Angeboten für Kinder steht einem inspirierenden Wochenende nichts im Weg. Lesungen, Live-Musik und Workshops runden das kulturelle Programm ab. Zukunftsweisend wird samstags in einem Workshop schon an dem Trailer für das Filmfest 2018 gearbeitet. (nw)

    Braunshardter Tännchen, Weiterstadt | Do, 10.08. bis Mo, 14.08. | genaue Zeiten bitte dem Programm entnehmen | Eintritt frei (Spende erwünscht), Programm und weitere Infos unter www.filmfest-weiterstadt.de

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  • Grafik: Veranstalter

    Der alljährliche Groovetrail ist immer eines der Highlights der Sommersaison des Weststadtcafés. Auch diesmal haben die beiden Topshakes Weige und Marcus K wieder ein grandioses Line-up auf zwei Floors zusammengestellt: Neun DJs mit Strictly 60s Reggae und Rocksteady draußen im Zelt sowie 60s- und 70s-Soul, Funk und Raregrooves drinnen in der ehemaligen Wagenhalle. Eine lange Nacht für Mods und Reggaeheads. (obi)

    Line-up: Thomas Hammann, Caroline Meissner, DJ Sportwagen, Low Budget Crew, Lord Gergel, Djustin, Marcus K & Weige

    Weststadtcafé | Sa, 12.08. | 20 Uhr | 7 €

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  • Foto: HLMD

    Die Freiluftkino-Saison ist bekanntlich eröffnet, das Landesmuseum zeigt in seinem Römischen Hof Filme, die zur aktuellen Ausstellung „Rosetta – Europas Kometenjäger“ passen. Am 05.07. wird das Science-Fiction-Drama „Der Marsianer – Rettet Mark Wattney“ mit Matt Damon in der Hauptrolle auf Leinwand projiziert. Beim zweiten Termin, am 19.07., erfahren wir dank der Doku „Rendezvous mit einem Kometen“ mehr über die Raumsonde Rosetta. Im August gibt es den Film „Astronaut Farmer“ (am 02.08.) und das Oscar-gekrönte Science-Fiction-Schwergewicht „Gravity“ (am 16.08.) zu sehen. (nw)

    Römischer Hof im Hessischen Landesmuseum (bei schlechtem Wetter im Vortragssaal) | Mi, 05.07., 19.07. + 02.08. + 16.08. | 21.30 Uhr (Einlass ab 21 Uhr über den Seiteneingang Museumsshop) | Eintritt frei

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  • Foto: Kumbia Queers

    Aus einer Bierlaune heraus und gelangweilt von den meisten damals aktuellen Bands, beschlossen diese sechs Musikerinnen, was Neues und ganz Anderes zu starten. Das ist ihnen gelungen! Die Songs mit queer-feministischer Message sind eine tropische Fusion aus traditionell lateinamerikanischem Cumbia-Sound, Elektroclash-Elementen und Punk-Spirit . Wild, tanzbar und definitiv einzigartig! Nach Konzerten im Underground, im argentinischen Frauenknast und Tourneen rund um den Globus geht’s auf zehnjährige Jubiläumsreise. (mn)

    Oetinger Villa | Fr, 18.08. | 20 Uhr | 6 bis 10 € (Du entscheidest)

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  • Foto: Veranstalter

    Aktuell herrscht dieses diffuse Gefühl, die Welt gerate aus den Fugen. Dumpfbackentum und Intoleranz scheinen auf dem Weg, gesellschaftsfähig zu werden. Doch was dagegen tun? Aktiv werden, aufklären, dagegen anfeiern. So könnte das Motto des diesjährigen Darmstädter Christopher Street Day lauten. Demonstriert wird für ein selbstbestimmtes Leben und Lieben, unabhängig der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität. DABEI! (ct)

    Luisenplatz bis Riegerplatz | Sa, 19.08. | Demo-Start: 12.30 Uhr, Open-Air-Fest auf dem Riegerplatz: 14 Uhr | Eintritt frei, komplettes Programm unter www.csd-darmstadt.de

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  • Foto: Veranstalter

    Die Hammond-Orgel nervt in Schlager und Hardrock, drängelt im Ska und schleicht sich auch in so manchen Soundtrack ein. Aus der Pop-Welt also nicht wegzudenken. Aber kennt einer einen berühmten Organisten? Ins Pedal tritt bei diesem „Expanding Jazz“-Konzert des Landesmuseums mit Paul Gehrig einer der gefeiertsten Tastenderwische, die den groovigen Retrosound mit eigenen Kompositionen von jedem Mief freihalten. Für die richtige Geltung aller Oktaven und Effekte sorgen Claus Hessler an den Drums und Thomas Langer an der Gitarre. (sf)

    Klingt wie: Jimmy Smith, Billy Preston, Georgie Fame

    Rodensteiner Hof im Landesmuseum (bei schlechtem Wetter im Café Rodenstein) | Sa, 19.08. | 17.30 Uhr | Einritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Zum Entdecken neuer Orte und alter Schätze lädt der zweite Flohannes ein. Viele Hinterhöfe des schönen Johannesviertels können besichtigt und dabei geflohmarktet werden. Neu in diesem Jahr ist die Kooperation mit der Johannesplatz-Initiative, die von 16 bis 20 Uhr auf den Platz vor der Johanneskirche einlädt. Dort gibt es Getränke, es wird gegrillt und ab 18 Uhr sorgt die Band „Jürgen und Gang“ für musikalische Unterhaltung. Bis zum 01.08. kann man sich noch für den Hinterhof-Flohmarkt anmelden. (nw)

    Hinterhöfe im Johannesviertel | Sa, 26.08. | 11 bis 17 Uhr | Eintritt frei (Unkostenbeitrag für Verkäufer: 5 € pro Hausgemeinschaft), Anmeldung und Infos unter flohannesblog.wordpress.com

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  • Foto. Veranstalter

    Im Bioversum, dem Mitmach-Museum am Rande der Stadt, können Kinder von 6 bis 10 und ihre neugierig gebliebenen Begleiter Äpfel mit Äpfeln vergleichen, denn „Champagnerreinet“, „Anhalter“ und „Bohnapfel“ schmecken unterschiedlich und kommen deswegen mal in den Pfannkuchen, mal in den Apfelmus und ein anderes Mal in den Saft. Warum die knackigen Vitamineträger also besser nicht nur nach Farbe sortiert werden, erklärt Malte Sattig mit dem Obst aus dem hauseigenem Garten. (sf)

    Klingt wie: Ein Ausflug mit Peter Lustig

    Bioversum Kranichstein | So, 27.08. | 14 Uhr + 15.30 Uhr | 6 € (Anmeldung empfohlen: anfrage@jagdschloss-kranichstein.de)

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  • Foto: Joe Singh

    Seit mehr als zwei Jahrzehnten zählt Deerhoof zu den originellsten Indie-Bands zwischen Indie-Pop und Avantgarde-Noise. Die Online-Plattform Pitchfork nennt sie gar „die beste Band der Welt“. Zwei Japaner und zwei US-Amerikaner explodieren vor kreativer Energie. Besonders die japanische Sängerin hüpft wie ein Derwisch über die Bühne und schmettert, säuselt oder kreischt ihre Songtexte ins Mikro. Sollte man auf keinen Fall verpassen. (obi)

    Klingt wie: Liars, Boredoms, Lightning Bolt, Melt Banana, Xiu Xiu

    Oetinger Villa | Mo, 28.08. | 20 Uhr | 15 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: Das Blumen

    Allem Anwohner-Gepiense und allen Facebook-Darmstadt-Motzkis zum Trotz: Die Blumen-Macher haben auch diesen Darmstädter Sommer mit viel Liebe zur Stadtkultur und kreativen Ideen gefüllt. Durch solche Aktionen wird unsere Stadt erst richtig lebenswert! In und an ihrem luftigen Pavillon auf dem Georg-Büchner-Platz gab es schon einen BMX-Contest, Yoga-Sessions, Musik + Design + Kunst, Hörspiel- und DJ-Sets – alles immer nur bis 22 Uhr, aus Rücksicht auf die Anwohner. Im September gibt’s noch eine letzte Veranstaltung: einen Open-Air-Flohmarkt. Wir applaudieren! (ct)

    Blumen-Pavillon vorm Staatstheater | Sa, 02.09. | 12 bis 17 Uhr | Eintritt frei (Standgebühr: 5 € pro Meter, maximal drei Meter, Anmeldung bis 31.08. an flohmarkt@dasblumen.de, nur Privatverkäufer!)

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  • Foto: Stefan Opitz

    Du willst Dein Fahrrad ausbessern oder direkt ein neues kaufen? Du möchtest an einem lebhaften Austausch teilnehmen, der sich mit grüner Mobilität auseinandersetzt und damit ganz im Zeichen des Fahrrads steht? Auf dem Fahrradaktionstag ist für jeden Drahtesel etwas dabei: Ersatzteillager, Beratung rund um Diebstahlschutz – und natürlich der Kauf und Verkauf von allem, was irgendwie mit Zweirädern zu tun hat. Wie praktisch, dass das Weinfest in der Wilheminenstraße nur zwei Fahrradminuten entfernt liegt … (mm)

    Marktplatz | So, 03.09 | 11 bis 18 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Die spinnen, die Finnen. Bei allem, was sie kulturell anpacken, schwingt eine ganz spezielle Sorte Wahnsinn mit. Seien es die Brüder Kaurismäki, Jimi Tenor oder Matti Nykänen. Und schon der Name dieser Band spricht Bände. Die skurrile sechsköpfige Combo liefert „eine kantig-rauhe Mischung aus rostigem Junk-Blues, Gospel, Folklore, Balkan-Beat und schmutzigem Lo-Fi“. Kratziger Gesang und teils selbst gebastelte Instrumente komplettieren die atemberaubende Performance. Absoluter Kracher. (obi)

    Klingt wie: Captain Beefheart, Eläkeläiset, Leningrad Cowboys, Tom Waits, Sun Ra, Sreamin Jay Hawkins

    Hoffart-Theater | So, 03.09. | 20.15 Uhr (pünktlich nach der „Tagesschau“!) | 5 €

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  • Foto: Bessunger Knabenschule

    Die Darmstädter Konzertveranstalter nehmen gut erholt und braungebrannt wieder den Betrieb auf. Die Gitarren-Spezialisten von Starwhore haben sich für ihre erste Show nach der Sommerpause einen alten Freund eingeladen. Der Australier Brat Farrar kommt mit seiner neuen Platte, deren Sound einem Rundumschlag durch die Rockgeschichte gleicht: Punk, Garage und Shoegaze – hier steckt irgendwie alles drin und es klingt irgendwie verdammt geil! Mit am Start die fantastischen Blackup, die schon mit den legendären Rocket From The Crypt auf Tour waren. (mn)

    Klingt wie: Wipers, Hot Snakes, My Bloody Valentine

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 06.09. | 21.30 Uhr | 8 €

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  • Foto: Oha Osthang

    Hallo Sonne, hallo wunderbarer Kulturraum Osthang! Das oft recht kurzfristig veröffentlichte Programm findet Ihr online, wir können Euch aber in jedem Fall den „Kleinen Freitag“ empfehlen. Bedeutet: Jeden Donnerstag öffnet die OHA Bar ihren Tresen, der Grill wird angeschmissen (bring your own Grillzeug!) und das Wochenende frühzeitig mit kalten Getränken und entspannter Musik eingeläutet. Manchmal gibt es auch eine Überraschung (zum Beispiel Improtheater), immer einen kreativen Ideen-Austausch mit den Osthang-Machern. (ct)

    Osthang (an der Mathildenhöhe) | Do, 07. + 14. + 21. + 28.09. | 18 bis 22 Uhr | Eintritt frei, aktuelles Programm unter www.facebook.com/OHAOsthang

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  • Foto: Centralstation Darmstadt

    Einer Bühne ist nichts zu banal. Dabei ist die Frage nach dem Banalen eine Frage der Darstellung – und für Jochen Malmsheimer auch eine Frage der Sprache. Wenn er die Bühne betritt, verschwimmen die Grenzen zwischen Comedy und Kabarett, zwischen Alltagshumor und Lyrik. Als ZDF-„Neues aus der Anstalt“-Resident bombadierte er sein Publikum mit Wort- und Stimmgewalt, gegenwärtig bereist er im Soloprogramm die Bühnen der Republik, um neben seiner Misere des Vaterseins auch Werbung und Wurstbrot zu thematisieren, wie es Goethe nicht besser könnte. (mm)

    Centralstation (Saal) | Do, 07.09. | 20 Uhr | Ausverkauft

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  • Foto: Philippe Sebirot

    Schlaf Dich aus und komm zur Nachtschicht der European Space Agency (ESA)! Seit 50 Jahren hält das dort heimische Satellitenkontrollzentrum ESOC die Fäden der europäischen Weltraumforschung in den Händen und öffnet Dir die Pforten, damit Du den Astro-Wissenschaftlern mal persönlich über die Schultern schauen kannst. Neben Kurzvorträgen über Missionen ins All und Teleskopen von Welt werden auch Raumsonden und Marsforschung zu Themen des Abends. So bekommt jeder seinen persönlichen Einblick in die Unendlichkeiten des Universums. (mm)

    ESA/ESOC (Robert-Bosch-Straße 5) | Fr, 08.09 | 16 bis 1 Uhr | 5 € (Tickets sind vorab im Darmstadt Shop im Luisencenter erhältlich.)

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  • Foto: Veranstalter

    Als Rio Reiser in den 70ern den Lead von Ton Steine Scherben übernahm, mauserte er sich nach Jahren der Renitenz auch zum Lead der linken Bewegung. Mit Texten über Hausbesetzungen und Mercedes-Diebstählen waren die Jungs reinstes Unkraut fürs Establishment. Umso tragischer, dass Reiser in den 80ern starb. Doch so leicht ist die Band nicht kaputt zu kriegen. Kai am Bass und Funky am Schlagzeug hauen ihre Parolen auch nach Jahren in die Mengen und über die Jahrzehnte hat sich ein ganzer Wurf von Gastmusikern dazugesellt. (mm)

    Klingt wie: WIZO unplugged, Die Sterne, Dödelhaie

    Hoffart Theater | Fr, 08.09. | 20 Uhr | 20 €

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  • Foto: Ponyhof

    Die Macher der Techno-Reihe „Wir sind anders“ sind endgültig angekommen im Ponyhof. Zu Beginn der Herbstsaison gibt es erst mal Besuch aus Marseille. Matt Sassari nennt als Einflüsse Techno/House-Größen wie Richie Hawtin, Dubfire, Carl Cox, Luciano, Maceo Plex und Laurent Garnier. Das spiegelt sich auch in seinen feinen Sets wider. Ergänzt wird das Line-up durch die bewährten Chris Hartwig, Ben Brown, Merlin Drüg, Vamero und Mirshak. Dürfte wieder eine lange Nacht werden. (obi)

    Ponyhof | Sa, 09.09. | 23 Uhr | 10 €

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  • Foto: Stadtarchiv Darmstadt

    Die Darmstädter „Brandnacht“ jährt sich zum 73. Mal. In der Nacht vom 11. auf den 12. September 1944 zerstörten britische Bomber als Reaktion auf den Vernichtungskrieg des Nationalsozialismus einen Großteil Darmstadts, der damaligen hessischen Landeshauptstadt. Knapp 12.000 Menschen kamen ums Leben. Mit der Losung „Zerstörung und Wiederaufbau“ soll an dieses für die Stadt Darmstadt einschneidende Ereignis erinnert werden. Gezeigt wird neben dem Dokumentarfilm „Brandmale“, der auch versucht, sich der Frage von Schuld und Verantwortung zu nähern, das verfilmte Einzelschicksal „Running with Mum – Der Weg meiner Mutter“. (mn)

    Centralstation (Saal) | Mo, 11.09. | 20 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Miguel Pereira

    Die „Frischzelle“ ist zurück aus der Sommerpause und zwar mit einem echten Kracher: Darmstadts neue Hard-Rock-Supergroup spielt ihr erstes Konzert! Für Glanville haben sich unter anderem (Ex-) Musiker von Wight und Bushfire zusammengeschlossen. René Hofmann singt, als wäre der Geist von Ronnie James Dio in ihn gefahren, und die Gitarristen peitschen Euch affengeile Thin-Lizzy-Gedächtnis-Riffs straigt from hell um die Ohren. Holt die Lederjacken aus dem Schrank und bügelt Eure Bandanas! (mn)

    Klingt wie: der Soundtrack für ein „Easy Rider“-Reboot

    Bessunger Knabenschule (Keller) | Mi, 13.09. | 21.30 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    „Wer ist WIR?“ Diese philosophische wie politische Frage stellt sich das Staatstheater in dieser Spielzeit – und macht nun ein komplettes Wochenend-Kulturprogramm draus. Es wird diskutiert, szenisch gelesen (Joachim Król und Barbara Auer aus Roger Willemsens „Wer wir waren“ am 16.09.!), ausgestellt, interveniert, ge-speed-datet, musiziert, gespielt und getextet. Mit einer Installation des Berliner Lichtkünstlers Philipp Geist, der schon die Christus-Statue in Rio, den Königspalast in Bangkok und die Kölner Domplatte illuminiert hat, wird das „Große Darmstädter Gespräch“ am 15.09. ab 21 Uhr eröffnet. (ct)

    Georg-Büchner-Anlage + Staatstheater | Fr, 15.09. bis So, 17.09. | Programm und Preise unter www.darmstädter-gespräch.de

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  • Foto: Nicolai Hildebrandt

    Ihr hattet ne harte Woche, hängt in den Seilen oder habt Langeweile? Wir haben da was für Euch: Doppelherz – mit der Kraft der zwei Brüder! Ihre Plattensammlung zählt zu den schärfsten der Stadt und das, was Benno und Robert Herz aus ihren Plattenhüllen ziehen, knallt mehr als jedes Tröpfchen, das Ihr in der Apotheke bekommt. Knaller-Mix aus 50er-Soul, 60er-Beat, 70er-Funk, Rock und Evergreens. Put on your dancing shoes! (mn)

    Centralstation (Lounge) | Fr, 15.09. | 22 Uhr | 5 €

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  • Foto: Frank Maedler

    Roger Willemsen weilt seit 2015 nicht mehr unter uns, der Roman „Wer wir waren“ ist sein Vermächtnis. Aus einer Zukunft heraus wird unsere Gegenwart betrachtet, die schönen wie unschönen Seiten. Gewohnt brillant analysiert Willemsen das Geflecht der Gegenwart mit nuanciertem Blick und melancholischem Tiefgang. Vorgetragen wird das unvollendete Werk von den Schauspielern Joachim Król und Barbara Auer. Texte von Eichendorff bis Donald Trump liest Gabriele Drechsel. Das Staatsorchester Darmstadt spielt Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, John Cage und John Adams. Horizonterweiternd! (susa)

    Staatstheater (Großes Haus) | Sa, 16.09. | 20 Uhr | 9 € bis 39,50 €

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  • Foto: Schlosskeller Darmstadt

    David Bastias & Marius Schmidt alias Splash Brothers traten als DJ-Duo in Sachen HipHop erstmals 2015 in der kuscheligen Rocky Bar der Goldenen Krone auf. Das machen sie auch weiterhin, mittlerweile sind sie aber auch oft anderweitig anzutreffen – so bei ihrer regelmäßigen Event-Reihe „Flava In Ya Ear“ im Schlosskeller. Gangster-Mucke und schnelle Beats findet man bei ihnen selten, sie bevorzugen „Old school Cuts, R’n’B Shit, Trap Beats, Soulection Sounds“ als groovigen Style. Gerade im Umfeld von Chez und Asphaltgold funzt das super. (obi)

    Schlosskeller | Sa, 16.09. | 23 Uhr | 5 €

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  • Foto: Sara Perovic

    Was Soft Grid auf ihrem Album „Corolla“ abliefern, klingt wie ein großes, organisches Improvisationswerk. Tatsächlich sind die verschachtelten und verschlungenen Songs höchst akkurat arrangiert. Theresa Stroetges (Golden Diskó Ship) und Jana Sotzko (Dropout Patrol) transformieren zusammen mit ihrem Schlagzeuger Sam Slater, der auch als Ambient-Produzent unterwegs ist, Synthesizer, Kraut, Noise-Rock, Breaks, arabische Melodien, Field Recordings und choralen Pop zu einem multiinstrumentalen, vertrackten Klangerlebnis. Hammer! (mn)

    Klingt wie: Can, Me Succeeds, Sonic Youth

    Oetinger Villa | Fr, 22.09. | 21 Uhr | 10 Euro

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  • Foto: HLMD

    Wer die „Lange Nacht der Sterne“ Anfang des Monats im ESOC-Kontrollzentrum verpasst hat, kann sich rund zwei Wochen später praktisch noch einmal dorthin beamen lassen. Beziehungsweise auf den Kometen, den die „Rosetta“-Sonde besucht hat. Im Rahmen der Sonderausstellung zu „Europas Kometenjäger“ gibt es im Landesmuseum exklusive Kuratoren-Rundgänge, das Krone-Slam-Team mit „Space Poems“ in der Gemäldegalerie sowie einen Auftritt des ESOC-Chorus und ein souliges Jazzkonzert von Annika Klar & Band in der Haupthalle. Nachts im Museum! (ct)

    Hessisches Landesmuseum Darmstadt | Sa, 23.09. | 19 bis 00 Uhr | 6 €

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  • Foto: Veranstalter

    Wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt, endet auch weitestgehend die Open-Air-Saison im atmosphärischen Weststadtcafé. Zur traditionellen Saisonabschlussparty kredenzen Thomas Hammann (Back2Live, Robert Johnson, Galerie Kurzweil) und Phonk D (Diggin In The Crates, Footjob) noch mal all das, was uns über den ganzen Sommer hinweg die Nächte dort versüßte: musikalische Perlen jenseits des Mainstream, quer durch alle Genres. Wer bereits zwischen 19 Uhr und 20 Uhr kommt, kriegt einen Prosecco für umme! Nebenbei sei angemerkt, dass es diesen Herbst leider keine Indoor-Veranstaltungen dort geben wird. (obi)

    Weststadtcafé | Sa, 23.09. | 19 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Galerie Kurzweil

    Wer sich fragt, was House-Music im Kern ausmacht, was sie eigentlich und wirklich ist, hat es leicht, eine Antwort zu finden: Denn die in Berlin lebende Cinthie spielt House im wahrsten Sinne des Wortes. Deutlich inspiriert vom House-Vibe der 1990er, pickt sie neue und alte Perlen auf. Das brachte der Label-Betreiberin auch schon Sets im szenebekannten „Boiler Room“-Format ein. Fresh, cool & deep, viele klassische Chord-Sounds, offene Offbeat-Hihats und vor allem eines: Groove. (dk)

    Klingt wie: Borrowed Identity, Marquis Hawkes

    Galerie Kurzweil | Sa, 23.09 | 23.59 Uhr | 8 €

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  • Foto: Centralstation Darmstadt

    Den Voodoo Jürgens kenne ich von Jan, dem anderen Rocky-Bar-DJ, der auch immer einfach das raushaut, worauf er gerade Bock hat. Zurecht, wie dieser Schlagobers-Schlager-Zombie mit seiner morbiden Orgel beweist, die aus jeder feinen Leich‘ eine fesche Kellerfete macht. Die Texte sind dialektbedingt so unverständlich wie die knisternden Party-Hits aus dem verstaubten Schrank. Aber kaum gehört, hat sich was festgebohrt und der frische Ohrwurm wird mitgegrölt. Des is leiwand! Hingehen statt verschmähen! (sf)

    Klingt wie: Wanda, Falco, Romano

    Centralstation (Halle) | Mo, 25.09. | 20.30 Uhr | 20 €

    Win! Win! Das P verlost 2 x 2 Tickets.

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  • Foto: Schlosskeller Darmstadt

    Der Herbst naht und damit ziehen die „laut und leise“-Konzerte bald wieder vom schönsten Innenstadt-Biergarten in den Schlosskeller. Davor spielt aber zum Abschluss noch dieses Trio vom anderen Ende der Welt (bei hoffentlich gutem Wetter) auf der Schlossbastion. 2005 haben sich die Geschwister Emily und Jesse Lubitz mit dem Violinisten Alex Burkoy zusammengetan und seitdem in Down Under den ein oder anderen viralen Hit gelandet (130 Millionen Youtube-Klicks!). Jetzt kommen sie mit Album Nummer fünf und bittersüßen Songs wieder nach Europa. (mn)

    Klingt wie: Lagerfeuerromantik unter Hainbuchen

    Schlossgarten | Di, 26.09. | 20.30 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: Jazzinstitut

    Die Original Dixieland Jass Band aus New Orleans nahm vor 100 Jahren eine Schellack-Platte auf – sie gilt als die (vermeintlich) erste Platte des damals neuen Genres Jazz. Aus diesem Grunde lautet das Thema des weltweit renommierten Jazzforums des Darmstädter Jazzinstituts diesmal schlicht und spannend: „Jazz @ 100“. Es geht um „verschobene Perspektiven der Jazzgeschichtsschreibung“ und das Für und Wider von Name-Dropping. Konferenz und Ausstellung finden im Literaturhaus, Konzerte in der Centralstation und der Bessunger Knabenschule statt. (obi)

    Jazzinstitut + weitere Locations | Do,