• Foto: Centralstation Darmstadt

    Schon im Juno schaffte es die Centralstation, trotz der Beschränkungen auf 100 Gäste pro Veranstaltung ein vielfältiges Kulturprogramm auf die Beine zu stellen. Den „Von 0 auf 100“-Juli eröffnet das Quartett Jazz Against The Machine inklusive Darmstädter Szenekind Philipp Rittmansperger. Die Kombo verknüpft Jazz und 90s-Rock zu einem ganz eigenen Sound und sorgte mit seiner gefeierten Version von Namensgeber Rage Against The Machines „Bombtrack“ auf Youtube für Furore (4,2 Millionen Aufrufe!). Tickets gibt’s nur vorab online! (lm)

    Klingt wie: Miles Davis trifft sich zu einer Jam-Session mit Radiohead, Soundgarden und Sepultura

    Centralstation (Saal) | Mi, 01.07. | 21 Uhr | 18 €

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  • Foto: Maximilian_Abrossimov

    Ausnahmsweise schielen wir an dieser Stelle etwas weiter über Darmstadt hinaus und blicken nach Rüsselsheim. Auf dem Gelände des ehemaligen Opelwerks (bis 2015 Austragungsort des fantastischen Phonopop-Festivals) präsentiert der örtliche Club „Das Rind“ ein coronakompatibles Kulturangebot in postindustrieller Kulisse. Theater, Kabarett und Comedy, Lesungen, Konzerte, was für Kinder. Einige Höhepunkte: Bernd Begemann & Gregor McEwan, Rainald Grebe, René Marik … 27 Veranstaltungen in fünf Wochen, volles Programm! (mn)

    Adamshof, Rüsselsheim | Mi, 01.07. bis So, 26.07. | Uhrzeiten, Eintritt und Infos: dasrind.de

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  • Foto: Tanja Heuser

    Kaltes Wasser, das um die Füße spritzt, der Duft von Sonnenmilch und Pommes, vergnügtes Kinderkreischen – schön, dass einige Freibäder wieder geöffnet haben! Worauf die meisten dieses Jahr dank Urlaubsabsage verzichten müssen, kann im örtlichen Schwimmbad nachgeholt werden. Im Coronajahr 2020 ist das für viele der Sommerurlaubsersatz. Das Wetter pass, also Badesachen an – und ab ins nächste Freibad! (gartl)

    Woog, Mühlchen, Mühltalbad (+ Freibäder der Region) | Juli und August 2020 | Eintritt unterschiedlich (Tickets vorab online unter darmstadt.de kaufen, bitte!)

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  • Foto: Oha Osthang

    Der Bau eines Besucherzentrums wirft Fragen zur Perspektive des experimentellen Kulturraums an der Mathildenhöhe auf. „Der Osthang war, ist, wird … gebaut, um zu bleiben?“ ist der Titel der jetzt ausgerufenen Zukunftswerkstatt, um Antworten zu finden. Debattiert werden soll ungezwungen und unkonventionell im Rahmen der Reihe „Kleiner Freitag“ – und auch im Kontext von regelmäßigen Veranstaltungen und Ausstellungen in der Main Hall. Was genau dort zu sehen ist, entscheide sich derzeit immer erst kurzfristig, bemerken die Verantwortlichen und verweisen daher auf aktuelle Ankündigungen im Netz. (mn)

    Osthang | ab Do, 02.07.: jeden Donnerstag | 19 bis 22 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Cem Tevetoglu

    Am ersten Donnerstag im Juli (in Darmstadt: „Heinerfest-Donnerstag“!) muss ich dieses Jahr ganz stark sein. Das Herz wird tonnenschwer bei dem Gedanken, dass ich heute eigentlich mit Rooki und Maladd in de Tete uff de Piazza abgefeiert hätte. Am Freitag dann Concrete Jungle (!) zugejubelt und zu DJ Markos Dance-Music abgehottet. Samstag: formidables Bedroomdisco-Programm. Sonntag: erst Candjane, dann Ease Up Ltd.! Und am Heinerfestmontag schließlich Blood Money und DJ Jacques Bubu zum Ausklang. Was ’n Brett! Aber – bis auf die Ubuntu-Kreativwerkstatt für Kinder am Sonntag von 15 bis 18 Uhr – leider nicht 2020. 2021 dafür dann umso doller! (ct)

    Stadtkirchplatz (zum Heinerfest) | nicht von Do, 02.07. bis Mo, 06.07.2020 … aber von Do, 01.07. bis Mo, 05.07.2021! | Eintritt frei

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  • Foto: Circus Waldoni

    Normalerweise präsentieren rund 40 Jugendliche einmal im Jahr ihre Kunststücke im Zirkuszelt des Kinder- und Jugendprojektes Waldoni in Eberstadt. Doch auch wenn die Manege seit Mitte März leer bleiben musste, hält das die jungen Artisten nicht auf: Das Ergebnis ist eine Online-Vorstellung, vollgepackt mit eigenen Erfahrungen in der jetzigen Situation, Training zu Hause und natürlich jeder Menge Spaß. Darüber hinaus könnt Ihr Euch in zahlreichen Info- und Nachmachvideos auf der Webseite selbst mal artistisch ausprobieren. (rina)

    Vor dem Laptop | 24/7 | Eintritt frei, Spende erwünscht: Soli-Tickets und Online-Varieté unter waldoni.de

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  • Foto: Phoenix The Devourer

    Raus aus der Fußgängerzone, rein in den Hinterhof. Auf einen Schlag versammelt das Hoff-Art eine ganze Reihe Musiker, die ihre Bühne sonst irgendwo im wuseligen Stadtbild finden. Fehlen darf bei der ersten Auflage des Festivals natürlich nicht ein absolutes Darmstädter Original: Phoenix The Devourer. Der Akustikbassist mit dem Karottenmikrofon ist mit seinen eigenwilligen (Cover-)Songs fester Bestandteil der Innenstadtszenerie. Auch dabei: der preisgekrönte Akkordeon-Spieler Victor Pribylov aus Mainz und viele mehr. (mn)

    Hoff-Art Theater (Hof) | Sa, 04.07. | 18 Uhr | 5 €

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  • Foto: Jan Ehlers

    Nicht das Tanzbein, sondern der Hammer wird derzeit in der Galerie Kurzweil geschwungen. Weil die Türen zu sind, wird der Club renoviert. Zwischen DJ-Kanzel und Thekenbereich wurde eine Wand eingerissen, ein alter Tresorraum geöffnet, ein zweiter Floor fertiggestellt und die Terrasse aufgefrischt. Gleichzeitig ist ein neues spannendes Format gestartet: „Insight Rave“. Zum Auftakt gab’s ein Set plus Interview von und mit Tausendsassa Ata Macias (Robert Johnson/Playhouse). Updates zu neuen Folgen gibt’s regelmäßig über Social Media. (mn)

    facebook.com/galeriekurzweil und instagram.com/rayvekurzweil | im Juli und August 2020 | Eintritt frei

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  • Foto: Jugendhof Bessunger Forst

    Das Team des Jugendhofs lädt sonntags zum Verweilen im Grünen ein. Die große Wiese bietet Platz für Picknicks und Hängematten. Serviert werden Kuchen, Gebäck, Kaffeespezialitäten sowie auch mal Frühstück und Herzhaftes. Allein das war in den vergangenen Wochen schon einen Ausflug in den Wald östlich von Darmstadt wert. In den kommenden Sommerwochen gibt’s zusätzlich zu Speis und Trank kleine musikalische Leckerbissen von Darmstädter Bands und DJs unter dem Banner „Schall und Freud“. Die süße Veranda-Bühne hat sich ja bereits beim Forst Festival der „Guten Stube“ bewährt. Schön! (mn)

    Mit dabei: Musik aus der Rille (05.07.), DJ Chromo (12.07.), Nic Demasow (19.07.), Denise Frey (26.07.), Early Late Night Show (02.08.), DJ Team Hahn vs. Jahr (09.08.), Topshake Soulknights (16.08.), Tausendsissi (23.08.), tba (30.08.)

    Jugendhof Bessunger Forst | ab So, 05.07.: jeden Sonntag ab 14.30 Uhr (Café ab 12 Uhr) | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Grafik: Veranstalter

    Dass beim Yoga nicht nur die Bewegungen, sondern auch die Umgebung wichtig ist, zeigt das Youga-Studio mit seinem neuen Projekt „Pop Up Yoga“. Immer dienstags wird um 18 Uhr auf den Social-Media-Kanälen der Veranstaltungsort veröffentlicht, dann heißt es nur noch: Matten einpacken, losfahren und vor Ort entspannen. Ihr lernt dabei Darmstadt ganz neu kennen und seid eingeladen, nach dem Kurs den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen. Hinzu kommt: Der Spendenerlös geht an einen guten Zweck. (rina)

    Pop-up-Locations in Darmstadt | Di, 07.07. bis Di, 25.08. | 19 bis 20 Uhr | Teilnahme auf Spendenbasis, Infos und Orte via Instagram + Facebook

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  • Foto: Verena Brüning

    Während „Der Abfall der Herzen“, sein 2018er Werk, nostalgisch in die 90er entführte, lenkt Thorsten Nagelschmidt mit Roman Nummer vier den Blick aufs Jetzt. „Arbeit“ ist ein rasantes Destillat aus Erzählsträngen rund um das turbulente Berliner Nachtleben. Der Coup: Die Protagonisten sind keine romantisierten DJs, Künstler oder Popstars, sondern Randfiguren. Taxifahrer, Türsteher, Sozialarbeiter, eine Kioskmitarbeiterin – „all jene, die nachts wach sind und ihren Job erledigen, während Studenten, Touristen und Raver feiern“. Spannend! (mn)

    Centralstation (Saal) | Di, 30.06. | 20 Uhr | 10 €

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  • Foto: Juliana Geovany

    Jedes Sommerwochenende einen (oder zwei) Happen Kultur! Diese Prämisse scheinen sich die Macher des Agora auf die Fahne geschrieben zu haben. Das Programm spannt den Bogen von Clowneskem und Kabarett über Krimilesung bis Livemusik (Groove, Singer-Songwriter, Bossa Nova, Jazz, Keltisches). Wir freuen uns auf – coronakompatible – laue Sommerabende auf der Open-Air-Bühne am Ostbahnhof! (ct)

    Klingt wie: Doris Friedmann, Kabbaratz, Groove Addiction Project, Andreas Ross, Juliana da Silva & Geovany da Silveira, Julakim, Mane, The Bossa Nova Duo, Jan Jansohn, Laurel’s Green

    
Agora | Fr, 10.07. bis Sa, 29.08. | 20 Uhr | Eintritt frei, Spenden willkommen (am 11.07. und 22.08.: 15 €)

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  • Foto: Eugène Delacroix

    Dieses Jahr wird der Sturm auf die Bastille etwas kleiner, coronageregelt, aber trotzdem charmant gefeiert. Neben Marianne et les Garçons tritt die Pariser Band Panamas (mit Mariannes Bruder Kamel) auf. Showgirl Aurora DeMeehl (klingt ja irgendwie auch französisch) ist mit ihrem Herrn Schmidt ebenfalls wieder dabei. Und da das alles von den Betreibern des Belleville veranstaltet wird, stehen für die Gäste auch ein entsprechend délicieux Menü, Crémant d’Alsace, französische Weine und Digestifs bereit … à votre santé! (ct + fg)

    Bessunger Jagdhof (am Jazzinstitut) | Di, 14.07. | ab 16 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Pierre Jarawan

    Eigentlich moderiert Finn Holitzka, der Hessen-Champion des Poetry Slam, den monatlichen Krone-Slam und hat in Offenbach gemeinsam mit Kollege Samuel Kramer seine eigene Show. Jetzt kommt er in die „CS“ – und liest für Bier! Was? Das Prinzip kommt aus Nürnberg und ist schnell erklärt: Die Gäste (also: Ihr!) bringen Texte mit – ob bizarre Kleinanzeigen, Eure Bachelorarbeit oder Tagebucheinträge – der Host und ein Stargast lesen sie vor. Wer einen Text einreicht, bekommt mit etwas Glück ein Freibier. Liest sich gut, oder? (lm)

    Centralstation (Saal) | Do, 16.07. | 20 Uhr | 8 €

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  • Foto: Hoff-Art Theater

    Der Pandemie-Schlaf ist beendet, das Ensemble von „Alles auf Anfang“ zurück im Hoff-Art. Improtheater läuft ohne Skript und Regie. Die Szenen entstehen aus Impulsen und Reaktionen auf die Mitspieler*innen. Beim „Impro-Jam“ (am 04.08.) treffen erfahrene Spieler*innen und Neulinge zusammen. Es ist aufregend, sich der Situation hinzugeben und gemeinsam eine Geschichte zu kreieren. Schau zu (auch bei der „Impro-Show“ am 28.08.), mach mit und finde vielleicht ein neues Hobby! (tl)

    Hoff-Art Theater (Hof, bei schlechtem Wetter drinnen) | Di, 04.08. (Impro-Jam) + Fr, 28.08. (Impro-Show) | 19.30 Uhr | Eintritt auf Spendenbasis (Jam) + 10 € (Show) – Platz bitte vorab reservieren unter info@allesaufanfang.eu.

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  • Foto: Just For Fun Varieté

    Staunen, lachen, Frischluft: Das „Just For Fun“ ist über ein Vierteljahrhundert alt und erstreckt sich 2020 mit neuen Formaten (unter anderem einem stadtweiten Straßentheater-Bringdienst) bis in den Dezember hinein. Den Anfang macht das „Just For Fun Varieté“. Internationale Künstler*innen, die sorgfältig ausgewählt wurden, kommen in den Innenhof der Knabenschule: Matthias Romir, kauziger Clown auf Rollschuhen, Zinzi und Evertjan, elegante und beeindruckende Hand-in-Hand-Akrobaten, sowie Goma, ein argentinischer Streetcomedian. Artistisch-witzisch! (tl)

    Bessunger Knabenschule (Innenhof) | Mi, 05.08. bis Sa, 08.08. | jeweils 18 und 20.30 Uhr | 18 €, Tickets unter justforfun-darmstadt.de

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  • Foto: Harriet Meyer

    Peter Rubel und Pedro Goncalves Crescenti haben sich mit ihrer Band International Music ein Denkmal gesetzt, stoßen nun jedoch mit ihrem neuen, alten Quartett – immerhin existieren The Düsseldorf Düsterboys länger – erneut in anschmiegsame Psych-Folk-Sphären vor. Eine spürbare, irdische Gravitation wird vermieden, die Düsterboys bleiben mit der Akustikgitarre in der Hand stets auf der Suche nach dem Unbekannten und einem intimen, ätherischen Drift. (fr)

    Klingt wie: Isolation Berlin, Die Heiterkeit, Die Sterne

    Centralstation (Saal) | Do, 06.08. | 21 Uhr | 19 €

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  • Foto: Dirty Flamingo

    Die Supergroup der Darmstädter Musikszene lässt sich nicht auf ein Genre festlegen: Funk, Pop, Rock, Soul … Hauptsache, es macht Spaß und ist nicht zu glatt! Die achtköpfige Gruppe wollte eigentlich schon im März beim Powwow Festival die Hallen der „CS“ zum Schwingen bringen, kurzfristig musste dieses aus bekannten Gründen abgesagt werden. Der neue Termin ist am 25. September. Bis es so weit ist, können wir dieses Solokonzert im August nutzen, um schon mal den Sitztanz zu üben – still sitzen wird bei dem Sound nämlich schwer! (lm)

    Klingt wie: Sly & The Family Stone

    Centralstation (Saal) | Fr, 14.08. | 21 Uhr | 17 €

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  • Foto: Thea Florea

    Es geht wieder beschwingt zu unter den schattigen Platanen des Bessunger Jagdhofs: Diesmal bereitet uns das Quartett der Frankfurter Schlagzeugerin Thea Florea mit Bernd Stoll am Saxofon, Ralf Cetto am Bass und Kathrin Zuborg an der Gitarre einen schönen Sommerabend. 2019 hat die Gruppe ihr zweites Album „Surreal Days“ veröffentlicht. Und während wir einen zur aktuellen Lage fast surreal normalen Abend verleben, versorgen uns Marianne und Klaus (Resto Belleville) mit ausgewählten Köstlichkeiten der französischen Küche. (lm)

    Klingt wie: Wayne Shorter und Jack DeJohnette

    Bessunger Jagdhof | So, 16.08. | 18 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Charlie Joe Doherty

    Die beiden Frankfurterinnen Paula Stenger und Jule Heidmann versprechen auf ihrer Facebook-Seite, unsere Seelen zu besänftigen. Und tatsächlich: Wenn man dem Zwiegesang der beiden Singer/Songwriterinnen zuhört, findet man sich bald auf einer angenehmen Harmoniewelle durch kalifornische Sonnenuntergänge surfend wieder. Ein bisschen bluesig, ein bisschen folkig, ein bisschen ätherisch … In aufreibenden Zeiten wie diesen vielleicht genau richtig – vor allem, wenn man sich ans andere Ende der Welt nur träumen kann. (lm)

    Klingt wie: Haim am Lagerfeuer

    Centralstation (Saal) | Mi, 19.08. | 19.30 Uhr | 10 €

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  • Foto: Sören Funk

    Aaah, dieser eine Abend im Jazzclüb am linken Seine-Ufer … er war so fantastique, so jolie, so gypsy … leicht wie der Sommerwind, aber voll Energie und reinigend wie ein Hitzegewitter. Danke, Nid de Poule, dass Ihr den wilden, wilden Sommer nach Darmstadt bringt, mit pumpenden Viertelakkorden, vorwärtsstrebenden Kontrabasslinien, virtuosen Gypsyswingsoli und Billes chansoneskem und doch ungezähmtem Gesang. Wird schwer, dazu nur im Sitzen zu tanzen! (ct)

    Klingt wie: Fred Alpi, Zaz, Carla Bruni

    Hoff-Art Theater (Hof) | Fr, 21.08. | 18 Uhr | 10 € (ermäßigt: 5 €)

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  • Foto: Bessunger Knabenschule

    Weil es im Gewölbekeller des Jazzinstituts wohl weiterhin zu eng sein wird, geht das Gastspiel in der Knabenschule weiter. Zum Start der Herbstsaison spielt ein echter Hochkaräter der Szene auf: „Selten seit Zappa waren Anarchie und Disziplin, Jazz und Rock so stimmig vereint”, lobte der Rolling Stone Sebastian Gramss‘ Band Underkarl. Mit ihren unkonventionellen Kompositionen fand die fünfköpfige Truppe um Kontrabass-Spieler Gramss sogar Eingang in die Lehrbücher für Jazz-Geschichte der Uni Weimar. Unbedingt Tickets im Vorfeld buchen! (mn)

    Bessunger Knabenschule (Halle) | Fr, 21.08 | 20.30 Uhr | 18 €

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  • Foto: Veranstalter

    Tanzen und Fahrradfahren verbinden geht nicht? Und ob! Auf Drahteseln geht es zum Tanzen auf Darmstadts schönsten Plätzen – gude Musik und gude Laune inklusive. In diesem Jahr steht die von der Centralstation veranstaltete Radparade im Zeichen des Solos, es gibt sie „mit der gebotenen Vorsicht und den nötigen Sicherheitsvorkehrungen.“ In zwei Swing-Solo-Workshops (am 14.07. und 04.08.) kann jeder, der seine Tanzkenntnisse vertiefen will oder einfach (noch) zwei linke Füße hat, die Schritte erlernen, bevor es wieder heißt: „Swing & Ride“. (gartl)

    Treffpunkt vor der Centralstation (im Carree) | Sa, 22.08. | Start: 14 Uhr | 5 €, Tickets unter centralstation-darmstadt.de

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  • Foto: Real Fiction Filme

    Es war einmal ein einfaches Grundnahrungsmittel, das zum Markenprodukt wurde: Brot. Harald Friedls Film „Brot – Das Wunder, das wir täglich essen“ bietet authentische Einblicke in die überaus unterschiedliche Herstellungsumstände – vom kleinen Handwerksbäcker bis zum Brotkonzern. Nach dem Film moderiert Will Schaumann das „Rex Filmgespräch“ mit Kathrin Goebel von der Hofgut Oberfeld Landwirtschaft AG, Michael Hofmann (Bäckerei Hofmann) und dem Publikum. Wird knusprig! (ct)

    Centralstation (Saal) | Fr, 28.08. | 20 Uhr | 10 € | Trailer

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  • Foto: Veranstalter

    Unser Flohmarktherz hat noch Hoffnung: Der „Flohannes“ Ende August kann vielleicht veranstaltet werden. Sicher ist das zwar nicht – laut der Organisatorinnen Alice und Birgit hängt alles „von den Auflagen der Behörden ab und, wie die Situation im August aussieht“. Sicher ist: Falls der Hinterhof-Flohmarkt steigen darf, wird die Anmeldung erst kurzfristig Mitte August möglich sein. Also warten wir ab, schlendern in Gedanken durch die Straßen, stöbern im Trödel, feilschen und freuen uns über Schnäppchen – natürlich alles mit dem nötigen Sicherheitsabstand. (gartl)

    Johannesviertel (Hinterhöfe) | (war geplant für) Sa, 29.08. -> VERLEGT AUF 2021! | 11 bis 17 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Das Amphitheater am Schuldorf Bergstraße ist jeden Sommer einer der Geheimtipps für romantische Dates und gemütliches Abendprogramm: Freiluftkino mit den schönsten Filmen der vergangenen zwölf Monate (manchmal auch ein Konzert oder Poetry Slam), dazu ein kühles Bier oder ein leckerer Wein und was zu naschen. Dieses Jahr bleibt die Freilichtbühne leider unbespielt – 2020 ist eben in weiten Teilen keine Romanze, sondern eher ein Drama. Wir spielen zu Hause Kino, richten den Beamer aufs Nachbarhaus – und freuen uns auf den Filmseher-Sommer 2021! (lm)

    Freilichtbühne Seeheim-Jugenheim | erst im Sommer 2021 wieder | Aktuelle Infos auf filmseher.de

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  • Foto: Jan Tinneberg on Unsplash

    Biologische Vielfalt, Naturschutz und Nachhaltigkeit: Die Klima- und Umweltaktionstage finden 2020 nicht stationär, sondern als Tour durchs „grüne Darmstadt“ statt. In einem dreiwöchigen Aktionszeitraum öffnen die Mitglieder des Umweltnetzwerks Darmstadt ihre Türen und zeigen interessierten Heiner*innen, was sie so alles machen. Auf einer Online-Karte unter umweltnetzwerk-darmstadt.de können rund 30 Vereine, Stiftungen, Unternehmen sowie städtische Einrichtungen lokalisiert und dann live und in (grüner) Farbe besucht werden. (lm)

    In ganz Darmstadt, alle Orte auf: umweltnetzwerk-darmstadt.de | Sa, 28.08. bis Fr, 18.09. | Eintritt frei

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  • Foto: BI Pro Bürgerpark

    Nicht einfach nur dagegen, sondern in erster Linie dafür: Die Initiative Pro Bürgerpark setzt sich zwar gegen dessen Bebauung mit rund 48 Wohnhäusern ein, gleichzeitig aber auch für einen belebten, bespielten, bunten Park! In Kooperation mit dem Bezirksverein Martinsviertel wurden diverse Veranstaltungen wie eine Bürger*innenversammlung mit Live-Musik und Info-Spaziergang (30.08., 11 bis 12 Uhr), eine Foto-Ausstellung mit Wettbewerb und Preisverleihung (01. bis 19.09.) und ein Kerb-Gottesdienst (13.09.) geplant. (lm)

    Bürgerpark, nördliches Martinsviertel | So, 30.08. bis Sa, 19.09. | Eintritt frei

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  • Grafik: Marc Steven

    Bedenken, Kulturveranstaltungen zu besuchen? Mit „Darmstadt_Speakers“ kommt die Kultur zu Euch! Das Projekt will zeigen, dass unsere Kulturschaffenden etwas zu sagen haben, das sich jenseits von Schwarz und Weiß bewegt und mit künstlerischen Mitteln ein buntes Spektrum schafft. Denn die momentan viel diskutierten Themen „Grenzen“ und „Freiheit“ sind alles andere als eindimensional. Zu sehen sind über fünf Abende verteilt 30 Künstler*innen aus Theater, Musik, Comedy und Tanz – musikalisch begleitet und filmisch dokumentiert. (tl)

    Friedensplatz (Mo, 31.08.) + Marktplatz (Di, 01.09.) + Friedensplatz (Mi, 02.09.) + Theater Moller Haus, Treppe (Do, 03.09.) + Riegerplatz (Fr, 04.09.) | 17 bis 18.15 Uhr | Die Hut-Gage geht komplett an die Künstler*innen.

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  • Foto: Amtlich das Festival

    Nach der coronabedingten Absage des „Volk im Schloss“-Festivals haben sich die Veranstalter kurz gesammelt – und dann in Windeseile eine den aktuellen Gegebenheiten angepasste Alternative organisiert: Das mehrwöchige Open-Air am Groß-Gerauer Landratsamt bietet ein amtlich abwechslungsreiches Programm von Rock und Pop über Kabarett und Theater bis Zauberei. Und der „Goldene Hirsch“ macht das Ganze auch noch rischdisch leggä! (ct)

    Klingt (unter anderem) wie: Frollein Smilla (Sa, 05.09.), Thomas Freitag (Di, 08.09. + Do, 10.09.), Elfmorgen (Sa, 12.09.) und The Chain (Sa, 19.09.)

    Wiese am Landratsamt Groß-Gerau | noch bis Sa, 19.09. | 14 bis 20 €, Programm unter: facebook.com/amtlichdasfestival

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  • Grafik: Schlachthof Wiesbaden

    Ein halbes Jahr ging nix, jetzt dürfen 250 Gäste in die sonst das Zehnfache fassende Halle des Schlachthofs Wiesbaden, die coronakonform bestuhlt ist. Auf dem Programm stehen feine Termine. Darunter: Thees Uhlmann kommt, um „Songs & Stories“ vorzutragen (Mi, 02.09.). Die Pink-Floyd-Tribute-Band Interstellar Overdrive spielt gleich zweifach (Fr, 04.09. + Sa, 05.09.). Ebenfalls für einen Doppeltermin auf der Bühne stehen Philipp Köster und Jens Kirschneck aus der „11 Freunde“-Redaktion mit Fußball-Anekdoten (Mo, 21.09. + Di, 22.09.). (mn)

    Update: Nach dem Vebot von Veranstaltungen in Wiesbaden mit mehr als 50 Personen hat der Schlachthof aufgrund seines sorgfältigen Hygienekonzeptes eine Sondergenehmigung erhalten und kann sein Programm wie geplant durchführen. Viel Spaß!

    Schlachthof Wiesbaden (Halle) | ab Mi, 02.09. | weitere Infos: schlachthof-wiesbaden.de

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  • Foto: Verena Schneider

    Die Kulturschaffenden und Künstler*innen unserer Stadt leiden ganz besonders unter den Corona-Einschränkungen. Das Projekt „Nah*einander“ will ihnen trotz ausgefallener Veranstaltungen und Ausstellungen eine Plattform bieten – jeden Freitag werden seit Juli auf kultur-digitalstadt.de Interviews aus der Serie „Zwiegespräche: Kunst und Digitalisierung in Zeiten der Krise“ veröffentlicht und Statements aus diesen in einer sich entwickelnden Installation auf dem Gelände des Osthangs verarbeitet. (lm)

    Osthang + online unter kultur-digitalstadt.de | noch bis Oktober 2020 | Eintritt frei

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  • Foto: Deutsches Polen Institut

    Diese Verbindung ist stabil: Programmkino Rex und Deutsches Polen-Institut kooperieren auch in diesen schwierigen Zeiten. Aus Anlass der Präsentation des aktuellen Jahrbuchs Polen 2020, das die jüngsten Erfolge der polnischen Wirtschaft dokumentiert und feiert, wird der Film „Die Schuld“ gezeigt – laut Instituts-Pressemann Andrzej Kaluza „der wichtigste polnische Film der 1990er-Jahre, der wie kein anderer Polens Transformationszeit [während der Globalisierung] porträtiert“. (ct)

    Programmkino Rex | Do, 03.09. | 20.15 Uhr | 7 €

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  • Foto: Seebrücke Darmstadt

    Ihr habt sicher schon mal den Hashtag #LeaveNoOneBehind in sozialen Medien oder im Stadtbild wahrgenommen. Dahinter stecken Menschenrechtsvereine wie Borderline-Europe oder Seebrücke, die sich um das Schicksal von Geflüchteten, die menschenunwürdigen Verhältnisse in den Lagern rund ums Mittelmeer und die Kriminalisierung der Seenotrettung kümmern. Diese Ausstellung zeigt auf Plakaten, in Videos und Audio-Beiträgen das Schicksal der Flüchtlinge und die Arbeit der Vereine hautnah. (obi)

    Osthang | Do, 03.09. bis So, 06.09. | Do + Fr: 18 bis 22 Uhr, Sa + So: 16 bis 22 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Auf den Spuren amerikanischer Folk-, Blues- und Countrymusik kreieren Candyjane ihren ganz eigenen High-Lonesome-Sound – teils mit traditionellen Songs, teils mit Eigenkompositionen, die sehnsüchtige Wasserschnecken besingen oder von alltäglichen Fußangeln und schwarzen Löchern handeln, von Ungeziefer und erloschener Liebe. Westerngitarre, Gesang, Lapsteel Guitar, Kontrabass und Cajon erzeugen sehnsuchtsvolle Schwingungen, die lakonischen Songtexte tun ihr Übriges. Bisweilen gehen auch schon mal die Pferde mit den Candyjanes durch. Gut so! (ct)

    Hoff-Art Theater (Hof) | Fr, 04.09. | 18 Uhr | 10 €

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  • Foto: Theater im Pädagog

    Hüseyin Aslan und Necmi Erkadas sind für Darmstädter Musikfreund*innen keine Unbekannten. Gemeinsam basteln sie als „Hane“ entspannt-experimentelle Klänge, die irgendwo zwischen Pop, Jazz und Weltmusik herumklettern und zum Zuhören, Träumen und Sinnieren einladen. Während die Musiker auf der Freilichtbühne am Theater im Pädagog improvisieren, schlemmt Ihr vor der Bühne (schon ab 19 Uhr) leckeres Barbecue, genießt einen feinen Wein oder ein lokales Anker Bier. So, wie sich das für einen lauen Spätsommerabend eben gehört. (lm)

    Theatergarten am Pädagog | Fr, 04.09. | 20 Uhr | Eintritt frei, Hut geht rum

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  • Foto: Agora

    Das kollektive Wohn-Kultur-Projekt am Ostbahnhof lädt auch im September zu Konzerten mit Künstlern aus aller Welt. Bis zum 18.09. soll – wenn das Wetter mitspielt – die Bühne weiterhin unter freiem Himmel stehen. Zu hören gibt’s Abwechslungsreiches: New Orleans Jazz, Americana, Kammermusik aus dem Nahen Osten, eine Offene Bühne und am 26.09. – als Highlight zum Abschluss – eine afrikanische Tanzaufführung von und mit Ange Kodro Aoussou von der Elfenbeinküste und Florent Nikiema aus Burkina Faso. (mn)

    Agora | ab Fr, 04.09. | 20 Uhr | Eintritt frei, Spenden willkommen (außer 26.09.: 12 €)

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  • Foto: Veranstalter

    Gut, dass die Figurentheatertage traditionell unter freiem Himmel stattfinden: So kann ihnen Corona (hoffentlich!) nicht allzu viel anhaben. Auf zwei unterschiedlichen Bühnen wird ein Wochenende lang ein abwechslungsreiches Programm – Freitagabend hauptsächlich für Erwachsene, Samstag für Jung und Alt und Sonntag vor allem für Kinder und Familien – geboten. Zu Gast am Bauwagenplatz Klabauta sind diesmal auch drei Kompagnien aus Frankreich. Aufgrund der beschränkten Zuschauerzahlen sind Reservierungen sinnvoll. (lm)

    Weidenweg am Bauwagenplatz Klabauta, Kranichstein | Fr, 04.09. bis So, 06.09. | Fr: ab 18 Uhr + Sa: ab 14.30 Uhr + So: ab 14 Uhr | 5 €, bis 1,40 Meter Körpergröße: Eintritt frei

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  • Foto: Sean Benesh on Unsplash

    Eigentlich hätte es auf dem Fahrradaktionstag 2020 einiges zu feiern gegeben – viele neue und/oder sanierte Radwege lassen das Heiner’sche Radfahrherz gerade höher schlagen. Pandemiebedingt findet die Bikeparty zwar nur im Herzen und auf der Straße statt, Anlass für eine Cargobike Roadshow (mit Hygienekonzept, versteht sich!) ist das aber allemal: Besucher*innen können zwölf verschiedene Elektro-Cargobikes ausprobieren und sich beraten lassen – oder sich an einem Stand der Stadt zum Thema Nahmobilität informieren. (lm)

    Marktplatz | So, 06.09. | 11 bis 16 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Magnus Bergstroem

    Die gebürtige Kielerin Eva Kruse lebt seit einigen Jahren auf einer kleinen idyllischen Insel vor den Toren Göteborgs. Das gibt ihr sicher die nötige Ruhe, sich auf ihre Kompositionen zu fokussieren. Die Jazz-Bassistin und Preisträgerin des renommierten Echo-Preises spielte schon mit Größen wie Nils Landgren und Bugge Wesseltoft. Die erste Live-Aufführung ihres neuen Albums „New Legend“ findet vor der malerischen Kulisse des barocken Bessunger Kavalierhauses (Jazzinstitut Darmstadt) unter freiem Himmel statt. (obi)

    Klingt wie: Nils Landgren, Bugge Wesseltoft, Nils Petter Molvær

    Bessunger Jagdhof (Platz vor dem Jazzinstitut) | Fr, 11.09. | 20 Uhr | 19,80 Euro (nur 100 Plätze)

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  • Foto: Okeykat on Unsplash

    Wenn wir Glück haben und es die Corona-Bestimmungen erlauben, ist in Darmstadt bald wieder Zeit für regionale Selfmade-Kultur vom Feinsten. Die Premiere des Marktes der schönen Dinge steht an – und damit Gelegenheit, jede Menge handgemachte Unikate zu ergattern. Wer das Stöbern und Entdecken kreativer DIY-Talente liebt und außerdem noch Platz im Regal hat für das ein oder andere neue Lieblingsteil, ist hier genau richtig. Hoffen wir, dass es etwas wird mit dem Markt der Kreativen und notieren den Termin schon mal ganz optimistisch im Kalender. (gartl)

    Riegerplatz | Sa, 12.09. | 11 bis 20 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Marta Kacprzak

    Seit einiger Zeit hört man zunehmend mehr Klaviermusik im Indie-Bereich. Klassisch ausgebildete Pianist*innen widmen sich im Geiste eines Erik Satie sanften Pop-Harmonien: mehr oder weniger minimalistisch, mehr oder weniger elektronisch verfremdet, mal Moll, mal Dur. Die gebürtige Polin Hania Rani ist eine solche Pianistin, die auf ihrem neuen Album mit Gastmusikern auch Vocals, Bass und Drums einbindet. Das ist ungeheuer spannend und intensiv – und live sicher ein Erlebnis. (obi)

    Klingt wie: Martin Kohlstedt, Nils Frahm, Hauschka, Gonzales

    Centralstation (Saal) | Sa, 12.09. | 20 Uhr | 25 € (begrenzt auf 100 Plätze)

    Win! Win!1 x 2 Tickets

    Riegerplatz | Sa, 12.09. | 11 bis 20 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Sergio Alves Santos on Unsplash

    Die Centralstation macht aus der Not das Beste: eine coronataugliche Bar mit vielen Sitzgelegenheiten, stimmungsvoller Atmo und Musik zum Verweilen und Entspannen. Wilde Tanzveranstaltungen bleiben leider weiterhin verboten. Wenn es draußen kälter wird, bietet die „Jumbo“-Bar in der Halle (auch als „Aftershow-Barty“ nach einem Konzertbesuch im Saal zwei Etagen drüber) die beste Alternative zum heimischen Sofa-Sitzen und Glotze-Guggen. Im September legen auf: DJ Kemal (Sa, 12.09.), Soundclowns (Sa, 19.09.) und Paul MG & Da Silva (Sa, 26.09.). (obi)

    Centralstation (Halle) | Sa, 12.09. + 19.09. + 26.09. | 21 Uhr | Eintritt frei

    Win! Win!1 x 2 Tickets

    Riegerplatz | Sa, 12.09. | 11 bis 20 Uhr | Eintritt frei

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  • Grafik: Hochschule Darmstadt

    Ob Radlerin, Autofahrer, Bahnfahrender oder passionierte Passantin: Das Thema Mobilität bewegt (auch die Gemüter). 40 Jahre, nachdem die Heiner die Osttangente abgebogen haben, diskutieren sie über verlängerte Trams und urbane Seilbahnen. Wie „Stadt und Region – gemeinsam mobil“ sein können, darüber reden unter anderem OB Partsch, Roßdorfs Bürgermeisterin Sprößler und die Hamburger Mobilitätsbloggerin Katja Diehl. Die Anfahrt zum 2. Dialog-Forum der h_da entfällt dank Corona: Die Diskussion wird live gestreamt – und Ihr könnt Fragen per Chat beisteuern. (ct)

    h-da.de/dialog-forum | Do, 17.09. | 18 Uhr | Teilnahme kostenlos

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  • Foto: Das Moped

    Die Animalistics beweisen mal wieder ein ausgezeichnetes Händchen für aufstrebende, deutschsprachige Popmusik. Dieses Mal im Lichtkegel: Das Moped mit ihren nostalgischen Funk-Synth-Hits voller Dampf und Glitzer. Mit dem kürzlich erschienenem Debütalbum meistern sie das Kunststück, inmitten gleißender Synth-Architekturen und energischem Power-Pop Augenblicke zart-ehrlicher Zerbrechlichkeit zu zünden. Als Special geht es unter den freien Himmel – bestuhlt und mit freier Platzwahl. (fr)

    Klingt wie: Bilderbuch, Von Wegen Lisbeth, Echt

    Foyerterrasse des Staatstheaters Darmstadt (bei schlechtem Wetter: Foyer des Großen Hauses) | Fr, 18.09. | 19 Uhr | 16 €

    Win! Win! 1 x 2 Tickets

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  • Foto: Christina Marx

    Premiere im Atelier Siegele: Der schmucke Kreativraum an der Rosenhöhe, sonst ein zentraler Wirkungsort der Darmstädter Sezession, wird erstmals zur Konzertbühne. Zum Auftakt spielt Marie Takahashi, deren Vita Studienaufenthalte und Engagements in Japan, Frankreich und hierzulande vereint. Derzeit lässt sich die versierte Violinistin in Berlin von der dortigen Free-Improv-Szene inspirieren. In Darmstadt präsentiert sie ihr Können open air, im Garten des Ateliers, in Begleitung von Bassist Georg Wolf und Schlagzeuger Detlef Kraft. (mn)

    Atelier Siegele | Sa, 19.09. | 18 Uhr | Eintritt frei, Spenden willkommen

    Win! Win! 1 x 2 Tickets

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  • Foto: Ease Up Ltd.

    Über Darmstadts Stadtgrenzen hinaus bekannt, vermengt die vielköpfige Band – samt Bläsern – Reggae, Rocksteady, Dancehall und Ska zu einem Powerdrink der Tanzextase. Jamaikanischer Flair im Uptempo-Bereich. Im Gepäck: neue Songs vom hoffentlich bald erscheinenden zweiten Album der Band! Typisch Ease Up Ltd. sind (häufig französische) Texte, die von Liebe und Solidarität handeln, vor Gesellschaftskritik nicht zurückschrecken, verbunden mit positiven, sehr tanzbaren Vibes. „Better must come“! (ct)

    Centralstation (Saal) | Sa, 19.09. | 20 Uhr | 12 € (begrenzt auf 100 Plätze)

    Win! Win! 1 x 2 Tickets

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  • Foto: Kerstin Scheffer-Bradl

    Künstlerisches Schaffen in vielfältiger Form lässt sich an den zwei Tagen der offenen Ateliers ganz nah erleben. Hinter 50 Türen und Toren in ganz Südhessen warten Werke aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Mixed Media, Textiles, Skulpturen, Glasobjekte und Schmuck auf Freunde der Bildenden Kunst. Aus Darmstadt nehmen zehn Künstler an der beliebten Veranstaltung des Kultursommer-Programms teil, unter anderem das Atelier Süd, „Adelung33“, das Kreativforum Eberstadt und Eva Leitschuh. (gartl)

    Darmstadt und Umgebung | Sa, 19.09. + So, 20.09. | Eintritt frei, Orte und Zeiten: kultursommer-suedhessen.de/tage-der-offenen-ateliers

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  • Foto: Dominik Gruszczyk

    Die elfte Auflage des Jazzherbst-Festivals ist Jürgen Wuchner gewidmet. Der geniale Darmstädter Kontrabassist ist am 01. Mai 2020 verstorben. So steht auch das Abschlusskonzert am Samstag unter dem Titel „Serendipity“ ganz im Zeichen von Wuchners Werk. Auf der Bühne: einige langjährige Wegbegleiter und Freunde. Zum Auftakt hingegen versammelt Anke Schimpf ein Best-of der aktuellen Darmstädter Szene. Ebenso Teil des Programms sind Größen wie Uli Partheil (mit Jugend-Weltmusik-Orchester), das Shannon Barnett Quartett, Achim Kaufmann und das Kaluza Quartett um die junge Berliner Altsaxophonistin Anna Kaluza. Sollte das Wetter keine Open-Air-Konzerte zulassen, wird in die Halle ausgewichen. (mn)

    Bessunger Knabenschule (Hof oder Halle) | Do, 24.09. bis Sa, 26.09. | 20 Uhr (Do), 19 Uhr (Fr + Sa) | 15 bis 20 € (jeweils nur 60 Plätze in der Halle, 100 Plätze im Hof)

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  • Foto: Markus Werner

    Die „Gute Stube“ bekommt Corona-Asyl in der Centralstation. Es wäre auch besonders schade gewesen, hätte dieses Konzerthighlight abgesagt werden müssen. Der brillante Pianist John Kameel Farah spielte schon in der Elbphilharmonie und mit dem Kammerorchester Berlin. Für seine atmosphärische Musik nutzt er neben einem klassischen Flügel auch Synthesizer und Computer, arbeitet also auch gerne mit elektronischen Effekten. Seine Kompositionen vereinen zeitgenössische und mittelöstliche Musik. Oder wie er sagt: „Baroque-Middle-Eastern-Cyberpunk“. (obi)

    Centralstation (Saal) | So, 27.09. | 20.15 Uhr | 10 € (begrenzt auf 100 Plätze)

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  • Foto: Unsplash

    „Frohes Fest an alle Muslime, die in diesen Tagen das Opferfest feiern!“, schallt es aus dem Radio. Häh …? Jetzt bin ich doch tatsächlich auf der Frequenz von RadaR (Radio Darmstadt) gelandet. Die Sendungen sind fernab des Mainstream – und genau deshalb hörenswert! Mal erinnern sie an den Deutschlandfunk, mal an einen durchgeknallten Piratensender. Mehr als 100 ehrenamtliche Redakteur*innen produzieren das Programm an sieben Tagen die Woche und kommen dabei auf gut 300 Stunden Liveprogramm pro Monat. Es gibt italienische, afghanische, polnische, russische oder spanische Sendungen mit Muttersprachlern als Moderatoren und landestypischer Musik. Macht Laune! (kgb)

    Klingt wie: „Spaghetti in Action“, „Zungenakrobaten“, Lokale Themen, „MUNDO-Weltmusik“

    RadaR (= Radio Darmstadt), on air: auf UKW 103,4 MHz im Regionalbereich, über DAB+ südhessenweit und als Webradio über Internetstream weltweit | 7 Tage die Woche | radiodarmstadt.de

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  • Foto: Eduardo Andrade Unsplash

    Sie hat sich bewährt: die „Live!Jazz“-Reihe, die Rhythmus und gut gelaunte Hochkultur in Darmstadts evangelische Innenstadtkirche bringt. Trotz Corona soll das Programm weitergehen, neben einem Lyrik-und-Jazz-Abend sind neun Konzerte geplant. Wie immer gibt es dabei viel Gelegenheit zum Fingerschnipsen und Fußwippen. Den Auftakt macht Caro Trischler & Band (23.09.), deren leise Töne Soul, Jazz, Country und brasilianische Klänge vereinen. Um die Corona-Bestimmungen einhalten zu können, wird die Anzahl der Plätze kontrolliert.(gartl)

    Stadtkirche | Mi, 23.09. (bis Sa, 14.11.) | 19.30 Uhr | 15 €

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  • Foto: Verantalter

    Das Virus, dessen Name hier aus Redundanzgründen nicht fallen soll, hat so einiges bewirkt: Clubsterben, Existenzängste und die Verschiebung der Kultur in den digitalen Raum. Diesen Digitalbeschleuniger nimmt das „PAD 01“ auf und zeigt Performance-Stücke mit digitalen Mitteln wie Virtual Reality oder Videokunst. Genauso reflektiert das Festival künstlerisch über Digitalität selbst. Außergewöhnlich, dass es dieser Tage mit einem so reichen Programm online und offline stattfinden kann! (tl)

    Im Netz: performingarts.digital, im real life: Staatstheater Darmstadt, Centralstation, 806qm, Kuppelkirche St. Ludwig, Earlstreet 25 | Mi, 30.09. bis So, 04.10. | je 8 bis 15 €

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  • Foto: Showmaker

    Auf dem Gelände des ehemaligen Freibads in Pfungstadt gibt’s kurzfristig doch ein kunterbuntes Kulturprogramm. An vier langen Wochenenden (jeweils Donnerstag bis Sonntag) sind insgesamt über 30 Programmpunkte angekündigt. Konzerte, Cooles für Kids, Varieté, Akrobatik, Comedy – plus Lichtinstallationen, Leckeres von Foodtrucks und „beste Pfungstädter Luft“. Die Plätze auf dem sonst 2.000 Personen fassenden Festivalgelände sind deutlich begrenzt. Um eines der 250 Tickets pro Veranstaltung zu ergattern, empfiehlt sich der Vorverkauf. (mn)

    Ehemaliges Freibad, Pfungstadt | Do, 17.09. bis So, 04.10. | Uhrzeiten und Eintritt: phungo.de

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  • Foto: Veranstalter

    Unter dem Motto #KeinGradWeiter ruft das Global Strike Bündnis Darmstadt gemeinsam mit Fridays for Future und vielen weiteren Klima-Initiativen zum globalen Generalstreik auf: Mit einer (pandemie-gerechten) Kundgebung in der Innenstadt und Zubringer-Fahrrad-Demos ab Eberstadt und Arheilgen (Start: 9 Uhr) soll auch bei uns an die fortschreitende Klimakrise und ihre Folgen erinnert werden. 38 Grad in Sibirien und der brennende Amazonas-Regenwald sind mehr als Grund genug, die Maske einzupacken und hinzugehen. (lm)

    Karolinenplatz + rund ums Schloss | Fr, 25.09. | 12 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Veranstalter

    Durch Darmstadt spazieren und dabei Poesie lauschen – klingt nach Lustwandelei und 19. Jahrhundert? Klingt vor allen Dingen schön! Mithilfe des eigenen Smartphones führt dieses Distanzexperiment an die sprechenden Plätze der Innenstadt, und zwar per QR-Codes. Nach dem Scannen dieser können Flaneure sich die Gedichte der Darmstädter Autorin Ingrid Walter von Schauspielerin Nadja Soukup vorlesen lassen – an bekannten und unbekannten Orten in der Innenstadt. So entsteht ein „Poesie-Code von Darmstadt“. (lm)

    Am Georg-Büchner-Platz + Luisenplatz + Marktplatz + vorm Staatsarchiv + im Herrngarten + am Einhornbrunnen | noch bis So, 25.10. | Eintritt frei (nur Handy zum Scannen der QR-Codes nötig)

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  • Foto: Jeremy Yap on Unsplash

    Online-Termine sind für das bundesweite Filmfestival der Generationen auch in Pandemie-Zeiten keine Alternative. Denn ein wichtiger Punkt dieser soziokulturellen Veranstaltungsreihe ist der moderierte Austausch zwischen den Besuchern verschiedener Generationen und Kulturen. Nach der Filmvorführung wird mit lokalen Expert*innen über den demografischen Wandel, Integration oder Klimawandel gesprochen – je nach Inhalt des Gezeigten. Die einzelnen Filme für Darmstadt findet Ihr online unter mehrgenerationenhaus-darmstadt.de. (rina)

    Mehrgenerationenhaus / Mütterzentrum | Do, 01. + 08. + 15. + bis 22.10. | 19 Uhr | Eintritt frei, verbindliche Anmeldung bis Montag vor der Filmvorführung unter schreib.ans@mgh-da.de

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  • Foto: Veranstalter

    Nur zwei Alben konnten Renft (auch als Klaus Renft Combo bekannt) Mitte der 70er veröffentlichen, bevor sie mit systemkritischer Rockmusik im Visier der DDR-Staatsführung landeten. 1975 folgte dann das Verbot der Band – nachdem Versuche, die aufkeimende, vitale Szene ideologisch zu vereinnahmen, gescheitert waren. Das Momentum der Subkultur und deren Relevanz für die gesellschaftlichen Umbrüche im SED-Staat war jedoch nicht aufzuhalten. Lebendiger Vortrag des Musikwissenschaftlers Dr. Lothar Jahn entlang vieler Hörbeispiele, Bilder und Videos. (mn)

    Bessunger Knabenschule (Halle) | Fr, 02.10. | 20 Uhr | 10 €

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  • Foto: Jo Henker

    Auf 221 von insgesamt 806 Quadratmetern des studentischen Kulturbetriebes herrscht freitags und samstags wieder Barbetrieb. Ausspannen, Freunde treffen, Anstoßen mit spritzigen Cocktails – all das geht hier wieder (unter den aktuellen Beschränkungen). Perlendes Pils, neue Drinks und das ein oder andere Special warten auf die, die mal raus müssen, die Lust auf Loungemusik und Abendstimmung haben – wenigstens ein bisschen. (gartl)

    806qm (221qm) | ab Fr, 02.10. (außer 03.10.): jeden Fr + Sa | 19 Uhr | Eintritt frei!

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  • Foto: Veranstalter

    Do fraan mer uns awwer gonz doll! Trotz der Absage des 70. Heinerfests ehren der Heimatverein Darmstädter Heiner zusammen mit der Hessischen Spielgemeinschaft und dem Kikeriki Theater drei Vertreter der (süd-)hessischen Mundart auch in diesem Jahr mit ihrem „Spirwes“. Vergeben werden ein Anerkennungspreis, ein Künstlerpreis und der Preis der Jury. Durch das Programm babbelt sich Kikeriki-Heiner Florian Harz, mit dabei sind auch Aurora DeMeehl und Jazz-Musigg gibt’s vom Steffen Stütz Trio. Training für die Lachmuskeln garantiert! (rina)

    Staatstheater (Großes Haus) | So, 04.10. | 11 Uhr | Eintritt frei, Karten müssen vorab an der Theaterkasse oder unter staatstheater-darmstadt.de bestellt werden.

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  • Foto: Christoph Rau

    Die Darmstädter Schriftstellerin Luise Büchner gilt als Pionierin der Frauenbewegung. Schon im 19. Jahrhundert verschrieb sie sich der Emanzipation. Plötzlich protestierten – allen Widerständen trotzend – neu entstandene Frauenvereine für bessere Berufs- und Erwerbschancen. Beim Rundgang der Darmstädter Geschichtswerkstatt erfahren (nicht nur) Geschichts-Nerds Hintergründiges über das Engagement Luise Büchners und die ersten berufstätigen Heinerinnen. (ame)

    Ballonplatz (Treffpunkt) | So, 04.10. | 14 bis 16.15 Uhr | 6 €

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  • Foto: Steven Haberland

    Die Musikrichtung Jazz entstand um 1900 in den USA und hat ihre Wurzeln in der Tanzmusik der europäischen Einwanderer sowie in Gospel und Spirituals der Sklavenarbeiter aus den Südstaaten. Die Live-Konzerte namhafter Jazzmusiker in der Stadtkirche zeugen in diesem Herbst von der Anziehungskraft dieses besonderen Musikgenres – so auch beim Spiel des preisgekrönten österreichischen Jazzpianisten David Helbock und seinen Kollegen Andreas Borger und Johannes Bär. Das Trio gastiert mit Klavier, Saxofon, Tuba und mystischen Klängen in Darmstadt. (gartl)

    Evangelische Stadtkirche | So, 04.10. (Jazz-Reihe läuft noch bis Sa, 14.11.) | 19.30 Uhr | 15 €

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  • Foto: Filmfestival Weiterstadt

    Ein Muss für alle Cinema-Enthusiasten: Das „Woodstock des Kurzfilms“ im Braunshardter Tännchen in Weiterstadt lockt jedes Jahr mit einzigartigen Streifen aus aller Welt und vielem mehr rund um originelle und kreative Filmformate. Das 44. Weiterstädter Filmfest hat Mitte August in eingeschränkter Form stattgefunden. Wer es coronabedingt verpasst hat oder einfach nicht genug bekommen kann, sollte sich diese Nachlese mit den Festival-Highlights nicht entgehen lassen! (ame)

    Centralstation (Saal) | Fr, 09.10. | 19.30 Uhr | 13 €

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  • Foto: Design + Gestaltung

    Auf geht’s zum Stöbern und Entdecken: Als „Künstlertage“ in Darmstadt veranstaltet die Galerie Forum im Festsaal der Orangerie die Messe „Design + Gestaltung“. Ganz nach dem Prinzip „schöner leben mit schönen Dingen“ präsentieren und verkaufen rund 60 Künstler und Kunsthandwerker aus ganz Deutschland ihre Werke. Von Schmuck über Malerei, Porzellan und Grafik bis Holz, Glaskunst, Textiles oder Metall und Stein findet Ihr hier Eure neuen individuellen zeitgenössischen Lieblingsstücke. (rina)

    Orangerie | Sa, 10.10. + So, 11.10. | 11 bis 18 Uhr | 3 €

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  • Foto: Jan Ehlers

    Extravagant und stilvoll präsentiert sich die Travestiekünstlerin Aurora DeMeehl bereits seit gefühlt immer in Darmstadt. Modefans können jetzt in entspannter Atmosphäre bei Prosecco und Kuchen auch ein bisschen Glamour schnuppern: Aurora führt Euch in die neuesten Trends ein und liefert umfassende Stilberatung zu Eurem Outfit. Auch untereinander seid Ihr zum Beraten und Kleidertauschen eingeladen (also unbedingt ein oder zwei Kleidungsstücke zum Tauschen mitbringen!). (ame)

    Prinz-Emil-Schlösschen (Saal) | So, 11.10. | 16 Uhr | 10 €

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  • Foto: MAW

    Erfrischend unkonventionelle Bands finden diesen Monat ihren Weg in die Kulturinstitution am Cityring. Dafür verantwortlich: Benjamin Bascom. Den kennen örtliche Fans knertziger Musik bestimmt noch als umtriebigen Klangtüftler und Teil der Darmstädter Cut-And-Paste-Sound-Combo FNFN. Electronica-Trip-Hop gibt’s am 12.10. von MAW aus Leipzig, mit den experimentellen Religion Elastique im Vorprogramm. Auch cool: Jake Shane am 19.10. (erinnert an The Tallest Man on Earth) und am 26.10. das skurril-rockige Ben Wood Inferno. (mn)

    Goldene Krone (Kneipe) | Mo, 12. + 19. + 26.10. | 21 Uhr | Eintritt frei (Spenden erwünscht)

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  • Foto: Lucid Void

    Spätestens seit Bands wie Okta Logue und Wright ist das facettenreiche Genre Psychedelic in Darmstadt omnipräsent. Das Quartett Lucid Void passt da mit seiner fantastischen Debüt-EP „SAAT“ („Black Box“-Interview in der P-September-Ausgabe) bestens rein. Ihr hypnotischer Sound erinnert an Größen wie Can und Kyuss. Mal treibend, mal spacig, mal opulent, mal verträumt. Die Releaseparty im 806qm fiel wegen Corona leider aus, daher ist die Freude auf dieses Konzert umso größer. (obi)

    Klingt wie: Brant Bjork, Colour Haze, Tangerine Dream

    Centralstation (Saal) | Do, 15.10. | 20 Uhr | 11 €

    Win! Win! 1 x 2 Tickets

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  • Foto: Stefan Postius

    Das Talent wurde ihm in die Wiege gelegt: 1969 erblickt Aly Keïta in Abidjan als Teil einer ivorischen Musikerfamilie das Licht der Welt. Im Studium widmete er sich dem Balafon – einem westafrikanischen Instrument, das dem Xylofon ähnelt, jedoch um schwingende Resonanzkörper ergänzt ist. Heute gilt Aly Keïta als Meister seines Fachs. Im multiinstrumentellen Zusammenspiel mit Jan Galega Brönnimann (Bass, Klarinette, Saxofon et al.) und Lucas Niggli (Schlagzeug, Perkussion) schwingt sich der Jazz-Weltmusik-Sound zu einem schillernd-hypnotischen Erlebnis auf. (mn)

    Bessunger Knabenschule (Halle) | Fr, 16.10. | 20.30 Uhr | 18 €

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  • Foto: Blood Money

    Fünf gestandene, saugute Darmstädter Musiker gründen eine „Tribute to“-Band, obwohl sie so was eigentlich nie machen wollten. Warum? Weil die gemeinsame Liebe zu Tom Waits‘ Œuvre stärker war. Und weil Sänger Bill die Songs – von „Downtown Train“ über „Clap Hands“ bis „Waltzing Mathilda“ (!) – in einer so betörenden Intensität singt, dass man zwischen Gänsehaut, Rührung und Euphorie hin- und hergeworfen wird. Da findet jede verlorene Seele zurück nach Hause. Oder sieht zumindest Licht am Ende des Tunnels. (ct)

    Klingt wie: Bill Brown, Daniel Malkmus, Idris Colaker, Wendelin Hejny und Wolfram Cuntz

    Hoff-Art Theater (Hof) | Sa, 17.10. | 18 bis 20 Uhr | 10 €

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  • Foto: Wolfgang Fuhrmannek HLMD

    So ein unglückliches Jubiläumsjahr fürs Landesmuseum (200 Jahre) und das UNESCO-Welterbe Grube Messel (25 Jahre)! Doch kein Grund zu verzagen, trotz allem wird mit einer gemeinsamen Ausstellung gefeiert, die sich der Entdeckung eines ganz speziellen Exemplars des Urpferds widmet: Nach 30 Jahren Grabungen kam dieses 2015 zum ersten Mal in einem vollständigen Skelett zu Tage. Der 48 Millionen Jahre alte Fund wurde mit neuesten digitalen Techniken untersucht, rekonstruiert und animiert. Fossilien ganz lebendig! (lm)

    Hessisches Landesmuseum Darmstadt (HLMD) | noch bis 25.04.2021, Führungen: So, 18.10. um 14 Uhr + Mi, 28.10. um 18.30 Uhr | 6 € (mit Führung: 8 €)

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  • Foto: Jojo Mayer

    Das Konzert findet nicht statt und befindet sich in Verschiebung. Über einen neuen Termin informieren wir Euch, sobald dieser vom Veranstalter bekannt gegeben wurde.

    Seit jeher gilt es als Königsdisziplin, rhythmisch vertrackte Electronic-Genres wie Drum’n’Bass, Jungle oder Dubstep instrumental zu imitieren. Gerade die Schlagzeug-Parts im Uptempo sind hohe Kunst. Der Wahl-New-Yorker Jojo Mayer ist so einer, der das Drumset beherrscht. Mit seiner Band Nerve zelebriert er mit Drums, Bass und Synthies seit knapp 25 Jahren die Umwandlung vermeintlich elektronischer Genres in ein rein instrumentales Derivat. Ziemlich atemberaubend. (obi)

    Klingt wie: Aphex Twin, Squarepusher, Goldie, Skream, Red Snapper, Brandt Brauer Frick

    Centralstation (Halle) | Mi, 21.10. | 20 Uhr | 28,60 €

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  • Foto: Adey Sweden

    Die 11. Darmstädter Tage der Fotografie laufen seit Mitte September unter dem Motto „Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie“. Das Festival stellt an mehreren Orten der Stadt internationale zeitgenössische Fotokunst aus und gilt als bedeutende Position innerhalb der Szene. 49 KünstlerInnen fordern uns auf, neue Perspektiven einzunehmen, denn ihre Arbeiten setzen sich mit brisanten Themen unserer Zeit kritisch und humorvoll auseinander. Höhepunkt ist die Festivalwoche mit Merck-Preis-Verleihung, einem Symposium, zwei Vernissagen und mehr. (jhi)

    Centralstation + Designhaus + Institut Mathildenhöhe + Stadtraum | Fr, 23.10. bis So, 01.11. | Alle Programmpunkte und Informationen: dtdf.de

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  • Foto: Tess Wiley

    Musiker von Tess Wiley bis Biber Hermann positionieren sich mit traditionellen und modernen Folk-Klängen politisch. Mit Coversongs von Bob Dylan und Co. sowie eigenen Stücken soll ein Zeichen für Antirassismus, Solidarität und Gerechtigkeit in den aufgewühlten USA gesetzt werden. Das musikalische Programm wird ergänzt um Texte des Darmstädter Musikjournalisten und Amerika-Kenners Thomas Waldherr, der in diesen aktuelle Missstände unter Donald Trump verarbeitet und als Moderator durch den Abend führt. (ame)

    Auch mit dabei: Vanessa Novak, Wolf Schubert-K und viele weitere

    Bessunger Knabenschule (Halle) | Sa, 24.10. | 20 Uhr | 18 €

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  • Foto: Maike Rosa Vogel

    Es bedarf einer markanten Stimme, um sich dem ewig gleichen Sound deutschsprachiger Singer/Songwriter zu entheben. Maike Rosa Vogel hat eine solche: Ihr leicht angerauter Sprechgesang und vor allem ihre Intonation erinnern ein bisschen an Rio Reiser und Sven Regener (mit dem sie schon zusammenarbeitete). Auch die Kompositionen ähneln bisweilen Regeners Band Element of Crime, was ja wahrlich nicht die schlechteste aller Referenzen ist. Alles in allem richtig gute deutschsprachige Musik ohne Allüren. (obi)

    Centralstation (Saal) | Di, 27.10. | 20 Uhr | 14 €

    Win! Win! 1 x 2 Tickets

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  • Foto: Nils Heck

    „Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht“ – so heißt das literarische Debüt der ehemaligen Top-Ten-Tennisspielerin Andrea Petković. Jetzt schreibt die auch noch? Überrascht eigentlich niemanden, der in Corona-Zeiten die Gründung ihres „Racquet Book Club“ verfolgt hat. Im Saal der CS liest die Darmstädterin nun aus ihrem Buch, in dem sie mit ehrlichen Erzählungen die Brücke zwischen Sport und Literatur schlägt, ohne klassisch autobiografisch daherzukommen. Moderiert wird die Lesung von Martin-Maria Schwarz von „hr2-kultur“. (lm)

    Centralstation (Saal) | Mi, 28.10. | 19.30 Uhr | 10 €

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  • Foto: Topshake Soulknights

    Die ersten beiden Ausgaben waren unglaublich gut, die dritte wird’s bestimmt auch! Bei „We need Soul!“ legen wechselnde Gast-DJs aus Hamburg, Mönchengladbach, Köln, Düsseldorf, Stuttgart und Frankfurt herzerwärmenden Soul auf – und auch die topshakenden Gastgeber Weige + Marcus K. steuern rare 60s und 70s Soul, R’n’B und Funk auf Vinyl bei. Feuertonne, vegetarische/vegane Eintöpfe und ein superentspanntes Publikum komplettieren die Wohlfühlatmosphäre unter freiem Himmel. (ct)

    Bessunger Knabenschule (Hof) | Sa, 31.10. | 18 bis 22 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht

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  • Foto: Veranstalter

    Was kommt danach? Mit dem Theaterlabor können alle ihre Post-Corona-Zukunft als Kunstwerk gestalten. In E-Seminaren werden künstlerische Statements gesammelt und mithilfe von Künstler*innen aus den Genres Video, Theater und Musik verdichtet. Nach dem Upload wird die Zeitkapsel im Dezember im Garten des Theater Moller Hauses vergraben – von Oberbürgermeister und Kulturdezernent Jochen Partsch höchstpersönlich. (tl)

    Hier anmelden: zukunftslab.online | den ganzen Oktober und November 2020 über | Teilnahme kostenlos

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  • Foto: Jeremy Yap on Unsplash

    Ein „sehr großartiges Programm“ rund um queere Filme versprechen die Filmfest-Veranstalter aus Weiterstadt in diesem Jahr – vorausgesetzt natürlich, das mehrtägige Event ist unter den dann herrschenden Coronaregeln realisierbar. Wenn alles klappt, steht jetzt schon fest: Aufgrund beschränkter Kinoplätze gibt es mit dem Kommunalen Kino in Weiterstadt, dem Lichtblick Kinotreff in Mörfelden-Walldorf und dem Programmkino Rex in Darmstadt drei Spielstätten. Dann mal: Licht aus und Film ab! (gartl)

    Kommunales Kino Weiterstadt (+ Lichtblick Mörfelden-Walldorf + Rex Darmstadt) | Mi, 21.10. bis Mi, 04.11.| Programm und Ticket-Vorverkauf: queer-weiterstadt.de

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  • Foto: Discovery Art Fair

    Von Malerei, Zeichnung und Fotokunst über Skulptur und Installation bis zu Mixed-Media-Arbeiten und Urban Art – Frankfurts Messe für zeitgenössische Kunst lädt zum vielfältigen Entdecken. Der Fokus der großen Schau liegt auch bei der dritten Auflage auf Werken junger Künstler. Angekündigt sind knapp 100 Galeristen und Aussteller, die auf großzügiger, luftiger Fläche zum Dialog und Diskurs sowie Sichten und Kaufen animieren. Empfohlen wird, Tickets online zu buchen, da die maximale Besucherzahl begrenzt ist. (mn)

    Messe Frankfurt | Fr, 30.10. bis So, 01.11. | Fr + Sa: 11 bis 20 Uhr + So: 11 bis 18 Uhr | 20 € (inklusive Katalog) | Infos: discoveryartfair.com

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