• Plakat: Jazzinstitut Darmstadt

    Der US-amerikanische Fotograf William Claxton reiste 1960 gemeinsam mit dem Musikjournalisten und -produzenten Joachim Ernst Berendt quer durch die Vereinigten Staaten und suchte in den Clubs der Jazzmetropolen New Orleans, Chicago, St. Louis und New York Motive für seine Schwarz-Weiß-Fotoporträts. Die Fotografien geben den lebensfreudigen, pulsierenden, aber auch tiefsinnigen Lebensstil der Jazzmusiker der damaligen Zeit authentisch wieder. Mit der Ausstellung „Clickin’ with Clax“ widmet das Jazzinstitut dem bekannten Fotografen eine Hommage. (jhi)

    Jazzinstitut | ab Mo, 08.03. (bis 30.04.) | Mo + Di + Do: 10 bis 17 Uhr, Fr: 10 bis 14 Uhr | Eintritt frei, Voranmeldung über jazz@jazzinstitut.de oder (06151) 963700 erforderlich

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  • Foto: Unwort Bilder e.V.

    „Corona-Diktatur“ und „Rückführungspatenschaften“: Gleich zwei „Unwörter des Jahres“ verkündete die sprachkritische Jury für 2020 – und forderte die Kreativität der neun Darmstädter Unwort-Fotografen so besonders heraus. Das Ergebnis: sehr sehenswert. Die individuellen fotografischen Arbeiten sind dieses Jahr nicht nur eindringlich, sondern auch in ihrer Präsentation beeindruckend. Gedruckt in übergroßem Format, ausgestellt unter freiem Himmel und für alle zugänglich – eine gelungene Inszenierung von Kunst als Diskursgeber. (mn)

    Georg-Büchner-Platz | noch bis So, 18.04. | 24/7 zugänglich | Eintritt frei, Details: unwort-bilder.de

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  • Foto: Esi Grünhagen auf Pixabay

    Wir begeben uns tief in die vielfältige Darmstädter Metal-Szene. Junge und alte Bands des diversen Genres kommen zu Wort. All Will Know, Beculted, Dead Beat, Kallögena, Pentastone und Fallen Tyrant berichten darüber, was die Szene bewegt, welche Veranstaltungsorte für sie wichtig sind und wie sich der Metal-Sound in den letzten 40 Jahren verändert hat. Der P-Podcast „Parole P“ liefert – jeweils zur Monatsmitte – neue, spannende Einblicke in die Darmstädter Kulturszene. Hier kommen Kulturschaffende und Künstler:innen aus der Stadt zu Wort und berichten, was sie gerade bewegt. (sg)

    Online auf p-stadtkultur.de/parole-p und bei gängigen Streaming-Anbietern | ab Mo, 15.03. | kostenfrei

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  • Foto: Nikolai Marcinowski

    Neben dem Hashtag #saytheirnames (zum rassistischen Attentat in Hanau) taucht auch immer öfter der Hashtag #everynamecounts auf. Dieser bezieht sich auf ein Projekt der Arolsen Archives (Arolsen bei Kassel) – mit dem Ziel, allen Verfolgten des Nationalsozialismus ein digitales Denkmal zu errichten. Eine Mammutaufgabe, denn es geht um die Schicksale von zirka 17,5 Millionen Menschen. Das Ziel: 2025 sollen alle Namen und Dokumente online stehen. Die Besonderheit: Wir alle können interaktiv helfen, dieses Ziel zu erreichen. (obi)

    Details unter: enc.arolsen-archives.org/ueber-everynamecounts | auch im April 2021 | 24/7 zugänglich | Jetzt mitmachen!

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  • Foto: Nouki Ehlers, nouki.co

    In Zeiten der Pandemie und „Suboptimalität“ brauchen wir verlässliche Quellen der Freude – Auroras „Corona-tion TV“ auf Facebook ist seit März 2020 so eine. Mittlerweile, nach 200 (!) Sendungen, zwar nur noch montags und donnerstags, aber konzeptuell bieten Aurora DeMeehl und Herr Schmidt weiterhin reichlich: mal sinnvolle, mal schön sinnfreie Plaudereien, Gimmicks, Musikperlen und Infoschnipsel. Das ist wirklich Trash-Travestie-Entertainment auf entzückendstem Niveau. Frei nach Auroras Maximen „Shit the Wall on“ und „Dance the Frust away“. (obi)

    Aurora DeMeehl auf Facebook | Do, 01.04. + Mo, 05.04. … immer montags und donnerstags | ab 20.15 Uhr | Eintritt frei, Spende erwünscht

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  • Foto: Aaron Burden on unsplash

    Keine Lust mehr auf die immer gleichen Spaziergänge durchs eigene Viertel oder den nächstgelegenen Wald? Ende Februar wurde im Süden von Kranichstein ein Wildbienen- und Eidechsenlehrpfad eröffnet. Kinder wie Erwachsene entdecken wenige Fußminuten von der Straßenbahnhaltestelle Borsdorffstraße „viele kleine Wunder der Stadtnatur“, Schulklassen können unterwegs spannende Aufgaben lösen. Einen Übersichtsplan mit allen Stationen und mehr Infos gibt es online auf darmstadt.bund.net. (lm)

    Bertha-von-Suttner-Anlage, Kranichstein | auch im April 2021 | 24/7 zugänglich | Eintritt frei

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  • Foto: Ubuntu

    Die neue „Galerie Ubuntu“ möchte mit monatlich wechselnden Ausstellungen Raum für Künstler:innen und den Austausch zwischen ihnen schaffen. Gespräche über Schwerpunktthemen wie „Künstlerträume“, „Klimawandel“ oder „Menschenrechte“ sollen den Zugang zur Kunst für alle ermöglichen. Dies ist – nach Ende November 2020 – der zweite Versuch der Eröffnung, natürlich unter Einhaltung der aktuellen Vorgaben. (lm + ct)

    Ubuntu (Stammhaus, Mollerstraße 28) | geplant: ab Do, 01.04. | Do + Fr: 14 bis 19 Uhr und Sa: 11 bis 15 Uhr | Eintritt frei; Besuch spontan oder nach Voranmeldung möglich.

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  • Grafik: Bezirksverein Martinsviertel e.V.

    Seit 2001 versteckt der Bezirksverein Martinsviertel (BVM) jedes Jahr die Osternester auf den Wiesen vor der Gaststätte Fohlenhof am Bürgerpark. Auch dieses Jahr findet die große Suche für Kinder zwischen drei und acht Jahren statt, diesmal an der – nicht weit entfernten – Grillhütte des BVM mit mehr Platz, Abstand und Masken. Gefüllt mit Eiern, Süßem und anderen Kleinigkeiten eines Darmstädter Biomarkts, einer Backstube und einer Apotheke warten die bunten Nester am Ostersonntag darauf, gefunden zu werden. (sms)

    Grillhütte des Bezirksvereins Martinsviertel (Kastanienallee 17) | So, 04.04. | 11 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Transit Theater Forum e.V.
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    Der Tod gehört zum Leben dazu. Und trotzdem verdrängen wir die Auseinandersetzung mit diesem sensiblen Thema weitestgehend. Corona jedoch verschärft das Bewusstsein von Verlust und Trauer. Es scheint, als wäre die Beschäftigung mit Leben und Tod in der Gesellschaft greifbarer und präsenter geworden. Die 8. interaktive Ausstellung „leben-aus-gestorben“ widmet sich der Thematik und findet einen zeitgemäßen, eigenen, achtsamen Umgang – auch in einem veränderten Status quo. (jhi)

    Ehemalige Feuerbestattungshalle am Waldfriedhof Darmstadt | wieder geplant ab So, 04.04. (bis Dezember: jeden ersten Sonntag im Monat) | 11 bis 16 Uhr | Eintritt frei, Details unter: lebenausgestorben.de

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  • Foto: Benjamin Weber

    Mit „Darmstadt bildet Banden“ zeigen Kulturschaffende bereits seit Beginn des zweiten Lockdowns Kreativität in der Pandemie. Seit Anfang des Jahres gibt es am „Banden-Mittwoch“ kulturellen Input auf Youtube, seit Kurzem auch auf Facebook. Nun stellen wöchentlich wechselnd unter anderem das Theater Transit, das Kunstforum der TU Darmstadt, der Konzertchor Darmstadt und das Theater „die stromer“ in einem aktuell verfügbaren Schaufenster des Luisencenters aus und bringen Kultur so auch wieder analog in die Innenstadt. (sms)

    Schaufenster am Luisencenter (+ Youtube-Kanal #darmstadtbildetbanden) | jeden Mittwoch neu: Mi, 07.04. + 14.04. + 21.04. + 28.04. | 24/7 sichtbar | Eintritt frei

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  • Foto: Oliver Oettli

    Neue Musik als Genre mit akademischem Touch hat in Darmstadt eine lange Tradition. Zwei Institute zeugen davon: das Internationale Musikinstitut („Darmstädter Ferienkurse“) und das Institut für Neue Musik und Musikerziehung. Letzteres lädt zur 74. Frühjahrstagung an vier Tagen – diesmal natürlich nur online. Unter dem Topic „Verflechtungen II. Musik und Sprache in der Gegenwart“ werden unter anderem „mit den Mitteln der elektronischen Musik die Elemente der Wortsprache in Grafik, Klang und Bewegung zu transformieren versucht.“ Keine leichte Kost, aber spannend. (obi)

    Online auf neue-musik.org | Mi, 07.04. bis Sa, 10.04. | ab 16 Uhr: Vorträge, ab 18 Uhr: Diskussionen, ab 20 Uhr: Konzerte | Eintritt frei, Programm und Zugangsinformationen: neue-musik.org

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  • Foto: Karwath+Todisko

    Ausgangspunkt des aktuelles Werks der Darmstädter Künstlerin Karwath + Todisko ist die Geburt ihres Vaters als „Kriegskind“ im Jahr 1943. Mittels Reduktion und Kombination von Architekturfotografien aus dessen Nachkriegsbiografie nähert sie sich einer Charakteranalyse ihrer Elterngeneration, die von „Vorratsanhäufung und Archivierungswut“ geprägt sei. Die abstrakten Collagen waren 2020 bereits in Offenbach zu sehen, nun werden sie im Rahmen einer Residence im Atelierhaus LEW 1 in sehr freien Formaten öffentlich weiterentwickelt. Ein Video der Künstlerin mit Eindrücken findet Ihr hier.(mn)

    LEW 1 (von außen) + online unter kultur-digitalstadt.de | Do, 08.04. bis So, 18.04. | Eintritt frei

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  • Foto: Jürgen Volkmann

    Luise Volkmann beeindrucke durch „ihre intensive Auseinandersetzung mit den afroamerikanischen Wurzeln und Konventionen des Jazz“, so die Jury des Kathrin-Preises 2021. Die junge Saxofonistin arbeitet im Rahmen ihrer Darmstädter Werkstattresidenz nicht nur eine Konzert-Performance mit ihrem zehnköpfigen Ensemble aus. Sie recherchiert auch in den Archiven des Jazzinstituts zu Sun Ra, der afrikanischen Diaspora sowie der gesellschaftspolitischen Wirkung von Musik. Spannend! Zu sehen und hören sein werden die Früchte dieser Spurensuche bei der virtuellen Abschlussveranstaltung aus der Knabenschule. (mn)

    Link zum Livestream: jazzinstitut.de | Residenz: So, 11.04. bis Sa, 17.04.; Konzert: Sa, 17.04. um 20 Uhr | Eintritt frei

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  • Grafik: Veranstalter

    Mit dem Sommersemester startet im April auch eine digitale Veranstaltungsreihe zu diskriminierenden Ideologien und Praktiken in alltäglichen Räumen: Am 14.04. geht es um antiasiatischen und antimuslimischen Rassismus in den Medien, am 28.04. unter dem Stichwort „Schule“ um Rassismus gegen Menschen afrikanischer Herkunft sowie Antisemitismus. Veranstaltet wird die Reihe vom Projekt „Vielfalt bildet!“ der TU Darmstadt, alle Events werden von ShaNon Bobinger moderiert. Weitere Termine folgen im Mai und im Juni. (lm)

    TU Darmstadt via Zoom | Mi, 14.04. und Mi, 28.04. | 18.30 bis 20 Uhr | Teilnahme kostenlos

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  • Foto: Thomas Kurek

    Der P-Podcast „Parole P“ liefert – jeweils zur Monatsmitte – neue, spannende Einblicke in die Darmstädter Kulturszene. Hier kommen Kulturschaffende und Künstler*innen aus der Stadt zu Wort und berichten, was sie gerade bewegt. Diesen Monat im Gespräch: Josko Joketovic. Der Gitarrist erzählt im Interview von der Gründung seiner neuen Band The Bad Sugar Rush. Zusammen mit Sänger René Hofmann (Wight), Drummer Peter Zettl (Besidos) und Bassist Minyeong Fischer (What The Funk) kreiert Josko einen lauten, souligen und bluesigen Rocksound, der durch Mark und Bein geht. Dazu kommen funkige Halftime-Grooves, die zum Kopfnicken anregen. (mn + sg)

    Online auf p-stadtkultur.de/parole-p und bei gängigen Streaming-Anbietern | ab Do, 15.04. | kostenfrei

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  • Grafik: Fashion Revolution Week

    Wer stellt unsere Kleidung unter welchen Bedingungen her – und welche Verantwortung tragen dafür wir Konsumierende, die Unternehmen und die Politik? Und wie wirkt sich die Pandemie durch einbehaltene Löhne, Union Busting und die Vernichtung neu produzierter Ware auf die Modeindustrie und deren Arbeitsbedingungen aus? Diese und weitere Fragen werden bei der Fashion Revolution Week 2021 thematisiert, diesmal pandemiekonform mit Online-Veranstaltungen und kontaktlosen Aktionen wie etwa Kleidertauschstangen in der Stadt oder einem konsumkritischen Stadtrundgang. (lm)

    Online-Anmeldung via epn-hessen.de/veranstaltungen/frw21 | Mo, 19.04. bis So, 25.04. | Teilnahme kostenlos

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  • Foto: Katrin Hauf on unsplash

    Brennnessel, Spitzwegerich und Giersch: Dass diese Kräuter, die man mit wachem Blick auf jedem zweiten Spaziergang rund um Darmstadt in der Natur entdecken kann, kein Unkraut, sondern sogar essbar sind, wissen mittlerweile die meisten. Doch es gibt noch viel mehr davon! Bei einer Kräuterwanderung durch die Eberstädter Streuobstwiesen können Erwachsene so einiges über bekannte und weniger bekannte Wald- und Wiesenkräuter und deren Verwendung in Küche und Heilkunde lernen. (lm)

    Streuobstwiesenzentrum (Steckenbornweg 65) | Mi, 28.04. | 17 bis 19 Uhr | 10 €; Anmeldung unter zentrum@streuobstwiesen-eberstadt.de erforderlich

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  • Foto: Maurice Ramirez

    Bei „T-Talk – Tanzgespräche des Hessischen Staatsballetts“ werden jeden Monat im Livestream Topics aus dem Bereich Tanz behandelt. Zum Thema „Inklusion“ spricht Marc Brew über seine Arbeit. Brew ist seit über 20 Jahren in Großbritannien und international als Tänzer, Choreograf, Regisseur, Lehrer und Speaker erfolgreich und sitzt selbst im Rollstuhl. Vergangene T-Talks können ebenfalls online angeschaut werden. (sms)

    Webseite des Staatstheaters Darmstadt + Youtube-Kanal des Hessischen Staatsballets | Do, 29.04. | 19 Uhr | Eintritt frei

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  • Foto: Tama66/Pixabay

    Bei Redaktionsschluss war lediglich die Idee geboren: Warum nicht einen pandemiekompatiblen „Tanz in den Mai 2021“ veranstalten? Am besten alle Darmstädter Clubs zusammen: Centralstation, 806qm, Weststadtcafé, Galerie Kurzweil, Uppercut, Krone, Schlosskeller, Hoff-Art, TIP, Roßdörfer Biergarten, Huckebein … In jeder Location ein DJ-Set, per Livestream (als Zoom-Konferenz?) live in die Wohn- und Tanzzimmer dieser Stadt übertragen. Technisch alles machbar. Organisatorisch bestimmt auch! (ct)

    Klingt wie: „Dancing in the streamlight“

    Livestream aus Darmstadts Clubs | Fr, 30.04. | ab 17 Uhr | Line-up, Soli-Ticket-Kauf + Link zum Stream: centralstation-darmstadt.de

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