Grafik: Umfrage-Auswertung
Grafik: Umfrage-Auswertung

Ihr solltet uns die Meinung geigen – und fast 500 haben es getan. Das hilft uns sehr, weil wir uns immer weiter verbessern wollen. Das geht aber nur in der Interaktion mit unserem kostbarsten Gut: der Leserschaft. Daher ein großer Dank an alle Teilnehmer.

Der Großteil der Umfrage liegt uns nun anhand von Statistik-Diagrammen (kleiner Auszug: Abbildungen) und Leserkommentaren vor. Sie bestätigen unsere Arbeit in den meisten Bereichen. Das freut uns natürlich sehr, weil wir ja auch oft ein bisschen experimentieren. Ein Leser fasste schön zusammen: „Bei Euch ist alles irgendwie ,anders’, aber das passt gerade zum P-Style!“

Auch einige wichtige Fragen habt Ihr uns im Trend klar beantwortet: a) Der Partyamt-Veranstaltungskalender im Mittelteil soll bleiben; b) unsere Schriftgröße ist okay so; die Cover sind spitze; c) alle Rubriken haben ihre Leser, keine ist überflüssig … und eigentlich wollt Ihr eh von allem lieber mehr als weniger (besonders von „Favoriten“ und „Kommen & Gehen“).

Es zeigen sich aber auch Bereiche, in denen wir uns verbessern oder ganz neu aufstellen müssen: zum Beispiel in unserer Webpräsenz, die immer mehr, aber immer noch zu wenig wahrgenommen wird, obwohl wir dort ergänzend und vor allem tagesaktuell auf Geschehnisse reagieren können (keine Sorge: Das gedruckte P-Magazin bleibt die Lokomotive). Neue Pläne gibt es aber schon.

Häufiger wurde angemerkt, das Heft würde „stinken“. Obwohl wir natürlich mit mineralöl- und kobaldfreien Farben auf Basis nachwachsender Rohstoffe drucken lassen – aber unser schönes Recycling-Offsetpapier saugt leider sehr viel Farbe auf. Doch es gibt eine gute Nachricht: Unsere Druckerei hat sich gerade eine hypermoderne Druckmaschine mit integrierter LED-Trocknung zugelegt. Das P wird also künftig schon beim Drucken getrocknet, was die Ausdünstungen maßgeblich reduziert.

Die Auswertung war vor allem amüsant, wenn Ihr in den offenen Antwortfeldern Tacheles mit uns geredet habt: „Bisschen weniger Dings … dafür mehr Bums“. Da wurde uns viel Honig um den Bart geschmiert, was uns – obwohl wir das öffentlich nie zugeben würden – das Herz sehr erwärmt hat: „Ihr seid der Schlüssel zum Herzen dieser auf Anhieb nicht ganz einfachen Stadt“, war so eine wunderbare Lobhudelei.

Einige Themen polarisierten mit sehr konträren Meinungen: „mehr vegan/weniger vegan“, „mehr Lilien/weniger Lilien“, „mehr Kolumnen/weniger Kolumnen“…

Aber es gab auch konkrete Kritik, viele Verbesserungsvorschläge und wunderbare Ideen: „Kolumnen und Artikel von/über die Deppen, die man auf der Straße sieht, so um 2:00 nachts.“ oder „Lustvolleres Layout der Lese-Rubrik.“ Vieles davon werden wir mit der Zeit aufgreifen und umsetzen.

Auch über Darmstadt selbst habt Ihr in aller Kürze geurteilt und fühlt Euch im großen Ganzen recht wohl – zumal als derzeitiger Bundesligist („nie mehr 2. Liga“). Aber manches nervt („Verkehr“) oder fehlt („gescheiter Fluss“) – und vor allem meist genannt: Das „kriselnde Nachtleben“ bringt Euch um den … besser: zu viel Schlaf. Darüber berichten auch wir ja immer wieder kritisch, sehen aber einige Hoffnungsschimmer am Horizont und werden Euch rechtzeitig informieren.

Abschließend die schönste Antwort auf unsere Frage „Was braucht Darmstadt?“: „Mehr Leute, die lächeln!“

Danke + Bussi! Euer P-Team

PS: Entsetzt waren wir nur über das klare Votum für „Nacktbilder der Chefredaktion“. Ihr habt es so gewollt – demnächst also mehr dazu.

Grafik: Umfrage-Auswertung
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