Foto: Nouki

„Wir wollten die japanische Restaurantkultur nach Deutschland bringen“: Mit diesem ambitionierten Grundsatz hat Xudong Zhang Ende 2025 unweit des Darmstädter Marktplatzes das vierte Lokal der Burari-Kette eröffnet. Das Konzept: kein großes, unauthentisches All-you-can-eat-Angebot, sondern ein traditionelles, gleichzeitig modernes und kompaktes Lokal. Der erste Eindruck gibt es wieder: Angefangen beim leckeren Duft von Ramen, der einem schon beim Hineingehen in die Nase strömt, über bunte, von der Decke hängende, japanische Illustrationen bis hin zu den liebevoll arrangierten Holztischen, an denen man das Gefühl hat, in einer Seitengasse Tokios zu sitzen. 2022 eröffnete der gebürtige Chinese Zhang als Geschäftsführer der ShaoX GmbH mit drei Kollegen das erste Burari-Restaurant in Duisburg, dann ein weiteres in Wiesbaden, Moers und nun in Darmstadt. Beliefert werden sie von einer zentralen Küche, was gleichbleibende Qualität und Geschmackserlebnisse garantieren soll. Ob Tantan Men, Chashu Men in einer selbstgekochten Hühnerbrühe oder eine vegetarische Variante: Das kleine Lokal schräg hinterm „Ratskeller“ (in der ehemaligen Altstadtmetzgerei Gräber) bietet alles, was das Herz von Ramen-Liebhaber:innen begehrt. Doch Burari ist mehr als nur gute Ramen. Das Erlebnis dort soll, wie es der Name übersetzt verspricht, „einem Spaziergang gleichen“. Alles unter dem Motto: entspannt, praktisch und modern. Bestellt wird im Restaurant per QR-Code, die Wartezeit ist kurz, der Genuss schnell – und bei Bedarf der Abschied ebenso. Für den 30-jährigen Zhang ist das jedoch erst der Anfang: Eine Kooperation mit Extrem Nudeln um die Ecke ist bereits in Planung. Somit steht fest: Japan-China-Feeling gibt’s in Darmstadt ganz ohne Flugticket. (fd)

Schustergasse 5, Innenstadt | burari.de