Foto: Nouki

Mama ist und bleibt einfach der Klitschko unter den Köch:innen. Ihr Essen bringt uns ein Gefühl von Zuhause – aber was tun, wenn es die Zutaten gar nicht zu kaufen gibt? Eine kulinarische Antwort liefert Mamas Food Market seit September in der Kirchstraße 12 – mit Fokus auf Eritrea, Äthiopien sowie weitere Länder Westafrikas sowie Lateinamerika. Stacy Bock, die Teil des Familienbetriebs ist, freut sich: „Ein Ort für authentische Zutaten, die man in herkömmlichen Supermärkten oft vergeblich sucht und für viele in unserer Community ein Stück Heimat sind.“ In den Regalen liegen: überregionales und frisches Gemüse, diverse Getreidesorten sowie eine breite Auswahl an Nüssen. Darüber hinaus finden sich tiefgekühlte Kost, herzhafte Desserts und ein paar kühle Getränke. Noch breiter gefächert als das Sortiment sei die Kundschaft, die „von überall herkommt.“ Entspannte Hintergrundmusik untermalt das helle und geräumige Raumdesign und animiert zum Ausprobieren. Ein buchstäblich großes Highlight sind die wirklich gigantischen Avocados, welche besonders köstlich, heiß begehrt und zügig vergriffen sein sollen. Schnell sein lohnt sich. Weitere Seltenheiten sind frische Habaneros oder Yamswurzel, eine Grundzutat für das traditionell ghanaische Fufu. Aus dem Kühlregal beschert die „Fanta“ aus Kamerun und Ghana nicht nur dem Personal „einen Geschmack von Nostalgie und Kindheit.“ Egal ob altbekannt oder neu: Fündig werden hier alle, die sich nach authentischen und außergewöhnlichen Leckereien sehnen. (mah)

Kirchstraße 12, Innenstadt | instagram.com/mamas_foodmarket