Welche neuen Läden (und Pop-up-Shops) buhlen in Darmstadt um Kunden? Welche Veranstaltungen rund ums Einkaufen gibt es diesen Monat? Welche neuen Restaurants und gastronomischen Konzepte bereichern die Stadt? Und wer musste schließen? Das erfahrt Ihr in der P-Rubrik „Kommen und Gehen“ – im schnittigen Steckbrief-Stil.

 

Foto: Jan Ehlers
Foto: Jan Ehlers

Bruno’s Pizzeria

Neuigkeit: Den „Bruno’s“-Schriftzug kennen Darmstädter Café-Liebhaber in der Innenstadt (Elisabethenstraße 21) und schräg gegenüber vom Schenck Technologie- und Industriepark (in der Feldbergstraße 105). Gegründet wurde das kleine Café-Imperium von den Brüdern Andrea und Davide Turano (auch das „Lianda“ am Pali-Parkplatz eröffnete man gemeinsam). Seit Anfang März gibt es „Bruno’s Pizzeria“ (in der ehemaligen, komplett renovierten „Pizzafabrik“). Betreiber ist Davide Turano – solo. Neben Pizzen bietet er hausgemachte Lasagne und Cannelloni, Fischsalat, italienische Vorspeisen und Tagesgerichte an. Bestellung unter: (06151) 8708939.

Ort: Landwehrstraße 75, Weststadt

 

Foto: Jan Ehlers
Foto: Jan Ehlers

Dubai Palace Lounge

Neuigkeit: Wenn Ihr Euch auch schon gewundert habt, warum vorm ehemaligen „Billard Bistro“ monatelang mannshohe Plastik-Palmen standen, dann kommt hier die Erklärung: Aus der ehemaligen Billard-Halle ist eine Shisha-Lounge geworden. 1.300 qm, aufgeteilt in „Main Room“ mit Dancefloor, „Smokers Lounge“ und „VIP Area“. Am Wochenende: Turkish/Balkan/Oriental Beats. Öffnungszeiten: So bis Do 18 bis 2 Uhr, Fr und Sa 18 bis 4 Uhr.

Ort: Rheinstraße 47, Innenstadt
www.facebook.com/dubaipalace

 

Foto: Glasschrank
Foto: Glasschrank

Glasschrank Steak & Meer

Neuigkeit: Neues Darmstädter Edel-Lokal, aber ohne Chichi, unaffektierter aufmerksamer Service, milch- und honigfarbenes Ambiente. Seit Mitte Februar betreibt Jorgo Droukas (Caféhaus Bormuth, Weißer Schwan Arheilgen) den altehrwürdigen „Glasschrank“ mit neuem Konzept: Der Schwerpunkt liegt auf hochwertigen (und dementsprechend -preisigen) Steaks. Sie werden von Küchenchef Michael Wendt (aus Hamburg, vor 27 Jahren schon mal in der „Orangerie“ tätig) bei 800 bis 1.372 Grad Celsius auf einem gasbetriebenen „Montague Steakhouse Grill“ außen karamelisierend angebraten. Die Auswahl an Meeresfrüchten (unter anderem: Austern) und Fisch ist klein, aber oho. Gourmet-Burger, Spare-Ribs, Surf ‘n’ Turf (Steak mit halbem Hummer) und eine ausgewählte Wein- (und Champagner-) Karte gibt’s obendrauf. Öffnungszeiten: Mo bis Fr 11.30 bis 14.30 Uhr (Mittagstisch, auch mal „net so deier“) und ab 17.30 Uhr, Sa ab 17.30 Uhr, So Ruhetag.

Ort: Pützerstraße 6, am Fuße der Mathildenhöhe
www.restaurant-glasschrank.de

 

Foto: Herrngartencafe
Foto: Herrngartencafe

Herrngartencafé

Neuigkeit: Der Café-Biergarten mit angebundener Eventlocation inmitten von Darmstadts „grünem Wohnzimmer“ kehrt Ende März renoviert aus der Winterpause zurück. Innen mit frisch (und dunkel) lackiertem Parkett und neu gestalteten Sanitäranlagen. Betreiber Rauno Rauer und sein Team starten mit ein paar kleinen Veränderungen in die neue Saison: Nicht mehr angeboten wird das Frühstück, dafür gibt es eine größere Speisekarte (neu: Rinderhüftsteak, Pasta, Desserts). Weiterhin gibt es wochentags den Mittagstisch mit täglich wechselnden Gerichten. Öffnungszeiten (bis voraussichtlich Ende September): Mo bis Fr 11 Uhr bis open end (Küche von 12 bis 15 und von 18 bis 21 Uhr), Sa und So: 10 Uhr bis open end (Küche von 12 bis 15 und von 18 bis 23 Uhr, nach Küchenschluss an allen Abenden noch zwei Gerichte für Nachtschwärmer).

Ort: Schleiermacherstraße 29, im Herrngarten
www.herrngartencafe.de

 

Foto: Jan Ehlers
Foto: Jan Ehlers

Samenhandlung Fritz Hufeld

Neuigkeit: Nach 114 Jahren hat die Gartenfachhandlung Fritz Hufeld in der Adelungstraße geschlossen. Dabei hätte Inhaber Bernhard Brambrink eigentlich als perfekter Ansprechpartner vom Trend zum DIY-Gemüseanbau profitieren müssen: Er ist gelernter Gärtner und sein Sortiment von mehr als 1.200 verschiedenen Sorten Blumen- und Gemüsesamen, 350 Arten Blumenzwiebeln und Gärtnermaterial von Dünger bis zu Gartenzwergen erfüllte praktisch alle Wünsche. In Zeiten großer Gartencenter und Internetshops hatte sich das 1899 von Fritz Hufeld in der Luisenstraße gegründete Geschäft jedoch seit einigen Jahren immer weniger rentiert. Brambrink entschied sich deshalb, „das so ziemlich einzige inhabergeführte Samengeschäft in Innenstadtlage zwischen Basel und Frankfurt“ zu schließen und fortan gemeinsam mit seiner Frau Bärbel den Ruhestand zu genießen. Tragischerweise erlitt sie drei Wochen nach Ladenschließung einen Herzinfarkt und verstarb. Brambrink blickt trotzdem nach vorne: Er will weiter in kleinem Rahmen von Zuhause aus beraten und Samen verkaufen.

Ort: Adelungstraße 2, Innenstadt

 

Foto: Jan Ehlers
Foto: Jan Ehlers

Tauschbörse „Stoffwechsel“

Neuigkeit: Stoff-Reste oder doch-nicht-gebrauchte Spontankäufe verstopfen die Materialschubladen von Hobby-Nähern und -Bastlern. Fürs Wegschmeißen natürlich viel zu schade! Es naht Hilfe: Am Samstag, dem 05.04., veranstaltet Juliane Bernbach vom Stoffladen Sterntaler zum ersten Mal eine „Stoffwechsel“-Aktion, bei der Stoffe und Bastelmaterialien gegen Schätze aus fremden Sammlungen getauscht werden können. Einfach maximal einen kleinen Koffer mit Stoffen packen und bis 13 Uhr (gern auch eine halbe Stunde früher) zum kleinen Lädchen in Bessungen kommen. Bei Getränken und Snacks kann dann – je nach Wetter drinnen oder draußen – getauscht (oder gekauft) werden.

Ort: Wittmannstraße 15 / Ecke Klappacher Straße, Bessungen
www.stoffladen-sterntaler.de

 

Foto: SchnickSchnackShopping
Foto: SchnickSchnackShopping

„SchnickSchnackShopping“ – Volume 7

Neuigkeit: Originelles und Selbstgemachtes wie Klamotten, Accessoires, Papierkunst und Alltagshelfer aus Leder, Filz, Genähtem oder Recyceltem gibt’s beim „SchnickSchnackShopping“ am Sonntag, dem 06.04. im Tanzhaus Bäulke. Mehr als 60 junge Bastler, Künstler und Designer aus Darmstadt und Umgebung bieten dieses Mal ihre Produkte zum Kauf an. Zwischen Kaffee und kleinen Leckereien kann von 11 bis 17 Uhr im großen und kleinen Saal entspannt gestöbert, geshoppt und Inspiration gesammelt werden. Der Eintritt zu dem eintägigen Handmade-Markt ist frei.

Ort: Dieburger Straße 234, Komponistenviertel
www.schnickschnackshopping.de

 

Foto: Studentenfutter
Foto: Studentenfutter

Studentenfutter

Neuigkeit: Kleines Take-away-Bistro mit Tante-Emma-Sortiment plus Mini-Café, direkt am neuen Studentenwohnheim „Fair“ auf dem ehemaligen Fußball-Hartplatz am Hochschulstadion. Werktags von 8.30 bis 18 Uhr bietet Studentenwerks-Mitarbeiterin Tina Felter, die das „Studentenfutter“ führt, mit zwei Kolleginnen Kaffee, Cookies, Müsli, belegte Brötchen, kalte und warme Snacks, frisches Obst und Gemüse, Getränke und Kleinigkeiten für den Alltagsbedarf an. „Aktionsdonnerstage“, an denen bis 20 Uhr geöffnet ist, sind in Vorbereitung.

Ort: Nieder-Ramstädter-Straße 130 a (Zugang über den Lichtwiesenweg), am Hochschulstadion

 

Foto: Jan Ehlers
Foto: Jan Ehlers

Wellnitz Café & Bar

Neuigkeit: Darauf haben viele gehofft: Der Kantplatz bekommt eine Café-Bar mit Außengastronomie! Diesen Sommer schon wird Stefan Zitzmann, Betreiber des Hillstreet Club, das „Wellnitz“ in den ehemaligen Räumlichkeiten der gleichnamigen Fachbuchhandlung eröffnen. Mitte Februar musste die Wissenschaftsbücherei nach 65 Jahren aufgrund mangelnder Nachfrage und Internet-Konkurrenz schließen. Nach Erscheinen eines Artikels im Darmstädter Echo meldeten sich mehr als 30 Bewerber bei den Eigentümern, um das Wellnitz wahlweise zur Bäckerei, Döner-Bude, zum italienischen Restaurant, (Partei-) Büro oder (Eis-) Café zu machen. Stefan Zitzmann war schneller, ist erfahrener Gastronom – und er hatte ein Konzept, das Eigentümer Georg Volz überzeugte: morgens Café, mittags Bistro mit Quiches, Salaten und Kuchen (Vorbild: das „Apéro“ in der Schulstraße), abends Cocktail-Bar. Das neue Lokal soll von 9 bis 1 Uhr geöffnet sein – und auch einen Teil des Kantplatzes (bis zur Platane in der Platzmitte) nutzen. Der Antrag auf außengastronomische Nutzung läuft, im Vorfeld der Suche nach einem neuen Mieter habe die Stadt aber bereits ihre Zustimmung signalisiert, so Volz. Im Zentrum des neuen „Wellnitz“ steht der flache Seitentrakt, in dem ein acht Meter langer Bar-Tresen eingebaut werden soll. Das komplette Team des Hillstreet Club will Zitzmann auch im „Wellnitz“ einsetzen – mit den „Maitres de Cuisines“ Kemal und Nouki (Spezialität: P wie Pastrami). Für den Hillstreet Club, dessen Domizil in der Hügelstraße 73 voraussichtlich Anfang nächsten Jahres abgerissen wird, wird nach wie vor eine neue Location gesucht.

Ort: Lauteschlägerstraße 4, am Kantplatz

 

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