Foto: Nouki

Schon seit Mitte 2021 gibt es Adabob als Online-Shop für nachhaltiges und inklusives Spielzeug aus (überwiegend) europäischen Manufakturen. Ende Mai hat mitten im Paulusviertel, in der Jahnstraße 70 (vorher: Wildes Strick Fashion), nun auch ein stationärer Laden zum Entdecken und mit fachkundiger Beratung eröffnet. Gründerin Laura Ehmke will dabei nicht nur besondere Spielwaren, sondern ein ganzes Mindset verbreiten: Unter dem Motto „Spielen für die Zukunft“ verkauft die Industriedesignerin Produkte, die positiv und geschmackvoll aus der Masse an bunten Plastikwelten herausstechen – ohne „zu öko“ zu sein, um Kindern Spaß zu machen. Und zwar mit der Überzeugung, dass „Spielen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ die Welt verändern kann. Ihr Lieblingsbeispiel dafür ist die Verkehrswende: „Ein Kind, das nur Autos zum Spielen bekommt, wird voraussichtlich keine Leidenschaft fürs Fahrrad- oder Zugfahren entwickeln. Hier setzen wir an und gestalten mit Spielzeug die Zukunft“, erklärte die Darmstädterin in einem Interview mit der bundesweiten Gründerinnenagentur. Deshalb gibt es im Adabob neben dem klassischen Holzauto auch das Holzfahrrad und die S-Bahn – und viele weitere Spielsachen, die Pädagogik und Design verbinden. Die Produkte und deren Hersteller wählt Laura sorgfältig aus: Neben Traditionsmarken wie Ostheimer, Grimm’s, Fagus oder Nanchen Natur führt sie auch Spielwaren innovativer Start-ups sowie kleiner Handwerksbetriebe. Das gesamte Sortiment zeichnet sich durch Diversität, Gendergerechtigkeit und Inklusion aus – und darüber spricht Laura auch gerne mit ihrer Kundschaft jeden Alters. Sie berät außerdem Kindergärten zur Einrichtung ihrer Spielräume und bietet Fortbildungen für Erziehende an. (lm)

Jahnstraße 70, Paulusviertel | adabob.de und instagram.com/adabob_project