Ciao ragazzi! Bevor wir uns gleich den hiesigen „Coffeeshops“ widmen – und dabei nur die Lokalprominenz bedenken, jedoch nicht die einschlägigen internationalen Ess- und Trinkketten sowie die überregional vertretenen Buch- und Klamottenläden mit integrierter Cafeteria –, möchten wir Euch noch schnell einige Erkenntnisse aus unseren bisherigen Café-Besuchen verraten.

Erstens: Es gibt aktuell sehr viele Cafés in Darmstadt und man hat das Gefühl, es werden ständig mehr. Dennoch schmeißen manche Café-Besitzer trotz gut gehender Geschäfte hin, weil es zig Auflagen gibt, um überhaupt ein Café zu betreiben und Mitarbeiter einzustellen. Hinzu kommt, dass die Gastronomie nicht gerade familienfreundliche Arbeitszeiten hat und manchmal schon klagende Nachbarn reichen, um die Nerven zu verlieren und aufzugeben.

Zweitens: Fast alle Cafés in Darmstadt servieren mittlerweile richtig guten Kaffee in Bioqualität und sie bereiten ihn auch noch professionell zu. Dafür drei Daumen hoch!

Drittens: Die Angebote der einzelnen Cafés haben sich über die Jahre angenähert – und zwar nicht nur in puncto Öffnungszeiten und Preise, sondern auch in Sachen Kaffeespezialitäten, Inneneinrichtung und Speisen. Doch wenn jedes Café dunkle Fußböden und rustikale Holzmöbel hat und jeder Suppen, Focacce und selbst gebackenen Kuchen anbietet: Wo bleibt da noch das Alleinstellungsmerkmal? Witzigerweise fallen nun vor allem jene Cafés positiv auf, die gute Tees (ja, richtig gelesen!), extravagante heiße Schokoladen oder ausgefallene Gerichte servieren. Irre, oder?

Noch eines vorweg, bevor wir loslegen: Genießt Euren Kaffee, denn es sind viele Arbeitsschritte und viele fleißige Hände notwendig, um aus einer Kaffeekirsche das weltweit beliebteste Heißgetränk herzustellen. Und probiert ruhig mal zu erraten, wonach Euer Kaffee alles riecht und schmeckt. Manche wollen da schon Heidelbeere oder Fallobst, andere Katzenurin und verbrannte Reifen entdeckt haben. Ähm, nun ja … wohl bekomms!

 

Foto: Jan Ehlers

Bunna Coffee

Wo: Kiesbergstraße 48 (also am letzten Zipfel Bessungens)

Wann: Mo bis Fr 9 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 15 Uhr, So geschlossen

Warum: Bereits die Bunna-Coffee -Website verrät Euch allerhand Wissenswertes rund um die „Droge“ Kaffee – vom Ursprung des Kaffeestrauches im Königreich Kaffa in Äthiopien über das erste Kaffeehaus im heutigen Istanbul bis hin zur ersten Kaffeelieferung für Deutschland. Außerdem gibt es Tipps zur Kaffeezubereitung und einen kleinen Exkurs zu Kaffeesorten und Anbaugebieten. Und das Café selbst? Ist eine wahre Bereicherung des Viertels, denn in dem puristischen Eckladen gibt es weder Schnickschnack noch horrende Preise fürs Sehen und Gesehenwerden, sondern einfach nur hochwertigen Kaffee, der zudem wie Designerware klingt (er heißt: Guji, Yirgacheffe oder Sidamofair). Der biologisch angebaute und fair gehandelte Kaffee stammt aus Äthiopien, wo Bunna-Gründer Milli Haile zur Welt gekommen ist und wo er in direktem Kontakt mit seinen Kaffeebauern steht, um Zwischenhändler und hohe Margen zu vermeiden.

Kostenpunkt: Espresso 2 €, Kaffee 2,50 €, Cappuccino 2,80 €

Schmeckt wie: Heidelbeere, Brombeere, würzig (Sorte „Espresso Sidamo“)

 

Foto: Jan Ehlers

Aniko Coffee Roasters

Wo: Alexanderstraße 14 (Ballonplatz, zwischen „Kopie Original“ und „Kleine Fluchten“)

Wann: Mo bis Fr von 8 bis 18 Uhr, Sa von 10 bis 16 Uhr

Warum: Erst im letzten P-Magazin als Neuzugang in Heinertown vorgestellt, möchten wir Euch die Kaffeekünste der Coffeologen der Aniko-Crew (hinter der nicht nur der Laden am Ballonplatz, sondern auch eine eigene Rösterei, ein Groß- und Einzelhandel sowie eine Kaffeeschule stehen) gleich noch mal ans Herz legen. Denn Aniko-Espresso, Kaffee und Co. sind einfach handwerklich und geschmacklich auf höchstem Niveau. Außerdem kann man hier auch witzige Postkarten mit Sprüchen wie „Bier kalt stellen ist auch kochen“ oder „Kann ich mein Leben kurz speichern und was probieren?“ kaufen, ebenso „ecoffee“-Kaffeebecher aus Bambusfasern, moderne Interpretationen der guten alten Karlsbader Kaffeekanne und elektrische Kaffeemaschinen und -mühlen von Moccamaster. Bei gutem Wetter steht den Aniko-Gästen ab sofort auch ein Teil des Ballonplatzes zum Chillen zur Verfügung. Was will man mehr?

Kostenpunkt: Espresso 1,50 €, Kaffee 1,90 €, Cappuccino 2,50 €

Schmeckt wie: Papaya und Karamell (SLN 9, sprich: Selection 9); bald kann man auch dank der auf jeder Kaffeeverpackung angegebenen Nummer die Herkunft des Kaffees bis hin zur jeweiligen Parzelle tracken. That’s coffee culture in the 21st century, baby!

 

Foto: Jan Ehlers

Coffea Bar

Wo: Ernst-Ludwig-Straße 16 (in einer kleinen Passage in der Fußgängerzone)

Wann: Mo bis Sa von 9 bis 20 Uhr, So von 14 bis 19 Uhr

Warum: „Trinken hilft“ verspricht schon der Aufkleber an der Tür dieses relativ kleinen (und engen) Coffeeshops, der eine gelungene Mischung aus amerikanischen und italienischen Vorbildern ist und sich in der kleinen Passage hinterm Juwelier Techel versteckt. Neben entspannter Musikberieselung und schönem Interieur punktet die Coffea Bar vor allem mit kreativen Kaffee- und Schokoladenmischungen, den sogenannten „Coffea Specials“. Zu nennen wären da zum Beispiel der „Herrenkaffee“ (Kaffee mit doppelten Espresso), „Capputella“ (Cappuccino mit Nutella), „Moby Dick“ (Capuccino mit weißer Schokolade), „Hänsel und Gretel“ (Cappuccino mit Lebkuchensirup), „Schokorange“ (kalte Schokolade plus Orangensirup) und Schokoladencreme mit schwarzem Pfeffer.

Kostenpunkt: Espresso 2 €, Kaffee 2,50 €, Cappuccino 2,70 €

Schmeckt wie: die süße Auszeit vom Einkaufsbummel.

 

Foto: Jan Ehlers

Coffee Kus

Wo: Rheinstraße 26 (dort, wo früher das „Café Luis“ war)

Wann: Mo bis Fr von 7 bis 15 Uhr, Sa von 8.30 bis 15 Uhr

Warum: Nachdem das Café Luis die Straßenseite gewechselt hat und nun im Erdgeschoss des Offenen Hauses des Evangelischen Dekanats Darmstadt-Stadt zu finden ist, hat sich ein anderes kleines Café an seinem angestammten Platz niedergelassen: das Coffee Kus. „Wie sind eine Espressobar für Espresso-Liebhaber“, sagt Besitzer Jakub Kus, der seine drei Kinder im Kaffeelogo verewigt hat und ansonsten fordert: „Erst Kaffee, dann Klatsch!“ Der Espresso, der hier angeboten wird, stammt aus der Rösterei im Vinocentral und entspricht vom Röstprofil her am ehesten dem dortigen „Napoletano“. Ansonsten bekommen die Kus-Gäste neben gutem Kaffee auch jeden Tag zwei verschiedene Suppen, diverse Focacce und freies Wifi geboten. Und: Jedes siebte Heißgetränk auf der Bonuskarte ist gratis!

Kostenpunkt: Espresso 1,70 €, Café Créma 1,90 € (klein) / 2,60 € (mittel) / 3,30 € (groß), Cappuccino 2,40 € / 3,10 € / 3,80 €

Schmeckt wie: leckerer Café vom Vinocentral, serviert von nettem Personal.

 

Foto: Jan Ehlers

Coffee XS Darmstadt

Wo: Bleichstraße 4 (Innenstadt, hinterm Klinikum)

Wann: Mo bis Do von 7 bis 16 Uhr, Fr von 7 bis 15 Uhr

Warum: Heißt der Laden Coffee XS, weil er besonders klein ist oder weil man hier Kaffee bis zum Exzess trinken kann? Wir wissen es nicht. Aber geht ruhig mal hin und fragt nach bei Inhaber Yunus Sener, denn immerhin existiert der bis dato von uns unbemerkte Mini-Coffeeshop schon seit fünf Jahren. Inzwischen finden übrigens nicht nur Ärzte, Schwestern und Patienten aus dem benachbarten Klinikum regelmäßig ihren Weg hierher, sondern auch Autofahrer auf der Durchfahrt. Auch die (studentischen) Bewohner des angrenzenden Wohnpark City genießen den „Untermieter“, der hier montags bis freitags leckeren Kaffee aus der Frankfurter Kaffeerösterei kredenzt und draußen einige nette Sitz-und Steh-Möglichkeiten zum Verweilen bietet. Im Winter gibt’s zudem mit Gewürzen aufgepeppte Kaffeespezialitäten wie den „Cinnamon Chocolate Mocca“; im Sommer hingegen Himbeershakes, Eiscafé und Smoothies. Kurzum: Hier ist es klein, aber fein!

Kostenpunkt: Espresso 1,90 €, Cappuccino 2,50 € (klein) / 3,50 € (groß), Kaffee Crème 2 € / 3 €

Schmeckt wie: „Nussberg“, eine Frankfurter Premium-Röstkaffee-Spezialität (aus 50 % Arabica und 50 % Robusta).

 

Foto: Katja Borowski

Das Kaffeemobil

Wo: Auf dem Wochenmarkt in der Orangerie in Bessungen (Freitag) und auf dem Wochenmarkt auf dem Eberstädter Marktplatz (Samstag)

Wann: Fr ab 14 Uhr, Sa ab 8 Uhr

Warum: Auch mobile Baristas verwöhnen ihre Kunden inzwischen vielerorts mit gutem Kaffee. So auch Stefan Schadt. Mit seinem Kaffeemobil, einem umgebauten Pkw-Anhänger mit aufklappbarer Holztheke, ist er jeden Freitagnachmittag in der Orangerie und jeden Samstagmorgen auf dem Eberstädter Marktplatz anzutreffen. Händler wie Kunden freuen sich auf die kleine Auswahl an Kaffeespezialitäten, die allesamt auf dem Bio-Espresso „Malabar Sona“ der Kaffeerösterei Kaffee Braun aus Mainaschaff basieren. Das Mitbringen eigener Tassen ist stets erwünscht, um Müll zu vermeiden. Tja, jetzt fehlen eigentlich nur noch Stehtische, dann könnte man sich hier – dank der ebenfalls anwesenden Bäcker-, Metzger-, Käse- und Weinverkäufer – glatt zum Marktfrühstück und Kaffeeklatsch verabreden!

Kostenpunkt: Espresso 1,70 €, Americano 1,90 € (klein) / 2,90 € (groß), Cappuccino 2,50 € / 3,50 €

Schmeckt wie: handgepflückter, gewaschener, sonnengetrockneter, in 950 bis 1.300 Metern Anbauhöhe gewachsener, würzig-säurearmer Bio-Espresso aus Indien. Noch Fragen?!!

 

Foto: Jan Ehlers

Kaffee Bar

Wo: Heidelberger Landstraße 229 (Eberstadt, schräg gegenüber der Sparkasse)

Wann: Mo bis Fr von 7.30 bis 20 Uhr, Sa von 8 bis 20 Uhr, So von 9 bis 20 Uhr

Warum: In einem ehemaligen Schuhladen im Herzen von Eberstadt hat es sich die kleine, geschmackvoll eingerichtete Kaffee Bar gemütlich gemacht. Bitte nicht mit dem Kaffeehaus Eberstadt verwechseln, das einige hundert Meter weiter friedlich koexistiert. In der Kaffee Bar, um die es hier geht, stammen die Kaffeebohnen vom „Deutschen Röstmeister 2009“ Florian Steiner aus Heidelberg. Man bekommt den stark gerösteten Kaffee entweder gleich vor Ort auf einem Silbertablett serviert (nebst Wasser und Mandelkeks) oder nimmt sich die abgespeckte Version für daheim mit. Ansonsten kann man hier durch die bodentiefen Fenster entspannt auf Eberstadts „Einkaufsmeile“ blicken und sich auch mal ein Gläschen Wein oder Prosecco gönnen, wenn es der Anlass verlangt. Salute!

Kostenpunkt: Espresso 1,70 €, Kaffee 2 €, Cappuccino 2,50 €

Schmeckt wie: frisch geröstete Energie.

 

Foto: Jan Ehlers

Kaffeebar Luisenstraße + Corner Café und Bar Grafenstraße

Wo: Luisenstraße 16 (Fußgängerzone, neben dem Luisencenter) + Grafenstraße 35 (Innenstadt)

Wann: Mo bis Fr von 8 bis 18.30 Uhr, Sa von 9 bis 18.30 Uhr, So von 13 bis 18 Uhr (Kaffeebar) und Mo bis Do von 7 bis 24 Uhr, Fr von 7 bis 1 Uhr, Sa von 8 bis 1 Uhr, So von 12 bis 24 Uhr (Corner Café und Bar)

Warum: Seit 1930 gibt es die Stuttgarter Kaffeemanufaktur Hochland Kaffee. Inzwischen bieten auch einige Darmstädter Cafés ihren leckeren Kaffee an, darunter die Kaffeebar in der Luisenstraße und das Corner Café in der Grafenstraße. Beide haben den gleichen Besitzer, die gleichen Kaffeespezialitäten/ -preise sowie in etwa dieselben Speisen im Angebot, wobei das Corner Café abends viel länger als die Kaffeebar geöffnet hat, weil hier noch Barbetrieb herrscht. In beiden Cafés kann man sich Zitronenwasser und normales Wasser gratis zum Kaffee nehmen. Außerdem liegen jede Menge aktuelle Tageszeitungen und Magazine zum Lesen rum. Und es gibt immer wieder „Kombi-Specials“, zum Beispiel einen Espresso und einen Muffin für zusammen 3,10 €. Kinder bekommen hier übrigens schon ihren eigenen „Kaffee“ (eine Espressotasse mit aufgeschäumter Milch und schöner Deko drauf). Nette Idee!

Kostenpunkt: Espresso 2,10 € (klein) / 3,50 € (groß), Holanka Crema 2,40 € / 3,20 €, Cappuccino 2,80 € / 4 €

Schmeckt wie: rassiger Espresso mit nussigem Aroma und feinwürzigem Körper (weshalb er auch „Espresso rassico“ heißt).

 

Foto: Jan Ehlers

Kunstcafé im City Caree

Wo: Im Carree 2 (gegenüber vom Vapiano und fast genau an jener Stelle, an der früher das kleine Lavazza Café zu finden war)

Wann: Mo bis Sa von 9 bis 19 Uhr

Warum: Hier gibt es, genau wie im „Salve!“, zunächst einmal guten Illy-Café aus Italien. Der Renner ist aber die selbst gemachte Nussecke (für 1 € das Stück). Eigentlich wollte man sie nur zur Eröffnung servieren, aber schon da war sie so beliebt, dass sie inzwischen zum festen Bestandteil des Thekenangebots geworden ist. Ein weiterer Tipp ist der Tee mit frischem Ingwer und Orange. Auch lobenswert (und daher kommt auch der Name des Cafés): An den Wänden dürfen junge, noch wenig bekannte Künstler ihre Werke kostenlos ausstellen. Noch besser: Die Erlöse dürfen sie sogar komplett behalten. Da sind also echte Mäzene am Werk. Und die Kunden wird’s auch freuen, immer mal wieder was Neues zu sehen!

Kostenpunkt: Espresso 2 €, Tasse Kaffee 2,20 €, Cappuccino 2,70 €

Schmeckt wie: ein Kurzbesuch im Museum of Modern (Local) Art.

 

Foto: Jan Ehlers

Salve! Caffè e Bar

Wo: Wilhelminenstraße 2 (Fußgängerzone, gegenüber vom Karstadt)

Wann: Mo bis Do von 8 bis 21 Uhr, Fr und Sa von 8 bis 24 Uhr, So von 12 bis 21 Uhr

Warum: Das Motto „Sei gegrüßt!“ wird hier schon vor dem Café-Eingang zelebriert. Dort werden die Gäste mit hellgrauen und weinroten Designerstühlen und – wenn es kühl ist – einem Outdoor-Kamin empfangen, was vor allem die Sonnenanbeter und Raucher freuen dürfte (denen man außerdem noch Decken hinlegt, damit sie es auch bei kälteren Temperaturen draußen schön bequem haben). Drinnen stapeln sich derweil die weißen Illy-Tassen hinter dem Holztresen. Und „die Darmstädter Dorfprominenz und jene, die sich dafür halten“ (so ein Kunde im Netz), tummeln sich meist so zahlreich, so dass man schon etwas Zeit mitbringen muss, bis man sein „Schälchen Heißen“ in der Hand hält und einen Indoor-Sitzplatz findet. Ansonsten wirkt das Café seit der Runderneuerung 2016 noch behaglicher und schicker als zuvor. Gut so!

Kostenpunkt: Espresso 2 €, Caffè Crema 2,30 €, Cappuccino 2,70 €

Schmeckt wie: ein Kaffeehausbesuch in Triest, der Heimat von Illy. Außerdem wird der Illy-Espresso vom Hersteller wie folgt beschrieben: Schokolade, geröstetes Brot, Karamell und duftig-leichte Blüten. Soso. Wissen macht … Ah!

 

Foto: Jan Ehlers

Woodrich

Wo: Elisabethenstraße 17 (Fußgängerzone, Nähe „Bruno’s Café“)

Wann: Mo bis Sa von 9 bis 21 Uhr, So von 11 bis 20 Uhr

Warum: Ja, ja, in der Innenstadt, da wooded es gewaltig! Die einen handeln mit Männer-Naturkosmetik und verströmen einen angenehm holzigen Duft. Und die anderen betreiben ein Café, was seinem Namen (übersetzt: „Holzreich“) allein schon durch die vielen recycelten Holzstücke an Wänden und Theke alle Ehre macht. Das rustikal-alternative-veganerfreundliche Ambiente des Cafés setzt sich auch beim Essen und Trinken fort, denn die Teeauswahl ist hier mindestens genauso beeindruckend wie das Kaffeeangebot, was unter anderem an der Kooperation mit dem benachbarten Teeladen Tee Gschwendner liegt. Außerdem gibt es hier neben gewöhnlichen Tees auch abenteuerlich klingende „Chai Latte“-Varianten (wie Tiger Spice, Orca Spice und Flamingo Vanilla) sowie exotische Kleinigkeiten zum Essen, etwa marokkanische Pfannkuchen, veganer Bulgursalat und Rote-Beete-Feta-Salat mit Walnüssen und Granatapfelsoße (checkt einfach mal die „Food porn“-Bilder bei Facebook und Ihr wisst, was ich meine). Diese extravagante, bunte Mischung ist sicher nicht ganz schlecht, um sich in der ohnehin gut mit Cafés bestückten Innenstadt etwas von der Konkurrenz abzuheben!

Kostenpunkt: Espresso 2 €, Caffé 2,30 € (klein) / 3,30 € (groß), Cappuccino 2,50 € / 3,50 €

Schmeckt wie: dunkle Herrenschokolade (der „Ikarus“-Espresso von der Rösterei Red Code Coffee Roasters aus Bensheim)

Noch ein P-Kaffee-Spezial-Tipp: Jeden zweiten Dienstagabend im Monat – also wieder am 08.05. – ab 17.30 Uhr könnt Ihr Euch im orientalisch-mediterran angehauchten Restaurant Mokkamokka (in der Elisabethenstraße 45) den Kaffeesatz lesen lassen. Kostenpunkt: 12,90 €, inklusive einem echten türkischen Mokka. Das Ganze dauert etwa 10 Minuten, wobei man etwas Geduld mitbringen sollte, weil es einige „Lesehungrige“ gibt!

 

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