Foto: Nouki

Im Dreamlab verschmilzt Tätowier-Handwerk mit WG-Feeling. Im Frühling 2025 mietete sich Sophia alias „Medi“ in das Studio im Johannesviertel-Hinterhof ein und erweiterte damit das bereits bestehende Coworking-Konzept (nebenher gibt’s auch noch: Yoga und Kosmetik). Zwei Monate vergingen, ein weiterer Raum wurde frei und plötzlich stand Kimi in der Tür. Kurzerhand freundeten sich die beiden an. Nur zwei Tage später war die junge Tätowiererin Teil des Dreamlabs. „Das war schon alles ein Fiebertraum damals“, kommentiert sie lachend. Mit der Vision einer „Tattoo-WG“ im Schlepptau wurden mit Kiva, Celina, Noah und Danny vier neue Mitstreiter:innen gefunden – „und ab September ging’s dann richtig los“, führt sie stolz fort. Als dynamisches Team scherzen und lachen sie viel im Dreamlab und pflegen gleichzeitig ein sehr herzliches Miteinander, egal ob mit Kund:innen oder Teammitgliedern. „Über die letzten Monate sind wir sehr eng zusammengewachsen und fast etwas wie eine Tattoofamilie geworden.“ Und natürlich stehen für das sechsköpfige Team die Wünsche ihrer Klient:innen im Vordergrund. Denn auch wenn sich die Motivation der Artists unterscheiden, verbindet sie alle die innige Leidenschaft zur akribischen Körperkunst. Dazu gehört es eben auch, dass „wir individuell auf unsere Klient:innen eingehen.“ Die sechs Tattoo-Künstler:innen sind spezialisiert auf Fineline, Anime, Mikrorealismus, Ornamental, Floral sowie weiteren Stilrichtungen. Heutzutage gehe es nicht mehr ohne Influencer-Dasein, aber der Aufwand lohne sich immer wieder, wenn „Menschen das Studio als Klient:in betreten und als Freund:in wieder verlassen,“ schildert Medi und fährt fort: „Das Schönste ist und bleibt trotzdem das begeisterte Gesicht und die funkelnden Augen nach einer langen Session.“ (mah)

Landwehrstraße 31, Johannesviertel | instagram.com/dreamlab.studio