Retrospektiv, eigenständig, wegweisend

Kunst & Performance Rhein-Main im Februar 2023

 

Abbildung: Rosemarie Trockel & VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Axel Schneider

Ikone der Gegenwartskunst

Das Werk der 1952 in Schwerte geborenen Künstlerin Rosemarie Trockel ist vielseitig: Es umfasst Skulpturen, Objekte, Bilder, Zeichnungen, Videoarbeiten und Installationen. Der „Kunstkompass“ wählt Rosemarie Trockel regelmäßig unter die Top 100 lebender Künstler:innen. Ihre Arbeiten wurden im Museum of Modern Art in New York, auf der Documenta in Kassel und auf der Kunstbiennale in Venedig gezeigt. Jetzt widmet ihr das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt eine umfassende Retrospektive.

bis 18.06.2023

MMK Museum für Moderne Kunst, Frankfurt

mmk.art

 

Abbildung: Dina Rautenberg

Getuschtes und Gesticktes

„Tusche und Stickereien“ zeigt die Frankfurter Galerie Wolstaedter in ihrer gleichnamigen Schau. Dina Rautenberg erschafft ihre Werke mit Nadel und Faden und installiert diese im Raum. Sigrid Carl ist eigentlich Bildhauerin, zeigt in der aktuellen Ausstellung großformatige Tuschearbeiten, die sie zu ihren plastischen Objekten in Bezug setzt. Josef Loretan ist ebenfalls Bildhauer, der mit Zeichnungen überrascht, die nicht auf sein bisheriges skulpturales Werk verweisen, sondern als eigenständige Arbeiten verstanden werden wollen.

bis 11.02.2023

Galerie Wolfstaedter, Frankfurt

wolfstaedter.de

 

Abbildung: Das Verborgene Museum

Foto-Avantgarde

Frieda Riess und Yva waren ihrer Zeit weit voraus: Beide gründeten als junge Frauen ihre ersten Ateliers und feierten in den 20er- und 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit innovativer Fotokunst Erfolge. Die Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen zeigt 130 Arbeiten der Vertreterinnen der Foto-Avantgarde. Während sich „die Riess“ an der expressionistischen Malerei orientierte, experimentierte Yva mit neuen Techniken und spezialisierte sich auf Werbe- und Modefotografie. Yvas bekanntester Schüler war Helmut Newton.

bis 04.06.2023

Opelvillen, Rüsselsheim

opelvillen.de

 

Abbildung: Cristiano Prim

Dunkle Materie

Alejandro Ahmed und sein Tanzkollektiv „Cena 11“ gelten als Punks der brasilianischen Performance-Szene. Ihr Stil ist hochenergetisch und physisch packend. Dem wird auch die Kreation „Dark Matter“ mehr als gerecht, die in Frankfurt Europa-Premiere feiert. Dunkle Materie beschreibt in der Astrophysik jene Materie, die nur durch die Auswirkung ihrer Schwerkraft auf sichtbare Objekte nachgewiesen werden kann. In der Performance von Cena 11 beeinflusst sie die Körper und Emotionen der Tänzer:innen.

am Fr, 10. + Sa, 11. + So, 12.02.2023

Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt

mousonturm.de

 

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