In musealen und digitalen Räumen

Kunst & Performance Rhein-Main im Juni 2021

 

Foto: Lee Miller Archives England 2021

Von der „Vogue“ an die Front

Die Amerikanerin Lee Miller war eine außergewöhnliche Frau, zu ihrem Umfeld gehörten Picasso, Man Ray und Jean Cocteau. Sie wurde zunächst als Model bekannt, wechselte aber schon bald von der Titelseite der „Vogue“ hinter die Kamera. Von 1940 bis 1946 begleitete sie als Kriegsreporterin die US-Truppen nach Europa und dokumentierte eindrucksvoll die letzte Phase des Zweiten Weltkriegs. Die Ausstellung „Lee Miller – Hautnah“ in den Opelvillen in Rüsselsheim zeigt 130 teilweise bislang unveröffentlichte Bilddokumente dieser einzigartigen Fotografin.

noch bis 25. Juli 2021

Opelvillen Rüsselsheim

opelvillen.de und leemiller.com

 

Foto: Johanna Diehl

Bilder machen Welten

Die internationale Triennale RAY Fotografieprojekte Frankfurt/Rhein-Main geht in die vierte Ausgabe: Unter dem Titel „Ideologien“ wird der Fokus auf das kritische Potenzial von Kunst, künstlerischer Fotografie und verwandter Medien gelenkt. Mehr als 22 Künstler:innen, 15 Partnerinstitutionen, elf Ausstellungsorte und neun Städte im Rhein-Main-Gebiet setzen sich in Ausstellungen, Events und einem dreitägigen Festival mit der Funktion von Bildern im Kontext von Meinungen, Identitäten und Weltanschauungen auseinander. Einen Überblick über alle Ausstellungsorte und -inhalte kann man sich über die RAY-Webseite verschaffen, zahlreiche Veranstaltungen werden im Livestream übertragen.

Vom 03. Juni bis 12. September 2021

Frankfurt/RheinMain

ray2021.de

 

Foto: Wolfgang Günzel

Zwischen heute und morgen

Anlässlich ihres 50. Jubiläums als Kunsthochschule des Landes Hessen entwickelte die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach am Main zusammen mit dem Museum Angewandte Kunst die Ausstellung „Aus heutiger Sicht. Diskurse über Zukunft“. Das Projekt beschäftigt sich mit den technologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen der Gegenwart und blickt dabei auf eine ungewisse Zukunft. Der Zwischenraum zwischen dem Heute und dem Morgen wird mit unterschiedlichen Medien belebt: Im musealen Raum, auf einer digitalen Plattform sowie über eine Veranstaltungsprogramm werden Installationen, Skulpturen, Animationen, Filme, Performances, Grafik- und Produktdesign, Malerei und Zeichnung, Sound und Text präsentiert.

noch bis 04. Juli 2021

Museum Angewandte Kunst Frankfurt

museumangewandtekunst.de und aussicht.space

 

Foto: Dresden Frankfurt Dance Company

Spitzen-Performance

Mit dem Videoprojekt „Modus Operandi“ geben die Tänzer:innen der Dresden Frankfurt Dance Company einen Einblick in ihre Arbeitsweise und vermitteln anhand von Tanzsequenzen die Bewegungsphilosophie, Methodik und besondere Technik des Spitzentanzes. Die Arbeit mit Spitzenschuhen ist Teil der künstlerischen Forschung der Company unter der Leitung von Jacopo Godani. Alternative technische Lösungen abseits der akademischen Technik des Spitzentanzes stehen dabei im Vordergrund. Aus diesem Ansatz entsteht eine neue Ästhetik, die von den Tänzer:innen in Soli als auch in Pas de Deux präsentiert wird. Die Videos stehen auf dem Youtube-Kanal der Dresden Frankfurt Dance Company zur Verfügung.

auch im Juni 2021

Dresden Frankfurt Dance Company

Youtube-Kanal der Dresden Frankfurt Dance Company

 

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