Foto: Nouki

Natürlich ist es allen klar (und darüber seine Gedanken kundzutun, daher an sich obsolet), aber es kann auf die Ruchlosigkeit des amerikanischen Präsidenten nicht oft genug öffentlich hingewiesen werden.

Bass erstaunt, hilflos und fuchsteufelswild schaue ich auf eine Welt aus den Fugen. Dem Klimawandel ausgesetzt, den wohl wirklich keiner mehr aufhalten wird, selbst wenn alle Regierungen der Welt ihren besten Wissenschaftlern grünes Licht gäben, muss man nun also wirklich mit ansehen, wie es immer realistischer wird, dass bei uns bald Krieg herrscht.

Und natürlich bin ich für Energie aus Wind, Wasser und Sonne. Zumal es jetzt, wo Wetterphänomene so richtig viel von allem davon bringen, tüchtig davon zu nutzen gäbe. Trotzdem: Momentan geht mir der Stift nicht ganz so wegen dem Überleben als Menschheit, sondern dem als Mensch. Der Stift ist größer, aktueller und ähnlich schwarz. Der Kalte Krieg war eine Lachplatte dagegen. Dieser hier ist nicht kalt, sondern in einer Mikrowelle auf volle Power.

Da monatliche Kolumnen wie meine, zwei, drei Wochen vor ihrem Erscheinen zu Papier gebracht werden, traut man sich gar nicht über Grönland zu schreiben, denn eventuell ist dieses Grönland bei Drucklegung bereits Schnee von gestern.

Es wäre wirklich interessant zu wissen, was der Amerikaner mit dem Russen so alles an Verteilungen abgesprochen hat. Und definitiv noch interessanter, wie in diesem Fall, was eher nicht. In der historischen Nachbetrachtung wird man wohl feststellen müssen, dass wir in einer verdammt herausstechenden Zeit lebten. Die Frage ist nur, wie lange diese Spanne für uns in unserer alltäglich gelebt/geliebten Art noch sein wird. Und wer die Nachbetrachtung, außer Assel und den Ahnen des gewieftesten Prepper-Pärchens Australiens, vornehmen wird. Noah wird es nicht sein.

Da rückt beinahe die Gesellschaftspolitik in den Hintergrund, was sie aber nicht darf. Ich halte sie fest. Komm her! Da hab ich Dich! Ich halte Dich fest. Und mache meine Hausaufgaben mit Dir im Arm weiter, unterstützt von unserem guten Freund, dem gesunden Menschenverstand. Dann dürfen wir uns danach auch ein Bierchen gönnen. Nicht, wenn wir die Welt gerettet haben. Europa reicht.