Die Sea Punks und ihr erstes Schiff (v.l.n.r Gerson, Raphael, Benjamin Reschke) | Foto: Stefan Unger

Der Verein Sea Punks e.V. macht zivile Seenotrettung möglich – einer der Gründer lebt in Darmstadt. 2019 kaufen der Darmstädter Gerson Reschke und seine beiden Brüder Raphael und Benjamin ein altes Torpedofangboot der Bundeswehr, um es für den Einsatz im Mittelmeer fit zu machen.

Unterstützt durch Spenden wird geschweißt, geschraubt, verkabelt und das Schiff dem Dresdener Verein Mission Lifeline übergeben. Getauft wird das Schiff „Rise Above“ und läuft im Herbst aus. 150 Menschen kann die „Rise Above“ an Bord nehmen. Im Anschluss starten die Reschke-Brüder direkt ihr nächstes Projekt: Ein zweites Schiff soll gekauft werden. Der Spendenaufruf ist mit Support von Promis wie der Hamburger Band Deichkind, Bela B (Die Ärzte) und Twitter-Star El Hotzo ein voller Erfolg.

Im Interview erzählen Gerson und sein Vereinskollege Stefan Unger wie aus der Schnapsidee dreier Geschwister das feste Unterfangen wurde, Menschenleben zu retten und berichten von den etlichen Hürden und Herausforderungen, die es dabei zu bewältigen gibt. Ebenso liefern sie eine Einschätzung zur aktuellen Lage im Mittelmeer und üben Kritik an der Zusammenarbeit der Europäischen Union mit der sogenannten libyschen Küstenwache.

Mehr zu den Sea Punks und ihrer Arbeit findet Ihr unserer kommenden März-Ausgabe (Erscheinungsdatum: 28. Februar 2022).

www.seapunks.de

 

 

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