Foto: Nouki

In der Lauteschlägerstraße entsprang im August eine neue Quelle für neapolitanische Pizza! Gor Manokyan und seine Schwester Mariam aus Wetzlar sind Franchisenehmer:innen bei „Giazzo“ aus Gießen und betreiben den neuen Laden. Gor war vorher langjähriger Kunde und Pizza-Genießer im Gießener Store und kümmerte sich als Mediengestalter um das Markendesign: Speisekarte und Logo kommen aus seiner Feder. Er entschied sich dafür, sich dem Franchise anzuschließen – und zack, fand er noch am selben Tag die jetzige Ladenfläche in Darmstadt, die früher der Cafébereich von Bock’s Backladen war. Gors erklärtes Ziel: „Dass der Laden richtig rustikal aussieht, und nicht so schick.“ Ist ihm gelungen! Im Zentrum steht auf jeden Fall das runde Gold: die Pizza. Diese wird für circa vier Minuten in einem elektrischen Durchlaufofen gebacken, der – im Gegensatz zu anderen Napoletana-Anbietern – auch die Pizza-Mitte knusprig werden lässt, und kann dann abgeholt oder geliefert werden. Die Zutaten kommen zum großen Teil aus Italien. „Wir bekommen alle zehn Tage eine Lieferung, denn wir haben dort auch einen Metzger und eine Käserei“, erzählt Gor. Das Netzwerk aus kleinen Partnerbetrieben haben Paul Schniewind und Nermin Beganovic, die beiden Gründer des Franchise (mit aktuell schon Stores in Gießen, Marburg, Dillenburg und Wiesbaden), aufgebaut. Die originale Burrata (Mozzarella mit sahnigem Kern) wissen die Darmstädter:innen wohl sehr zu schätzen – die Pizza Burrata ist bisher am beliebtesten. Gor selbst meint: „Ich hab‘ mich lange durchprobiert und bin bei der Gamba Zamba hängengeblieben.“ Bald soll es einen eigenen Lieferservice geben, denn bisher war der Laden noch auf Fremdanbieter angewiesen. Dann kann das „Giazzo“ seine Pizze vom Einkauf über die 72-stündige Teigruhe bis hin zur Haustür des Kunden komplett in Eigenregie betreuen. (lak)

Lauteschlägerstraße 8, Martinsviertel | giazzo.de