Alle Artikel von Nesh Vonk

Neulich in der Filterblase: himmel aus nebel Zoten und G'schichten

Neulich in der Filterblase: himmel aus nebel

krähen ziehen fäden im himmel aus nebel ich hab nicht viel zeit, ich muss gehen schwefel regnet, ich hör die erde beben särge und schutt, seen aus blut, berge aus glas – was ist gescheh’n? ein weg in der ferne der nirgendwo hinführt neben mir im schlamm, ein totes pferd ich geh durch eine schlucht > mehr

Kreditansage Zoten und G'schichten

Kreditansage

Neulich in der Filterblase: Hier meine Antwort auf die Spam-Mail von Prinzessin Edward aus Irland. Ich hoffe, die Dame hat mich genauso gut verstanden wie ich sie. „Schön, Ihnen Bekanntschaft machen. Ich machen gerne Angebot DREIVIERTELHIRN! Gehen 5 von seriöse Mann aus Garten x3. Gesehen Kondition? Machen weil essen aus Hasen nicht schmecken vorteilhaft für > mehr

eine sprücheliste Zoten und G'schichten

eine sprücheliste

bin beim überspringen meines eigenen schattens auf meinem inneren schweinehund ausgerutscht. ich habe das leben über meine kontrolle verloren. ich bitte euch, mit mir an einem strang zu ziehen und mit mir an einen strand zu ziehen. das buch nicht vor dem einband loben. ich bin nachtragend, wenn ich jemandem nachtrage, nachtragend zu sein. #wieunglaublichpraktisch > mehr

Neulich in der Filterblase: ich sitz in deiner küche Zoten und G'schichten

Neulich in der Filterblase: ich sitz in deiner küche

ich sitz in deiner küche während du in träume fliehst ich rieche die gerüche die du nicht riechst   ich trage deine kleider während du auf wegen kriechst ich sehe leider, leider das, was du nicht siehst   ich seh auch deinen flur während du im regen stehst ich bin der, der auto fuhr als > mehr

Neulich in der Filterblase: gedicht für mai Zoten und G'schichten

Neulich in der Filterblase: gedicht für mai

am tage, in darmstadt, zerreißt es mich; zu viel gebrülle und viel zu viel licht – am tage, ganz klar, verhält es sich, als duldete mich darmstadt nicht. am tage, in darmstadt; es treffen mich blicke, hunderte messer, schäumende worte; als wollte darmstadt, dass ich ersticke, an greller und bunter rasierschaumtorte. hänge an seilen, am > mehr

Neulich in der Filterblase: lächeln Zoten und G'schichten

Neulich in der Filterblase: lächeln

hallo, du wirkst gern optimistisch, positiv und realistisch aufgeräumt und wohl geordnet doch dein lächeln ist verordnet wenn ich dich seh dann weiß ich schon: du bist nur ein emoticon alle sollen dich liken du bist ein smileyicon dein lächeln das ist nur mimische kaumuskulatur und pure physiologie wer immer lächelt, lächelt nie dein lächeln > mehr

aphorismen für oktober Zoten und G'schichten

aphorismen für oktober

der feine kriminelle unterschied zwischen diebelei und liebstahl. ich sehe was, was du nicht siehst. du siehst was, was ich nicht sehe. wir beide sehen etwas. wir beide sehen nichts. umso mehr ich über die quantentheorie lerne, desto weniger weiß ich über die quantentheorie. #superposition mein leben ist so krank – ich hoffe die ganze > mehr

Die wollen das so Zoten und G'schichten

Die wollen das so

Irgendwo gibt’s einen Planeten Da herrscht seit Tausenden von Jahren Krieg Zwar wollen alle Frieden Doch jeder träumt vom Sieg   Man muss das Vertrauen der Menschen zerstören Und ihnen dann sagen, wo sie hingehören Um die Menschen zu kontrollieren Muss man sie mit Widersprüchen bombardieren Man muss ihre Zweifel nähren Und ihnen dann die > mehr

Der Mensch ist der Wölfe Wolf Zoten und G'schichten

Der Mensch ist der Wölfe Wolf

Ich hab‘ da so ein Kopfding, mehr so eine Herzenssache, also eher so ein Bauchgefühl. Ich muss aufpassen, dass es mir nicht auf die Füße fällt. Ihr kennt doch bestimmt diese Frage: Welcher Wolf gewinnt? Der weiße oder der schwarze? Antwort: Der, den ihr füttert. Ich habe nicht nur einen Wolf in mir. Es sind > mehr

Ich war zum ersten Mal in der Geschlossenen. Bin jetzt offen für alles. Zoten und G'schichten

Ich war zum ersten Mal in der Geschlossenen. Bin jetzt offen für alles.

Als die Polizisten mich fanden, trug ich nur eine Unterhose und ein T-Shirt. Ich saß an einen Zaun gelehnt, vor meinem Wohnhaus. Meine Schienbeine und Knie waren blutig, meine Füße zerschunden und dreckig. Laut Polizeiaussage war ich die ganze Nacht unterwegs und habe auf ein Klassentreffen gehen wollen. Ich hatte eine sehr unangenehme Begegnung mit > mehr