Foto: Jana Grothe

Bauchgefühl

Seit Ende Februar ist das Martinsviertel (eigentlich) wieder um einen Treffpunkt reicher: In der ehemaligen „Luise“ (vorher: Zweite Heimat) hat Sven Schlindwein Hand in Hand mit Küchenchef Gregor Vollmar (bekannt aus dem Krü, der Alten Oper und der Kameha Suite in Frankfurt sowie dem Sage in Berlin) ein Restaurant eröffnet, welches mit „frecher hessischer Küche“ und viel Gemütlichkeit für gute (Bauch-)Gefühle sorgen will. Gute Verbindungen zu Landwirten und anderen Produzenten aus der Region bereiten dafür die Basis, nämlich gute Produkte: Fleisch aus dem Odenwald und Gemüse aus Trebur werden mit gesunder Bodenständigkeit und Wertschätzung für Klassiker aus Omas Küche zubereitet – und im neu gestalteten Gastraum mit 60 Sitzplätzen serviert. Der kommt mit viel Holz, bunten Kissen und einem offensichtlichen Faible für Klimt einladend daher, geflammte (Holz-)„Schwarten“ aus dem Odenwald hängen als Schallschutz an der Decke und verleiten ebenso wie die Speisekarte auf den ersten Blick dazu, das Wort „rustikal“ in den Mund zu nehmen. Was dem Laden aber nicht ganz gerecht werden würde: Dass es am Taunusplatz weiterhin mit viel Liebe zum Detail und moderner Finesse zugeht, das sagt uns unser Bauchgefühl. Ab dem Sommer wird hoffentlich die Sitzfläche auf dem Taunusplatz reaktiviert, dann soll das Restaurant tagsüber auch als Café geöffnet haben. Während der Corona-Krise liefert Sven Schlindwein sein Essen bei wechselnder Wochenkarte nach Hause (Bestellung über: 06151 8630932). (lm)

Kranichsteiner Straße 42 (am Taunusplatz), Martinsviertel | www.bauchgefuehl-da.de

 

Foto: Jana Grothe

Die Liya

Essen plus (spontane) Live-Musik: Mitte März hat Geschäftsführer Mustafa Polat seinen Familienbetrieb namens „Die Liya“ eröffnet. Unter der Überschrift „Café Bar Food & Freestyle“ ist das Lokal zwischen Einkaufstrubel, Autowaschanlage und Fast-Food-Ketten eine unerwartete Oase zum Entspannen und Genießen: Kissen in den Farben Türkis, Grün, Gelb und Grau liegen auf dunklen Bänken und Stühlen mit bunten Lederbezügen. Auf den Holztischen mit dunkelgrauem Sockel stehen kleine bronzefarbene Vasen mit Tulpen und Teelichter in Glasschalen. Prägnant sind die selbst designten und gebauten Engelsflügel an der Wand vor einer Tapete mit silbrigen Ornamenten. Der größte Hingucker ist die offene Theke mit Blick in die neu renovierte und modernisierte Küche. „Von Hawaii bis Anatolien“, wie Mustafa Polat es beschreibt, werden dort die Gerichte von seinem Schwiegerneffen Kevin und dem Geschäftsführer selbst gekocht. Es gibt Frühstück und einen Mittagstisch, aber auch Tapas, Vegetarisches und Veganes, (glutenfreie) Gerichte mit und ohne Fleisch sowie Poké Bowls mit Bulgur oder Reis (tagsüber Selfservice, abends mit Bedienung). Gäste dürfen gerne Wünsche äußern oder sich von Mustafa und seinem Team überraschen lassen: „Du kannst auch um neun Uhr abends frühstücken, wenn Du willst”, sagt der 45 Jahre alte „Darmstädter aus Mesopotamien“. Immer willkommen sind auch spontane Musiker, zudem sind kleine Konzerte geplant: Ein Klavier steht vor Ort, Akustikgitarre und Saz hängen an der Wand, für den Rhythmus sorgen Conga und Darbuka. Auf Grund der Corona-Maßnahmen öffnet Die Liya leider erst nach dem 13. April wieder. (rina)

Gräfenhäuser Straße 75, Weststadt | Die Liya bei Facebook

 

Foto: Jan Ehlers

Pinto Thai Restaurant Bar

Woraphon Roehrig bringt südostasiatische Kulinarik an den Stadtkirchplatz und erfüllt sich mit der Neueröffnung den Traum vom eigenen Restaurant. Das Versprechen des gelernten Kochs: „Original thailändisches Essen!“ Neben Reis- und Nudelgerichten dürfen da bunte Currys ebenso wenig fehlen wie Gebratenes aus dem heißen Wok (unter anderem das Gemüsegericht Phad Pag Ruam) oder Klassiker wie der Papaya-Salat Som Tum Thai. Zusätzlich zu den authentischen Thai-Gerichten erlaubt sich Roehrig auch etwas kreative Freiheit und vereint unter dem Titel „Asian Twist“ Inspirationen aus weiteren Küchen der Region. Wer will, kann im „Pinto“ so auch Sushi oder Takoyaki, eine japanische Waffelteig-Spezialität, genießen. Serviert wird alles frisch und super farbenfroh mit knackigem Gemüse. Auch schön anzusehen ist der Gastraum selbst: quirlige Illustrationen an der Wand, minimalistische Deko und feine Details wie Wandteppiche, Kissen und buddhistische Statuen vereinen zeitgenössisches Design und Authentizität. Ein schönes Zitat ist auch der Name: Pintos sind stapelbare Essensbehälter aus Emaille – quasi das traditionelle, thailändische Äquivalent zur Tupperdose. Praktisch und schön. Breaking news: Home Delivery seit 24. März! (mn)

Am Stadtkirchplatz, Innenstadt | www.facebook.com/InfoPinto

 

Weitere Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel und Gastronomie:

Alle zusammen! Support your local „Nette Läden“! Zwar sind viele lokale Läden, Cafés und Restaurants aktuell mindestens nur temporär geöffnet (oder komplett zu), aber sie leben und liefern online weiter: Ob Bessunger Buchladen, das Vinocentral, Fleur-in, Hanf Oase, Pizza Mono, Ox, Bauchgefühl, Danny’s Burger, Buchhandlung Lesezeichen (#BringMirMeineBücher), Buchhandlung am Markt, Spielwaren Faix, … Die Komplettübersicht bekommt Ihr online auf www.p-stadtkultur.de/netterladen. (ct)

Neues Shop-in-Shop-Konzept in der Pützerstraße: Auf etwa 150 Quadratmetern verteilen sich jetzt der Headshop Bang Bang Darmstadt (etwa 60 qm), dazu die Hanf Oase (CBD-Öle, CBD-Blüten, Hanfkosmetika, Kräuter und Biohanftee, etwa 20 qm) und nach wie vor Green Gold (Großhandel für Grow-Bedarf, 70 qm). Die Onlineshops von Bang Bang und Hanf Oase werden am 01. April frisch gelauncht, so die Planung. (ct)

Aus „Wein & Maire“ am Stadtkirchplatz soll in diesem Frühjahr/Sommer das Weinlokal Buhne 15 werden. Der Umbau läuft. (ct)

Der Verein Darmstadt Citymarketing e. V., Sprachrohr und Eventorganisator für den innerstädtischen Einzelhandel, präsentiert seine Mitglieder mit Onlineshop jetzt prominent auf seiner Website: www.darmstadt-citymarketing.de/digitales-schaufenster. (ct)

Elisabeth Suppkult bietet eine Alternative zum coronabedingt vorübergehend geschlossenen Lokal in der Schulstraße: Im Elisabeth-Foodtruck auf dem Marktplatz werden von Montag bis Freitag, jeweils von 11 bis 13 Uhr, frische Suppen im Becher (gekühlt drei Wochen haltbar) sowie Salate und Nachspeisen verkauft. Standardauswahl der Suppen: siehe www.elisabethsuppen.de. Tagesaktuell noch weitere Suppen wie Kartoffelcreme. Kartenzahlung möglich. (ct)

Nach nicht einmal einem Jahr musste das Steak- und Coffeehouse The Kay in der Elisabethenstraße schließen. Die Umsätze seien gut gewesen, die Lage auch. Aus privaten Gründen suchen Geschäftsführer Michael und seine Frau Cigdem Krützfeldt nun aber einen Nachfolger für ihren Laden. (rina)

Nach gut anderthalb Jahren endet für Christiane Wöhlert-Made und Oliver Made (Ex-Bembelsche) das Kapitel Die Koppel am Eberstädter Steigertsweg. Persönliche Gründe – Clinch mit den Verpächtern Manuela und Hagen Werner, die nun Nachfolger für „Die Koppel“ suchen – lassen das Gastronomenpaar weiterziehen. Christiane Wöhlert-Made verrät: „Was Neues in Arheilgen ist in Planung.“ (ct)

Sedef Melia ist Ende Februar mit ihrem Brautmodengeschäft Oh Happy Bae vom Untergeschoss des Luisencenters in die direkte Fußgängerzone (genauer: in die Ernst-Ludwig-Straße 19) umgezogen. Eröffnung des Designer-Outlets für Braut- und Abendmode an neuer Stelle wurde Anfang März gefeiert. (ct)

Mit Materialfreude Corona trotzen: Bastelmaterialschätze, liebevoll in Päckchen gepackt, können im Haus der 1.000 Dinge von Ubuntu e. V. in der Mollerstraße 23 erworben werden. Gedacht sind die „Materialfreude-Pakete“ (ab 15 € bis 60 € für einen Materialkoffer) für alle diejenigen, die Lust haben, den schwierigen Zeiten kreativ zu begegnen und sich zu Hause gestalterisch auszutoben. Solltet Ihr selbst keine Materialpakete benötigen, könnt Ihr diese auch gerne spenden und verschenken – zum Beispiel an Kinder in Unterkünften für Geflüchtete. (ct)

Die Darmstädter Digital Product Consultants Neon Elephant, ein Team ehemaliger h_da-Absolventen mit Büro in der Merckstraße, bieten unter topchef.de eine Software an, mit der Restaurants und Einzelhändler ihren Onlinevertrieb selbst organisieren können. Für Darmstädter Gastronomen und Läden für die nächsten sechs Monate kostenlos! #SoliDArisch! (ct)

Das Vinocentral am Hauptbahnhof ist aktuell Lebensmittelgeschäft mit integriertem Straßenverkauf (von Kaffee, Panini und Suppe). Salami, Käse, Espressobohnen, Schokolade und Wein können weiterhin (von maximal fünf Personen gleichzeitig) im Laden eingekauft werden – oder werden nach Onlinebestellung nach Hause geliefert. Seit Kurzem ist das Vinocentral auch Marktplatz: Die lokalen Gastronomen Moni Müller (Catering), Bernd Fach („einFach“) und Gottfried Pacher („Zu Tisch“) kochen „frisch bei sisch in de Küsch“ – von Königsberger Klopsen bis Tafelspitz mit Grie Soß’ –, vakuumieren das Essen portionsweise und bringen es ins Vinocentral. Dort könnt Ihr die Gerichte abholen: „Darmstadt à la carte – To go“. (ct)

Sasan von der Wurstfontäne plant, im Mai einen handfesten Feinkost-Laden in Bessungen zu eröffnen. (ct)

Traditionelles Hatha Vinyasa Yoga, konkret: Flow-Sequenzen und statische Yogahaltungen mit Fokus auf Atmung. Das bietet Yogalehrerin Hannah Bürckstümmer (bislang unter anderem Kurse im „Youga“) in ihrem neuen Studio Yoga Wacker Fabrik an. Im lichtdurchfluteten Dachgeschoss von Gebäude D der Wacker Fabrik in Mühltal bei Darmstadt sollen Einsteiger wie Erfahrene innere Ruhe finden und zugleich mehr Energie gewinnen. Angebote zur (für den 9. Mai geplanten) Eröffnung gibt es den gesamten Mai und Juni über. (ct)

 

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