Mein Name ist Pino’s … Pino’s 2.0. So wie es immer wieder einen neuen „Bond“ gibt, so geht es auch mit dem Bessunger Kultlokal weiter: irgendwie ganz anders, aber gleichzeitig auch vertraut. Nachdem im Januar der ehemalige Gastronom Pino Frare altersbedingt sein Geschäft schloss, hat seine Tochter Jasmin Frare gemeinsam mit Dirk Itzstein Mitte April nach längeren Renovierungsarbeiten das Bistro wiedereröffnet. „Die Renovierungsarbeiten hatten es in sich“, berichtet Dirk, der 58-jährige neue Mit-Inhaber, und fährt fort: „Wir haben den Laden trotz Denkmalschutz renoviert, saniert und komplett entkernt.“ Trotz allem bleibe „die Basis, wie sie war, aber es wurde alles etwas aufgefrischt“, ergänzt die 41-jährige Jasmin. Die Räumlichkeiten des Pino’s sind besonders: Ein runder Grundriss, verglaste Wände, eine beleuchtete Decke, die an einen Gewölbekeller erinnert und der helle Marmorboden vermitteln gemeinsam mit der Rundtheke sowie einer stilvollen Discokugel einen (pseudo-)glamourösen 80er-/90er-Vibe, der fast schon dazu verleitet, den Wodka Martini geschüttelt und nicht gerührt zu bestellen. Gastronomisch spezialisiert sich das neue Betreiber-Duo auf die italienische Basic-Küche mit Pizza, Pasta und Salaten aus der Toskana und Sizilien. Inzwischen gibt es eine Tageskarte und die Kuchentheke wird immer frisch vom Café Gretchen bestückt. Bald soll ein Mittagstisch folgen – und auch Gerichte „aus der deutschen Küche“ seien geplant. Zudem sollen künftig monatliche Events mit Livemusik stattfinden. Dafür gibt es mit knapp 70 Sitzplätzen unter freiem Himmel auch draußen auf der Terrasse reichlich Platz. Der Innenraum des Bistros kann für Gruppen von bis zu 25 Personen gebucht werden. (mah)
Karlstraße 96, Bessungen







