Foto: Jan Ehlers

Lui’s Seafood

„Die Gastronomie ändert sich“, erklärt Elbachir Belhadi. Der gastronomie-erfahrene Heiner mit marokkanischen Wurzeln betrieb von 2013 bis Ende 2018 das italienische Lokal „Lianda“ am Pali-Parkplatz. Nun sind dort Tischdecken und edle Weingläser aus- und Fischernetze sowie maritime Fliesenoptik eingezogen. „Lui’s Seafood – Fischgenuss für alle“, lautet der Name des neuen Konzepts, bei dem Elbachirs Bruder Mohamed (Café Lui’s) mitmischt. „Die Leute nehmen sich weniger Zeit fürs Essen“, weiß Elbachir Belhadi und lockt nun mit einer Palette an frischem Fisch, Muscheln, Garnelen, frittierten Muslitos (Krebsfleisch) und Calamari in sein appetitliches Lokal. Der Frisch wird gegrillt, dazu gibt’s Bratkartoffeln, Salat und eine würzige Soße – fertig ist die Laube. Beziehungsweise das einfache, gute Essen. Zum Mitnehmen eignet sich vor allem das Fischsandwich mit gegrilltem Filet der Wahl. Eine köstliche Besonderheit ist die zarte Fischsuppe, die mit Kreuzkümmel und Ras el-Hanout gewürzt überraschend orientalisch schmeckt. Mein Favorit aber: Butterzart gegrillte Babycalamaretti mit Aioli und Salat – köstlich! Einziger Wermutstropfen: Alkohol wird im „Lui’s Seafood“ (bislang) keiner ausgeschenkt. Dabei gehen ein Gläschen Weißwein und Fisch doch einfach perfekt zusammen. (ct)

Schleiermacherstraße 2 (am Pali-Parkplatz), Innenstadt

 

Foto: Jan Ehlers

Green Gold

Mit dem CBD-Laden „Grünes Gold“ (siehe April-P 2019) hat das Green Gold, das kürzlich im ehemaligen Bang Bang Headshop eingezogen ist, lediglich gemeinsam, dass beide Läden allem Anschein nach Fan derselben Pflanzenart sind. Wichtiger Unterschied: Im Green Gold stehen nicht deren Erzeugnisse, sondern die Pflege und Zucht im Vordergrund. Zum Sortiment gehören: eine große Auswahl an Düngern und Substraten, Lampen (auch computergesteuert), Bewässerungssysteme, Luftreiniger und Lüftungsanlagen, Messgeräte, spezielle Folien, Netze, Schnittmaschinen, Pflanzbehälter, Growboxen & Co. Green-Gold-Produkte gibt es schon seit zehn Jahren auf dem Markt (erst unter dem Namen „Bio-G-Power“, 2018 dann der Labelwechsel zu „Green Gold“). Der Bio-G-Power-Dünger gewann schon so einige Preise, zuletzt siegte er beim Highlife Cup 2011 in Amsterdam. Im selben Jahr stieg die in Darmstadt ansässige Green Gold GmbH zum Großhandel für Gewächshaustechnik, Garten und Growbedarf auf, 2012 ging der Webshop online. Das erste Ladengeschäft, das Hüseyin Yazici und sein Team Anfang April in Darmstadt eröffnet haben, war nun die logische Konsequenz. (lm + ct)

Pützerstraße 2, Ecke Dieburger Straße, Martinsviertel | www.greengold-germany.de

 

Foto: Jan Ehlers

Happy Wok

Einige Male bin ich am „Happy Wok“ vorbeigelaufen und dachte „just another Asia Imbiss“. Dann schrieben die Globetrotter Silvana und Marc von den Woog Riots in ihren „Top 5“ im März-P 2019, der Laden sei „so authentisch, als wärst Du in Hongkong.“ Dankeschön, liebe Silvana und lieber Marc, dass Ihr mir die Augen geöffnet habt! Mittlerweile bin ich Stammkunde bei Lingyun Zhan und ihrem Team. Denn Ihr hattet verdammt noch mal Recht. Nur das mit Hongkong stimmte nicht ganz. Denn die stets mit einem herzlichen Lächeln gesegnete Inhaberin des Happy Wok kommt aus dem Norden Chinas, lebte lange in Shanghai, ging dann zum Studium (International Management) nach Holland, um 2010 zu ihrer Familie zu ziehen, die in Frankfurt und Darmstadt lebt. Hier hat sie sich nun den Traum erfüllt, eine eigene kleine Gastronomie zu eröffnen. Neben asiatischen Standards wie gebratenem Reis oder Eiernudeln bietet sie „special delicious food from China“ an: Dim-Sun, Eierblumensuppe, Peking Ente mit Pflaumensoße, Tintenfisch mit Ingwer im Hotpot, gebratener Schweine-Dickdarm, Mapo-Tofu mit Pfeffer und scharfer Sauce, Shiitake-Salat mit Selleriestreifen, gebratene Aubergine Yuxiang-Art und und und. Lieferservice vorhanden. (ct)

Lauteschlägerstraße 3, Martinsviertel | www.happy-wok-asiafood.de

 

Foto: Jan Ehlers

Schøne Weine

Allein die Namen der Weine klingen bombastisch: „12 Volts“, „The Chocolate Block“, „Meerlust“ oder „Confessions of a white glove chaser“. Aber auch der Ort selbst hat etwas. Dort, wo früher der italienische Schumacher Antonio seine Werkstatt hatte, verkauft Sven Jünger nun zusammen mit seinem Bruder Markus (der in Sachsenhausen noch ein Thai-Restaurant betreibt) und der charmanten Magda Ososko (die viele aus dem Vinocentral kennen dürften) spannende Tropfen aus aller Welt. Einziges Kriterium: „Die Weine müssen uns schmecken!“ Auch sonst beweisen die drei (Wahl-) Heiner Geschmack. Zum Beispiel mit einer kleinen Kaffeebar, an der sie über offenem Holzfeuer (!) gerösteten, starken italienischen Caffé ausschenken. Oder mit einem gut sortierten Gin-Regal, aus dem Magda ab und zu einige Gins öffnet, um sie dann in kleine Apothekerfläschchen abzufüllen, mit einem passenden Tonic Water zu versetzen und später unter Beigabe weiterer Zutaten (wie zum Beispiel Orangenschalen) als „Gin Tonic to go“ zu verkaufen. Schøne Weine, schøne Ideen! (kgb)

Wittmannstraße 2 a, Bessungen (neben dem Reformhaus Stier, schräg gegenüber vom Café Godot) | www.schøneweine.de

 

Weitere Neuigkeiten aus Darmstadts Einzelhandel und Gastronomie:

Das Alara’s in der Frankfurter Straße 68 (gegenüber von der Kyritzschule) wird Mitte Mai zum Johannes Markt. Das neue Konzept lautet: hinten wie bisher Lotto und Post, Rest Supermarkt mit mehr als 3.000 Artikeln. Mehr im Juni-P. (ct)

Am Freitag, 10. Mai, veranstaltet Darmstadts Einzelhandel sein alljährliches Late-Night-Shopping „Darmstadt unter Strom“. Bis 22 Uhr gibt es in der Innenstadt offene Geschäfte und ein buntes Rahmenprogramm mit leuchtenden Stelzen-Walk-Acts, LED-Jongleuren, illuminierten Gebäuden und einem Nachtspielplatz auf dem Marktplatz. Dort endet um 22 Uhr die lange Einkaufsnacht in der City mit Musik sowie einer LED- und Lasershow. (ct)

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt findet die Citymarketing-Aktionsreihe Datterichs Wochenmarkt ab sofort jeden ersten Samstag im Monat von 8 bis 14 Uhr auf dem Marktplatz statt. Am Samstag, 04. Mai, lautet das Motto: „Kaffee, Wein und Heinerbike“. Hills Weinhütte ist zu Gast aus dem rheinhessischen Udenheim, das Caravan-Café „Fräulein Zuckertopf“ bietet Kaffeespezialitäten, Suppen, Quiches und Kuchen an. Zudem gibt es eine Bastelecke für Kinder und das Leih-Lastenrad „Heinerbike“ kann probegefahren werden. (ct)

Keine Lust auf Massenkonsum und Einheitsbrei? Dann ist der Eintagsladen (Frühlingsedition) die Antwort auf Eure Shoppingträume. Wie der Name vermuten lässt, gibt es hier für genau einen Tag die Möglichkeit, handgemachte Schätze zu finden: Kunst, Schmuck, Fotografie, Mode, Keramik, Papeterie, Accessoires und Feinkost gehen über die rund 50 Verkaufstische – am Sonntag, 19. Mai, von 14 bis 18.30 Uhr in der Centralstation. Der Eintritt ist frei. (jp)

Zehn Jahre betreibt Kathrin Ethner nun schon ihren Friseurladen in der Eckhardtstraße, Ecke Röhnring. Aus dem „Hairlich“ ist Ethner Friseure geworden, mittlerweile steht ein ganzes Team hinter ihr – und zum zehnjährigen Jubiläum, das sie Mitte April feierte, hat die Darmstädterin ihrem Geschäft genau das optische Upgrade verpasst, das sonst die Kunden an den Färbe- und Schnittplätzen bekommen. Unterstützung bekam Kathrin dabei von mehreren lokalen Kreativen: Alper von der Galerie Kurzweil hat für eine neue Empfangstheke und mit Metro-Fliesen gekachelte Wände gesorgt, die Firma Uhland neue Möbel eingebaut und Guiseppe Petrelli den Kontakt zu einer italienischen Haarpflegemarke hergestellt, die unter anderem Farben auf Joghurtbasis und vegane Pflegeprodukte in recycelbarem Green PE (aus Zuckerrohr) produziert. Auf weitere hairliche zehn Jahre! (lm)

„Darmstadts erster Baumarkt“, der Farbenkrauth an der Heidelberger Straße 195, hat sich aufgehübscht, nachhaltiger gemacht, neu strukturiert und das Angebot vergrößert: Die Beleuchtung wurde komplett auf LEDs umgestellt, ein neuer Fußboden verlegt, neue Infotheken aufgestellt, der Eingangsbereich optisch großzügiger gestaltet. Die Hobbyabteilung befindet sich jetzt bei den Raumausstattern, dafür ist nun mehr Platz für Grills (neue Marken) samt Gourmet-Bereich (Zubehör, Gewürze, Soßen, Weine). (ct)

Im holzvertäfelten Haus am Anfang der Grafenstraße (ganz früher: „Zum Landgrafen“) ist Mitte April ein Ableger der Fooderia eingezogen. Nach Standorten in Alsbach-Hähnlein und Seeheim-Jugenheim gibt es nun auch in Darmstadts City „schnelle Multi-Cuisine“, sprich: Pizza, Pasta, Paninis, Burger, Suppen, Salate, Fleischgerichte und Desserts – auch nach Hause geliefert. (ct)

Der älteste Growshop Deutschland sitzt in Darmstadts Elisabethenstraße 34 (im Hinterhof) – und hat etwas zu feiern! Die „25 Jahre Grow! Shop Party“ steigt am Samstag, 01. Juni, im Weststadtcafé – auf drei Bühnen mit Bands und DJs von Indie und Ska bis Techno und House, Streetfood, Flammenwerfer und Visuals. (ct)

Im ehemaligen Café Nachrichtentreff in der Elisabethenstraße 20-22 ist Anfang April das dunkel eingerichtete, hell erleuchtete The Kay Steakhouse eingezogen. Auf der Karte befinden sich ausschließlich amerikanische Steakhouse-Klassiker: Beef, Spare Ribs, Grilled Chickenbreast, Grilled Salmon, Chicken Wings, Steak Fries, Baked Potatoes, Onion Rings, Coleslaw, Mozzarella Sticks, Jalapeño Cheese Balls, Shrimp Cocktail & Co. (ct)

Die wunderbare Klause am Hauptbahnhof plant – traditionell am 30. April – wieder zu eröffnen. Via Facebook kündigen die Betreiber an: „Sie soll noch grüner und bunter werden als je zuvor. Die Initiative ,Essbares Darmstadt’ und wir vom Gastroteam sind dran, Euch erneut eine wundervolle Stadtoase, eine Klimainsel, einen Ort der größtmöglichen Vielfalt in Darmstadt zu bieten.“ (ct)

Ins ehemalige Fischgericht am Mathildenplatz, dessen Besitzer es samt Familie nach Dortmund verschlagen hat, ist gerade das chinesische Restaurant Meet & Eat eingezogen. (ct).

Zwei Läden daneben auf der „griechischen Meile“ am Mathildenplatz lädt die auch optisch absolut fußball- und bieraffine Odos Ellinon Sport Bar & Café zum „Sky Sport“-glotzen, rauchen und Bierpicheln ein. (ct)

Der Eröffnungs-Countdown für das Henschel-Rooftop-Restaurant namens obendrüber läuft: Anfang Juni soll es losgehen! Wir waren Mitte April schon mal kurz im noch baustelligen Gastraum (200 Quadratmeter groß) mit der schon erkennbaren Showküche für Koch Gil Delaveaux und sein Team. Außerdem durften wir den atemberaubenden Blick von der (ebenfalls 200 Quadratmeter großen) Terrasse zum Weißen Turm über Friedensplatz, Schloss und Marktplatz genießen. Den möchten wir Euch nicht vorenthalten. (ct)

Foto: Jan Ehlers

Update zum gastronomischen Konzept von Streusel & Olive (jetzt neu im ehemaligen Café Tierbrunnen) an der Nieder-Ramstädter Straße: An der bewährten Tradition des Vorgängers Achim Brieger, für Jung und Alt, für Trauergemeinden und Lilienfans offen zu sein, halten die neuen Chefs, Sandro und Jasmin Sadeghi, fest. Die Inneneinrichtung ist wenig spektakulär, dafür gibt es beim Essen kreative Ansätze. Beinahe ganztägig gilt die Frühstückskarte (mit Pancakes, Obstsalat und verschiedenen Toasts); mittags und abends gibt es zudem wöchentlich wechselnde Gerichte (wie Steinpilzrisotto, Avocado-Ziegenkäse-Salat oder Garnelenpfanne), die von Sandros italienischer Mama frisch und lecker zubereitet werden. Nachmittags warten diverse Kuchen und hausgemachtes Tiramisu auf Leckermäulchen. (kgb)

Vegan & urban: Aus dem Habibi in der Landwehrstraße ist Timm’s Café geworden. (ct + lz)

 

Artikel drucken Artikel versenden