Klar könnte man am 23. Dezember in eine komprimierte Einkaufsanstalt rasen und Dinge powershoppen, zu denen man keine Meinung hat, die aber einen Abend später (hoffentlich) nicht zu Missstimmungen führten. Es geht aber auch anders. Man könnte zum Beispiel in einem inhabergeführten Laden in Darmstadt etwas entdecken, zu dem einem sofort jemand einfällt, der sich > mehr
Alle Artikel von Antje Herden
Ist Darmstadt lebenswert? Und wenn ja: Wieso eigentlich? Die Zeiten sind schlecht – geprägt von Klimawandel, Finanzkrise und leeren Stadtkassen. Dagegen stehen die schiere Kommunikationsfreude der Bürger, die Möglichkeiten politischer Einflussnahme und der Drang des Einzelnen, öffentliche Räume zu erobern. Lässt sich daraus nicht etwas machen? „Lasst uns über Darmstadt reden!“, hieß es im Rahmen > mehr
„Kunstszene Darmstadt A bis Z“ – das Verzeichnis bildender Künstler in und um Darmstadt Made in Darmstadt
„Das ist eine wichtige Angelegenheit in der Kunststadt Darmstadt“, erklärt Claus K. Netuschil, Vorsitzender des Kunst Archivs. Die wichtige Angelegenheit ist giftgrün, wiegt 700 Gramm, hat 448 Seiten – und ist mit ihren 15 Jahren völlig veraltet. Darum wird zur „Darmstädter Langen Nacht“, dem Kulturfest am 31. August, das dritte „Verzeichnis bildender Künstler in und > mehr
Über die Liebe zum Schreiben und Lesen – und „Huch, ein Buch!“ Kunst & Kultur + Zoten und G'schichten
„Was macht Schreiben eigentlich für einen Sinn?“ Eine interessante Frage, zumal sie mir im März nach einer Lesung auf der „lit.kid.Cologne“, einem Literaturfestival in Köln, von einem Zehnjährigen gestellt wurde. Ich dachte kurz nach, dann beantwortete ich sie ebenso gewissenhaft wie die Fragen seiner Schulkameraden, ob ich berühmt sei, wie ich auf die Ideen meiner > mehr
Letztens adressierte ein Witzbold einen Brief an das „Kunst Archiv Darmstadt e.V. / Abfallverwertungsstelle“. Nicht selten wird den ehrenamtlichen Mitgliedern tatsächlich die Frage gestellt: Ist das Kunst oder kann das weg? Einige Male mussten sie die Kunst gar aus dem Müll retten. Doch das ist nur ein Teil dessen, was täglich in den Räumen des > mehr
Klar könnte man am 23. Dezember in eine komprimierte Einkaufsanstalt rasen und Dinge powershoppen, zu denen man keine Meinung hat, die aber einen Abend später (hoffentlich) nicht zu Missstimmungen führen. Es geht aber auch anders. Man könnte in einem kleinen Laden tatsächlich etwas entdecken, das sich zu verschenken lohnt – vielleicht würde man sich sogar > mehr
„Das kann ich auch“ – so warb einst Lotto Hessen. Ein Paradoxon, denn wer etwas kann, braucht keine Millionen. Doch der Slogan hat wörtlich vorweggenommen, was in den letzten Jahren losbrach: die „Mach-esselbst“-Revolution. „Life Hacking“ ist der Prozess, in jeder Lebenslage kreative Problemlösungen zu suchen und auch zu finden. Dazu braucht man Fähigkeiten, Wissen – > mehr
Man lebt in und mit seiner Stadt. Aber wie nimmt man sie wahr? Sieht man noch das leerstehende Haus, die vermüllte Brache, das Fleckchen Restnatur hinterm Zaun, die von Tauben verunzierten Denkmäler gestrenger Herren? Wollte oder dürfte man seine Stadt mit- oder neuplanen? Das Stadtraumfestival „stadt finden“ hat im Rahmen der Darmstädter Schwerpunktwoche des Architektursommers > mehr
Wenn eine mit gleicher Freude und ungetrübtem Enthusiasmus im Jahr 2009 als Geschäftsführerin der Künstlervereinigung „Darmstädter Sezession“ die Skulptur „Tour de France“ positioniert und zwei Jahre später den ferngesteuerten Elefanten „Jochen“ auf seinem kleinen Fahrrad zur Erheiterung aller Kinder über das Heinerfest schickt, dann kann sie nur als Darmstädter Kultur-Ikone bezeichnet werden.
















