Manchmal braucht eine Idee eben ein Jahrhundert, um anzukommen. Well Habicht war ein Darmstädter durch und durch, auch wenn er, 1884 in Oberstein an der Nahe geboren, nicht hier zur Welt kam. Er wuchs in der Stadt auf, machte sein Abitur am Ludwig-Georgs-Gymnasium, studierte Architektur an der Technischen Hochschule, wechselte dann nach Dresden, wo er > mehr
Ein massiger Körper aus Cortenstahl, rostfarben, nach vorne geneigt. Aus der Nähe sieht man die Schweißnähte, die kantigen Übergänge, die industrielle Herkunft des Materials. Die Oberfläche ist nicht glatt, nicht einladend, sie zeigt, was Stahl ist, wenn man ihn nicht verkleidet. Erst mit etwas Abstand tritt eine Figur hervor: ein Rumpf, eine Haltung, jemand der > mehr
Wenn Vintage Mode und Kunst sich vereinen, ist das eine Win-win-win-Situation. Im Sinne der Nachhaltigkeit. Im Sinne der Mode, die dadurch unique wird. Und im Sinne der Kunst, die eine Plattform bekommt, die öffentlich und leicht zugänglich ist. So ist es auch bei dieser Kollaboration von Attic Studio, dem Second-Hand-Mode-Laden mit dem gelben Schaufenster in > mehr
Eine stehende Figur aus Sandstein, ruhig und in sich geschlossen. Die Seherin von Fritz Schwarzbeck richtet ihren Körper auf, ohne Pathos, ohne große Geste. Der rechte Arm ist zum Gesicht erhoben, die Hand leicht angehoben, als würde sie das Licht abschirmen oder den Blick bündeln. Der Kopf neigt sich nach oben, in Richtung Himmel. Was > mehr
Sieben Formen aus Edelstahl stehen im Wasser, ruhig und zugleich gespannt wie eine kleine Formation. Eine Säule erhebt sich im Zentrum, sechs weitere gruppieren sich darum, beinahe wie Blütenblätter um eine Mitte. Ihre Oberflächen sind glatt, kühl, präzise gearbeitet. Am Fuß – dort, wo sie aus dem Wasser treten – sind sie etwas schmaler, nach > mehr
Ein Körper, der sich aus einer Enge herausbewegt. Die von Waldemar Otto geschaffene Skulptur zeigt eine männliche Figur im Moment des Übergangs, die Schultern nach vorn geschoben, der Oberkörper leicht verdreht, als würde sie sich durch einen Widerstand hindurcharbeiten. Die Proportionen sind bewusst verzerrt, der Raum scheint sich um den Körper zu legen, ihn zu > mehr
Ein winterlicher Schleier, der sich über deutsche Städte legt, sobald die Tage kürzer werden: Asphalt, Beton, Wolkendecke, alles scheint sich zu einem einzigen Farbton zu verdichten. Ein Grau, das alles zu verschlucken scheint und das man mit Autorin Helen Macdonalds Begriff des „green blur“ vergleichen könnte, nur dass hier nicht die unberührte Natur in einem > mehr
Ein Mädchen aus Messing, mitten im Spiel. Die Figur neigt sich leicht nach vorn, die Arme ausgestreckt, das Diabolo nur angedeutet durch metallische Linien. Ihre Haltung ist konzentriert, fast gespannt, und doch scheint sie eine gewisse Leichtigkeit zu haben, als könne sie im nächsten Moment weiterlaufen. Das vom Künstler verwendete Messingblech fasst sie in klare > mehr
Tagsüber geht man vielleicht achtlos vorbei, denn dieses von Helmut Lander gestaltete Fenster zeigt sich bei Tageslicht nur zurückhaltend. In seiner Struktur gliedert es sich in Felder verschiedener Dimensionen: einige offen und weit, die den Blick auf den Außenraum durchlassen, andere dichter, gefüllt mit Tiergestalten, deren Linien und Flächen das Licht brechen. Wie jedes Fenster > mehr
Bei Schmitthut kommen außergewöhnliche Ideen, Talent und eine große Portion Kreativität zusammen: Die Darmstädter Hutmacherin Susanne Schmitt ist für ihre besonderen Hut-Designs bekannt, doch mit einer ihrer neuen Kreationen, dem „Spukhut“, legt sie noch eine Schippe drauf. Wer einen Blick in das große Schaufenster des Ladenateliers im Martinsviertel wirft, bekommt nicht nur verschiedenste Kopfbedeckungen von > mehr















