Sieben Formen aus Edelstahl stehen im Wasser, ruhig und zugleich gespannt wie eine kleine Formation. Eine Säule erhebt sich im Zentrum, sechs weitere gruppieren sich darum, beinahe wie Blütenblätter um eine Mitte. Ihre Oberflächen sind glatt, kühl, präzise gearbeitet. Am Fuß – dort, wo sie aus dem Wasser treten – sind sie etwas schmaler, nach > mehr
Ein Körper, der sich aus einer Enge herausbewegt. Die von Waldemar Otto geschaffene Skulptur zeigt eine männliche Figur im Moment des Übergangs, die Schultern nach vorn geschoben, der Oberkörper leicht verdreht, als würde sie sich durch einen Widerstand hindurcharbeiten. Die Proportionen sind bewusst verzerrt, der Raum scheint sich um den Körper zu legen, ihn zu > mehr
Ein winterlicher Schleier, der sich über deutsche Städte legt, sobald die Tage kürzer werden: Asphalt, Beton, Wolkendecke, alles scheint sich zu einem einzigen Farbton zu verdichten. Ein Grau, das alles zu verschlucken scheint und das man mit Autorin Helen Macdonalds Begriff des „green blur“ vergleichen könnte, nur dass hier nicht die unberührte Natur in einem > mehr
Ein Mädchen aus Messing, mitten im Spiel. Die Figur neigt sich leicht nach vorn, die Arme ausgestreckt, das Diabolo nur angedeutet durch metallische Linien. Ihre Haltung ist konzentriert, fast gespannt, und doch scheint sie eine gewisse Leichtigkeit zu haben, als könne sie im nächsten Moment weiterlaufen. Das vom Künstler verwendete Messingblech fasst sie in klare > mehr
Tagsüber geht man vielleicht achtlos vorbei, denn dieses von Helmut Lander gestaltete Fenster zeigt sich bei Tageslicht nur zurückhaltend. In seiner Struktur gliedert es sich in Felder verschiedener Dimensionen: einige offen und weit, die den Blick auf den Außenraum durchlassen, andere dichter, gefüllt mit Tiergestalten, deren Linien und Flächen das Licht brechen. Wie jedes Fenster > mehr
Bei Schmitthut kommen außergewöhnliche Ideen, Talent und eine große Portion Kreativität zusammen: Die Darmstädter Hutmacherin Susanne Schmitt ist für ihre besonderen Hut-Designs bekannt, doch mit einer ihrer neuen Kreationen, dem „Spukhut“, legt sie noch eine Schippe drauf. Wer einen Blick in das große Schaufenster des Ladenateliers im Martinsviertel wirft, bekommt nicht nur verschiedenste Kopfbedeckungen von > mehr
Drei große, schlichte Scheiben ruhen in einer von niedrigen Wänden gefassten Fläche, als hätte man ihnen einen stillen Vorhof geschaffen. Stein und Wasser teilen sich diesen Ort, ohne sich zu berühren, der eigentliche Brunnen liegt abgesetzt, als gehöre er zu einem anderen System. Diese Trennung wirkt nicht zufällig. Der Künstler Herbert Behrens, der zur sogenannten > mehr
Wie ein ausgeschnittener Schatten liegt es da: ein Spiel aus Hell und Dunkel, aus Fläche und Linie. Die Figuren und Zeichen sind nicht gemalt, nicht modelliert, sondern scheinen vielmehr herausgelöst, als hätte jemand sie mit ruhiger Hand herausgeschnitten. Die Referenz an Schnittmuster ist unübersehbar. Alles Unnötige wurde entfernt, das Übriggebliebene wirkt wie Essenz: Körper, vielleicht > mehr
Sie stehen da wie solide Säulen – und scheinen doch jederzeit ins Wanken geraten zu können. Zehn Skulpturen von Tony Cragg haben sich in den Stadtraum eingeschrieben, aufrecht und wachsam, und doch in ständiger Bewegung begriffen. Was aus der Ferne wie massive, ruhende Formen wirkt, entfaltet sich beim Näherkommen als ein komplexes Spiel von Schichtungen, > mehr
Es ist 17 Uhr. In einer Stunde ist Vernissage. Ich trete ein und Petra Blank, die Initiatorin der Kunstzentrale, begrüßt mich mit einem netten Lächeln. Alle Künstler und Mitarbeiter sind aufgeregt. Im Hintergrund spielt rhythmische Musik. Die ausgestellten Bilder von zehn kreativen Darmstädtern sind sehr unterschiedlich: von laut bis leise, von Pop Art über Fotokunst > mehr
















