Foto: Jan Ehlers

Qua definitionem gibt es in Darmstadt genau einen Biergarten: das Weststadtcafé. Denn nur hier ist das Mitbringen eigener (Grill-)Speisen erlaubt. Und dieses Prinzip ist eines der Ursprungsmerkmale eines traditionellen Biergartens – neben den schattenspendenden Bäumen. Letztere sind auch ein weiteres wichtiges Kriterium dieser Übersicht. Aktuell, da Partys und Festivals nach wie vor in weiter Ferne sowie Konzerte rar gesät sind, werden die Bier und (Apfel-)Wein ausschenkenden Freiluftoasen zu den In-Locations unserer Stadt. Natürlich immer im Rahmen der aktuellen Coronabedingungen.

Hier im gedruckten P gibt’s die lokale Biergartenkultur in aller Kürze mit Würze. Auf unseren Online-Kanälen stellen wir die 31 erfrischenden Schankstellen ausführlich vor.

 

> Die jungen Wilden <

Weststadtcafé

Tief im Westen

Portugal-Flair am offenen Grill – urbane Romantik neben den Gleisen. (lm)

Wo: Mainzer Straße 106, Weststadt

Atmosphäre: Für seine einmaligen Sonnenuntergänge über den Gleisen ist das Weststadtcafé genauso bekannt wie für zahllose durchtanzte Sonnenaufgänge in der ehemaligen Wagenhalle der Bundesbahn. Der echte „Wessi“-Fan liebt aber mindestens genauso sehr das nachmittägliche Grillen und Schlemmen mit Freunden und solchen, die es noch werden könnten. Stilecht auf roten Bierbänken – und seit diesem Jahr auch auf roter Bistrobestuhlung im portugiesischen Stil.

Besonderheiten & Extras: Der Gemeinschaftsgrill steht allen offen, das Grillgut darf selbst mitgebracht werden. Getränke gibt’s aktuell nur nach Bestellung bei der Bedienung am Tisch, die Bar „ist gesperrt“. Ab und zu legen DJs entspannte Hintergrundmusik auf.

Coroneskes: Um den Grill nutzen zu können, müsst ihr momentan ein bis zwei Tage vorher reservieren, Geschirr kann für 1,50 € geliehen – oder selbst mitgebracht werden. Wenn mehrere Kleingruppen gleichzeitig grillen, müssen die Abstandsregeln streng eingehalten werden, gegrillt wird also alternierend und mit Maske.

Drinks: Um den Portugal-Flair komplett zu machen wird – neben dem lokalen Braustüb’l – gerne ein kühles Sagres gereicht. Aber natürlich sind auch alle anderen üblichen Verdächtigen (alkoholfrei wie -haltig) vertreten. Besonders beliebt ist der preisleistungsmäßig beste Spritz Aperol der Stadt!

Futter: Wird selbst mitgebracht. Oder Snacks zum Kaufen: Tosta mista (auch vegan), Chorizo, selbstgemachter Handkäs’ und Kochkäs’, Würstchen mit Hausmacher-Kartoffelsalat, Salätsche, Fladenbrot mit mediterranen Cremes, Tzaziki, Oliven, Lupinienkerne.

www.weststadtcafe.de (derzeit im Umbau)

 

Schlossgarten

Auf der Schlossbastion

Überraschend heimelig für die überaus zentrale Lage ist es unter den Hainbuchen. (lm)

Wo: Marktplatz 15 aka direkt auf der Schlossbastion, Innenstadt

Atmosphäre: Das Paradies liegt mitten in der Stadt: Viel heimeliger als im Schlossgarten oder wahlweise „auf der Bastion“ wird es in Darmstadt nicht – zumindest nicht, wenn man fußläufig bleiben will. Der Schlossgarten gehört zum Schlosskeller, wurde im Sommer 2010 das erste Mal geöffnet und bietet seitdem eine angenehme Mischung aus Entspannung und Sehen-und-gesehen-werden. Zum Sonnenuntergang werden die Getränke und die leckeren Snacks auch gerne auf die Mauer der Bastion außerhalb des eigentlichen Schlossgartens getragen. Aber spätestens, wenn die Musizierenden im Rahmen eines der beliebten „laut und leise“-Konzerte ihre Instrumente anstimmen, kommen alle unter den Hainbuchen zusammen und genießen.

Besonderheiten & Extras: Mehr Besonderheiten als die absolut zentrale und trotzdem herrlich entspannte Lage vor historischer Kulisse braucht es eigentlich nicht, oder? Dass der Schlossgarten hauptsächlich von Studierenden organisiert wird und als Open-Air-Erweiterung des Schlosskellers verstanden werden kann, sorgt allerdings für sehr schöne Nebeneffekte wie die gelegentlichen Akustik-Konzerte im hinteren Teil des Gartens.

Coroneskes: Verringerte Kapazität und ausgedünntes Angebot. Mindestabstand und Hygieneregeln werden in den Betrieb integriert, Reservierungen sind leider dieses Jahr nicht möglich. Die Zapfanlage ist nicht in Betrieb, alle Biere werden als Flaschenbiere ausgegeben. Ganz neu: Um den Papierkram zu umgehen, könnt Ihr den Service von SmartMeeting.Online nutzen und Euch vorab registrieren!

Drinks: Neben Braustüb’l, Grohe und Pfungstädter werden auch Hefeweizen und alkoholfreie Biere der Miltenberger Faust-Brauerei ausgeschenkt. Auch Trendgetränke wie Spritz und Mate gehören – dank der studentischen Ausrichtung des Schlossgartens – zum Standardsortiment. Nachmittags gibt es diverse Kaffeespezialitäten.

Futter: Schlossgarten-Fans lieben die „Gärtnerteller“ mit immer anderen, immer leckeren Brotaufstrichen und Salat. Auch der Kochkäs’ ist beliebt – und die regelmäßig aufgebaute Grilltheke erst! All das ist hoffentlich bald wieder möglich: Derzeit gibt es nur Kleinigkeiten wie Brezeln.

www.schlossgarten-darmstadt.de

 

Klause

Am Hauptbahnhof

Verwunschener „Garten der Vielfalt“ mit üppigem Kräuterbeet und Samentauschregal. (kgb)

Wo? Am Fürstenbahnhof 1, direkt neben dem Hauptbahnhof

Atmosphäre: Willkommen im Großstadtdschungel! Aus alten Weinkisten wurden im ummauerten Garten der denkmalgeschützten Klause zeitlose Sitzmöbel gebaut. Überall locken lauschige Sitzecken: Mal sitzt man auf einer mit Hopfen berankten Holzterrasse, mal auf der grünen Wiese – neben einem üppigen Kräuterbeet oder einer Wand aus roten Rosen. Neben entspannten Mitmenschen findet man hier auch viele Anregungen und Tipps fürs eigene Urban Gardening.

Besonderheiten & Extras: Die Klause ist eigentlich eine Katze – so viele verschiedene Leben hat sie schon hinter sich! Errichtet wurde sie für die Notdurft Reisender. In der Nachkriegszeit diente sie auch als Restaurant, Autowerkstatt, Versicherungsbüro und Reisekiosk, bevor sie 2012 im Rahmen des „Cage 100“-Festivals als sommerliche „Cage & Cola“-Bar wiederbelebt wurde. Seit 2017 wird sie von der Initiative Essbares Darmstadt als ökologisch-kulinarisch-künstlerisches Zentrum genutzt. Im eigentlichen Showroom der Initiative, dem „Garten der Vielfalt“, auch „Essbare Klause“ genannt, sieht man jedes Jahr aufs Neue, wie biologische Vielfalt in der Stadt aussehen kann. Einfach nur schee! Hoffen wir, dass die Stadt den Pachtvertrag noch lange verlängert.

Coroneskes: Selbstbedienung (wie immer!), ansonsten kann der Garten nach jetzigen Bestimmungen etwa 50 Personen aufnehmen. Ist diese Zahl erreicht, muss man warten, bis jemand geht. Leider fällt auch das übliche Grillen an den kleinen Tisch-Kugel-Grills und an der großen Grillstation in diesem Jahr aus.

Drinks: Die selbstgemachten Limonaden und Liköre sind Kult. In diesem Sommer gibt es zum Beispiel Kirsch-Rosmarin-Limo und frisch abgefüllten Rhababerlikör – pur oder als Cocktail „Flamingo“. Außerdem wird Grohe Helles vom Fass standesgemäß im alten Steinkrug ausgeschenkt. Und es gibt Äppelwoi sowie „summer wines“ vom Vinocentral.

Futter: Jeder Gast darf sein eigenes Essen mitbringen, denn vor Ort gibt es zwar Naschbeete zur Selbstbedienung, aber keine käuflich zu erwerbenden Speisen. Bitte nur von Kräutern & Co. naschen, die Ihr kennt. Es gibt nämlich auch welche, die „nur“ für Insekten gedacht sind. Und bitte den eigenen Müll wieder mitnehmen, damit die Klause nicht zumüllt. Merci!

www.facebook.com/EssbareKlause

www.essbaresdarmstadt.de/die-klause

 

Osthang

Im Osten der Mathildenhöhe

Das wohl lässigste, freigeistigste Biergärtchen der Stadt darf doch auch noch diesen Sommer lebendige Stadtkultur neben vergangener Kultur betreiben – erst mal nur am „Kleinen Freitag“ und bei Veranstaltungen. (lm)

Wo: Olbrichweg 19, Mathildenhöhe

Atmosphäre: Der Osthang lebt – und erfrischt auch diesen Sommer noch einmal das kulturelle Leben in unserer Stadt! Wir hatten uns schon verabschiedet – umso schöner, dass sich durch die Pandemie der Baubeginn für das Besucherzentrum der Mathildenhöhe verschiebt und die Abrissstimmung bester Poolparty-Laune und sozialer Achtsamkeit Platz macht. Immer donnerstags zum „Kleinen Freitag“ – und bei Veranstaltungen.

Besonderheiten & Extras: Eigentlich hätte es gar keine Saison 2020 gegeben, und auch jetzt wird Monat für Monat entschieden, ob der Osthang weiter bespielt werden darf. Fingers crossed!

Coroneskes: Poolparty? Genau – denn jede*r Besucher*in erhält am Eingang als Abstandshilfe eine Poolnudel, praktische 160 Zentimeter lang und in der Stückzahl auf die Besucher*innenkapazität beschränkt.

Drinks: Neben Wasser, Limos und Eistee zum Abholen an der Selbstbedienungsbar: Grohe Helles, Rothaus Tannenzäpfle und naturtrübes Radler von Schlappeseppel. Auch Vino gibt es aktuell in 0,33er-Flaschen, damit keine Gläser ausgegeben werden müssen.

Futter: Darf selbst mitgebracht werden! Aufgrund der aktuellen Situation ist dieses Jahr kein Gemeinschaftsgrill am Start.

www.osthang.de

 

Herrngartencafé (Restaurant Leyli)

Direkt am Herrngartenrondell

Biergarten mit – aktuell – persischem (!) Essen in Darmstadts grünem Wohnzimmer. (ct)

Wo: Schleiermacherstraße 29, Innenstadt

Atmosphäre: Biergarten meets Orient, mitten im größten und zentralsten Park Darmstadts. Unter uralten, schattenspendenden Bäumen sitzt und trinkt es sich gemütlich, während orientalisch gewürzte Speisen einen gedanklich in die Ferne schweifen lassen.

Besonderheiten & Extras: kulinarisch: Mittagstisch, kids entertaining: ein Sandkasten.

Coroneskes: Getränke und Essen werden bei den freundlichen Kellner*innen bestellt, ansonsten: alles nach den aktuellen Bestimmungen.

Drinks: Fritz Bier vom Fass und Braustüb’l aus der Flasche, Weine (unter anderem Vinho Verde), Äppler, Longdrinks (Aperol Spritz, Wodka Orange), Eistee, erfrischender Dugh (Jogurt + Mineralwasser + Minze + Prise Salz) und persischer Schwarztee (mit Minze, Honig und Granatapfelsirup).

Futter: Persische Spezialitäten, Burger, Eis.

www.restaurantleyli.de

 

Biergarten Bauchgefühl

Auf dem Taunusplatz im Martinsviertel

Freche hessische Küche und entspannte Stimmung, jetzt auch wieder unter freiem Himmel! (lm)

Wo: Kranichsteiner Straße 42, Martinsviertel

Atmosphäre: Im Dreieck zwischen Kranichsteiner Straße, Wenck- und Taunusstraße lässt es sich unter den Platanen herrlich entspannen. Perfekt, wenn der Riegerplatz mal wieder aus allen Nähten platzt und man trotzdem im Watzeviertel bleiben will!

Besonderheiten & Extras: „Gudes Slowfood“ kommt hier regional, hausgemacht und frisch auf den Tisch: Viele der Produkte stammen von Landwirten aus dem Odenwald.

Coroneskes: Die Speisen können auch zum Abholen bestellt werden. Vor Ort gelten dieselben Regeln wie überall.

Drinks: Es gibt „handwerklich gebrautes“ Biobier von der Brauerei zum Klosterhof aus Heidelberg (Helles, Dunkles und Pils). Alkoholfrei: zum Beispiel „Chariteas“ und „Proviant“-Limonaden und Cola.

Futter: Neben gewagteren Kreationen sowie Schnitzeln mit knusprig-fluffiger Panade stehen regelmäßig hessische Klassiker wie Grie Soß auf der wechselnden Karte – ein Favorit ist der „Mumbelteller“ mit hausgemachter Worscht, eingelegten Käsespezialitäten aus der Region und Pellkartoffeln.

www.facebook.com/bauchgefuehlDA

 

Biergarten der Tennis Oase

Hinterm Bölle

„Spiel, Satz und Savoir Vivre“ im Schatten von Kiefern und Lerchen – ganz schön geschmackvoll für eine Sportlerkneipe! (lm)

Wo: Traisaer Straße 65, Lichtwiese

Atmosphäre: Sportlich, aber nicht verschwitzt: Das schöne Interieur hat mit einer klassischen Platzwart-Schenke nichts zu tun. Außer coolem Vintage-Chic mit viel Holz, Metall, Beton und Naturmaterialien sorgt auch die Lage im Grünen für beste Sommerurlaubs-Atmosphäre.

Besonderheiten & Extras: Hier dreht sich alles um vier gepflegte Tennisplätze. Auf denen kann ohne Vereins- oder Vertragsbindung gespielt werden, bevor man sich danach auf der hübschen Terrasse niederlässt und auf Sieg und zweiten Platz anstößt!

Coroneskes: Natürlich gelten auch hier Abstandsregeln – vor allem auf den Plätzen wird besonders auf Hygiene geachtet, Doppel etwa sind nur im Familienverbund möglich. Alle Infos hierzu findet man im Netz. Nur bis 21 Uhr geöffnet, samstags eingeschränkt, am Sonntag von 11 bis 19 Uhr.

Drinks: Neben den üblichen Erfrischungsgetränken und Weinen (vorwiegend aus Südfrankreich und der Pfalz) überzeugt vor allem der französische Rosé – und natürlich der Crémant! Alle, die es herber mögen, freuen sich übers Faust Biere aus Miltenberg.

Futter: Mediterran angehauchtes kulinarisches Angebot aus kalten Snacks: Selbstgemachter Hummus, Schafskäse und Kochkäs’, dazu Brot, Butter und leckere Antipasti.

www.tennisoase.de

 

Roßdörfer Biergarten

Am Roßdörfer Industriegebiet, hinterm Bessunger Forst

Reggae-Vibes unter Palmen: Der kultige Biergarten ist schon 30 Jahre alt! (ct)

Wo: Industriestraße 18, Roßdorf

Atmosphäre: Jamaika-Feeling im Roßdörfer Industriegebiet, mit dem Rad oder dem Bus gut erreichbar von Darmstadt aus. Jan Zelba und sein Team vermischen auf einzigartige Weise bodenständige Biergartenkultur mit gechillten Reggae-Vibes.

Besonderheiten & Extras: Ab und zu legen Reggae-DJs auf. Seit Neuestem: Roßdörfer-Biergarten-Masken im Verkauf!

Coroneskes: Leicht reduzierte Gästeanzahl, daher besser vorab einen Tisch reservieren. Aktuell kein Tischkicker am Start. Getränke gibt’s – mit Maske! – per Selbstbedienung an der Theke (Freunden das Getränk mit an den Tisch bringen, bitte). Das Essen wird bei den Mitarbeitern bestellt und von ihnen an den Tisch gebracht. Vorübergehend geänderte Öffnungszeiten: Di bis Sa von 17 bis 23 Uhr, So und Feiertag von 15 bis 23 Uhr.

Drinks: Fürstenberg Pils, Paulaner Hefe und Lager hell vom Fass, Dölp Apfelwein (ebenfalls vom Fass) und – jawoll, ja! – „Laternsche“ (süßer Apfelwein, Kirschwein, Persico). Very special und very süffig: der Jamaika Rum Punch!

Futter: Frisch Gegrilltes (Wurst, Steaks, selbstgemachte vegetarische Bratlinge)und Beilagen wie hausgemachter Kartoffel-, Kraut-, und Nudelsalat. Außerdem: Handkäs’ „mit Reggae“ (Mussigg 2.0) und homemade Kochkäs’.

www.rossdoerfer-biergarten.de

 

Biergarten Linie Neun

In Griesheim – sag bloß! – direkt an der Linie 9

Lohnt sich auch ohne Zwiebelmarkt: Lauschige Atmosphäre im Hinterhof, vorerst leider erst einmal ohne Live-Musik. (rina)

Wo: Wilhelm-Leuschner-Straße 58, Griesheim

Atmosphäre: Obwohl die Linie Neun direkt an der Hauptstraße samt Wagenhalle-Haltestelle liegt, sitzt Ihr im Biergarten in ruhiger und gemütlicher Umgebung: auf dunklen Holzstühlen unter Lichterketten und einem Platanendach.

Besonderheiten & Extras: Für die Kleinen ist gesorgt: Spielhäuschen und der große, angrenzende Platz vor der Wagenhalle laden zum Spielen und Toben ein. Für die Großen liegen Decken für laue, lustige und lange Sommerabende bereit.

Coroneskes: Bisher kann noch niemand einschätzen, wann die Linie Neun wieder als Kulturort mit Konzerten, Kleinkunst, Theater, Kunstausstellungen und Partys fungieren darf – alle Veranstaltungen sind vorerst abgesagt oder aufs nächste Jahr verschoben. Auch das Frühstücksbuffet gibt es aktuell nicht. So öffnen sich die Türen sonntags um 12 Uhr fürs Mittagessen. Unter der Woche könnt Ihr Euch wie gewohnt ab 17 Uhr niederlassen (nur im frisch gestrichenen Innenbereich am besten reservieren!) – und dann losschlemmen.

Drinks: Braustüb’l Pils und Apfelwein der Kelterei Krämer vom Fass. Besonders zu empfehlen: „Helga“ oder „Heidi“, stylischer Himbeer- beziehungsweise Heidelbeer-Hugo.

Futter: Neben Flammkuchen, verschiedenen Schnitzeln, Salaten und XXL-Burgern auch Kochkäs’, Schafskäse, Chili con Carne oder Kartoffelecken. Eine große Vielfalt, die dennoch nicht überfordert.

www.linieneun.jimdo.com

 

Biergarten Antik Lokales

Alt-Ewwerscht

Das Pizza-Urgestein in Darmstadts Süden – mit idyllischem Hinterhof inklusive Teich (!). (kgb)

Wo? Heidelberger Landstraße 258, Eberstadt

Atmosphäre: Not fancy, but gemütlick! Gefühlt gab es das Antik Lokales schon immer. Wenn man im Darmstädter Süden abends noch mal weggehen wollte, dann ging man dorthin – und zwar nicht nur aus Mangel an Alternativen, sondern auch, weil man es nicht anders kannte und eigentlich auch nie von diesem Kneipen-Urgestein enttäuscht wurde. Im Winter lässt sich hier rustikal in einer der kleinen Nischen unter dem verwinkelten Holzgebälk sitzen. Die dunklen Möbel, die abgescheuerten Holztische und die Devotionalien an den Wänden würden jedem Pub zur Ehre gereichen. Im Sommer geht es einmal quer durch den Laden in den idyllischen Hinterhof, wo sich ein kleiner, auf zwei Ebenen verteilter Biergarten (etwa 40 Sitzplätze) und ein kleiner Teich befinden.

Besonderheiten & Extras: Straßenverkauf für Pizzen und andere, meist kalorienreiche Gerichte. Außerdem ist das Lokal(es) betont kinderfreundlich: Für kleine Racker gibt es Kindergerichte wie Chicken Nuggets und -getränke wie Gummibärchen-Limo, extra Stühle und Spiele.

Coroneskes: In normalen Zeiten gibt es so einiges vom Fass: Guiness, Apfelwein, Köstritzer Schwarzbier, Münchner Helles … Doch vorerst setzt man auf Klasse statt Masse – auch, weil man nicht weiß, wie viele Gäste diesen Sommer vorbeischauen.

Drinks: Grohe Helles, Pfungstädter Pils und Paulaner Hefeweizen vom Fass sowie die sonst üblichen Getränke (Cola, Fanta, Wasser, Schorle, Sprite et cetera)

Futter: Dicke Portionen (die Stamm-Pizza „Lokales“ wiegt fast ein Kilo), üppige Auswahl an Pizzen, Schnitzeln, Nudeln & Co. Fazit: Hier geht keiner hungrig raus.

www.antik-lokales.de

 

> Danke, Corona !!1! <

Biergadde Kikeriki Theater/Comedy Hall

Direkt an der Heidelberger Straße

Für einen Vorplatz überraschend urig: Der „Biergadde“ hält das beliebte Theater während der Coronazeit lebendig. (lm)

Wo: Heidelberger Straße 131, Bessungen

Atmosphäre: Vielleicht nicht der urigste, dafür aber einer der sympathischsten Biergärten – weil er die Situation so gut es geht mit Humor nimmt. Ganz im Stil des Kikeriki Theaters geht es hier mundarttechnisch hoch her, siehe Kategorie „Futter“!

Besonderheiten & Extras: Der Biergadde ist eine ziemlich einmalige Sache und ein*e echte*r Heiner*in sollte es sich nicht entgehen lassen, in zwanzig Jahren zum erlauchten Kreis derer zu gehören, die aus eigener Erfahrung davon erzählen können …

Coroneskes: Aus offensichtlichen Gründen kann die Unterhaltung diesmal nicht von der Bühne kommen – umso mehr ein Grund, am eigenen Tisch für möglichst viel Komödiantentum zu sorgen!

Drinks: Fast schon Ehrensache, dass hier Braustüb’l ausgeschenkt wird! Der Apfelwein kommt von der Kelterei Krämer aus dem Odenwald.

Futter: „Tschingderassabum“, „Dibbedibb“ und „Goggelores“ sind keine neuen Kikeriki-Charaktere, sondern Speisekarten-Klassiker wie Kochkäs’, Kartoffelchips mit Kräuterquark und leckere Salate. Wer die Puppenspiele in der Comedy Hall kennt, freut sich neben „Schee Haschee“ auch besonders über „Erwin“ – Schweineschnitzel mit Bratkartoffeln!

www.comedyhall.de

 

Bedouin’s Biergarten

Auf dem Schlossgartenplatz

Ein Schirm, ein paar Tische und Stühle … schon entsteht eine temporäre stadtgrüne Bierwiese für alle Watzeviertler. (lm)

Wo: Schlossgartenplatz 11, Martinsviertel

Atmosphäre: Das Sprichwort „Aus der Not eine Tugend machen“ wurde hier auf den Punkt gebracht: Nachdem sich das Bedouin wochenlang durch Food to go über Wasser gehalten hat, nutzt Betreiber „Tesi“ jetzt die außergewöhnliche Großzügigkeit der Stadt und funktioniert kurzerhand die Grünfläche des Schlossgartenplatzes zum Biergarten um. Dieser Kiez ist gemütlich!

Besonderheiten & Extras: Die Speisekarte ist deutlich reduziert, auf den geliebten Bedouin-Teller müssen wir momentan verzichten. Aber das macht nichts, denn auch das schmalere Menü ist zuverlässig lecker.

Coroneskes: Da aktuell Abholservice und Gastronomie (mit Service am Tisch) vor Ort parallel laufen, kann es manchmal ein bisschen länger dauern. Ab 22 Uhr müssen auch Biergartengäste ihre Getränke am Ausschankfenster abholen.

Drinks: (Flaschen-)Bier gibt es von Veltins (Pils) und von Grevensteiner (Helles) sowie Maisel’s Weisse aus Bayreuth. Das Weinangebot wechselt, außerdem stehen Longdrink-Klassiker wie Spritz, Cuba Libre oder Gin Tonic auf der Karte.

Futter: Leckere, afrikanisch inspirierte Gerichte wie eh und je – mal mit, mal ohne Fleisch, gerne auch Fisch. Aktuell sind Zimt-Hühnchen oder Falafel-Variation besonders zu empfehlen, hinzu kommen wechselnde Gerichte auf der Tagestafel.

www.bedouin-darmstadt.de

 

Theatergarten am TiP

Auf dem Platz vor dem Pädagogtheater

Im „illustren Sommergarten mit Freilichtbühne“ gibt es neben Drinks, kleinen Speisen – und wochenends Brunch – bis 20. September auch Kulturhäppchen! (lm)

Wo: Pädagogstraße 5, Kapellplatzviertel

Atmosphäre: Experimentell und innovativ: Die besten Eigenschaften eines Theaters werden hier ganz pragmatisch angewandt und aus dem Keller ans Tageslicht geholt.

Besonderheiten & Extras: Da das Theater im Pädagog (TiP) abseits von Corona eigentlich mehr Kultur als Gastronomie anbietet, ist der Sommergarten auch mehr Theater als Restaurant: Jeden Samstag ab 19 Uhr wird unter dem Motto „Coolness und Kultur“ die Open Stage bespielt.

Coroneskes: Wem’s im Theatergarten gefällt, der darf sich gerne auch an der Spendenaktion beteiligen – damit es ab dem Frühherbst wieder mit geplanten Veranstaltungen losgehen kann.

Drinks: Espresso, Bier, Wein und selbstgemachte Limonaden.

Futter: Abends gibt es kleine, wechselnde Speisen – und am Wochenende jeweils von 10 bis 14 Uhr ein „hessisch-mediterranes Frühstücksbuffet“!

www.paedagogtheater.de

 

> Die Klassiker <

Bayerischer Biergarten

Im Norden des Bürgerparks

Bayerischer Flair und regionale Küche auf klassischer Biergartenbestuhlung: Originalnäher wird’s nicht! (rina)

Wo: Kastanienallee 4, Darmstadt

Atmosphäre: Auf klassischen Biergartenstühlen unter Kastanienbäumen das bayerische Flair und die regionale Küche genießen – entweder im großen Selbstbedienungsbereich oder im abgetrennten „Service-Biergarten“.

Besonderheiten & Extras: Autos parken hinterm Gasthaus (viel Platz!) oder auf dem Parkplatz am Nordbad (weniger als zehn Minuten Fußweg zum Biergarten). Für die Sportlichen unter Euch lassen sich viele Fahrradständer direkt am Eingang finden. Ein bunter Spielplatz, das Kleintiergehege mit Hasen und Fasanen und der Steinbrunnen im rundherum eingezäunten Biergarten bieten viel zu entdecken.

Coroneskes: Eine Reservierung für das Restaurant und den Biergarten mit Service mit rund 80 Plätzen ist nötig – entweder über die Webseite oder telefonisch. Für den Selbstbedienungsbereich mit rund 500 Sitzplätzen nicht. Das Kontaktformular füllt Ihr am besten direkt am Tisch übers Smartphone auf der Webseite des Biergartens aus – das spart Papier und Kuli-Einsatz. Im Außenbereich gilt die Zwei-Haushalts- beziehungsweise Maximal-zehn-Personen-Regel, also Tische bitte nicht zusammen- oder verschieben!

Drinks: Bayerisches Hutthurm Helles im Steinkrug oder Apfelwein der Kelterei Trageser, Malzbier

Futter: Klassisch, und deswegen umso besser: Gegrillte Haxe, Schweinebraten mit Knödeln und Sauce, Weißwürstl mit Brezel – und natürlich Obatzda. Für Vegetarier ist der große „Salat der Saison“ mit Schafskäse sehr empfehlenswert. Im Servicebereich bietet die Speise- und Saisonkarte alles von Grünem über Käsespätzle, gebackenem Schafskäse oder Forelle bis zu Rumpsteak, Rouladen und Sauerbraten.

www.bayerischer-biergarten.de

 

Biergarten Dieburger Straße

Am Fuße der Mathildenhöhe

Klassische Biergartenatmosphäre unter alten Kastanien und mit eigenem Spielplatz. (lm)

Wo: Dieburger Straße 97, Martinsviertel

Atmosphäre: Fast schon romantisch und gleichzeitig handfest: Zu Füßen der alten Kastanien ist der Biergarten an der Dieburger Straße einer der klassischsten Biergärten Darmstadts – und mit der gemütlichste! Dank seiner erhöhten Lage bekommt man selbst von der recht stark befahrenen Kreuzung Dieburger Straße/Spessartring wenig mit, sodass fast ein bisschen Urlaubsflair aufkommt. Trotz der beachtlichen Größe wird es hier an lauen Sommerabenden zwar voll, aber nie hektisch: Das ausgeklügelte Selbstbedienungssystem funktioniert gut, von den manchmal etwas längeren Schlangen am Ausschank sollte man sich also nicht abhalten lassen. Geht dann doch recht flott.

Besonderheiten & Extras: Der integrierte Spielplatz sorgt für zufriedene Kids und entspannte Eltern, ohne dass er den Biergarten dominiert – wer weniger kinderlieb ist, kann sich einfach auf die andere Seite des Ausschanks setzen und hat sei’ Ruh’.

Coroneskes: Bis auf Masken und Formulare ist hier eigentlich „alles wie immer“: keine Reservierungen … wer da ist, ist da. Natürlich wird auf große Abstände geachtet, weshalb die Kapazität beschränkt ist, und überall (vor allem an den Toiletten) stehen Desinfektionsmittel bereit.

Drinks: Das lokalpatriotische Angebot aus Braustüb’l und Grohe wird von bayrischem Schneider-Weizen ergänzt. Der Äbbelwoi kommt von Himmelheber aus Brensbach.

Futter: Neben der Grillstation gibt es auch andere typische Biergartenspeisen inklusive Münchner Weißwurst mit Brezel und süßem Senf – und natürlich hessische Leckereien wie Handkäs’ mit Mussigg oder Kochkässchnitzel. Vegetarier und Veganer haben leider keine allzu große Auswahl.

www.biergarten-darmstadt.com

 

Grohe

Unweit des Cityrings

Echte Institution direkt an der Quelle, nämlich im Hinterhof am Brauhaus. (rina)

Wo: Nieder-Ramstädter Straße 3, Darmstadt

Atmosphäre: „An der Quelle“: Im Hinterhof des Brauhauses unter Sonnenschein zwischen Efeu und Topfpflanzen gemütlich beisammensitzen und auch mal das ein oder andere Helle mehr trinken.

Besonderheiten & Extras: Mitten in Darmstadt und als alteingesessene Institution ist das Grohe ein Ort, an dem Ihr immer jemanden findet, den Ihr kennt (oder dort kennenlernt). Wie ein Gast formuliert: „Wenn Du noch nicht hier warst, bist Du kein Darmstädter.“ Neben dem gemütlichen Biergarten könnt Ihr Euch auch die hessischen Gerichte im Wirtshaus, im Ausschank oder – seit 01. Juli wieder – in der alten Scheune schmecken lassen.

Coroneskes: Am „Eingangsfass“ werdet Ihr abgeholt und persönlich zu einem freien Tisch geleitet. Zwischen den rund 60 Sitzplätzen stehen Tische und Stühle als Absperrungen, so kann der Abstand eindeutig gewahrt werden. Die Einweg-Speisekarten sind wortwörtlich vom Tisch und Ihr könnt wieder aus dem altbekannten Angebot der Getränke und Speisen wählen.

Drinks: selbstverständlich: Grohe Helles vom Fass

Futter: Die verschiedenen Schnitzel mit Bratkartoffeln und Krautsalat, vor allem das Kochkässchnitzel oder auch das Schweinskotelette sind ein Muss. Die Matjes-Filets mit Apfelspalten, Grüner Soße und Bratkartoffeln, der große Wald- und Wiesensalat im Bierdressing, die unterschiedlichen Flammkuchen … hört sich nicht nur gut an, schmeckt auch so. Probiert Euch einfach durch! Ganz neu: freitags gibt es frische, geräucherte Forellen, entweder mit Kartoffel- oder Krautsalat.

www.grohe-bier.de

 

Fohlenhof

Am Rande des Bürgerparks

Muckelige, ehemalige Reiterschenke – heute sind auch Drahteselreiter*innen willkommen. (ct)

Wo: Kranichsteiner Straße 90, am Bürgerpark

Atmosphäre: Echte Gartenwirtschaft am Rand des Bürgerparks, mit altem Baumbestand und verwaister Pferdekoppel, die heute halb Wildwiese, halb Parkplatz ist.

Besonderheiten & Extras: Das Lokal in der ehemaligen Reiterschänke ist im Winter gemütlich, im Sommer lockt der Biergarten, in dem der Flammkuchenofen aktuell leider nicht in Betrieb ist.

Coroneskes: Alles nach den gültigen Hygienevorschriften. Die Speisekarte ist deutlich reduziert, keine Flammkuchen. Täglich ab 17 Uhr geöffnet (sonntags schon ab 15 Uhr).

Drinks: Vom Fass: Braustüb’l, Grohe, Diebels Alt, Guinness und Paulaner Hefe, ebenso: „Stöffche“ von der Kelterei Krämer aus Beerfurth im Odenwald. Weine aus der Region (Rheinhessen und Rheinpfalz) sowie Vin de Pays (französischer Landwein, rot). Plus: Schnäpse!

Futter: „Traditionelle deutsche, regionale Küche“, zubereitet ohne Convenience-Kram, ausnahmslos und transparent mit frischen Produkten aus der Region: Fleisch- und Wurstwaren von der Metzgerei Mehl aus Bensheim, Rindswurst direkt von Gref-Völsing aus Frankfurt, Frische-Produkte von der Firma Flach aus Büttelborn, Gemüse, Salate und Kartoffeln vom Gemüse-Michel aus Darmstadt, der seine Waren von Griesheimer Bauern bezieht – und der Handkäs’ stammt aus der Wetterau.

www.fohlenhof-darmstadt.de

 

Heusers Eichbaum Tresen

In Schlagweite zum Prinz-Emil-Garten, Alt-Bessungen

Bekannt für seine riesigen Schnitzel sollte man hier unbedingt reservieren – geht momentan ausnahmsweise auch draußen! (lm)

Wo: Bessunger Straße 93, Bessungen

Atmosphäre: Der Lapping liebt’s gemütlich und stimmungsvoll! Unter der großen Eiche lassen sich laue Sommerabende bestens genießen, beleuchtet von Lichterketten und begleitet vom gelegentlichen Rauschen der Straßenbahn, die direkt vor der Tür hält: Mit den Linien Richtung Eberstadt lässt sich das Schnitzelparadies auch aus der Innenstadt schnell erreichen.

Besonderheiten & Extras: Schnitzelparadies ist das Stichwort: Die Schnitzel, die hier gerne in Odenwälder Aufmachung à la Kochkäs’ & Sauerkraut serviert werden, sind wahrscheinlich die größten der Stadt! Also ordentlich Hunger mitbringen.

Coroneskes: In dem 30 Jahre alten Restaurant lohnt es sich immer, zu reservieren. Aktuell ist das besonders wichtig, denn durch die Abstandsregelungen gibt es weniger Plätze – und feste, zweistündige Time Slots.

Drinks: Der Name ist Programm, aber außer den Eichbaum-Bieren gibt es hier auch Kilkenny und Guinness. Der Apfelwein kommt von Krämer, neu im Sortiment sind Bioweine von Eymann und Meinklang.

Futter: Neben den exorbitant großen Schnitzeln gibt es auch leckere Salate. Aber was sollen wir sagen: Go Schnitzel or go home … lautet hier die Devise!

www.eichbaumtresen.de

 

Gaststätte Gebhart

Auf dem Mollerplatz im Martinsviertel

Das Gebhart hat Tradition – ebenso wie die Hausmannskost, die hier zum Bier serviert wird. (jr)

Wo: Robert-Schneider-Straße 61, Martinsviertel.

Atmosphäre: Ruhig und beschaulich unter Linden sitzt man auf dem Mollerplatz. Für die Anwohner ist das Gebhart die Kneipe, zu der man für sein Abendbierchen mal eben die Treppe hinunterläuft. Es geht familiär-vertraut zu. So kann es schon passieren, dass Ihr unvermittelt mit dem Nachbarn ins Gespräch kommt. Und mit dem Wirt ebenso, der sich auch gerne mal dazusetzt.

Besonderheiten & Extras: Die Gaststätte Gebhart am Mollerplatz mitten im Martinsviertel gibt es schon lange. Der relativ neue Besitzer (seit November 2019) ist mit Leib und Seele dabei – als geborener Watzeverdler beträgt die Identifikation 100 Prozent.

Coroneskes: Keine „Extras“. Bis auf die Zettel alles wie sonst.

Drinks: Von den Bränden aus Österreich sollte man probiert haben. Es gibt eine große Auswahl vom klassischen Marillenschnaps bis hin zum ausgefallenen Zirbenlikör. Die Weine kommen von der Bergstraße. Die Biere aus Pfungstadt.

Futter: Bratwurst gibt es hier in vielen Varietäten von Wildschwein bis Reh. Außerdem vieles mit hausgemachtem Kochkäse. Zukünftig soll es auch mehr vegane Spezialitäten geben.

-> keine Website

 

Café-Biergarten im Haus der Vereine

Eberstädter Oberstraße

An das ehemalige Brauereigebäude erinnert das alte Kühlhaus im gemütlichen Innenhof. (kgb)

Wo? Oberstraße 16, Eberstadt

Atmosphäre: Der von roten Steinmauern umgebene Hof gleich neben der Geibelschen Schmiede ist im Sommer Teil der Ewwerschter Kerb und im Winter Teil des örtlichen Weihnachtsmarktes. Über Jahrhunderte beherbergte er … Brauereien! 1981 beschloss der Magistrat, die historische Substanz zu sanieren und das ehemalige Brauereigebäude als Vereinshaus auszubauen. Heute haben hier 13 Vereine ihren Sitz, weitere 30 nutzen gelegentlich die öffentlichen Säle. Auffällig ist vor allem das alte Kühlhaus in der Mitte des Hofs. Es besteht aus einer offenen Holzhalle mit eingelassener eisernen Wanne, dem sogenannten Kühlschiff, in dem früher die Bierwürze gekühlt wurde. Inzwischen ist es sogar Industrie-/Kulturdenkmal! Good Karma for a beergarden, eh?!

Besonderheiten & Extras: Hier kann man gepflegt Boule spielen und es gibt genug Platz, um Fahrräder abzustellen und die Kids toben zu lassen. Ansonsten: Der Biergarten ist eher ein Treff von Eberstädtern für Eberstädter. Hier kommt vorbei, wer an der nahegelegenen Modau einen Garten hat und sich nach getaner Arbeit noch ein Feierabendbierchen gönnen will. Oder wer in einem der örtlichen Vereine Mitglied ist. Oder wer nebenan wohnt. Oder wer abends noch mal durch den Ort spaziert und den Biergarten zufällig entdeckt …

Coroneskes: Selbstbedienung am Verkaufswagen (das war allerdings auch schon vor Corona so!)

Drinks: Bier vom Fass und diverse Kaffeegetränke (Kaffee, Espresso, Cappuccino, Frappé).

Futter: Gäste empfehlen den Fleischspieß mit Kraut und den gegrillten Schafskäse mit Tomate und Gurke. Außerdem gibt es diverse Pizzen und biergartenübliche Gerichte wie Bratwurst und Pommes. Das Essen kann man sich auch zum Mitnehmen bestellen.

-> leider keine Website!

 

> Natur pur <

Ludwigsklause

Auf der Ludwigshöhe

Entspannung pur nach einem Spaziergang entlang des Waldkunstpfades mit Blick über ganz Darmstadt. Authentische Waldgaststätte. (rina)

Wo: Auf der Ludwigshöhe, Darmstadt

Atmosphäre: Auf Holzbänken und -tischen am Waldrand ein Bierchen mit Blick über Darmstadt genießen und den ganzen Coronastress einfach mal hinter sich lassen.

Besonderheiten & Extras: Der „Bessunger Berg“ bietet neben zahlreichen Themenwanderwegen als Highlight die Aussichtsterrasse mit Blick auf Darmstadt, Frankfurt und den Taunus. Die Ludwigsklause versorgt Euch an der Selbstbedienungstheke mit Softgetränken, Bier und Essen. Hinter Euch der Ludwigsturm, über Euch Vogelgezwitscher, dazu noch der Spielplatz für die Kleinen, kurz: ein öffentliches Rundum-sorglos-Ausflugsziel!

Coroneskes: Zurzeit gibt es keinen gewöhnlichen Biergarten-, sondern nur Schalterbetrieb für den Außenbereich rund um den Ludwigsturm. Ihr findet so dennoch schätzungsweise 130 Sitzplätze, einige mit Tischen. Dort sitzt Ihr eigenverantwortlich, deswegen müsst Ihr Eure Daten nicht in der Gaststätte angeben.

Drinks: Braustüb’l Pils und Naturtrüb vom Fass, Radler und Hefe-Weizen

Futter: Das Kochkässchnitzel, die orientalisch-angehauchten Frikadellen und der ebenfalls hausgemachte Kochkäse: Die gehen immer! Verschiedene Würste im Brot, die rote Linsensuppe und der Kartoffelsalat runden das Angebot ab.

www.ludwigsklause-darmstadt.de

 

Fischerhütte

Im Wald zwischen Lichtwiese und Mühltal

Des Darmstädters beliebtestes Ausflugsziel – rustikal und nahe an den Fischteichen! (jr)

Wo: An den Fischteichen, Darmstadt

Atmosphäre: Natur überall. Von den Tischen blickt man direkt auf die Fischteiche und deren Bewohner wie Graureiher und Gänse. Drumherum Wald. Der Pulsschlag wird automatisch ruhiger bei so viel Flora und Fauna um einen. Die Gaststätte im Blockhausstil fügt sich hier nahtlos ein.

Besonderheiten & Extras: Alleine der Weg dorthin ist schon erholsam. Parken direkt an der Fischerhütte ist nämlich nicht erlaubt. Ein Spaziergang oder eine Fahrradtour gehört daher glücklicherweise zum Erreichen dieser Lokalität dazu. Neben einem kleinen Sandplatz steht Kindern praktisch der ganze Wald zum Spielen zur Verfügung. Die Fischteiche werden übrigens vom Darmstädter Anglerverein zur Fischzucht betrieben.

Coroneskes: Leicht verkürzte Öffnungszeiten. Siehe Internet.

Drinks: Lokale Biere von Braustüb’l und Grohe. Ansonsten: sommerlich-erfrischendes Waldmeister-Spritz. Und für die Süßen unter uns: Fruchtweine wie Brombeer- oder Heidelbeerwein.

Futter: Hühnerbrühe, französische Pfeffersuppe, Brotzeiten, Matjes, Schnitzel, Rumpsteak – und natürlich Forellen! Zusätzlich: wechselndes Tagesangebot. Der Kuchen ist hausgemacht.

www.fischerhuette-darmstadt.de

 

Sattlerei-Biergarten

Gegenüber des Jagdschlosses Kranichstein

Gehobene Küche und Steaks auf dem Reiterhof – ein Mini-Urlaub für den Kopf! (fn)

Wo: Kranichsteiner Straße 252, Darmstadt Kranichstein

Atmosphäre: Urban-cooles Steakhouse vor den Toren Darmstadts mit Biergarten. Umgeben von grünen Hecken mitten im Reiterhof Kranichstein.

Besonderheiten & Extras: Ein großer Parkplatz bietet ausreichend Platz zum Parken. Das Bioversum Darmstadt liegt gerade über die Straße und bietet eine gute Möglichkeit für Familien, vor dem Essen noch mal zu schauen, zu staunen und Neues zu lernen. Besonders schön: Die Sattlerei ist dank ihrer Lage auf dem Reiterhof wie ein Mini-Urlaub für den Kopf. Augen schließen, frische Luft tanken und die natürliche Ruhe genießen!

Coroneskes: Aktuelle Coronabedingungen. Bei Betreten der Sattlerei kümmert sich das Servicepersonal um Sitzplätze und Co. Reservierungen (telefonisch oder per E-Mail) empfohlen!

Drinks: Pils, Bayrisch Hell, Kräusen naturtrüb und Hefeweizen hell der Brauerei Faust aus Miltenberg, ausgesuchte Weine und hausgemachter Eistee. Die Cocktails, Drinks und verschiedenen Craftbeere sind eine echte Versuchung!

Futter: Gehobene Küche mit Schwerpunkt auf hochwertigen Fleischgerichten und anderen Leckereien.

www.sattlerei-darmstadt.de

 

Koppelgadde

An den Eberstädter Streuobstwiesen

Stadtnah und trotzdem ländliches Flair zwischen Pferden und Blumenwiesen. (kgb)

Wo? Steigertsweg 133, Eberstadt

Atmosphäre: „Komm zu uns, komm raus aufs Land!“ Hier könnt Ihr Lärm und Hektik der Stadt entfliehen, die Eberstädter Streuobstwiesen genießen und anschließend noch im großzügigen Koppelgadde (rund 90 Plätze) einkehren – natürlich mit Blick auf grüne Hügel, satte Blumenwiesen und Pferde.

Besonderheiten & Extras: Zwei Familien: Familie Werner (ehemals: Firma Fenster Werner) und Familie Made (davor: Restaurant Bembelsche). Gemeinsam waren sie angetreten, um die alte Haller Ranch auf Vordermann zu bringen und in einen Bauernhof mit Gasthaus und Partyscheune zu verwandeln. Obwohl das Ganze gut anlief und das Restaurant „Die Koppel“ gelobt wurde, trennte man sich im März 2020 wegen „persönlicher Differenzen“. Während die Mades daraufhin das Restaurant im Sportzentrum Arheilgen übernahmenen, beschloss Familie Werner, den Biergarten vorerst gemeinsam mit Denise Doetsch (Gimbel’s Catering) in Eigenregie weiter zu betreiben, bis sich ein neuer Pächter findet. Der Biergarten ist derzeit nur an Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Ab dem Parkplatz Mühltalbad (oder der Straßenbahnhaltestelle „Wartehalle“) geht es nur zu Fuß oder mit dem Rad weiter (1 Kilometer ab Mühltalbad, 2 Kilometer ab Wartehalle). Vor Ort können an kühleren Tagen auch Kissen und Decken ausgeliehen werden.

Coroneskes: Flaschenbiere und Selbstbedienung. Getränke kauft man am Getränkehäuschen, Essen am Ausgabefenster der Partyscheune. Derzeit werden keine Spiele (wie Wikinger-Schach oder Backgammon) ausgeliehen.

Drinks: Biere von Schmucker und Pfungstädter, Äppler von Dölp, Lugana-Weißwein.

Futter: Kleinigkeiten wie selbstgemachter Handkäs’, Kochkäs’ und Obazda (jeweils mit Brot & Butter & Musik), Brezeln, Koppel-Pommes, Würstl und Fettbrot

www.diekoppel.de

 

Forsthaus Kalkofen

Nahe der Silzwiesen, im Wald hinter Arheilgen

Biergarten aka Tiergarten mit (exklusiv!) „Grohe Naturtrüb“ vom Fass. (jr)

Wo? Kalkofenweg 90, Arheilgen

Atmosphäre: Mitten zwischen Feld und Wald liegt dieser Tiergarten – pardon, Biergarten. Tatsächlich ist der Kalkofen irgendwie beides. Prächtige Pfauen stolzieren frei neben den Tischen umher. Im angrenzenden Gehege leben Hirsche, gegenüber des großen Teiches in einem Holzhäuschen wohnen Waschbären. Nicht nur Familien mit Kindern fühlen sich hier pudelwohl. Der Biergarten hat viele Stammgäste, die das Flair ebenso wie das Essen und die guten Biere schätzen. O-Ton einer Gästin: „Ich fühle mich angekommen, sobald ich hier bin.“

Besonderheiten & Extras: Wo gibt es das sonst noch, einen Biergarten mit exotischen Tieren inklusive? Genau. Falls Kindern die Tiere langweilig werden sollten, können sie sich auch auf einem Spielplatz mit Riesenrutsche und -schaukel austoben. Der Name der Gaststätte rührt von der Geschichte des Ortes: Im 18. Jahrhundert befand sich dort, wo nun ein Teich angelegt ist, eine Ziegelei, in der Kalk aus dem nahen Umland gebrannt wurde. Später errichtete man auf dem Gelände ein Forsthaus. Dieses erhielt seinen Namen nach den historischen Funden, die man beim Bauen entdeckte: „Forsthaus Kalkofen“. Die Försterei gibt es nicht mehr, dafür werden seit 1982 Gäste bewirtet.

Coroneskes: Die Anzahl der Sitzplätze ist aktuell reduziert. Das fällt bei der Größe des Geländes (eigentliche Kapazität über 1.000 Gäste!) aber nicht wirklich auf.

Drinks: Exklusiv nur hier gibt es süffiges Grohe Naturtrüb vom Fass. Es wird eigens für den Kalkofen gebraut! Auf Vorbestellung für größere Gruppen kann man sich sein Helles vom Holzfass am Tisch selbst zapfen. Außerdem: Äppler von Himmelheber. Für Weinfans findet sich auch Scheurebe auf der Karte.

Futter: An Sonn- und Feiertagen wird der Schwenkgrill angeworfen. Laut Stammgästen kann man essenstechnisch „eigentlich alles“ empfehlen. Hier trotzdem zwei Favoriten neben Bratwurst und Pommes: Tzatziki – und Reibekuchen mit Apfelmus. Kuchen haben sie auch.

www.kalkofen.com

 

> Out of Darmstadt <

Steinbruch Theater Biergarten

Zwischen Trautheim und Nieder-Ramstadt

Abseits des Mainstream und mitten im Mühltal, mit Rockattitüde und einer großen Fangemeinde. (mn)

Wo: Odenwaldstraße 26, Mühltal

Atmosphäre: Die Bierbänke im Freien unter vielen grünen Bäumen sind ein frischer Kontrast zum eher dunklen Rockclub mit 40-jähriger Historie. Ein echter Kult-Schuppen!

Besonderheiten & Extras: Steinbruch Theater ohne Musik? Geht nicht! DJ Doom und Kollegen beschallen den Biergarten mit Rock, Darkwave, „Steinbruch Evergreens“, Grunge, Alternative, Metal, Crossover und mehr.

Coroneskes: First come, first serve. Keine Reservierungen!

Drinks: Aus dem Zapfhahn läuft Bestes aus dem Odenwald: Pils, Radler, Schwarzbier und Weizen-Variationen gibt’s von Schmucker, Apfelwein ebenfalls vom Fass. Außerdem: „Gude“-Bier aus der Flasche. Plus: Crazy Cocktails wie „Frosch im Mixer“ neben Klassikern wie Mai Tai.

Futter: Wem Flüssignahrung nicht reicht, der freut sich über die Kooperation mit dem Racing House aus Schaafheim. Serviert wird Schnitzel (immer mit Pommes und Salat) vom Schweinerücken, vom Huhn oder sogar in vegetarischer und veganer Variante. Mit Zwiebelsoße, Jägersoße oder Kochkäse. Zum Naschen bietet die kleine Sonderkarte „Nacho-Cheese-Triangle-Bites“.

www.steinbruch-theater.club

 

Naturfreundehaus Moret

Hoch über Dieburg

In 277 Metern Höhe über dem Meeresspiegel auf dem Mainzer Berg liegt die ehrenamtlich verwaltete Morethütte. Ein beliebtes Ausflugsziel! (mn)

Wo: Auf der Moret 10, Dieburg

Atmosphäre: Inmitten der Natur und eingefasst von dichtem, grünen Wald hat die Hütte einen urigen Charme.

Besonderheiten & Extras: Perfekt, um nach der Wanderung oder Radtour im nördlichen Odenwald Kraft zu tanken, sich zu erfrischen und zu stärken.

Coroneskes: Gäste werden über ein Einbahnsystem geleitet, um Abstände zu gewährleisten. So steht immer nur eine Person gleichzeitig an der Theke. Mit Sicherheit ein Genuss!

Drinks: Kühles Pils, sportliches Radler, samtiges Weizen – hier wird Bier der Brauerei Schmucker ausgeschenkt.

Futter: Die Küche arbeitet mit regionalen Produkten. Das Fleisch für die beliebten Schnitzel mit hausgemachtem Kartoffelsalat sowie Würste liefert die Metzgerei Kern aus Dieburg. Frikadellen stellt die Metzgerei Frühwein in Münster her, die Kartoffeln kommen aus Klein-Zimmern, Brot und Kuchen von der Bäckerei Enders in Dieburg und der Kaffee aus dem Weltladen Dieburg. Der Kochkäse ist natürlich selbstgemacht, Ehrensache!

 www.naturfreunde-dieburg.de/naturfreundehaus_moret/gaststaette/

 

Pichlers Äppelwoigadde

Am Hotel Waldesruh in Trautheim

Einfache, gute hessische Schmankerl gibt es hier täglich „unterm Bembel-Baum“ – die komplette Speisekarte ist in Mundart gehalten. (kbg)

Wo: Am Bessunger Forst 28, Mühltal (Traisa)

Atmosphäre: Zwar liegt das Hotel Waldesruh mit seinem Restaurant Pichlers in einer Sackgasse, aber das ist kein schlechtes Omen. Im Gegenteil: Hier hat man seine Ruhe und kann gemütlich im Äppelwoigadde unterm Bembel-Baum (alias Walnussbaum) die Seele baumeln lassen, ins Grüne schauen, Landluft atmen und Hotelgäste wie Einheimische kennenlernen. Oder radelnde Heiner, die hier ab und zu auf ein Schöppsche vorbeikommen. Früher galt das Mühltal als Sommerfrische-Paradies wohlhabender Darmstädter. Und so mancher Industrielle und Bankier ließ sich vor den Toren der Stadt eine Sommer-Villa bauen – und blieb dann irgendwann ganz. Recht hatten sie, die alten Haudegen! Es gibt definitiv schlechtere Orte zum Zechen, ähm … Leben!

Besonderheiten & Extras: Bis auf Weiteres täglich am Abend geöffnet. Sache „muss mer selwert hole“ (auf gut Deutsch: Selbstbedienung). Ansonsten: … des Stöffsche muss ins Gerippte und mer dringe ja net zum Schbass! Ach so: und einen kleinen Kinderspielplatz und ‘ne „Hunde-Bar“, die gibt es hier auch.

Coroneskes: Surprise, surprise! Wegen Corona musste der Äppelwoigadde vergrößert werden. Ein Teil des Parkplatzes musste weichen, dafür konnte aber die ursprüngliche Zahl an Sitzplätzen sogar erweitert werden.

Drinks: Äppelwoi vom Fass (von Himmelheber aus Brensbach) und Bier aus der Flasch’ (von Braustüb’l), aber auch Woi, Calvados mit Äbbelsche, Pichlers legendären Spritz oder Lillet Wild Berry mit Riesen-Eiswürfeln, „Babbisch Wasser“ und Odenwälder Bub .

Futter: Einfache, gute hessische Schmankerl. Die komplette Speisekarte ist in Mundart gehalten. „Käs’“ ist hier vor allem in Form von Kochkäs’, Handkäs’ und Leberkäs’ vertreten, ebenso Fleischworscht und saisonale Gerichte wie Eier mit Grie Soß.

www.hotelwaldesruh.de

 

Wambolts Biergarten

Im Wamboltschen Schlosspark in Groß-Umstadt

Die Füße kühlen im Wasserbrunnen ab, der Kopf mit einem frisch gezapften Bier, beides unter Kastanien und Platanen. (ct)

Wo: Curtigasse 6, Groß-Umstadt

Atmosphäre: Im Herzen von Groß-Umstadt liegt dieser Biergarten (plus Kellerkneipe) direkt im Wamboltschen Park. Unter alten Kastanien und Platanen sind Biersche, Äppler und hessische Schmankerl ein wahrer Genuss. Ein ideales Ausflugsziel für Familien, Radfahrer und alle, die einen gemütlichen Tag verbringen möchten.

Besonderheiten & Extras: Für die Kleinen gibt’s einen Sandkasten und verschiedene Spielmöglichkeiten. An heißen Tagen kann man sich die Beine im Wasserbrunnen abkühlen.

Coroneskes: Im weitläufigen Park ist ausreichend Platz, um genug Abstand zu halten. Neue Spülmaschinen für optimal gereinigte Gläser wurden angeschafft. Selbstbedienung am Spezialausschank.

Drinks: Frisch gezapftes „Gude“-Bier im Maßkrug und „Gude Stoff“ (Apfelwein) im Bembel.

Futter: Hessische Spezialitäten (manchmal auch frische Grillhendl).

www.wambolts.de/biergarten

 

Kreuzhof-Kuralpe

Vorderer Odenwald

Äppler aus eigener Herstellung mit Blick auf die Neunkircher Höhe oder bis in den Rheingraben – und für Kinder: ein großer Spielplatz. (lm)

Wo: Kuralpe 2, Lautertal (Odenwald)

Atmosphäre: Auch außerhalb unserer Stadtgrenzen gibt es natürlich viele verlockende Biergärten. Stellvertretend für den schönen Odenwald steht der Biergarten des Restaurants Kuralpe-Kreuzhof: Nicht nur während der Corona-Zeit ist die Kuralpe als klassisches Ausflugsziel sehr beliebt. Nach einem ausgedehnten Spaziergang im vorderen Odenwald (mit Blick auf die Neunkircher Höhe oder bis in den Rheingraben!) kann man sich ziemlich gut im überraschend idyllischen Garten des sonst eher klassischen Ausflugsrestaurants niederlassen. Dichtes Grün umgibt die hübschen Sitzgarnituren, sodass man die umliegende Natur richtiggehend spüren kann. Wer möchte, verbindet den Besuch noch mit einer Kletterpartie am Felsenmeer – aber das besser vor dem Biergenuss!

Besonderheiten & Extras: Der große Abenteuerspielplatz des Restaurants ist einen Ausflug mit Kindern auf jeden Fall wert – und wer Glück hat, kann einige der 200 Heidschnucken-Schafe aus der hauseigenen Zucht beobachten. Cool: E-Bike-Fahrer können ihr Rad an der kostenfreien Ladestation auftanken!

Coroneskes: Die Öffnungszeiten sind aufgrund der Pandemie ebenso wie die Speisekarte eingeschränkt, außerdem ist derzeit nur Selbstbedienung am Verkaufswagen möglich. Die Sitzkapazität ist auch hier ungefähr halbiert, daher machen Reservierungen vor allem bei größeren Gruppen Sinn.

Drinks: Das Bier kommt von der Pfungstädter Brauerei, der Apfelwein (größtenteils) aus eigener Herstellung.

Futter: Wer es deftig mag, ist mit Schnitzel, Rumpsteak und Schweinelende vom Grill gut bedient. Aber auch Wildgulasch und Odenwälder Forelle finden noch Platz auf der verkleinerten Speisekarte – neben einem vegetarischen Gemüsestrudel und Klassikern wie Handkäs’ und Kochkäs’ mit Mussigg. Der Salat wird auf Wunsch mit echtem Hüttenthaler Schafskäse serviert!

www.kuralpe.de

 

Eulchen Biergarten

Im Innenhof des Mainzer Schlosses

Einer der stimmungsvollsten Biergärten des Rhein-Main-Gebiets (mit Bier aus der eigenen Brauerei) wird dieses Jahr zum Kulturbiergarten. (lm)

Wo: Diether-von-Isenburg-Straße 1, Mainz

Atmosphäre: Kurfürstlich-urban! Das Ambiente im Schlosshof unweit der Rheinpromenade ist wirklich einmalig. Hier zeigt sich Mainz von seiner besten Seite! Das illustre Publikum ist wie die Mainzer*innen: eine gelungene Mischung aus Studierenden, Familien und Medienschaffenden.

Besonderheiten & Extras: Um den Mangel an kulturellen Angeboten während der Pandemie zu überbrücken, wurden der Eulchen Biergarten und der Hof des KUZ spontan zu den Mainzer „KulturGärten“ und bieten regelmäßig Veranstaltungen wie Konzerte, Impro-Theater und Kabarett an.

Coroneskes: Statt Reservierungen müssen Besucher*innen über ein Online-Ticketing-Tool zweistündige Slots für zwei bis acht Personen buchen. Auf demselben Portal gibt es auch Tickets für die Events.

Drinks: Alle Biere – ob vom Fass oder aus der Flasche – sind natürlich echte Eulchen-Biere von der inhabergeführten Privatbrauerei! Die Weine kommen vom Weingut Wasem in Ingelheim, also von „grad ums Eck“.

Futter: Klassische Brat-, Rinds- oder Feuerwurst im Brötchen sowie Meenzer Fleischworscht und Spundekäs’, Flammkuchen und leckere (Veggie-)Burger! Auch der große Salatteller und die Süßkartoffelpommes werden empfohlen.

www.eulchenbier.de

 

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