Der ehemalige „Mägges“ am Ludwigsplatz macht uns weiterhin viel Freude. Weil er eben kein Fast-Food-Schuppen mehr ist, sondern wahl- und wechselweise Galerie, Konzertsaal, Bar – und immer wieder auch kreativ genutzte Ladenfläche. Ab 5. Dezember werden die 140 Quadratmeter Verkaufsareal im Erdgeschoss zum „Studio Natale“. Vier nette Darmstädter Läden – Heinerliebe, Hidden, Å Pävi und > mehr
Alle Artikel von Frank Schuster
Darmstadts Gastronomielandschaft wird ab 1. Oktober um ein Café reicher – und das in bester Lage: mitten auf dem Friedensplatz, mit Blick auf das alte Residenzschloss. Vanja Čobanov eröffnet hier das „Segel“. Warum dieser Name – in Darmstadt, weit entfernt vom Meer oder sonstigen segeltauglichen Gewässern? An der Antwort, die nun folgt, merkt man, dass > mehr
Schülerinnen und Schüler streiken. Junge Menschen blockieren die Innenstadt. Klingt wie Schlagzeilen aus der heutigen Zeit von Fridays For Future oder der Letzten Generation. Doch es passierte vor 56 Jahren: Darmstadt erlebte im Herbst 1969 regelrechte „Riots“, die bundesweit für Schlagzeilen sorgten. Sie gipfelten in Protesten bei der Verleihung des Büchnerpreises. Der jetzt erschienene Roman > mehr
Traurig, aber wahr: Das „Artig“ am Friedensplatz schließt Ende Juni, der Schlussverkauf läuft. Inhaber Bernd Kolb möchte seinen Laden für Inneneinrichtung jedoch an anderer Stelle weiterführen. Zum Glück, denn das Artig ist eine wahre Fundgrube: Möbel, Tische, Stühle, Lampen, Spiegel, Teppiche, Keramik, Vasen, Kerzenständer, Kissen, Tücher, Schals, Schmuck und vieles mehr finden sich dort dicht > mehr
Geschichte begegnet einem in Darmstadt an jeder Straßenecke – wenn man nur genauer hinsieht. Exakt das tut die Darmstädter Geschichtswerkstatt seit bald 40 Jahren. Der Verein deckt dabei auch immer wieder unbequeme Wahrheiten auf. Auf seine Initiative hin wird der Magistrat demnächst eine Gedenktafel auf dem Gelände des Klinikums enthüllen, die an das Schicksal von > mehr
„Geht einmal nach Darmstadt und seht, wie die Herren sich für euer Geld dort lustig machen.“ So lautet einer der markigen Sätze aus Georg Büchners revolutionären Flugschrift „Der Hessische Landbote“, mit der er 1834 die sozialen Missstände im Großherzogtum Hessen anprangerte. Ella Theiss stellt ihn einem Kapitel in ihrem neuen Roman „Darmstädter Nachtgesänge“ voran. Ihr > mehr
„Männer wollen Frauen noch immer sanft, passiv, unterwürfig und vor allem abhängig. Eine, die selbstständig denkt, ist für die meisten beängstigend.“ Diese Worte schreibt Luise Büchner (1821–1877) in Iris Welker-Sturms Roman „aus der stimmhaft“ in einem Brief an eine Freundin. Luise Büchner? Das ist doch die kleine Schwester des großen Georg Büchner. Stimmt. Klein aber > mehr
„Ich nehme Wieczorek besser wahr als er mich! – und das ist nicht eben ein Kompliment für einen Schriftsteller. Es kränkt mich, um offen zu sein, wenn Wieczorek nichts weiter in mir sieht als eine Figur …“ Moment mal – das ist ja frech: Eine fiktive Person lehnt sich gegen ihren Autor auf, der sie > mehr
Ein junges Liebespaar, das sich zärtlich küsst. Im Hintergrund: eine Fachwerkkulisse samt Darmstädter Stadtkirche. Ein trügerisches Idyll. Denn das Bild auf dem Buchumschlag des Romans „Mohnschwestern“ zeigt eine Szene kurz vor dem 11. September 1944 – der Brandnacht, in der Fliegerbomben Darmstadt in Schutt und Asche legten. Für einen Hoffnungsschimmer sorgen die Mohnblüten, die das > mehr
Saufen im Grohe, Cluster, Café Hess oder in der Krone-Kneipe kann ja jeder. Das P schaut abseits der etablierten Gaststätten und Szene-Bars. Wir servieren Euch die heimlichen Perlen des Darmstädter Kaschemmenkosmos. Die heiligen Hallen der Heiner’schen Lebensfreude. Authentische Absturzorte in Darmstadt. In Form eines Kneipen-Quartetts. Zum Sammeln und Überprüfen. Gio’s Treff (Annastraße 3, Bessungen) Beschreibung: > mehr
















